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gastgast


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hi,
Ja! ich lebe mittlerweile ganz gut damit!

aber es war ein langer weg- durch diverse psychiatrische Einrichtungen und Medis und Nährstoffsupplimente/Therapien/Ernährungsweisen/Heilpraktiker/Ärzte und Foren.

was ich hier schreibe , sind Erfahrungswerte und nicht von einem Arzt, sondern irgendwo auch gelesen.
Da es eine lange Zeit war und ich eine organische Nebenerkrankung hatte , die sich mal mehr und mal weniger gezeigt hat, sind psychische Erkrankungen, die jetzt ausgeheilt sind, nicht ganz auszuschließen. manchmal habe ich noch Hashimoto-symptome wenn ich meine Tabletten vergesse oder sehr viel stress habe, da die aber so ein spezifisches Cluster sind , kann ich die eindeutig meinem Hashimoto zuordnen . Viele Ärzte haben mich deswegen psychiatrisch behandelt, aber inzwischen bin ich ein sehr ausbalancierter (ungefragte Rückmeldungen von aussen) Mensch, halte mich selbst für normal bis auf die Spätfolgen und geringe Symptome von Hashimoto und gehe selten zum Arzt (daher schließe ich selbst nach der Ärzteodyssee ein Hypochondertum eher aus).

Das wichtigste was dazu zusagen ist: Hashimoto wird in Deutschland unterschätzt, sollte meiner Meinung nach
behandelt werden wenn Patient sich schlecht fühlt (Stichwort Lebensqualität und Langzeitschäden falls längere Unter/Überfunktion besteht).

L-Tyroxin hilft nicht jedem und kann die Symptome einer Überfunktion (ua Panik, Schwitzen, muskelverspannungen) verschlimmern wenn gleichzeitig eine umwandlungsstörung besteht , wie bei vielen hashis. mir hilft stattdessen Protyrid.

Antibabypillen sind eine Katastrophe für mich. (vermutlich hat es die erste ABP auch ausgelöst).

Ernährung: relativ normal, instinktiv, seltsamerweise habe ich später manche Abneigungen/unverträglichkeiten
durch hashi begründen können, zb die angeblich so verträglichen Kartoffeln, der so gesunde magerquark etc
Gemüse geht immer.

Oft wird gesagt hashis sollen einen TSH von unter 1,0 haben, trifft bei mir auch zu.
ansonsten hilfreich: Hydrocolontherapie, Nährstoffe auffüllen.

das buch von leveke braukebusch und die Erfahrungsberichte von Vanessa blumhagen sowie surfen in Foren haben mir geholfen.

wer noch spezifische fragen hat, bitte einfach fragen!

Gerade eben • #101



Dr. Christina Wiesemann


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