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DrSeltsam
Zitat von Ghostly:
Hallo,

heute war ein Recht guter Tag, wenig acht darauf gegeben und viel Spaß gehabt. Vor einer Stunde fing dann dieses Atem Gefühl wieder an. Sauerstoffsättigung im halb Liegen auf'n Sofa zwischen 94-95 dabei. Muss man sich da Sorgen machen?

Nein, was willst Du dir da für Sorgen machen? Nochmal: das ist nix organisches, nur dein Kopf.
Ich kenne das auch: achte ich auf meine Atmung, stelle ich meist fest "da stimmt was nicht..".
Das gleiche habe ich übrigens auch bei meinen Augen: desto mehr ich darauf achte, desto mehr "Fehler" fallen mir auf.

Wenn ich den Fokus auf was anderes lenke ist der Spuk aber gleich vorbei. Und was @Elemente geschrieben hat darf man auch nicht vergessen: die Luft ist momentan mehr eine dicke Suppe. Ausserdem enthält warme Luft weniger Sauerstoff als kalte, deswegen kann es gut sein dass man ein bisschen mehr atmen muss im Moment.

x 2 #41


G
Zitat von DrSeltsam:
Nein, was willst Du dir da für Sorgen machen? Nochmal: das ist nix organisches, nur dein Kopf. Ich kenne das auch: achte ich auf meine Atmung, ...

Mein Fehler war es während des Gefühls zu Messen. Wenn man dann 94 sieht denkt man sich auch okay?
Das hatte ich damals auch, habe Mouches Volantes whrgenommen undkonnte sie nicht mehr ignorieren. Mittlerweile sehe ich sie nicht mehr aber ich weiß sie sind da. Das selbe hatte ich dann mit Extrasystolen.
Manchmal Frage ich mich ob ich aber bewusst richtig atme, oder das mehr aussetze was dieses Gefühl auslöst?

Ach man die Doofe Angst. Ich möchte doch nur Ruhe wieder und nicht ständig meine Atmung hinterfragen müssen.

x 1 #42


A


Hilfe! Kann ich ersticken?

x 3


E
Zitat von Ghostly:
@kaputtes0hr Vielen Lieben Dank ich schaue mir das gleich mal an. Sehr gut beschrieben. @Elemente Davon habe ich auch gehört. Was genau machst du dagegen?

Ehrlichgesagt gar nichts, ich hoffe einfach es wird wieder besser, heute fand ich es bereits besser mit der Luft,
ausser so um 17.00 - 18.00 Uhr merkte ich es wieder.

#43


G
Zitat von Elemente:
Ehrlichgesagt gar nichts, ich hoffe einfach es wird wieder besser, heute fand ich es bereits besser mit der Luft, ausser so um 17.00 - 18.00 Uhr ...

Komisch selbe Zeit hatte ich es auch.

#44


E
Zitat von Ghostly:
Komisch selbe Zeit hatte ich es auch.

Weil die Luft um diese Zeit sehr heiss ist und @DrSeltsam das gut beschrieben hat, das atmen kann sich dann etwas schwerer anfühlen.

#45


G
Zitat von Elemente:
Weil die Luft um diese Zeit sehr heiss ist und @DrSeltsam das gut beschrieben hat, das atmen kann sich dann etwas schwerer anfühlen.

Ja es fühlt sich nicht befriedigend an. Ich war nie so fuhlig danach.

#46


E
Zitat von Ghostly:
Ja es fühlt sich nicht befriedigend an. Ich war nie so fuhlig danach.

Ich finde, wenn es dich sehr belastet dann sind die bereits erwähnten Atemübungen sicher sinnvoll und können dir erleichterung bringen.

#47


S
Zitat von Ghostly:
Ach man die Doofe Angst. Ich möchte doch nur Ruhe wieder und nicht ständig meine Atmung hinterfragen müssen.

Da muss nichts hinterfragt oder gemessen werden, die Atmung funktioniert von ganz allein. Man kann diese nur in sofern etwas steuern, indem man bewusstes Atemtraining macht. Aber nötig ist das nicht. Das Gefühl nicht genug Luft zu bekommen kann z.B. durch chronische innere Anspannung kommen, die oft gar nicht bewusst ist. Deshalb, alles was Entspannung fördert normalisiert/beruhigt auch die Atmung. Aber selbst wenn du eine Stunde hyperventilierst passiert nichts. Wird es dem Körper zu dumm knockt er dich kurz aus und die Atmung reguliert sich von selbst wieder.

x 1 #48


G
Also dieses Gefühl ist quasi die Wahrnehmung und Interpretation. Das es allerdings auch Mal über Stunden bestand bleiben kann ist echt schlimm. So wie heute als ich dann plötzlich das Gefühl hatte. Ohne davor daran gedacht zu haben. Ich Frage mich ob ich dann in dem Moment vielleicht auch falsch geatmet hab, vielleicht nicht tief und ausreichend genug ohne das es mir bewusst war?

