ich hatte 2 Aufenthalte in Psychomomatischen Kliniken (2001 und 2007).
Nachdem du in der Klinik dein Zimmer bezogen hast, wirst du Termine beim Arzt (Blutabnahme etc.) und beim leitenden Psychologen bekommen.
Dir wird ein Bezugstherapeut zugeteilt (meistens 1-2 x die Woche ein Gespräch ca. 1 St.) dann werden mit dir verschiedene Gruppen besprochen, die für dich geeignet sind, z.B. Angst-Gruppe, Depressions-Gruppe, Problemlöse-Gruppe, Soziale-Kompetenz-Gruppe, es wird viel Wert auf Sport und Entspannung gelegt (Progr.Muskelentsp.nach Jacobson o. Autog.Training, Bewegung nach Feldenkrais), es gibt Ergo-Therapie (Malen, Holzarbeiten, Speckstein-Arbeiten = eine tolle Sache).
Vor allem bist du aus deinem alten Umfeld raus, du lernst Leute kennen, denen es ähnlich geht oder auch schlechter... und du kannst dich auf dich und deine Heilung konzentrieren.
Lass dich darauf ein, das ist schon ein wichtiger Schritt.
Mich haben die beiden Aufenthalte jedes mal weiter gebracht, sonst wäre ich wohl nicht mehr arbeitsfähig geworden ... ich würde es auf jeden Fall wieder tun.
Viel Mut u. Erfolg Michael
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#2
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Klinik Aufenthalt
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Christina Mitglied
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Hi,
ich war vor zwei Jahren in Bad Dürkheim. Guckst du hier: Dass drei Wochen ausreichen werden, glaube ich allerdings nicht.
Liebe Grüße Christina
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#3
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Mixi Mitglied
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ich bin jezt gerade eine woche aus der klinik raus. das war mein 2. aufenthalt.vor 3 jahren war ich schonmal wegen meinen panikattacken und depri. in beiden kliniken lief es gleich ab. ich hatte nen festen stundenplan mit therapien.nen geregelten tagesablauf mit früh aufstehen u essen.ich hatte: täglich 2 stunden: töpferei ( ergo,holz,speckstein,malen,gärtnerei,bildhauerei,näherei gab es auch zur auswahl) 2x die woche gestaltungstherapie 2x pilates 1x achtsamkeit 1x soziales kompetenztraining 1x entspannung 2x badminton. 2x frühsport 2x therapeuten gespräch 1x pflegegespräch musiktherapie begleitetes malen körpertherapie gruppe
ich fand gestaltung am aller besten. da werden innere prozesse sichtbar gemacht.geht sehr tief und bringt viel ans licht. unbedingt mitnehmen,wenns das gibt.
um die angst in griff zu bekommen macht man expositionstraining. heißt auf gut deutsch,alles das machen,wovor man angst hat. erst in begleitung,dann allein. expo hatt ich auch täglich. mir ging es nach 3 monaten richtig gut.vorallem weil man nicht allein ist und verstanden wird. ist echt toll, mit anderen angsthasen loszuziehen
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#4
YessyXD Mitglied
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Am 5.9 beginnt der Klinik Aufenthalt. Ich bin mega froh das ich endlich vorran komme mit mein Leben. Ich habe aber auch viele Vorurteile gegenüber Kliniken. Meine Angst ist sehr groß, das ich es dort nicht schaffe und das ich die zeit nach der Klinik nicht schaffe. Das ist ein Riesen Schritt für mich.
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#5
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GreenTree Gast
Hallo Yessy,
freut mich für Dich,dass Du diesen Schritt wagst! Das erste Mal in eiener Klinik ist immer mit Aufregung verbunden,gehst Du in eine psychosomatische Klinik? In jedem Fall kannst Du während Deines stationären Aufenthaltes ganz viel mitnehmen. Über die Zeit danach brauchst Du Dir denke ich jetzt noch keinen Kopf zu machen,das wird sich alles ergeben auch aus der Thherapieentwicklung heraus. Such Dir ein paar Dinge zusammen,die Dir wichtig sind,z.B. Fotos von Deinen Lieben ,ein Kuschelkissen,CD mit Lieblingsmusik u.ä.,das ist die beste Vorbereitung.
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Castro Gast
Ich war mal für 3 Monate in einer Klinik. Für mich war das damals der sicherste Ort. Egal was passiert wäre... es wäre sofort Hilfe da gewesen. Im Anschluss hatte ich eine ambulante Therapie, allerdings nicht mit wöchentlichen Sitzungen, sondern so, wie ich die Stunden brauchte. Ich hatte auch mal wochenlang keinen Termin meldete mich nur telefonisch um zu sagen dass noch alles ok ist. Ich hatte auch eine super tolle Therapeutin. Ich habe diesen Schritt niemals bereut. Alles Gute.
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YessyXD Mitglied
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Mein erster Tag hat begonnen. Mir geht's echt mies. Das raus gehen zum früh sport war das schlimmste. Ich habe geweint und mein Hals war wie zugeschnürt. Es War sehr bedrückend.
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GreenTree Gast
Die ersten Tage sind die schwersten...alles neu und zuviel auf einmal. In einer Woche sieht die Welt ganz anders aus,gib Dir Zeit.
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Kern12 Gast
Die Konfrontation bringt dich weiter.
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GreenTree Gast
Bei meinem ersten Klinikaufenthalt wollte ich am Anreistag direkt wieder abreisen,weil mir alles zuviel war und ich mit zwei Mädchen dort nicht klar kam. Die Putzfrau sah mich packen und sagte Bescheid und dann war ein Artzgespräch angesagt. Ich hab dem Arzt dann gesagt,was mich belastet und bin geblieben und das war das Beste,was ich machen konnte. Gegen die beiden Mädchen hab ich gelernt ,mich durchzusetzen,es blieb mir nämlich nichts anderes übrig...und wenig später waren sie eh entlassen.
Was genau belastet Dich denn am meisten?
Wenn Du die ersten Bekanntschaften geschlossen hast und Anschluss gefunden has,wird es besser. Dann kannst Du Dich auch besser auf die Therapien und Anwendungen einlassen.
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YessyXD Mitglied
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Zitat von GreenTree:
Was genau belastet Dich denn am meisten?
Mein Essverhalten belastet mich gerade sehr.
Mein 2ter Tag. Es ist noch nicht um 11.oo Uhr und ich habe schon so viel gemacht. Ich könnte mich nur zurück ziehen und schlafen.
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#12
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minos Gast
Die ersten Tage sind schlimm, müssen aber nicht schlimm sein, sei froh dass du dort gefordert bist und viel um die Ohren hast, sogar der Frühsport wird dir in einer Woche zur Wohltat werden, erfreue dich an Kleinigkeiten. 1998 in Rastede war ich beim ersten Frühsport der letzte im Ziel und ich war kaputt wie Sau. Meditation vorab, nach dem Sport Frühstück was ich genossen habe und danach Therapie.
Setzte dich dort für dich in die Mitte und notfalls zwinge dich dazu an allem bewusst und mit Freude teilzunehmen. Für mich war es eine Erleichterung in jeder Minute abgelenkt zu sein, dass vertreibt negatives Kopfkino! Und es wird von Tag zu Tag besser. Genieße dann die Stunden mal ohne Angst und Schrecken, darf ich noch fragen wo du die Therapie jetzt machst?
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Riccardo-1978 Mitglied
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Hallo yessi.wo ist denn die klinik?und was für eine Klinik? ?