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Melanie29
Hallo Ihr lieben,
wahrscheinlich nerve ich schon,aber ich bin gerade in der Angst gefange oder ich bin wirklich krank.
Ich habe die ganze zeit dieses kribbeln,dann brubbelt es in meinem Brustkorb,ich kriege kaum Luft,stechen im Brustkorb und Schwindel.Wenn ich was mache Staubsaugen oder ähnliches bekomme ich schweißausbrüche.
Ich weis nicht ob es wirklich die Angst ist oder ob die doch was übersehen haben.Ich kann und ich will nicht mehr was soll ich bloß tun bitte bitte helft mir ich kann einfach nicht mehr.
Lg Melanie

04.10.2008 19:59 • 12.03.2021 #1


39 Antworten ↓


M
Hallo Melanie, ich kenne deine Vorgeschicht nicht, hört sich aber so an, als wenn deine ANgst dir gerade wieder über den Weg läuft. Auch Schweissausbrüche ist ein Angstsymptom. Das stechen in der Brust können die Nerven sein, die sich vom unbewußten Verspannen einklemmen können, und dann ein stechen verursachen. Mach einfach mal deine Augen zu, und nun zähl von 20 auf 0 zurück, und bei jeder Zahl die du runter zählst, stell sie dir bildlich vor. LG

04.10.2008 20:06 • #2


A


Gefangen in der Angst

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M
PS: Das ist eine sehr einfache Übung aus dem Yoga.

04.10.2008 20:07 • #3


Melanie29
Hallo,
ich leide im Nov.ca ein Jahr unter den PA´s,aber ich dachte ich würde es gut kontrollieren können.Seit einem Monat ca.weis ich gar nix mehr,mal sind tage an denen nix ist und dann wieder so heftig das ich mich verliere.Seit zwei Tagen geht es mir sehr sehr schlecht und ich weis nicht ob es PA´s sind oder nicht.EKG´s waren ja ok bis auf die Extrasystolen die aber nicht besorgniserregend sind.Blutwerte waren soweit auch okay.Aber wenn alles ok ist dann sind es neue Symptome und ich komme nicht damit klar,weil ich sie vorher nie hatte.
Ich kann einfach nicht mehr,mir geht gerade alles an Lebensqualität flöten was ich noch hatte und meine Hoffnung sinkt gerade auf Null das ich es noch mal schaffen werde es in den Griff zu bekommen.
ich will nicht mehr ich fühle mich meiner Familie gegenüber so mies deswegen.
Lg Melanie

04.10.2008 20:13 • #4


M
Süße, ich fühle mit dir. Kenn ich alles. Symptome kommen und gehen, zwischen durch schmuggeln sich wieder andere bisher unbekannte Symptome dazu. Man fühlt sich machtlos, und ausgesetzt. Bist du aber nicht. Und das mußt du dir immer vor Augen halten. Auch wenn die Symptome kommen, denke dran, sie gehen auch wieder. Und deiner Familie gegenüber mußt du dich nicht mies fühlen. Versuche mal die Übung, klappt vielleicht nicht beim ersten mal. Aber Yoga ist etwas, was man nicht von heute auf morgen lernen kann, da steckt viel übung hinter. Aber diese Übung ist einfach. Übe sie ein paar mal, und schau ob es dir hilft. LG

04.10.2008 20:22 • #5


Melanie29
Ich würde am liebsten aufgeben

04.10.2008 20:24 • #6


M
Nun mach aber mal halblang. Wenn du solche Gedanken hast, solltest du in die Notaufnahme gehen. Das hört sich suizidgefährdet an, und da kann ich nicht mitreden, denn ich habe gegen die Angst gekämpft und tue es auch jetzt noch, aber ich hatte NIE; NIE; NIE, den Gedanken aufzugeben. Melanie tu mir den Gefallen, und begib dich in ärztliche Hände, wenn du suizidgedanken hast. Ich kann dir l nur positive Gedanken wünschen. LG