#49


M
Zitat von Ghostly:
Ich Frage mich ob ich dann in dem Moment vielleicht auch falsch geatmet hab, vielleicht nicht tief und ausreichend genug ohne das es mir bewusst war?

Dann würdest du schon längst auf dem Boden liegen und nicht fähig sein dir solche Fragen zu stellen

(Bitte nicht falsch verstehen) Ums mal böse zu sagen wäre das für dich vielleicht auch nicht ganz falsch, da du dann die Erfahrung machst wenn du wirklich in die ernste Situation kommst reale Atemnot zu haben und wie die sich dann äussert.

Was die reinen Werte im medizinisch-fachlichen Sinn angeht kannst du auch bei deinem Hausarzt fragen wenn du einen Routinetermin hast. Dann könntest du da mit einem nüchternen Blick sagen "Ok, Wert xyz, das muss ich so und so einordnen"

Zitat von Ghostly:
Das es allerdings auch Mal über Stunden bestand bleiben kann ist echt schlimm.

Du erhälst die auch selbst durch dein hinterfragen stundenlang aufrecht.

Wenn es ein kontrollzwang ist dann könntest du (für mich als Laie mit etwas Distanz gesehen) das für dich entweder weiterhin im Negativen aufrecht erhalten oder in einer positiven Weise nutzen. D.h. deine Atmung durch die richtigen Übungen zu kontrollieren und deien Gedanken durch Wissen und mentalen Übungen/Achtsamkeit auf den richrtigen Punkt unter Kontrolle zu halten
Und eh du fragst: Der Punkt ist nicht ob deine Lungen richtig atmen, sondern ob du deiner Psyche genug Luft zum atmen lässt. Du zwänsgt dich selbst in ein mentales Korsett was sich dann posychosomatisch äussert.

Übungen scheinst du ja bereits einige zu kennen, hast du allerdings auch Leute mit einer ähnlichen Situation zum Austauschen (das sollten solche sein, die ihre Ängste im Griff haben) um für dich selbst Antworten und Sicherheit zu finden, deinen eigenen Druck abzulassen oder wie du wieder Kontrolle über "dich" und deine Gedanken wieder zurück zu erhalten?

Hast du versucht deine Unsicherheiten therapeutisch oder auf einem anderen Weg zu be/verarbeiten?

#50


S
Zitat von Ghostly:
Ich Frage mich ob ich dann in dem Moment vielleicht auch falsch geatmet hab, vielleicht nicht tief und ausreichend genug ohne das es mir bewusst war?

Oft ist es das Gegenteil, dass man in der Anspannung mehr ein- als ausatmet, so eine leichte oder auch chronische Hyperventilationsatmung. Was sich dann wie zu wenig Luft anfühlt ist eigentlich zu viel Luft.

#51


I
Besonders in unerklärlichen Fällen wie bei dir liegt die Ursache oft in Traumen in der Vergangenheit. Diese können durch eine geleitete Tiefenentspannung im Unterbewußtsein aufgedeckt und aufgelöst werden. Dabei ist es egal ob man seine Traumatischen Erlebnisse im vorhinein schon kennt oder, wie bei mir, völlig unbekannt sind. Insbesondere an Traumen in der frühen Kindheit erinnert man sich nicht mehr.

#52


G
Zitat von Marc_Sky:
Dann würdest du schon längst auf dem Boden liegen und nicht fähig sein dir solche Fragen zu stellen (Bitte nicht falsch verstehen) Ums mal böse ...

