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Jenamel
Hallo,

ich bin am Überlegen ob ich anfangen soll Tagebuch zu schreiben. Jetzt nicht wirklich was vom Tag sondern eher meine Grundstimmung, Panikattacken, Unruhe.....so wie ich mich fühle halt. Wem hast sowas geholfen?
LG

19.12.2013 19:53 • 06.01.2014 #1


9 Antworten ↓


libellchen
Mein Therapeut sagt, dass das eine sehr gute Idee wäre, um seine Probleme sozusagen mal aufzuschreiben, realistisch drüber nachzudenken und sie dann auch da zu lassen, wo sie sind.
Ich habe bisher noch nicht damit angefangen, kann mir aber durchaus vorstellen, dass es helfen kann.

19.12.2013 22:10 • #2



Führt hier jemand so eine Art Tagebuch?

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Papier ist geduldig. Oft geduldiger wie manch ein Zuhörer der es irgendwann nicht mehr hören kann. Machs einfach und schau wie es dir dabei geht und was beim schreiben für Gedanken kommen. Wirst erstaunt sein und vieles etwas besser verstehen.

LG

20.12.2013 16:10 • #3


Sowas in der Art habe ich mir auchmal überlegt in Form eines Onlineblogs... bisher aber noch nicht so ganz realisiert.

02.01.2014 11:49 • #4


anderlie
auf jeden fall eine gute Sache da kannst du später nachlesen wie sich
so manche Sache entwickelt hat. und du wirst sehen das manches
garnicht so schlimm war wie zu diesem Moment wo du es geschrieben hast.....

02.01.2014 11:54 • #5


Hallo,

probiere es aus! Mir tut es seit zig Jahren gut. Schreiben hat eine andere Qualität als reines Denken/Grübeln, es befreit. Außerdem kann es hilfreich sein, sich später noch einmal alles durchzulesen. Beim Schreiben ist einfach alles erlaubt.

Was auch prima funktioniert, sind die so genannten Morgenseiten (nach Julia Cameron, leicht zu googeln). Grob: Es handelt sich um Schreiben ohne zu überlegen, zu zensieren. Darf auch bloß Gekritzel sein. Das, was einem gerade einfällt, in den Sinn kommt. Ohne Pause. Satzzeichen, Rechtschreibung sind wurscht. Es geht keineswegs ums Denken, das würde den Schreibfluss hemmen. Fällt Dir nix ein, kannst Du genau das schreiben oder Kringel malen. Ich kenne verschiedene Varianten: einen Wecker stellen (z. B. für zehn Minuten), bloß eine Seite vollschreiben oder so lange, bis es sich leer anfühlt. Normaler Weise legt man das Geschriebene dann erst mal für einige Wochen beiseite oder vernichtet es gleich. Klingt alles ein bisschen ungewöhnlich, ist es auch zunächst. Ich empfinde es z. T. als ungemein befreiend.

Gutes Gelingen bei Deinem Tagebuchversuch!

05.01.2014 22:46 • #6


Mir hilft es und ich habe auch einen Thread dazu aufgemacht.

05.01.2014 23:01 • #7


Jenamel
Danke euch. Bin Neujahr damit gestartet!

06.01.2014 12:58 • #8


Ich darf in diesem Zusammenhang auf das Buch in meiner Signatur verweisen. Es entstand anhand von Tagebuchaufzeichnungen. Zunächst hatte ich es nur für mich geschrieben, die Idee zur Veröffentlichung kam erst sehr viel später.

Tagebuch schreiben hilft tatsächlich, die Dinge besser zu verstehen.

06.01.2014 16:37 • #9


Hallo Jenamel!

Seitdem ich das Venlafaxin ausschleiche mache ich das auch. Die Ärztin findet das gut, weil man dann den Verlauf sehen kann. Auch wenn Du kein AD ausschleichst ist so ein Tagebuch sicherlich gut. Dann kannst Du ja auch aufschreiben, welche Situationen dazu beigetragen haben, daß es Dir besser oder schlechter geht...

LG Jess

06.01.2014 19:39 • #10



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