04.10.2008 20:32 • #7


Melanie29
Ich bin nicht Suizitgefährdet,nur am ende.Ich schrieb ich würde am liebsten aufgeben.Ich finde keine Ruhe schon alleine dadurch das ich beschwerden beim Einatmen habe und so nen komisches stechen im Brustkorb.So wie es seit zwei Tagen ist,hatte ich es noch nie.Man hat aufgrund des verdachts der Lungenemboli zwei EKG´s gemacht beide bis auf Extra Systole in Ordnung,aber ich habe angst weil es anstatt besser zu werden schlimmer wird.Ich zitter seit Tagen(wenn nicht länger)innerlich,vorallem in Armen und Beinen,ab und an das Gefühl wie Pudding in den Beinen und Taubheits(schwächegefühl)in den Armen.Oft Zittere ich oder bzw.fühle ich mich wie wenn ich Unterzuckert wäre(was aber nicht so ist)wenn ich was trinke oder esse geht es mir besser,aber mein Blutzucker ist okay.Vor ein paar wochen wurde meine Schilddrüse(blutwerte)untersucht und nix.Also kann es nur Angst sein,aber wieso so heftig?

04.10.2008 22:25 • #8


S
Hallöchen,
nachdem ich immer mal wieder hier mitgelesen habe, gerade in Momenten, wo die Angst kaum auszuhalten war, habe ich mich entschlossen, mich hier anzumelden und meine Geschichte mit euch zu teilen. Mein Name ist Dörte, ich bin 35 Jahre jung und leide an Angst seit nun mehr über zehn Jahren. Wie alles begann, lass ich jetzt mal weg, da es wie bei vielen hier, überraschend von einem Tag auf den anderen kam. Oder doch nicht so überraschend? Habe ich die Symptome, welche mein Körper mir im Vorfeld schickte nur ignoriert? Wie auch immer, an diesem Tag hat sich alles verändert. Nichts war mehr wie früher. natürlich wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts über eine Angststörung, woher auch. Ich stand mitten im Leben, hatte eine kleine Tochter, war viel arbeiten und gerne mit Freunden zusammen. Aber nichts sollte mehr so sein, wie es einst war. Die Symptome meiner ersten Panikattacke, im Dezember 2001 begleiteten mich von nun an rund um die Uhr. Es war kurz vor Weihnachten und ich dachte, ich sei sterbenskrank...Letztlich habe ich mich irgendwie über die weihnachtstage geschlichen und bin danach zu meiner Hausärztin. Bei ihr habe ich das erste mal etwas von psychisch krank, angst etc. gehört....wie ich es hasse, diesen Stempel auf der Stirn...Letztlich bat ich um irgendwas, was mir meine Symptome nimmt, irgendetwas, was mir ein stückweit mein Leben zurück gibt...irgendwas, was mich wieder frei atmen lässt. Was ich bekam war Diazepam. Noch nie etwas von diesem Mittel gehört, und ohne jegliche Aufklärung darüber seitens meiner damaligen Ärztin, glaubte ich schon nach der ersten Einnahme,an ein Wunder. Mir ging es relativ schnell besser. Dumm nur, dass ich in einen Kreislauf geraten bin, dass ohne das Zeug absolut gar nichts mehr ging. Ich hatte stets die Tropfen und zig Teelöffel in meiner Tasche, ohne aus dem Haus gehen, kaum vorstellbar. Das ganze zog sich einige Jahre hin, einmal im Monat hote ih mir ein neues Rezept, mittlerweile schon mit einem schlechten Gewissen, mir selbst gegenüber, weil ich spürte, dass das nicht der Weg sein konnte. Ich brauchte immer mehr um die erwünschte Wirkung zu erzielen. 2006 habe ich mich entschlossen, erneut eine stationäre Therapie zu machen.Der Entzug damals war die Hölle, ich wusste nicht, ob leben oder sterben besser ist. Nie zuvor in meinem Leben habe ich mich so elend gefühlt, daher rate ich auch jedem von diesem Teufelszeug ab. ABER! Ich habe es geschafft, und seit diesem Jahr habe ich nicht einen einzigen Tropfen Diazepam mehr angerührt. Es kam eine Zeit, wo ich recht stabil war. Ich bekam noch einen Sohn im Jahre 2008, die Schwangerschaft über ging es mir besser denn je. Ich zog von Rostock nach Berlin und fühle mich hier auch ganz wohl. NUR irgendwann, kam alles zurück, und zwar doppelt und dreifach. Ich weiss um die Wirkung von Diazepam und würde es zu gerne wieder nehmen, nur um einen kurzen Moment innezuhalten, fernab vo Angst und Schmerzen...aber ich bin zu stolz. Das letzte Jahr habe ich begonne, gegen die Angst Alk. zu trinken. Nicht viel, nen Weinchen....über den Tag verteilt. Ständig in der Hoffnung, es würde mir meine Symptome nehmen, aber nichts...ich wurde noch nicht einmal betrunken. Dabei sagen doch viele, wenn du etwas trinkst bist du gut drauf und vergisst alles um dich rum...hm...hat bei mir nicht gewirkt. Im Herbst letzten Jahres habe ich mir selbst gesagt, damit muss wieder Schluss sein, und habe von heute auf morgen mit dem trinken aufgehört, die kilos welche ich dadurch zunahm hab ich wieder runter, hihi. Derzeit bin ich auf dem Weg der Selbstfinung, ich habe unzählig viele Bücher etc. über Angst gerade zu verschlungen, und allein aus meiner ganzen Therapiezeit, könnte ich selbst Romane schreiben, was es heisst...Angst zu haben, und wie man mit ihr umgeht. Ich weiss so gut wie alles darüber und trotzdem ist es mir selbst so verdammt schwer, da auszubrechen. Ihr kennt das sicher, dass wir unsere Wahrnemung zu sehr auf unseren Körper legen, und die Angst sich nur deshalb bei uns aufhält, weil wir ihr Beachtung schenken. Stimmt, nur hat der Kopf irgendwann begonnen ein Eigenleben zu führen. Abschalten beinahe unmöglich, der erste Gedanke am morgen...wie geht es dir? schwupp, einmal in den Körper gefühlt und schon geht es los...oh man, ich habe viel zu viel geschrieben, wer weiss ob sich überhaupt jemand die Mühe macht, dies alles zu lesen, dennoch möchte ich noch urz zu meinen besagten Symptomen kommen.