Also Mal ganz ehrlich, diese Aussage mit in die Situation zu geraten mal ernsthafte Atemnot zu bekommen ist ja mal unter aller Sau! Hier sind etliche Menschen mit Psychischen Beschwerden, ich suche mir das nicht aus dieses Gefühl von Lufthunger oder Atemnot zu haben! Sowas ist kein Geschenk und da ist es ganz egal ob es Real oder Psychisch ist denn das Gefühl ist dennoch da! Ich habe bereits Therapie hinter mir, bin Ärztlich bestens Untersucht worden, und es ist nicht unüblich bei Angst Patienten das sich die Symptome ändern. Und das man dann Angst bekommt wenn man sowas merkt ist wohl verständlich. Und ich bin Tag für Tag dran da wieder raus zu kommen. Es bessert sich Schritt für Schritt.

Also mit solch Dummen Aussagen Punktest du hier ganz gestimmt nicht. Wenn man hier ganz klar nach Hilfe und Erfahrungs Austausch bittet.

#53


G
Zitat von silberauge:
Oft ist es das Gegenteil, dass man in der Anspannung mehr ein- als ausatmet, so eine leichte oder auch chronische Hyperventilationsatmung. Was sich ...

Heute konnte ich mal beobachten wie meine Atmung sich verhält in einzelnen Situationen. Auf einem Fest war sie soweit entspannt und nix kam dazwischen. In der Eisdiele fing dann das Flache Atmen an, und somit auch die Gedankenspirale. Atme ich in die Brust auch unbewusst taucht dieses es stimmt was nicht Gefühl auf. Atme ich in den Bauch wird es besser. Also Hyperventiliert man unbewusst? Ich weiß nicht wie ich vor das darauf achten Geatmet habe, aber klar ist mir das ich sonst nicht so enorm dieses Gefühl von ich muss tiefer einatmen hatte.

#54


M
@Ghostly Sorry aber ich hatte vorb gesagt bitte nicht falsch verstehen und zu "punkten" oder jemandem die psychische Beeinträchtigung schön zu reden bin ich auch nich hier. (Mal nebenbei habe ich genauso meine Pakete zu tragen und das auch nicht zu knapp, dadrunter auch diverse Angst udn Panikstörungen)

Der Sinn (welche aus einer Konfrontationstherapie kommt) warum ich das geschrieben habe ist, dass du dich langsam aus deiner zerdenkenden Ecke und Aufrechterhaltung der Probleme raus bewegst und das "was wäre wenn" mal endlich angehts und bearbeitest. Hier haben dir einige gesagt was du tun kannst und in welche Richtung du dich für eine verbesserung bewegen kannst und evtl auch solltest. Also zumindestens versuchen deine Denkweise (auch mit hterapeuthischer Hilfe) zu ändern.

Du sagst ja selbst, dass körperlich alle sin Ordnung ist, also ist es dan nder Kopf der bei dir arbeitet und da du dich ständig damit beschäftigst und dich selbst mit deinen kreisenden Gedanken selbst da drin hälst solltest du - falls du eine Verbesserung möchtest -zumindestens den Versuch starten da etwas zu ändern.
Deswegen hatte ich (falls du das gelesen hast) vorgeschlagen dich mal mit anderen Leuten auszutauschen die die Situation selbst bewältigt haben.
Am Ende liegt es eigentlich nr an dir, wir können dir nur Tipps geben und versuchen etwas anstoßen, nur ins Handeln musst du selbst kommen. Leider sehe ich nur, dass du täglich immer wieder mit fast den gleichen Worten von vorne anfängst (was kein Vorwurf sein soll sondern nur eine Feststellung)
Und ja, ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer sowas ist. Aber es ist möglich.

#55


G
Zitat von Marc_Sky:
@Ghostly Sorry aber ich hatte vorb gesagt bitte nicht falsch verstehen und zu "punkten" oder jemandem die psychische Beeinträchtigung ...

Wenn du Tag für Tag - Morgen für Morgen deinen Tag mit einem Körper Scan beginnst, und nur darauf lauerst das ein Gefühl wieder auftaucht ist das ganze eben Typisch Angst vor der Angst echt schwierig einen Ausweg zu finden. Ich stehe auf und gehe meinen Routinen nach, lasse mich nicht einschüchtern davon und Versuche auch die Atmung nicht zu ändern. Dann kommen aber Phasen wo ich merke ah das fühlt sich nicht richtig an ich müsste mal tiefer einatmen und schon bist du drin. Und da denke ich mir dann war das damals genauso ohne das ich es bemerkt habe mit dem tiefer einatmen etc? Es gibt am Tag auch gute Phasen wo ich damit klar komme und es verschwindet, und wo sie mich wieder aus der Bahn werfen. Ich habe auch viele hilfreiche Tipps bekommen ebenso den Austausch mit betroffenen gehabt. Und klar kann man jetzt sagen „Hey, täglich rein zu schreiben wie es einem geht kann es verschlechtern" es kann aber auch helfen loszulassen. Man vergisst mit der Zeit Symptome die man mal hatte, tauchen sie wieder auf ist man gern mal überfordert.

