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Hallo ihr Lieben,ich weiss nicht mehr weiter...jeden Tag nach dem aufstehen habe ich Kopfschmerzen und Druck in meinem Kopf und teilweise so wie heute zb ist mir total übel.Das macht mir natürlich total Angst und frage mich ob das auch psychisch ist??Mache mir in letzter Zeit gedanken ob ich net doch noch mal zum Arzt gehen sollte...Kennt das evtl einer von euch?Natürlich ist die Gefahr einer Panikattacke gross wenn man sich den ganzen tag einfach nur krank fühlt und nicht weiss was los ist ... Ich hab einfach keine Kraft mehr für das alles...

15.10.2012 12:15 • 19.10.2012 #1


18 Antworten ↓


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Hallo

oh je ich kann dich so gut verstehen.Mir geht es gleich wie dir.Ich stehe auch jeden morgen auf und habe einen schädel wie in einen schraubstock.ein sooo ekliges gefühl manchmal habe ich einen druck dan habe ich wieder das gefühl ich habe wie ameisen im Kopf
Was hast du schon für Untersuchungen hinter dir?Was sagen den die Ärzte?
liebe grüsse emely

15.10.2012 13:36 • #2


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Fühle mich jeden Tag krank.

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hallo emely,danke für die Antwort.Es ist komisch auch wenn man es schon 100 mal von anderen Betroffenen gehört hat,dass sie es ähnlich erleben,tut es immer wieder gut und beruhigt für einen kurzen Moment.Also ich habe ehrlich gesagt noch nicht viele untersuchungen machen lassen.Ein grosses Blutbild,ein ekg und vor 2 Jahren ein mrt jedoch ohne kontrastmittel.War dieses Jahr schon in der Reha und in einer Tagesklinik und trotzdem geht es mir so schlecht.Was mir aber Sorgen macht ist,dass ich diese Symptome dauerhaft habe also klar bekomm ich bei Panikattacken welch dazu und habe dann auch Todesängste aber ich habe auch Symptome ohne mir Sorgen zu machen einfach so...Es macht mich kaputt...Und manchmal frage ich mich warum mir niemand hilft... Man hört immer nur: du kannst dir nur selber helfen! Klar sag mir wie und ich machs! lg endi

15.10.2012 14:13 • #3


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So geht es mir auch. Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal normal und gesund und fit gefühlt habe. Mir geht es niemals gut. Und das schlimmste Symptom ist der Schwindel. Wenn der nicht wäre, wäre alles halbwegs ok. Aber ich weiß nicht, wie es einem mit 29 immer so gehen kann.
Ich hatte EEG, EKG´s, Langzeit-EKG, Ultraschall von Herz, von Schilddrüse, großes Blutbild, viele normale Blutabnahmen, so eine komische Stromschlagmessung beim Neurologen und ein MRT vom Kopf und ein Röntgenbild von der Wirbelsäule. Ich war beim Heilpraktiker, beim Chiropraktiker, bei der Mass. und beim Osteopathen. Hat alles nix ergeben. Außer nem Darmpilz angeblich. Wo soll man denn noch hin? Oder haben die Ärzte alle keine Ahnung?
Ich will nun zur Psychotherapie, zur medizinischen Hypnose und evtl. zu einem anderen Heilpraktiker, der Irisdiagnose machen soll. Weiß mir nicht mehr zu helfen. Ich habe den ganzen Tag Angst, dass ich in Ohnmacht falle. Eben wegen der Symptome. Habe es mit Baldrian probiert, homöopathischen Mitteln, Nystatin gegen den Pilz, Neurotosan (gibt immerhin Antrieb) und sogar teure Vitamingetränke habe ich genommen. Es wird nicht besser.

15.10.2012 14:26 • #4


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Manchmal denk ich mir fehlt langsam die Kraft für das alles...

15.10.2012 15:03 • #5


D
Ich würde an deiner Stelle mal zum Heilpraktiker gehen. Das erscheint mir zunächst mal als der beste Weg, falls du sowas annehmen kannst. Vielleicht weißt du dann, in welche Richtung du forschen musst.

15.10.2012 15:32 • #6


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Wenn du sagst dir hilft niemand, wie meinst du das denn? Bist du auf der suche nach einem Therapeuten und findest keinen, versuchst du in einer Klinik unter zu kommen und das klappt nicht, oder was hat man sich darunter vorzustellen? Das du permanent das Gefühl hast wirklich krank zu sein und dich schlapp und ausgelaugt fühlst, ist eigentlich normal und nicht ungewöhnlich bei Ängsten. Wenn du dich da unsicher fühlst kannst du ja mal alles durchchecken lassen, aber mach dir nicht zu viel Hoffnungen, dass etwas organisches gefunden wird sondern stell dich eher darauf ein, dass es Symptome deiner angsterkrankung sind. Such dir schnell professionelle Hilfe und zwar einen Therapeuten. Vielleicht kann auch eine medikamentöse Therapie bei dir angebracht sein, scheinbar hast du ja auch depressive Anteile.

