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Hallo zusammen,

Also, ich fange vorne an. Ich hatte vor 7 Monaten einen Unfall, wo ich mir den Kopf gestoßen habe, schon stärker. Ich wurde wegen der stark blutenden platzwunde ins Krankenhaus gefahren, wo ich behandelt wurde (platzwunde) aber nicht dort behalten wurde. Wahrscheinlich war es auch keine Erschütterung, da ich keine Symptome hatte. Seitdem habe ich aber starke Panik attacken und Ängste. Ich habe mir dann Symptome wie Benommenheit 6 Wochen lang eingebildet. Ich stand morgens mit der auf und schlief auch ein. Ich. Hatte dann insgesamt 2 mrts und war auch beim Neurologen, der mir sagte das keine Schäden da sind. 1 Minute nach dem Termin verschwand die Benommenheit. So wie ich bin, habe ich irgendwann aus zufall gegoogelt und herausgefunden, dass ein mrt nur strukturelle Schaden zeigt. Da fing die Angst wieder an, ich hätte trotzdem Schäden nur eben funktionelle die auf dem mrt Bild nicht zu sehen sind. Ich mache mir halt sorgen, weil ich mein Gehirn einfach brauche, ich möchte sehr gerne studieren und das geht eben nicht gut mit Schäden. Ich mache mir einfach nach jedem ball, den ich an den Kopf bekomme, sorgen und habe total Angst. Ich weiß nicht wie ich das machen soll. Mir geht es sehr um den bereich des denkens im Gehirn. Ich weiß, dass man eine Gehirnerschütterung überlebt, aber trotzdem ist da halt das bedenken wegen dem Studium. Gestern prallte ein pass(Handball) aus meinen Händen weiter an meine wange. Habe seitdem wieder regelmäßig panikattacken.

Was soll ich tun? Wie kann ich wissen, dass auch funktionell alles gut ist? Welche Untersuchung zeigt das? Kann mir jemand helfen? Kriegt man so einfach Gehirnerschütterungen?

24.01.2020 21:49 • 25.01.2020 #1


13 Antworten ↓


Lottaluft
Ich hatte noch nie eine Gehirnerschütterung aber viele Leute aus meinem Umfeld und das mehr als eine
Einer ist sogar Arzt also wird es wohl kaum deinen iq beeinflussen wenn du mal eine bekommen solltest was ich natürlich nicht hoffe

Warst du mit deinen Ängsten schon mal bei einem Therapeuten vorsprechen ?denn das klingt für mich nach einer angststörung

25.01.2020 01:11 • x 2 #2



Gehirnerschütterung - kognitiven Spätfolgen des Denkens

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Zitat von Lottaluft:
Ich hatte noch nie eine Gehirnerschütterung aber viele Leute aus meinem Umfeld und das mehr als eine Einer ist sogar Arzt also wird es wohl kaum deinen iq beeinflussen wenn du mal eine bekommen solltest was ich natürlich nicht hoffe Warst du mit deinen Ängsten schon mal bei einem Therapeuten vorsprechen ?denn das klingt für mich nach einer angststörung



Okay das beruhigt mich etwas. Ja, bin nebenbei noch beim Arzt in Behandlung bzw bein Therapeuten. Da ich aber viel Training die Woche habe kann ich die Termine nie richtig wahrnehmen.

25.01.2020 01:33 • #3


Lottaluft
Zitat von Alex34:
Okay das beruhigt mich etwas. Ja, bin nebenbei noch beim Arzt in Behandlung bzw bein Therapeuten. Da ich aber viel Training die Woche habe kann ich die Termine nie richtig wahrnehmen.



Die sollte deine psychische Gesundheit bedeutend wichtiger sein als das Training vergiss das bitte nicht und nehme deine Termine war anders kommst du aus dem Strudel nicht mehr raus und gerade bei einer ballsportart bekommt man häufig mal ausversehen etwas vor den Kopf und deine Angst verstärkt sich dann

25.01.2020 01:37 • x 4 #4


Du fragst ja, wie du wissen kannst, ob funktionell alles gut ist. Das ist ganz einfach: Bei einer Funktionsstörung würdest du ganz sicher keinen eigenen Thread eröffnen, und einen so langen Text schreiben können. Außerdem beziehst du dich in deinem Text manchmal auf die Vergangenheit, also scheint die Merkfähigkeit intakt zu sein. Mach dir keine Sorgen, das Gehirn hält wirklich mehr aus, als du es dir vorstellen kannst. Ich schließe mich aber @Lottaluft an, die Termine beim Therapeuten sind sehr wichtig, das sollte oberste Priorität haben.