Und Hey, das sollte kein Angriff sein nimm es mir nicht übel, wir sind alle im selben Boot, und wir finden da gemeinsam wieder raus.

#56


M
@Ghostly Du ich kenne das auch und habe das in Angstphasen bei mir genauso gemahct und merke, dass mir das mitunter in einigen Situationen immernoch passiert (was die letzten Tage bei mir auch vorgekommen ist) - und das ohne auf dem Level zu sein das du durchmachst, genauso mit der Verkopftheit. Vondaher verstehe ich deine 'ngste, da mach dir mal keinen großen Kopf drüber.
Deswegen sage ich ja auch dass es schwer ist, aber eben nicht unmöglich.
Die Frage ist - oder sollte zumindest - nicht sein "was passiert gerade? was könnte passieren" sondern "wie kann ich damit umgehen? Wie kann ich dadrauf hinarbeiten, dass es mittelfristig besser wird?". Oder statt die Richtung "Ist das schlimm? Was sagt ihr?" uz gehen kannst du dnan auch Fragen "Wer hat Erfahrungen damit und wi ehabt ihr euch Erleichterung/VErbvesserung veschafft?" rein zu nehmen.
Der Grundgedanke ist da den Fokus vom Was wäre wenn auf Ich bin der Herr über mich selber zu legen, also von der Horrorvorstellung zum realistischen Mach-und Regelbaren um dir da selbst Ruhe und Ordnung im Kopf zu schaffen und mit dem Wissen dann deienr Panik zu sagen "Is nich, Kann nich passieren weil ...". Verstehst wo ich drauf raus will?
Un dja, ich weiß e sist verdammt schwer da aus dem Zerdenken rauszukommen, insbesondere wenn du (damit) alleine bist und dadurch festgefahren. Dann ist es eben wichtig zu sehen etwas machen und ändern zu müssen damit die Probleme eben nicht mehr zu großeb Impact haben und eben dann Fragen dahingehend zu stellen.
Und ja, du darfst trotzdem Zweifel und Angst haben bei dem Prozzess, wenn dem nich so wäre wärst du kein Mensch mehr. Du darfst und wirst auf dem Weg der Besserung trotzdem immernoch Angst haben. Die habe ich auch.

x 1 #57

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G
Für mich dann nochmal wichtig zu fragen, würdet ihr diesem Gefühl tief einatmen zu müssen nachgehen oder es unterbinden? Ich Versuche es zu ignorieren es wird mit der Zeit aber so stark das es verunsichert und es hält sich ja wirklich über Stunden manchmal..?

#58


S
Zitat von Ghostly:
Also Hyperventiliert man unbewusst?

Ja, genau, zumindest solange bis man es dann doch bemerkt. Ich kenne das Gefühl von nicht genug Luft zu bekommen aus Situationen wo ich sehr angespannt bin, meine dann auch immer ich müsste verstärkt einatmen und verfalle dann manchmal in so eine komische Schnappatmung. Entweder lenke ich mich dann ab und dann reguliert sich das wieder oder mache ein paar Minuten bewusste Atemzüge, z.B. 4 Sekunden einatmen, 6 Sekunden ausatmen, Pause, dann von vorne. Bei mir hilft es gut, habe aber auch durch (Atem) Meditation viel Übung darin.

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M
Es wahrnehmen re "es ist da" ist schon ok, aber versuche dich dem nicht zu sehr hinzugeben.
Mache dann lieber die Übungen die du kennst und dir helfen statt es in Grund und Boden zu ignorieren (sowas kann mitunter auch nach hinten losgehen) und versuche dann mit der Zeit danach in Ruhephasen rauszufinden woher deine Panik kommt (achte da aber auch auf deine Belastungsgrenzen). Die Atemnot selbst scheint ja eher "nur" ein Symptom deiner Änghste zu sein und die kommen ja auch irgendwo her.
Wenn du die kennst kannst du die enstprechend bearbeiten und damit sollte die Luftnot dann auch besser bzw weniger werden. Zumindestens vermute ich das erstmal so

Vielleich haben andere noch andere gute Tipps dazu

x 1 #60


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