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Ihr könnt es mir glauben.. der einzige Grund für all diese Ängste ist die Abwesenheit von Liebe. Einfach der Zustand, den man hat wenn man liebt oder geliebt wird (läuft beides auf das Selbe hinaus.) Liebe ist ja in anderen Worten: Sicherheit, Schutz, Vertrauen, und vieles mehr. Man kann nicht Liebe und Angst gleichzeitig empfinden! Das ist unmöglich.

Wenn ich euch allen einen Tipp geben darf, ihr wollt eure Panik meistern? Vergisst Medikamente, versucht es mit Liebe. Verliebt euch oder Liebt einfach die Situation, die Welt, und alles drum herum. (Einfacher gesagt als getan.)

Selbstvertrauen und Liebe, das ist das einzig wahre Mittel, um jede Panik, jede Angst für immer und ewig zu heilen.

Es reicht nicht wenn ihr in einer Beziehung seid, ihr müsst Liebe empfinden, es geht wirklich um den Zustand. Und Liebe kann man per Knopfdruck empfinden, ihr alle könnt es. Es ist schließlich eure wahre Natur. Einfach nur Lieben, versucht es mal in diesem Augeblick - ohne groß nachzudenken, empfindet einfach Liebe...


Hätte ich eine Person die mich liebt bzw. die ich lieben kann, hätte ich diese Ängste niemals.

Wer er schafft seine Panikattacken zu lieben und anzunehmen, wird sie nie mehr haben, darauf gebe ich mein Versprechen. LIEBT eure Ängste, stellt euch vor, wie es nur ein kleines -inneres Kind- in euch ist, das Angst hat und von euch umarmt werden will.

Ich weiß, es ist einfacher gesagt als getan. Aber tatsache ist, das ist ein wahres Wunderheilmittel.

23.01.2011 00:30 • 29.01.2011 #1


14 Antworten ↓


Hallo,

Du hast wirklich den Kern erkannt. Ich habe selber seit Jahren mit Panikzuständen zu kämpfen und habe auch viele Menschen mit einer ähnlichen Erkrankung kennengelernt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die meisten dieser Menschen sehr einsam sind, viel Ablehnung erfahren haben und oft in unglücklichen Beziehungen ausharren oder sich mit den falschen Menschen umgeben. Viele plagen sich mit Selbstzweifeln, Perfektionsstreben und Versagensängsten- alles ein Ausdruck von mangelndem Selbstwertgefühl bzw. fehlender Selbstliebe!

Ich denke auch, dass nur ein Mensch, der sich geliebt und angenommen fühlt, sich selber (und andere) lieben kann und daraus die Kraft und Stabilität schöpft, um sein Leben meistern zu können. Da habe ich tatsächlich auch ein grosses Manko. Ganz ehrlich, ich hab eigentlich nie das Gefühl um meiner Selbst Willen geliebt zu werden. Ich strenge mich sehr an, um möglichst,allen gerecht zu werden, um die Erwartungen anderer zu erfüllen und verbiege und vergesse mich dabei oft selber. DAs Schlimme daran ist, dass ich auf diese Weise erstens kaum eine echte Anerkennung von anderen bekomme und zweitens mich selber nur noch "kleiner" mache.

Wer lernt sich selber zu lieben, entzieht der Angst sicherlich den Nährboden. Liebe schafft, wie Du richtig sagst, Sicherheit und Geborgenheit!

Ich hoffe, dass viele Betroffe Deinen Beitrag lesen und vielleicht sogar einen "AHA-Moment" erleben. Danke Dir.

23.01.2011 10:43 • #2



Die wahre Ursache jeglicher Angst

x 3


aber liebe ist so eine rare ware zwischen den ganzen dingen geworden...

