Zitat von Lottikarotti:Wenn das stimmen würde was du sagst, würde ja nie jemand eine psychische Erkrankung los werden.
Kenne keine einzige Person, die Borderline, Antisoziale Persönlichkeitsstörung, Dro., Tourette oder Zwangsstörungen wie Händeknabbern, losgeworden ist.
Es gibt Leute die sind clean, haben Skills, nehmen Medikamente, aber geheilt ist davon niemand.
Was man loswerden kann sind eben Sachen die durch aktuelle Verhältnisse geschehen sind wie schlechte Partnerschaft, Arbeitsplatz, heilbare Krankheit, derzeitige Lebenssituation, plötzliches Ereignis wie Unfall oder Todesfall, wenn durch diese Dinge eben Probleme mit einer darauf folgenden Diagnose entstehen, gibt es die Chance auf Heilung.
Aber die genetisch Bedingten Störungen wird man nicht los, man hat nur die Chance, dass sei eben nicht in der Kindheit oder schon im Mutterleib getriggert werden.
Das heißt nicht, dass man damit nicht leben kann und die Symptome reduzieren, bloß ich sehe keinen Sinn darin Menschen Hoffnung zu machen irgendwann normal zu sein, wenn sie es eben niemals sein können.
Mal zurück zum Thema als tolles Beispiel:
Manche Leute können Extrasystolen nicht spüren, weil sie einfach im Bezug auf ihren Körper völlig unsensibel geboren sind, die Merken nicht mal wenn sie einen Puls von 200 haben.
Manche Spüren sie, aber es stört sie nicht, weil sie keine starke Fluchtreaktion angeboren haben.
Andere sind sehr aufmerksam, das Nervensystem reagiert extrem gut auf Bedrohungen und sie spüren sie und bekommen Angst.
Die letzteren werden keine Kontrolle über ihr Nervensystem erlangen können, es bleibt nur zu Versuchen entweder das Nervensystem Medikamentös zu beruhigen, die Extrasystolen zu reduzieren oder zu beseitigen, oder letztere Möglichkeit, lebenslange Verhaltenstherapie, ohne Erfolgsaussicht.
Es gibt nun mal keine Gerechtigkeit auf der Welt, Menschen werden mit Eigenschaften geboren die nachteilig sind, mit Krankheiten die noch nicht heilbar sind.
Es bleibt nichts, als das Leben anzunehmen. Entweder voller angenehmer Selbsttäuschung und Lügen, oder eben mit Härte der Wahrheit entgegen zu treten.
Wie gesagt, ich verlasse mich auf die Forschungsergebnisse der Genetik, den Psychologen glaube ich nicht, weil die keine evidenzbasierte Forschung betreiben und sich keiner Qualitätskontrolle von staatlicher Seite aus unterziehen müssen.
Der Studienaufbau in der Psychologie ist völlig schlampig, so etwas wäre in anderen medizinischen Bereichen völlig unzulässig.
Behandlungserfolge müssen technisch gemessen werden und dürfen nicht auf selbstaussage von Pantienten oder Behandlern beruhen, man stelle sich das mal vor es wäre so bei Medikamenten gegen Diabetes, was wäre das für eine Katastrophe.