15.10.2012 15:46 • #7


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Ich bin in psychiatrischer Behandlung und in Psychotherapeutischer.War dieses Jahr schon in einer Reha und in einer Tagesklinik und mir ist das Bewusst,dass man sich krank und ausgelaugt fühlt wenn man an einer Angststörung leidet.Ich habe geschrieben,dass ich jeden Tag Druck im Kopf habe und Kopfschmerzen die mir immer wieder Angst machen.Habe schon sehr viel zum Thema Angst und Panik gelesen und es ist net mein Anspruch von Arzt zu Arzt zu rennen,habe diesen Beitrag verfasst weil es mich beruhig wenn andere ähnliche Symptome haben warum auch immer.Wahrscheinlich weil es mir immer wieder nach akuten Panikattacken schwer fällt zu glauben das ganze wäre nur psychisch obwohl ich mich ewig damit befasse und auseinandersetze.Allein fühle ich mich im Sinne von niemand in meinem Umfeld unterstützt mich,ich lebe allein und habe keine Familie.Um Hilfe von aussen habe ich mich längst gekümmert.

15.10.2012 15:55 • #8


P
Dann bist du ja schon ziemlich umfassend betreut, wenn dir das scheinbar nicht viel hilft, ist natürlich mehr als verständlich, dass dich die Situation immer hoffnungsloser macht. Das Problem ist ja oft, die Symptome können aber müssen nicht mit den Ängsten zu tun haben und das zu unterscheiden ist oft, gerade von außen schwer. Nimmst du denn auch Medikamente? In der zeit wo meine Ängste sehr schlimm waren, hatte ich auch permanent Kopfschmerzen die eigentlich mit keinerlei Tabletten besser wurden. Ich denke mal, wenn die Beschwerden die man hat mit den normalen Medikamenten nicht besser werden ist es schon ein guten Anzeichen dafür, dass die Ursache auch nicht körperlich ist. Weil sonst würden die normalen Schmerzmittel oder mittel gegen Übelkeit und Kreislaufprobleme gut helfen. Weißt du denn wo deine Ängste her kommen? Die Ursachen?

15.10.2012 16:04 • #9


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Hast du ein MRT bekommen? Hast du was mit den Zähnen? Wie sieht es mit deiner Matratze aus? Und vor allem mit dem Rücken, Nacken und dem Kiefer?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man täglich Kopfschmerzen hat, bloß durch Angstattacken. Nie und nimmer. Da steckt mehr dahinter und womöglich quälst du dich völlig unnötig. Warst du beim Chiropraktiker? Beim Heilpraktiker? Beim Kieferchirurgen?

15.10.2012 17:42 • #10


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Zitat von derhimmelmusswarten:
Hast du ein MRT bekommen? Hast du was mit den Zähnen? Wie sieht es mit deiner Matratze aus? Und vor allem mit dem Rücken, Nacken und dem Kiefer?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man täglich Kopfschmerzen hat, bloß durch Angstattacken. Nie und nimmer. Da steckt mehr dahinter und womöglich quälst du dich völlig unnötig. Warst du beim Chiropraktiker? Beim Heilpraktiker? Beim Kieferchirurgen?


Ich hatte über 2 Jahre wegen der Ängste Kopfschmerzen. Die sind erst weggegangen mit erfolgreichem Abschluss der Therapie. Daher ist das nicht sehr abwegig das die Ängste Ursache der Kopfschmerzen sind.

15.10.2012 18:16 • #11


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Also ich habe Agoraphobie mit Panikstörung und Depressionen.Würde wirklich gerne zu einem Orthopäden gehen und auch zu einem Zahnarzt weil ich evtl ne Beisschiene brauche.Leider klappt zur Zeit wieder das Rausgehen net so gut...An sonsten bin ich es echt leid nach irgendwelchen körperlichen Ursachen zu suchen...Sobald ich mich weider etwas fitter fühle,werd ich es aber in Angriff nehmen,kann ja net so weiter gehen.Auf deine Frage ob ich den Auslöser kenne Prinzessin kann ich sagen:ja! Und zwar ließ ich mir vor ca 2,5 Jahren Antidepressiva verschreiben von denen ich schlimme Panikattacken bekam,bis dahin wusste ich net mal was ne Panikattacke ist.Seit dem habe ich leider auch eine Phobie vor Medikamenten entwickelt gegen die ich zur Zeit ankämpfe.Aus diesem Grund kann ich weder Psychopharmaka noch Schmerzmittel nehmen.Ich bitte euch net zu schreiben dass ich es ja nehmen soll blabla Leute es geht net!Wenn es gehen würde dann würd ich es tun,bekomme beim bloßen Gedanken daran ne Panikattacke.Achso ja vor 2 jahren als das alles anfing hatte ich ein mrt,hatte ich oben aber schon geschrieben glaub ich.