23.01.2011 10:48 • #3


Schokokeks
Hey ich hab Angstzustände und:
eine tolle Beziehung (wundervoller Mensch, den ich ja ich LIEBE und der mich über alles liebt)
hatte eine tolle Kindheit (ok etwas Schuldruck und meine Eltern haben sich getrennt) sie lieben mich aber immernoch über alles, genauso wie ich sie...
ich bin so gut wie nur von tollen menschen umgeben!
Und ich mag mich (ok da gibt es auch moment der angst, wo das denn mal nich so ist)..
was ich damit sagen möchte ist, das es gewiss stimmt, vorallem das sich selber mögen, auch wenn die angst da ist, aber ich glaube es liegt nicht NUR daran...

Lg Keks

23.01.2011 11:57 • #4


Naja, auch wenn man eine liebe Familie um sich hat......Die Selbstliebe ist die wichtigste für uns.....Es heißt ja so schön: Liebe Dich selbst wie Deinen Nächsten----aber möchtest Du ihm das auch zumuten??
In diesem Sinne für uns alle einen wunderbaren Tag mit viel Selbstliebe!

23.01.2011 13:30 • #5


hallo,
ich denke auch nicht, daß ein Mangel an Liebe die wahre Ursache jeglicher Angst sein soll. Viel mehr denke ich, wo ich euch lese, daß es der Irrglaube ist, jemand anderes könnte euch von eurer Angst befreien, in dem er euch liebt.

Selbstsicherheit ist schon ein anderes Mittel, der Angst zu begegnen und natürlich Gespräche mit anderen Menschen. Dann kann es auch nicht schaden, seine eigenen Fähigkeiten immer wieder auszubauen, z.B. die flüchtigen Dinge des Tages intensiver zu erledigen, als man es sonst tut-einfach bewußter zu sein und die Minuten des Tages mit immer mehr positiven Gedanken zu füllen, als immer nur an Angst zu denken. Da wo man aus dem persönlichen Chaos heraus Angstgedanken pflegt, kann man eigentlich ritualisiert intensiver das Gegenwärtige lieben lernen, wenn man bereit ist, die unwichtig erscheinenden Täglichkeiten neu zu ordnen.
Also: morgens nicht nur mal schnell die Zahnbürste über die Zähne rubbeln, sich schnell mit Wasser zu bewerfen, losrennen und den Tag hassen, sondern vielleicht Montag morgen eine Stunde früher aufstehen, sich ein schönes Bad einlassen und in der warmen Wanne frühstücken mit frischem duftendem Kaffee, seinem Lieblingsradiosender und gedanklich in die neue Woche träumen. Ihr werdet das Haus an diesem Morgen ganz anders verlassen. Der eigentliche Effekt daran ist, daß Menschen, die euch sonst jeden Tag erleben, plötzlich fest stellen, daß etwas an euch ganz anders ist. Sie werden es euch sagen.

Wir haben Angstgedanken, weil wir uns immer selbst hinterher laufen. Wir versuchen, uns selbst zu überholen, weil wir nicht von anderen überholt werden wollen. Wir setzen uns unter Druck und werden unter Druck gesetzt. Wir wollen, wir müssen, wir sollen, wir haben oder haben nicht.... Das macht auf Dauer krank.

Liebe Grüsse

23.01.2011 13:37 • #6


Hallo

Angst ist nicht Angst, und man darf nicht alle Ängste in einen Topf werfen,
und mit den gleichen Gegenmittel behandeln wollen.

Vor genau 9 Jahren war ich wegen meiner Ängste und Depressionen für
lange 6 Monate stationär in einer psychosomatischen Klinik.
Dort hatte ich mich in eine junge Frau verliebt, und meine Ängste und
Depressionen waren wie von Zauberhand verschwunden, ohne weitere
Therapie oder Medikamente.
Damals hätte ich hier den gleichen Beitrag wie "ich...." schreiben können.

Liebe kann vielleicht nicht direkt die Angst besiegen, aber sie kann die
Kraft, die Motivation und den Sinn dafür geben, dies selbst zu vollbringen.
Sie verändert auch tatsächlich unseren neuronalen Metabolismus (Gehirn),
und wirkt so wie ein natürliches Medikament.