Mein Hauptproblem ist die Atmung, Beklemmung auf der Brust, ständig das Gefühl nicht durchatmen zu können, irgendwann habe ich aufgrund dessen, eine Atemstörung entwickelt. Alles dreht sich nur um die Atmun...daraus resultierende andere Symtome
Schwindel
Herrasen, Herstolpern
allgemeine Schwäche
schwere Beine, Arme
Ohrgeräusche
Übelkeit
Rückenprobleme, BWS
Magenkrämpfe sind nur einige davon.

Ich kann mir das alles selst erklären, logisch betrachtet..ich möchte mich auch nicht damit zufrieden geben, dass es ebend etwas psychisches ist. Manchmal denke ich, dass sich wahrscheinlich nur ein nerv oder Wirbel etc. bei mir verrenkt hat, und alles andere darauf aufbaut. Es gibt Momente, wo ich vele andere so gerne wachrütteln würde, Menschen, die sich über alles beschweren, obwohl sie doch so frei sind, anstatt ihr Leben zu geniesen. Dinge zu tun, welche uns aufgrund dieser Angst untersagt sind, und wenn wir sie dann doch tun, dann immer mit einem aushalten der Angst verbunden. Sind wir doch mal ehrlich. Selbst an sogenannten guten Tagen, geht es und nicht so wie normalen Menschen. Zu oft habe ich den Satz geäussert, ich hätte lieber nur einen Arm, so würden wenigstens die anderen sehen, dass ich etwas habe. Aber wir wirken doch auf alle ganz normal...Nein, ich kann nicht erwarten, dass es jemand versteht, der es nicht auch jeden Tag fühlt. Also muss ich schauen, wo ich anfange, diesen Kreislauf zu durchbrechen und ob ihr es glaubt oder nicht, ich denke, dass ich momentan auf einem guten Weg bin.

das war es erstmal von mir, allen, die diesen doch sehr langen Text lesen, ein DANKE von mir im voraus. Freue mich über Rückmeldungen

Knutscha Dörte

24.01.2013 19:27 • #9


P
Hallo,

Grüße von einer Leidensgenossin aus Berlin

Ich habe mir deinen Beitrag mal durchgelesen und muss sagen, besser hätte ich es nicht sagen können.