15.10.2012 18:58 • #12


P
Ich kann gut verstehen, dass du nichts mehr nehmen willst bei deinen Erfahrungen. Ich denke trotzdem das du Auslöser mit Ursache verwechselt. Die Einnahme der Antidepressiva ist der Auslöser deiner ersten Attacke gewesen, dass ist gut möglich, die Ursache aber sicherlich nicht. Viele haben ihre ersten panikattacken beim Autofahren oder vielleicht der Arbeit, deswegen ist das Autofahren oder die Arbeit aber nicht die Ursache der Ängste sondern eben nur der Auslöser. Wenn man die Ursachen der Ängste nicht so offensichtlich kennt, war bei mir auch so, dann ist es ein etwas längere weg dies rauszufinden. Ich habe in der Therapie jede einzelne Panikattacke analysiert, was ich dabei fühle und denke um an die Ursachen zu kommen. Die ersten Erkenntnisse die mich weiter gebracht haben haben mindestens 1,5 Jahre gedauert. So ein erlebter Kontrollverlust wie du ihn bei der psychophamakaeinnahme erlebt hast ist ein häufiger Auslöser.

15.10.2012 20:06 • #13


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Ja das kann sein.Bisher bestand meine Therapie eher aus Konfrontation als mich mit meinen Problemen auseinander zu setzen wobei beides eine wichtige Rolle spielt...Die ambulante wurde jedes mal entweder von der Reha oder der Tagesklinik unterbrochen.Demnächst geht es dann hoffentlich richtig los.Bin gespannt was dabei rum kommt,wobei ich mich frage ob ein mal die Woche 1 Stunde reichen...

15.10.2012 22:45 • #14


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Genau das haben mir andere Leute hier auch schon geschrieben. Also dass die erst nach der Einnahme von Psychopharmaka die erste Attacke hatten. Einfach erschreckend und ABschreckend. Der Sache mit den Kopfschmerzen würde ich dennoch nachgehen.
Was meinst du mit: raus gehen ist schwierig? Wie machst du das? Arbeit etc.? Man MUSS doch raus.

16.10.2012 09:33 • #15


E
Ich habe Agoraphobie das bedeutet ich bekomme Panik beim Gedanken daran meine Wohnung zu verlassen.Was es genau ist und wie so etwas entsteht kann man hier im Forum auch nachlesen.Bin schon seit längerem deswegen arbeitsunfähig.Das heisst ich hocke die meiste Zeit zu hause rum.Gehe nur raus wenn ich muss,zum einkaufen oder Arzt etc. Und das nur in Begleitung.Nach der Reha und der Tagesklinik schien es kurz aufwärts zu gehen und ich war so stolz auf mich aber wie oben erwähnt habe ich wieder eine sehr extreme ich hoffe es ist nur eine Phase... Es macht mich wirklich fertig alles und ich habe das Gefühl nicht mehr richtig zu leben...Habe mit wirklich den Ar. aufgerissen damit es besser wird und dann so ein Rückschlag...

16.10.2012 10:29 • #16


D
Und worin besteht deine Angst genau? Was könnte dir draußen passieren? Bei mir ist es eine Phobie vor Ohnmacht. Gehe gezwungenermaßen aber raus. Muss es ja.

16.10.2012 11:31 • #17

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Es fing alles letztes jahr an mit der Agoraphobie,zuvor hatte ich nur Panikattacken.Als ich eine ganz heftige Attacke bei einem Arzt bekam,ich dachte ich würde da sterben,es war so furchtbar und gleichzeitig so peinlich.Danach bekam ich öfters solche Attacken draussen in der Öffentlichkeit und jedes mal bin ich nach hause geflohen.Seit dem habe ich immer Angst vor Panikattacken draussen und für mich ist eine Panikattacke net nur schwindel sondern die volle Palette an Symptomen,eine Panikattacke bedeutet für mich absolute Todesangst.

16.10.2012 15:42 • #18


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Gestern konnte ich bis halb 6 net einschlafen weil ich Angst hatte und irgendwie auch keine Müdigkeit da war...Und heute morgen vor ner halben Stunde steh ich auf und mein Kopf fühlt sich an als würde er jeden Moment explodieren...Das verspricht ein wundervoller Tag zu werden

19.10.2012 11:07 • #19


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Dr. Reinhard Pichler