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Phinchen

Phinchen
Mitglied

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Hey, ich brauch Meinungen und irgendwie einen Austausch.

Ich habe irgendwie Mist gebaut, ich leide jetzt seit 7 Jahren an Extrasystolen. Sie kamen erstmal 3 Monate nach Geburt meiner Tochter, wohl ausgelöst durch Eisen + Kaliummangel. Lag dann paar Tage im Krankenhaus und hab alles etwas aufgefüllt und Bisoprolol bekommen. Seither hat sich das nicht wirklich gebessert. Ich leide weiterhin täglich unter diesen doofen extraschlägen und kann damit nicht umgehen.

Mittlerweile bin ich ein paar Monate krankgeschrieben und habe eine Reha in einer Psychokardiologischen Klinik bewilligt bekommen. Gestern war dann der aufnahmetermin. Ich war eigentlich bereit dafür, doch dann war ich da, hatte Panik? Irgendwie einen Nervenzusammenbruch. Die ganze Zeit geweint und bin schlussendlich wieder nach Hause.
Ich bin einfach geflüchtet und das nervt mich. Jetzt war ich eben beim Arzt und nach dem Treppensteigen hatte ich zwei eklige stolperer nacheinander - ich hasse es wenn die so kräftig und direkt nacheinander kommen.

Ich kann einfach nicht damit umgehen, obwohl ich läpprige 200 - 500 habe, manchmal merke ich am Tag sogar nur 1 oder 2. Manche Menschen aber 10.000 oder mehr! Wieso stören mich diese wenigen so doll?
Geht es jemandem ähnlich oder hat jemand es geschafft damit einfach umzugehen und sie zu ignorieren? Ich möchte wieder arbeiten und alle Dinge machen die ich sonst gemacht habe. Ich bin einfach nur noch verzweifelt.

Jetzt hatte ich die Chance mit der Reha und hab sie einfach in die Tonne getreten, weil meine Angst zu stark ist.

Danke fürs Lesen.

08.01.2026 #1


4 Antworten ↓


Spooty
Hallo Phinchen!

Zunächst einmal möchte ich dir gerne mein Mitgefühl ausdrücken, das alles muss sich furchtbar anfühlen.

Hast du für dich denn schon ein wenig verstanden, weshalb die Angst so groß war? Das könnte hilfreich sein, wenn man eine Strategie sucht, mit solchen Situationen umzugehen. Mir ist allerdings noch nicht ganz klar, wobei du dir am meisten Unterstützung wünschst: Geht es dir primär um den Umgang mit den Extrasystolen oder eher um die Situation mit der abgebrochenen Reha?

Viele Grüße!

#2


A


Extrasystolen / Reha Aufenthalt

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Phinchen
@Spooty

Danke!
Es geht mir mehr um die Extrasystolen. Ich verstehe nicht; bzw. mein Kopf versteht nicht wie ich damit umgehen soll. Es nervt mich extremst das ich darauf so sensibel reagiere.


Zur Reha; vorhin hat mich die Leiterin angerufen und sie bietet mir an im Frühling nochmal zu kommen, sie denkt wenn das Wetter besser ist werde ich es vielleicht eher schaffen und das sie mir unbedingt helfen möchten.

#3


Spooty
Als erstes möchte ich sagen das die Aussage der Leiterin der Reha sehr positiv auf mich wirkt, und bis zum Frühjar ist es ja eigentlich nicht mehr lange hin.

Zur den Extrasystolen: Was genau meinst du damit, dass dein Kopf nicht versteht, wie du damit umgehen sollst? Fehlt dir eine konkrete Handlungsanweisung für den Moment, in dem es passiert?

#4


K
Ich mache auch im Mai eine Psychokardiologische Reha.
Auch wegen Extrasystolen, bzw. Meinem Herzen und der Psyche. Ich hab die aber schon seitdem ich 18 bin und jetzt bin ich 42.
Ich schätz, da ich so langsam Richtung Wechseljahren komme, ist es bei mir die letzten Jahre noch schlimmer geworden. Früher gab es Tage ohne Extrasystolen, heute bin ich froh wenn ich mal 2 Std. keine habe.
Mich nerven sie auch noch nach wie vor wenn sie so viel und doll sind aber ich hab keine Angst davor.
Das macht es nämlich noch schlimmer.
Man muss irgendwie damit leben. Ist leider so. Ich merke auch jede einzelne ES. Manchmal Salven und manchmal wie nen Schießgewehr.. .ganz unangenehm.. letztens dachte ich ich kippe aus den Latschen so heftig hat es geschossen.
Naja. Es ist aber alles auszuhalten. Was soll man auch sonst machen.
Aber die Reha würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall machen.

#5





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