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201111.05




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Hamburg
Hallo,
kennt ihr das auch, dass ihr manchmal müde seid? Gerade nach einem Tag mit vielen Ängsten. Wenn gerade eine harte Zeit war, die ich früher gut meistern konnte, dann ist es für mich zur Zeit oft schwer diese ohne nachträgliche Müdigketi zu erleben. Früher habe ich einfach weiter gemacht und nichts von meiner ERschöpfung gespürt. Jetzt ist es anders. Leider kann ich die Entpannung nicht genießen, sondern drifte dann in Gedanken wie, Du bist wieder depressiv, antriebsgestört usw. Wie kommt ihr damit klar?

Ist die Erschöpfung Teil der Depression bei Angststörungen oder ist es wirklich eine ganz normale Müdigkeit, die jeder verspürt?
Ich kann diese Merkmale leider nicht unterscheiden und möchte dieses besser kennenlernen. Wie könnt Ihr das abgrenzen. Für mich ist die Abgrenzung wichtig, um nicht in eine Antriebslosigkeit zu geraten ( die ich schon mal hatte ). Ich möchte unterscheiden lernen, was depressiv ist und was wirklich müde ist.
Gruß
Flieder

Auf das Thema antworten


  12.05.2011 10:25  
Hi,
die Müdigkeit/ Erschöpfung ist völlig normal! Der Körper ist mit jeder Angstattacke auf Hochtouren, bzw. schüttet eine Menge Adrenalin aus, so dass man komplett ausgelaugt ist. Und wenn man mehrere Attacken hintereinander durchlebt, so kann man sich vorstellen das der Körper einfach fertig ist, sich regenerieren muss und für Nachschub Adrenalin sorgen muss. Da hilft einwenig Schlaf nicht aus..., das braucht halt seine Zeit...

Gönne dir jede Minute Ruhe die sich dir anbietet



  26.05.2011 14:59  
Es gibt viele Fachleute, die zumindest meinen, keine Depression ohne Angst und keine Angst ohne Depression. Sehe ich auch so und selbst bei Fehlen einiger Symptome, wer lange an Angststörung leidet, der/die hat auch eine Depression.
Und Müdigkeit, schnelle Erschöpfung (gerade bei Sachen, die einen sonst keine Mühe gemacht haben) etc., all das ist dann nun mal typisch.



  09.08.2011 06:33  
Hallo Flieder,

gerade lese ich Bücher von Josef Giger-Bütler über Depressionen. Darin kommt auch viel über Müdigkeit und Erschöpfung vor. Bisher hatte ich immer gedacht ich sei da irgendwie dran schuld oder so....durch die Bücher wurde mir vieles klarer.
Ich bin auch fast ständig sehr erschöpft oder müde. Ich versuche das beste daraus zu machen, gelingt mir nicht immer. Panikattacken hatte ich schon über ein Jahr zum Glück nicht mehr.

Alles Gute wünscht Dir herzlich kerze



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  13.08.2011 09:33  
Hallo Flieder,

ich kenne diese Müdigkeit nur zu gut. Das ist teilweise schon richtig lähmend. Und je schlimmer die Attacken sind und je häufiger sie sind, umso schlimmer wird diese bleierne Müdigkeit. Und wenn ich dazu noch eine richtig depressive Phase habe, ist es kaum noch auszuhalten. Manchmal ist es echt schon so schlimm, dass ich beim Essen am Tisch oder einfach so im Sitzen einschlafe. Meistens sind das aber nur Phasen, die nach einer Zeit wieder vergehen.

Alles Gute dir !

Killa.



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  13.08.2011 11:29  
huhu
ja ich kenne das auch. gerade nach einer attacke ist das wohl normal.
stellt dir mal vor, wie sich dein körper bei einer attacke anspannt. das macht
ihn natürlich wenns vorbei ist müde und schlaff.



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  02.09.2017 18:43  
Hallo Zusammen,

Gibt es hier jemand der wie ich auch so innerliche Angstreaktionen hat jedoch aber keine Todesangst oder Atemnot wo also nicht so ganz in die ich sag mal klassische Panikattacken fallen(sagte mein Arzt zumindest).
Habe z.b. inneres zittern/vibrieren, äußerliches Zittern der rechten Hand und Bein, schwindelig, Depersonalisation/Derealisation, Übelkeit, Magenprobleme, Erschöpfung, Ohnmachtsgefühl oder Narkose, Hitze oder Fiebergefühl, Schläfenkopfschmerzen uvm.

Alles fing nach einer sehr Stressigen Zeit an wieder schlimmer zu werden.
Nun war es so das ich über Monate immer mehr solche Anfälle habe die irgendwie denk ich zumindest eine Art Panikattacken sind.
Anfangs hatte ich diese Anfälle 1-2mal am Tag und dann gings noch relative gut weil ich noch Energie usw. hatte.
Habe soweit immer alles relative normal gemacht zwischendrin, aber dennoch wurden die Anfälle häufiger bzw. ist es jetzt so das ich extrem Erschöpft bin und mega derbe Symptome habe wo mich quasi indirekt zwingen einen großteil des Tages dazuliegen.
Was ich eigentlich sagen will, wenn ich z.b. Kochen möchte kann sein das ich es garnicht richtig schaffe weil mich die Symptome erdrücken, aber tuen möchte ich es ja weil es mir generell Spaß macht.
Weiß nicht richtig wie ich es beschreiben kann das es Verständlich ist, jedoch ist das keine bewusste Angst und kommt halt immer unregelmässig über eine Angstreaktion des Körpers zur geltung.
Hab die seltsamsten Symptome wo ich meist garnicht wüsste wie ich das beschreiben kann das es jemand versteht.
Irgendwie scheint es halt so zu sein das ich dann nach einer Weile wenn ich aktiv etwas tun will, es zuviel wird selbst wenns noch so normal ist eigentlich.
Mal schwindelig, Übelkeit oder dieses ich nenne es "schmierige Augen" oder son Narkose Empfinden uvm. sodass ich mich echt hinlegen muss und mich echt wie ausgeknockt fühle.

Also Aktiv sein will ich aber das ganze zwingt mich quasi in die Knie.

Wer hat soetwas auch oder kennt dies?

Lieben Gruss

Dany

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