25.01.2020 08:15 • x 3 #5


Zitat von DominikDO:
Du fragst ja, wie du wissen kannst, ob funktionell alles gut ist. Das ist ganz einfach: Bei einer Funktionsstörung würdest du ganz sicher keinen eigenen Thread eröffnen, und einen so langen Text schreiben können. Außerdem beziehst du dich in deinem Text manchmal auf die Vergangenheit, also scheint die Merkfähigkeit intakt zu sein. Mach dir keine Sorgen, das Gehirn hält wirklich mehr aus, als du es dir vorstellen kannst. Ich schließe mich aber @Lottaluft an, die Termine beim Therapeuten sind sehr wichtig, das sollte oberste Priorität haben.



Danke für die Antwort!
Leider habe ich durch google erfahren, dass funktionelle Störungen auch ganz ganz minimal sein können.

Für mich wäre es einfach wichtig, zu wissen welches bildgebende Verfahren solche funktionelle Störungen aufdeckt, um endgültig damit abzuschließen. Wenn ich weiß, das es da etwas gibt, was diese störungen ausschließen kann, dann bin ich gleich viel beruhigter.

Mfg

25.01.2020 11:14 • #6


Angor
Wenn Du eine Gehirnerschütterung gehabt hättest, hättest Du das gemerkt!
Wenn jeder der sich den Kopf stösst was mit dem Gehirn zu befürchten hätten, wären die Krankenhäuser und Arztpraxen überfüllt.

Der Schädel des Menschen ist so konstruiert, dass die meisten Erschütterungen nichts ausmachen, dafür schwimmt unser Gehirn in der Gehirnflüssigkeit und wirkt wie ein Schutzpolster. Der Kopf hält mehr aus als man denkt.

Ich hatte schon mal eine Gehirnerschütterung, da gings mir richtig dreckig, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, und ganz fiese starke Kopfschmerzen.
Und trotzdem war mein Gehirn danach auch in Ordnung.

LG Angor

25.01.2020 11:24 • x 2 #7


[/quote]Danke für die Antwort!Leider habe ich durch google erfahren, dass funktionelle Störungen auch ganz ganz minimal sein können. Für mich wäre es einfach wichtig, zu wissen welches bildgebende Verfahren solche funktionelle Störungen aufdeckt, um endgültig damit abzuschließen. Wenn ich weiß, das es da etwas gibt, was diese störungen ausschließen kann, dann bin ich gleich viel beruhigter. Mfg [/quote]

Also, jetzt bitte nicht sauer werden, oder so. Ich verstehe dich ja, das es Störungen im Gehirn gibt, auch nur minimale. Das Problem was ich bei dir sehe ist aber, das du es neurologisch betrachtest. Also so, als wäre an deinem Gehirn etwas, dabei ist es die Angst, also ein psychiatrisches Problem, was dich so belastet. Und leider helfen bei dir keine bildgebenden Verfahren fürchte ich, sondern Psychotherapie. Betrachte die Angst doch mal als Funktionseinschränkung. Dafür gibt es keine bildgebenden Verfahren. Ich hoffe, du weißt was ich meine. LG Dominik

25.01.2020 12:29 • #8


Icefalki
Angsthasen müssen lernen, Gewohnheiten und Denkweisen zu durchbrechen. Hypochondrische Störungen nicht mit googeln befeuern, das ist das reine Gift.

Zu allem gehört auch Disziplin. Wenn du in Richtung psychischer Probleme unterwegs bist, dann überlege mal dein unlogisches Verhalten, NICHT zur Therapie zu gehen, weiterhin eine Sportart zu betreiben, die genau das verursachen könnte, um die sich deine Angst dreht. Bedeutet , du suchst förmlich die Trigger. Googlen bedeutet das Gleiche.