Wie du sagst, ein Außenstehender kann sich das gar nicht vorstellen. Verstehen schon gar nicht, wie auch, wenn wir das selbst kaum verstehen .
Jede andere Krankheit wird akzeptiert, diese Angst wohl eher nicht.

Tja ist echt ein Gefängnis, im wahrsten Sinne.

Seltsam finde ich , das die Angst plötzlich irgendwann verschwindet, für eine Zeit ist alles ganz gut,man denkt- ok. geschafft und dann kommts wieder zurück, meißt heftiger als zuvor.

LG Primavera

24.01.2013 21:20 • #10


S
Hallöchen, vielen lieben dank für deine antwort. Mein text ist ja nun doch etwas länger geworden und ich denke, viele von denen, die ihn angeklickt haben, werden ihn wohl nicht gelesen haben. Weißt du, ich habe vieles versucht, um aus dem gefängnis auszubrechen aber meist vergebens. Wenn du, egal was du machst, von morgens bis abends, einfach nur die angst aushälst, dann kommst du irgendwann an einen punkt, wo du dir sagst, egal,... Dann fall doch jetzt einfach um und gut ist. Kraft hast du schon lange keine mehr, freude am leben gleich null... Also was solls? Komisch, um so häufiger du dir das sagst, desto seltener will die angst die rücksichtslos einholen. Sie ist nach wie vor immer präsent aber irgendwie verliert sie an macht... Hast du in dem moment wo es akut wird, der zeitpunkt wo sich die angst in panik hochschaukelt, schon mal versucht, sie zuzulassen... Sie ganz bewusst wahrzunehmen? Sie einfach nur beobachten ohne zu bewerten... Probiere es mal aus. Seit ich das mache, gehts mir zunehmend besser. Natürlich ist mein körper noch immer sehr geschwächt, aber irgendwas hat sich verändert... Wenn ich meine gedanken jetzt noch von der atmung wegbekomme, hihi... Das wäre ein traum. Womit hast du denn am meisten zu kämpfen? Kennst du den gedanken, wenn du nur einen wunsch frei hättest, was du dir wünschen würdest? Keine millionen auf dem konto, kein haus, keine reise... Einfach nur gesund sein:-) es ist schwer, positiv zu denken wenn man jeden tag schmerzen hat, aber ich denke trotzdem, das ist der schlüssel... Was meinst du?

24.01.2013 21:56 • #11


R
Hallo Sarcelle,

deine Geschichte hat mich berührt, ich kann mir gut vorstellen wie es dir geht, auch ich kämpfe mit meiner Angsterkrankung und bin für jeden Tag dankbar an dem es mir gut geht.

Vielleicht hilft es ja wenn du versuchst die Atmung zu deinem Freund zu machen. Also das du dich genussvoll hinsetzt und Atemzug um Atemzug versuchst zu genießen. Wenn sich negative Gedanken einschleichen, dann versuch es über den Weg der Achtsamkeit.
Ich habe einige CD´s die mir da helfen.

Für mich ist die Atmung mein Weg zur Ruhe zu finden. Wenn ich es nicht gleich schaffe, dann lasse ich mir halt Zeit. Nichts hetzt mich und wenn ich mein Herz stärker schlagen höre, dann lass ich es eben geschehen.

Leider gehört zu unserer Angsterkrankung eine gewisse Disziplin - ich übe täglich und auch Ausdauersport (z.b.)und Bewegung gehört zu meinem Tagesablauf.

All das stärkt das vegetative Nervensystem, das ist bei uns Angsthasen ja besonders wichtig - sagt halt mein Neurologe.

Ich wünsch dir alles Gute, das es dir bald besser geht und dich das Forum ein bisschen stützt. Mir hat es in meiner schwersten Zeit sehr geholfen, obwohl ich halt auch nicht die eifrigste Schreiberin war.

Aber ich habe zumindest eine liebe Freundin gefunden mit der ich immer noch Kontakt habe - das ist einfach viel wert!