Leider ist aber nichts für die Ewigkeit, Der Beobachter

23.01.2011 15:57 • #7


Aus dem Kern des Seins geht hervor, dass in Wirklichkeit nur 2 Zustände existieren, alle anderen gehen von diesen beiden aus.

Und das sind:

Liebe

und

Angst


Im Leben empfindet man also immer nur Angst oder Liebe.
Angst ist das Gegenteil der Liebe. (Hass wird durch Angst erzeugt, du hasst jemanden oder etwas, weil du im grunde Angst davor hast.)


Wisst ihr, ich habe mir auch immer gesagt "ich liebe mich", ich hab das wirklich geglaubt. Aber mittlerweile weiß ich, Liebe ist nicht gleich Liebe. Denn woher will man den Maßstab nehmen, zu behaupten man liebt sich, wenn man sich in Wirklichkeit nie geliebt hat? Selbstliebe, so wie es viele sagen, ist eine eigene persönliche Meisterschaft an sich. Dazu muss man sich selbst erstmal wirklich erkennen. Wer von uns kann behaupten, er wisse 100% genau, wie er funktioniert, und vor allem, wer er eigentlich wirklich ist?

Das bedeutet, sich bedingungslos zu lieben. Bedingungslos..

Ich muss da bettinaisabelle absolut Recht geben, genau so sehe ich das auch.

Panik ist Angst, wir, du, ich, haben vor etwas Angst. Ich meine wir waren stets geborgen und in Sicherheit, sei es im Mutterleib, und selbst davor - an jenem Ort, wo wir vor der Geburt geboren wurden. Mit der Zeit muss man sich immer wieder von allem trennen, und diese Trennung ist es, die uns Angst macht.

Wer sich selbst wirklich beginnt zu lieben, seine Umgebung, seine Mitmenschen - einfach alles, wird die Angst verlieren. Denn die Angst kann nur sein wo es Dunkel ist, kommt die Liebe daher, im vollem Licht, muss die Angst weichen. Warum sollte ich im Zug z.B. Panik empfinden, wenn ich den Zug selbst, die ganzen Menschen dort, als Vetrauenswürdig betrachte, und sie sogar Liebe? Das ist unmöglich.

Nunja.. es ist leider nu alles einfacher gesagt als getan! Nur ich finde, man sollte herausfinden, warum man Angst hat. Was vermisst man, was fehlt einem? Nur dann kann man wirklich das Problem angehen. Medikamente etc... das hilft doch alles nichts.

23.01.2011 16:02 • #8


Capricorn
@ich…

Ich kann dir insgesamt nur zustimmen.

Vorausgesetzt man definiert das Wort „Liebe“ mit „bedingungsloses ANNEHMEN“ (von allem was ist!)

Das Gegenteil, die Angst (wörtl. „Enge“) wird auch deutlich durch die „Liebe“, die - wenn sie als „bedingungsloses Annehmen“ definiert wird - eben auch nur WEITE sein kann. Alles was ist bedingungslos annehmen zu können, erfordert ein „weites (offenes) Herz“.

Ein „enges“ Herz, ein Herz, das Angst z.B. vor Verletzung hat kann nicht mehr BEDINGUNGSLOS annehmen. Es stellt zumindest die Bedingung: „ich weite/öffne mich erst, wenn ich die Garantie habe, nicht verletzt zu werden“.
Nur: so eine Garantie wird es nie geben und eigentlich weiß das auch jede/-r.

„Liebe“ ist m.E. eines der Wörter, die fast zwangsläufig zu Missverständnissen führen, dabei ist es als Wort so bekannt (ich möchte fast sagen „missbraucht“), dass niemand mehr es für nötig erachtet es zu hinterfragen. Auch sich selbst zu hinterfragen, was bedeutet für MICH „Liebe“?!?!? und ... welche Bedingungen stelle ICH bezügl. der "Liebe"??