Dazu gehört noch, null Wissen um die Schutzwirkungen des Körpers. Aus diesem Grund ist Therapie viel, viel wichtiger, als dein Sport. Ängste haben es nämlich auch an sich, sich einfach immer mehr auszubreiten. Denk vielleicht mal darüber nach, ob du so weiter leben möchtest.

25.01.2020 16:00 • x 2 #9


Zitat von Icefalki:
Angsthasen müssen lernen, Gewohnheiten und Denkweisen zu durchbrechen. Hypochondrische Störungen nicht mit googeln befeuern, das ist das reine Gift. Zu allem gehört auch Disziplin. Wenn du in Richtung psychischer Probleme unterwegs bist, dann überlege mal dein unlogisches Verhalten, NICHT zur Therapie zu gehen, weiterhin eine Sportart zu betreiben, die genau das verursachen könnte, um die sich deine Angst dreht. Bedeutet , du suchst förmlich die Trigger. Googlen bedeutet das Gleiche. Dazu gehört noch, null Wissen um die Schutzwirkungen des Körpers. Aus diesem Grund ist Therapie viel, viel wichtiger, als dein Sport. Ängste haben es nämlich auch an sich, sich einfach immer mehr auszubreiten. Denk vielleicht mal darüber nach, ob du so weiter leben möchtest.




Da hast du schon recht. Nur ist es so, dass ich zum Training gehen MUSS. Ich spiele leistungsbezogen und möchte noch höher spielen. Wenn ich die Einheiten runterschraube würde ich bestimmt verrückt werden.

25.01.2020 18:40 • #10


Angor
Sport kann gut Ängsten entgegenwirken. Als ich noch Karatetraining betrieben hatte, ging es mir so gut wie nie.

25.01.2020 18:42 • x 1 #11


Ich bin mir sicher, dass dir die Untersuchung deines Gehirns nur sehr kurzzeitige Erleichterung bringt.
Du wirst immer wieder etwas finden, das abgeklärt werden soll, damit du kurz Ruhe findest.
Dein Problem ist kein körperliches sondern eher ein psychisches.
Geh unbedingt regelmäßig zum Therapeuten, das wäre sehr wichtig!

25.01.2020 18:53 • x 2 #12


Zitat von nektarine:
Ich bin mir sicher, dass dir die Untersuchung deines Gehirns nur sehr kurzzeitige Erleichterung bringt.Du wirst immer wieder etwas finden, das abgeklärt werden soll, damit du kurz Ruhe findest.Dein Problem ist kein körperliches sondern eher ein psychisches.Geh unbedingt regelmäßig zum Therapeuten, das wäre sehr wichtig!



Das denke ich auch. Ich kenne mich einfach zu gut. Das Ding ist, dass bald Abiturprüfungen sind. Meine noten sind zum Glück sehr gut. Es wäre einfach von Vorteil, wenn ich wüsste, was diese Funktionellen Störungen (auch wenn wahrscheinlich zum Glück alles gut ist) aufdeckt. Dann wäre ich zumindest bis zu den Prüfungen auf kurzer sicht erleichtert, und würde in Ruhe lernen. Langfristig, nach den Prüfungen müsste ich natürlich, am besten bald, zum richtigen Therapeuten. Aber jetzt, muss ich einfach wissen, welche Untersuchung es ist. Und ich weiß, dass es eine gibt ^^ ich habe nur den namen vergessen.

25.01.2020 19:03 • #13


Mit deinem Gehirn ist sicher alles gut! Bei einer Gehirnerschütterung (und du hattest nicht einmal eine!) geht nichts im Gehirn kaputt. Das wäre bei der Menge an Gehirnerschütterungen, die täglich passieren echt dramatisch für die Menschheit!
Ich hatte nach einem Autounfall eine und habe keinerlei Beeinträchtigungen dadurch erfahren.
Arbeite an deiner Psyche und verbrauche keine Energien um nach einer untersuchungsmethode zu suchen, die ganz sicher von den Ärzten angewandt worden wäre, wenn es notwendig gewesen wäre!

25.01.2020 21:50 • x 2 #14



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Dr. Christina Wiesemann