Viele liebe Grüße,
Rosa

25.01.2013 19:48 • #12


D
du schreibst mir aus der seele ich habe auch angst es ist echt doof

25.01.2013 20:09 • #13


S
Huhu rosa... Achtsamkeit ist ein gutes thema. Gerade wir menschen mit einer angststörung müssen uns sehr in achtsamkeit üben... Wie ich schon schrieb, lass ich die angst kommen... Ich blicke ihr ins gesicht und beobachte ohne zu bewerten. Keine angst, es ist nur angst sage ich mir. Mal schauen, auf welchem weg sie sich diesmal versucht bemerkebar zu machen. Ich stelle ja auch fest, dass sie an macht verliert... Das problem mit der atmung ist irgendwann zum selbstläufer geworden. Der erste gedanken am morgen ist,... Wie atme ich? Und schon nimmt alles seinen lauf... Mir hat mal ne ärztin gesagt, dass die meisten menschen ihre atmung gar nicht wahrnehmen... Es atmet einfach. Um so mehr du dich aber darauf konzentrierst, desto schwerer wird sie... Nur ist es eben nicht so leicht, meine gedanken von ihr wegzubekommen... Aber ich arbeite daran. Hihi. Letztlich entscheide ich, wie mein leben verläuft... Und irgendwann bin ich falsch abgebogen. Ich danke dir trotzdem für deine lieben an mich gerichteten worte... Wie lange schlägst du dich denn schon damit rum? Und wie äussert sie sich bei dir?

25.01.2013 20:50 • #14


R
Letztes Jahr im April hat es bei mir ganz massiv angefangen. Rückblickend habe ich aber die vergangenen Jahre immer wieder unter meinen massiven Krankheitsängsten gelitten, war damals aber noch im guten Glauben wirklich etwas zu haben. Ich habe so viele eingebildete Krankheiten gehabt - ich mag gar nicht drüber schreiben.

Heute bin ich in guten Zeiten davon überzeugt (oder sage mir immer wieder selber) das meine Symtome durch meine Angsterkrankung entstanden sind. Wenn ich Panikattacken bekomme, schalte ich sofort einen Gang zurück.

Ja, Achtsamkeitstraining ist da ein sehr wichtiger Teil. Allerdings bin ich auch seit September in Therapie und habe dort Atemtechniken und Beruhigungstechniken gelernt. Oft half es mir aber in meinen schlimmsten Situationen auch nicht. Aber ich habe nicht aufgegeben und ich werde nicht aufgeben.

Kombiniert zu meiner Therapie habe ich auch eine Physiotherapie gemacht - ich hatte massive Verspannungen durch die Angst.

Zur Zeit glaube ich nicht das ich jemals wieder so werde wie früher, aber vielleicht soll das ja auch nicht sein. Vielleicht war es ja früher auch gar nicht besser. Heute passe ich mehr auf mich auf.

Sarcelle, ich zieh mich jetzt wieder zurück - aber glaub an dich! Jeder Tag ist ein neuer Tag an dem du mit neuer Energie ans Werk gehen kannst. Kleine Rückschläge müssen wir verkraften.

Eine liebe Mitschreiberin im Forum hat mal geschrieben:

Hinfallen - aufstehen - Krone richten - weiterlaufen!

Diesen Spruch hab ich mir sogar in mein Handy eingespeichert, weil er soooo gut passt!

Ganz liebe Grüße!

Rosa

25.01.2013 21:14 • #15


L
Hallo Sarcelle,

mitten in der Nacht und eigentlich total müde finde ich keine Ruhe,weil ich nachdenk über mich und meine Ängste,wie ich wieder frei werde davon.

Ich habe den gesamten Thread hier von euch gelesen und ich kenne das alles nur zu gut,.leider....!

Schade das du so weit weg wohnst wie schön wäre es mit jemanden gemeinsam den weg zu bestreiten der das gleiche hat und hier raus zu kommen.

Momentan geht es mir glücklicherweise recht gut.
Ich bin nicht geheilt habe die Angstnicht besiegt,aber Hoffnung gewonnen,das ich es eines tages schaffen könnt.

Denn wenn ich dran denke wie ich am Boden war das totale komplette programm hatte und wie frei ich mittlwerweile davon bin und wie halbwegs normal ich eigentlich lebe,bin ich damit schon zufrieden.