Viele (alle?! – mehr oder weniger?!) verbinden „Liebe“ gefühlsmäßig mit „Geborgenheit“, (mütterl./väterl.) "Schutz“, „ero.“, „Sex bzw. Begehren“, „Romantik“ … all das hat aber nichts mit „bedingungslosem Annehmen“ zu tun. Eher im Gegenteil – es stecken immer irgendwelche Hintergründe, Absichten (Bedingungen) dahinter.

Dann kann es nur zu Missverständnissen kommen, die einem selbst wohl am meisten schaden, meine ich.

Wie auch du sage ich:

Kein Mensch behauptet, dass die Umsetzung leicht ist. Jede/-r wird wohl immer wieder seinen inneren Schweinehund überwinden müssen, der uns – auch – immer wieder seine „Bedingungen“ einflüstert und sie uns als „normal“, „legitim“ oder als „einfach nur menschlich“ darstellt.

Damit sabotiert und entmutigt man/frau sich allerdings schon im Vorfeld, um auf dem Weg der „Annahmebereitschaft“ (auch von sich selbst) auch nennenswerte Fortschritte machen zu können.

LG
Capri

23.01.2011 18:37 • #9


Der Beitrag von Capricorn trifft es auf den Punkt. Perfekt formuliert. Danke.

27.01.2011 01:04 • #10


Capricorn
@ich....

Nix zu danken. Gern gescheh'n!



@Beobachter

Mir scheint, du sprichst vom VERlieben.
Da hast du zwar recht, aber wie es halt so ist beim Verlieben ... das hält nicht wirklich dauerhaft.

Ein kluger Kopf (aus der psychotherapeutischen Literatur; weiß leider den Namen nicht mehr) sagte einmal zum Thema Liebe (zwischen zwei Menschen!):

Zuerst kommt das VERlieben,
dann kommt das ENTlieben
und erst DANN kommt die Liebe!




i.d.S.:
Allen viel Erfolg bei dem Prozess!
(den man evtl. sehr wohl auch auf die Selbst-"Liebe", die Selbst-ANNAHME anwenden kann)

LG
Capri

27.01.2011 10:29 • #11


hallo,
ich widerspreche mit jedem cm Körpermasse und jedem mm Hirn euren Ansichten über Angst- und Liebeskausalitäten ganz entschieden. Meine Angst ist gekommen, weil ich über alles liebe und weil ich weiß, daß ich über alles geliebt worden bin. Diese Liebe ist noch nicht vorbei, da sie vom Diesseits aus niemals beendet worden ist.

Es ist schwierig, zu erklären, was ich damit meine. Aber im Bezug auf mein hauptsächliches Angstproblem hat Liebe im Grunde ursächlich dazu bei getragen, auch das aus dieser Lieber mehr entstanden war und der Kampf gegen Menschen, die mir diesbzgl. schwer zugesetzt haben.

Es brachte aber auch etwas erstaunliches zu Tage: ich habe keine Angst vor dem Tod.

Liebe Grüsse

28.01.2011 18:43 • #12


Nehmt das Leben nicht so ernst, denn lebend kommt da keiner raus. Hat jedenfalls noch keiner geschafft, stimmts?!

28.01.2011 19:00 • #13


Zuckerschnute33
Hey!

Also ich finde auch das diese Ansicht sehr schwarz - weiß und kann damit leider auch garnix anfangen...

Ich denke auch nicht das meine Angst durch die Abwesenheit von Liebe kommt.....

Gott sei Dank muß man ja hier nicht einer Meinung sein...

LG Zuckerschnute

29.01.2011 00:05 • #14


Ich glaube nicht das das die wahre Ursache für unsere Ängste ist.
Zudem bin ich seit 11 Jahren sehr glücklich in meiner Beziehung.Und dennoch leide ich unter einer Panikstörung und Agoraphobie.

29.01.2011 10:48 • #15



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