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jnnkm

jnnkm
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Hallo mal wieder Smile

Mich würde mal interessieren, ob Ihr außerhalb von Panikattacken im Alltag körperliche Einschränkungen habt, die irgendwie vom Dauerstress, Verspannungen etc. kommen.

So als Beispiel:
Ich persönlich habe oft schlappe Arme und Beine, fange manchmal ohne Grund an zu zittern bin schnell Müde und habe chronischen Schwindel.
Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr sowas auch, quasi so eine Dauerbelastung?
Oder habt ihr ausschließlich körperliche Symptome bei akuten Angst-/Panikzuständen?

Ich finde über dieses Thema wird viel zu wenig gesprochen und deshalb wollte ich mich mal auf diesem Weg mit euch darüber austauschen.

21.01.2026 x 1 #1


10 Antworten ↓


L
@jnnkm
Bei mir ähnlich. Den ganzen Tag schwindel. Am schlimmsten beim Laufen. Benommenheit das Gefühl umzukippen schleppe ich seid Monaten jeden Tag mit mir rum.

x 1 #2


A


Eure Angstsymptome außerhalb Panikattacken?

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U
Hallo, bin im Hals und Nackenbereich total verspannt und Knirsche wegen der Anspannung nachts mit den Zähnen. Bin auch sehr schnell erschöpft und überfordert, vielleicht kommt das auch von der Angst.

x 1 #3


KSD0211
Zitat von jnnkm:
So als Beispiel:
Ich persönlich habe oft schlappe Arme und Beine, fange manchmal ohne Grund an zu zittern bin schnell Müde und habe chronischen Schwindel.


Die selben Symptome habe ich auch. Oft auch Benommemheit und alles scheint mir zu viel.

x 1 #4


S
Zitat von Luppi1324:
@jnnkm Bei mir ähnlich. Den ganzen Tag schwindel. Am schlimmsten beim Laufen. Benommenheit das Gefühl umzukippen schleppe ich seid Monaten jeden Tag mit mir rum.

da schließe ich mich an. Schwindel nicht immer aber die Benommenheit kommt hin. Dazu noch Wattigkeitsgefühl im Kopf an heissen Tagen, Müdigkeit, man fühlt sich unsicher im Körper.

#5


S
Zitat von jnnkm:
Hallo mal wieder Smile Mich würde mal interessieren, ob Ihr außerhalb von Panikattacken im Alltag körperliche Einschränkungen habt, die irgendwie vom Dauerstress, Verspannungen etc. kommen. So als Beispiel: Ich persönlich habe oft schlappe Arme und Beine, fange manchmal ohne Grund an zu zittern bin schnell Müde und ...

Ebenso. Bin sowieso immer verspannt und dank der Angst wird es natürlich nicht wirklich besser. Es gibt gute und nicht so gute Tage.

#6


L
@Smarty_
Ja unsicher im Körper das beschreibt es ganz gut.

#7


Sunflower_89
Huhu,

Also ich bin eigentlich immer verspannt. Im nacken/Schulterbereich ist es am schlimmsten. Manchmal ertappt ich mich dabei, dass ich total beschi**en sitze. Zb Schultern angezogen, Muskeln angespannt.

Ich presse aber auch meine Zähne zusammen, schon seit Jahren. Oder presse meine Zunge an den Gaumen. Wenn ich es bemerke, arbeite ich dagegen. Aber sobald ich nicht mehr dran denke, ist alles wieder beim alten. Keine Ahnung warum ich das mache..

Schwindel hab ich auch oft und so ein in Watte gepackt Gefühl.. schwer zu beschreiben.

#8


R
@Sunflower_89 Same, habe wegen einer schlechten haltung einen total verkürzten/Verpsannten nackenmuskel der es mir nicht erlaubt meinen Kopf nach hinten "fallen" zulassen, zieht dann sogar in meine Finger.

Verspannung sind meiner Meinung einer der nervigsten Geschichten bei der Angst, weil die daraus Resultierenden Triggerpunkte oder die durch verkrampfte Muskeln entstehenden Engstellen ganz gerne mal die Nerven im Nacken/Schulter/Arm-Bereich reizen können und Kribbeln, Zucken und Brennen verursachen können.

Vorallem die Mm. scaleni im Nacken under M. pectoralis minor sind der Horror für einen Hypochonder weil die Schmerzen sich auch gerne recht weit entfernt vom eigentlichen Muskel bemerkbar mach.

#9


Matd
@RosinenBomber, was meinst du genau damit, wie machen die sich bemerkbar.

#10


T
@jnnkm

vielen Dank, dass du dieses Thema aufgreifst – ich finde auch, dass über Symptome außerhalb akuter PA's wenig gesprochen wird. Ich hatte schon einmal im Thread 'Innere Unruhe' einen Beitrag über meine Beschwerden geschrieben, hier passt es allerdings fast noch besser, finde ich. Ich war aufgrund meiner Angststörung in den letzten knapp zwei Jahren zweimal stationär in einer psychosomatischen Klinik und habe eigentlich keine akuten PA's mehr. Die letzte (und heftigste) vor über einem Jahr beim Autofahren – ich musste tatsächlich anhalten und den Notarzt rufen (einmal und nie wieder...). Daraufhin bekam ich von meinem behandelnden Neurologen/Psychiater 1 mg Lorazepam verschrieben, quasi als 'pill in the pocket' für Notfälle. Davon nehme ich ab und an eine (allerdings nur 1/4 Tablette, 0,25 mg entsprechend), wenn meine Symptome sehr stark werden.

Allerdings quäle ich mich auch ohne akute PA's mit mehr oder minder starken Angstsymptomen herum – phasenweise, wohlgemerkt. Manchmal habe ich wochenlang gar nichts, dann geht es mir richtig gut und ich fühle mich fit und voller Elan und auch Lebensfreude. Dann jedoch gibt es Phasen, wie zur Zeit wieder (seit Mitte Dezember), in denen ich starke Beschwerden habe: Schwindel, starkes Schwitzen, kalte Hände und Füße, 'wacklige' Beine / Schwächegefühl und das Gefühl, gleich umzufallen, Brustenge, extreme Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit, Schlafstörungen. Also eine ziemliche "Breitseite" an sehr unangenehmen Körperempfindungen, die allerdings über den Tag verteilt meist einzeln auftreten. Mal ist mir schwindelig, mal wird mir kurz übel, dann habe ich Brustschmerzen, etc. ... Es fühlt sich an wie die Vorstufe zu einer Panikattacke, nur in einem (fast) dauerhaften Zustand.

Eine Panikattacke ist schrecklich, aber diese kontinuierlichen Beschweren sind wirklich die Hölle. Sie zermürben dich, und alle Strategien und alle Resilienz, die man im Umgang damit entwickelt, schmelzen mit zunehmenden Dauer dieser "Symptom-Phasen" dahin wie Schnee in der Sonne.

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Dr. Christina Wiesemann
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