Doch nun denk ich letzte zeit wieder darüber nach da ich einen mann hab der so viel will verreisen etc und eine tochter die ein tolles leben haben soll und ich diejednige bin die das alles blockiert...es würde keine reisen geben oder solche dinge wegen meiner angst.
naja daher denk ich wieder nach so wie früher und suche nach dem auslöser doch vorallem nach den ursachen und frage mich was es ist was diese angst in mir geschürt hat wovon ich mich noch befreien muss in meinem leben damit die angst vielleicht auch geht also das was von meiner angst noch übrig ist.

naja ich merke grad ich hüpf mit meinen gedanken hier schon hin und her und schreibe bissl konfus warscheinlich was wohl einfach an der späte uhrzeit liegt.

ich würde mich jedenfalls freue von dir zu lesen.......

26.01.2013 01:31 • #16


S
Huhu lea... Hab jetzt erst gesehen, dass du hier geschrieben hast. War die letzten beiden tage bei anderen threads aktiv. Die spirale in der wir uns befinden ist wahrlich schwer zu durchbrechen aber irgendwo hat begonnen, sprich, sie kann auch enden. Ich übe mich wie gesagt in achtsamkeit, die symptome willkommen zu heissen und mich auf sie einzulassen. Nie jegliche bewertung... Zu entspannen, gerade dann, wenn die angst uns im griff hat und dabei ist, sich in panik hochzuschaukeln. Bewusst in sich gehen, kontakt zu der angst und meinem inneren kind aufnehmen. Kennst du die arbeit mit dem inneren kind? Ist schon eine feine sache. Am anfang etwas ungewohnt aber es beruhigt und hilft wirklich.

28.01.2013 11:14 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

D
Hallo Sarcelle, beim lesen von deinen Beitrag könnte ich heulen! Weil ich das körperlich spühren könnte. Mir gehts genau so wie dir und bei mir ist Atmung das stärkste ausprägung.
Es tut mir so leid dass sooooo viele Menschen das gleiche Tag täglich erleben.

LG Danijela

28.01.2013 11:32 • #18


S
Liebe danijela... Ganz ehrlich? Mich erschreckt es auch zu sehen, gerade hier im forum, wieviele menschen so sehr von der angst gequält werden. Mir stehen auch oft die tränen in den augen, weil ich so empathisch bin und mit jedem mitfühlen kann. Ich hab mich mit so vielen symptomen arangiert, aber bei der atmung schaffe ich es nicht wirklich. Wie auch? Ohne atmung geht nichts... Dennoch glaube ich auf einem guten weg zu sein auch wenn es mir heute recht mies geht. Heute morgen hatte ich ne ziemlich heftige panikattacke... Ich wollte schon wieder fluchen und aufgeben, habe es aber rechtzeitig bemerkt und es kommen lassen... Bewusste aufmerksamkeit auf die angst mit der frage, was sie mir denn wohl mitteilen möchte? PA überstanden aber die allgemeine angst sitzt mir nun den ganzen tag im körper. Es ist nicht schön aber ich kenne es kaum anders und weiß, dass es auch solche tage gibt. Wie wir uns jegliche schmerzen durch gedanken erschaffen haben so können wir sie doch auch wieder wegdenken...jetzt wolltet gerade es muss einfach schreiben... Hab mich selbst beim falschen gedanken erwischt, nichts muss... Denn muss ist druck und mit druck funktioniert gar nichts... Eher das gegenteil. Ich wünsche dir ganz viel kraft auf all deinen wegen...

28.01.2013 15:23 • #19


A
Ich kann es dir nachempfinden. Auch mir hat man vor zehn Jahren mal Benzos gegeben, die meine Eltern aber in die Mülltonne befördert haben! Ich hab die vielleicht 3 oder 4 Mal genommen und bin, wie bei einer Narkose, in einen tiefen Dämmerschlaf gefallen. Dabei habe ich nur 1/4 oder 1/2 genommen. Solche Ärzte sollte man verklagen und ihnen die Zulassung entziehen. Wie kann man nur so ignorant sein und Menschen immer wieder das Zeug verschreiben?
Aber ich verstehe nicht, warum dich das Zeug so froh gemacht hat. Ich fand es nicht toll, binnen Minuten einfach einzupennen und lange Zeit danach noch Matsch zu sein.

Ich habe das im Prinzip auch schon so lange wie du. Hyperventilation ist auch ein Thema bei mir, glaube ich. Wahrscheinlich löst das Schwindel und Herzstolpern aus.

28.01.2013 17:07 • #20


A


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