Pfeil rechts

Hallo Ihr Lieben...

Ich bin sehr neu hier und mein Name ist Judith....
Mich quält eine Frage....
Gibt es irgendjemanden unter Euch, der seine Erkrankung in vollem Ausmaße verstanden hat ?
Jemanden, der immer die Ursachen seiner Symptome kennt ?
Der es komnen sieht wenn mal wieder eine der " schlimmen Phasen " anrollt...
Ich leide seit 4 1/2 Jahren und habe es noch immer nicht ganz begriffen

Liebe Grüße

29.04.2013 08:58 • 04.05.2013 #1


21 Antworten ↓


Liebe Judith,

erstmal herzlich willkommen

Also ich hab es eingetlich schon zwanzig jahre. mal mehr, mal weniger. ich bin jetzt 27. Und ich lasse mich immer wieder ins bockshorn jagen. Im nachhinein denke ich oft: naja, war ja eigentlich klar, dass du da wieder was hattest, nach diesem ganzen stress..aber in dem moment selbst reagiere ich verzweifelt und hab angst weil es sich alels so real und bedrohlich anfühlt...

LG Püppi

29.04.2013 09:02 • #2



Die Erkrankung verstehen? Ursachen der Symptome kennen

x 3


hallo judith ..
ich leide seit gut 3 jahren an einer generalisierten angststörung und ich kann es mittlerweile schon gut einschätzen , wanns wieder schlimmer wird und bin mir auch über die ursachen im klaren ...

29.04.2013 09:05 • #3


Hallo Judith,

Im vollen Ausmaße verstanden würde ich nun nicht sagen,
aber in groben Zügen hab ich es kapiert

Was genau hast du denn nicht verstanden?

Also, mich beschäftigt vor allem die Suche nach dem ursprünglichen Auslöser,
habe bis heute keine Erklärung dafür

Liebe Grüße
Kira

29.04.2013 09:10 • #4


Hallo....

Ich kenne einfach nie den Grund !
Deshalb befürchte ich plötzliche Erkrankungen und verfalle in endlose Panikschleifen...
Und egal wie oft ich es überlebe...............ich nehm nix positives mit !

29.04.2013 21:04 • #5


Was erwartest du denn als mögliches "positives Überbleibsel" deiner Panikattaacken ?

29.04.2013 21:12 • #6


Ich dachte man lernt daraus das einem in Paniksituationen eben nix passiert...diesen Effekt erwarte ich verzweifelt !

29.04.2013 21:41 • #7


libellchen
Was sind denn deine Paniksituationen? Und machst du eine begleitende Therapie?

Du meinst wahrscheinlich, dass man lernen soll, seine Ängste auszuhalten. Das sehe ich prinzipiell so, stimme dir aber zu, dass dieselben Ängste trotzdem manchmal wieder auftauchen. Es kommt aber natürlich auch darauf an, um welche Art von Angst es sich handelt. Ich finde es bei den Katastrophengedanken schwer, denn die können sich jeden Tag abwechseln, mal schlimmer, mal besser. Und selbst wenn man sie ausgehalten hat kommen sie wieder, weil man keinen Einfluss darauf hat...

29.04.2013 21:47 • #8


Chihuahua Love
Hm, das ist das Doofe. Der Verstand kapiert das natürlich, nur das Unterbewußtsein, was die Panik auslöst lernt irgendwie nicht.
Habe meine Angsterkrankung seit ich denken kann, weiß auch die Ursache....aber trotzdem kann ich es nicht "anhalten". Ich weiß auch welche Situationen (Verlustangst) Auslöser sind, nur dann kommt die massive Angst vor der Angst. (Empfinde diese meist schlimmer)
Man sollte ja Angst und Panik kommen lassen und diese annehmen (also nicht dagegen kämpfen), aber ganz ehrlich, habe es mehrmals probiert, bin durchgegangen...aber geholfen hat es mir nicht, im Gegenteil, alles wurde erst mal schlimmer. Bin auch ein wenig überfragt, was denn nun das Beste ist.

29.04.2013 21:52 • #9


Finde ich eine sehr interessante Frage! Weil ich mir da selber auch nicht so ganz im Klaren bin...
Was ich gemerkt habe ist, dass die schlimmeren Phasen immer dann auftreten, wenn ich mich entspannen könnte. Zum Beispiel hatte ich jetzt ein halbes Jahr lang wahnsinnig viel Arbeit in der Uni und wichtige Prüfungen, da gings mir ziemlich gut. Jetzt, wo ich mich erholen "soll", habe ich wieder Angst ohne Ende! Verstehs einfach nicht!
Kennt das jemand?
Liebe Grüße!

29.04.2013 22:09 • #10


Hallo..
Genau wie ihr es beschreibt so meine ich es auch...
Da durchgehen und sie aushalten, aber manchmal sind sie schlichtweg nicht auszuhalten....
Ablenkung hilft mir eher selten....auch wenn ich alle Praktiken gelernt habe...
Ja ich mache begleitend Therapie....
Eben sitze ich seit 3 Stunden vor einer Tablette und trau mich einfach nicht...
Es ist zum ......

29.04.2013 22:10 • #11


libellchen
Weil du denkst, dir passiert irgendwas? Nebenwirkungen, anaph. Schock oder so'n Zeug...

Meine Ängste wechseln sich ab. Manchmal kann ich kaum vernünftig Auto fahren, weil ich Angst habe, wen umzufahren. Dann klappt das, dafür kommt dann eine andere Katastrophenangst (Verlustängste, Unfälle, Tod...). Dann suche ich mir wieder irgendeinen Gedanken raus, den ich wende und drehe, bis ich in Panik über das zusammensponnene Szenario verfalle... Und so geht das eigentlich den ganzen Tag. Deswegen schlafe ich auch viel und lange, weil ich das (im Moment) kann und in der Zeit nicht über irgendwas nachdenken muss.

29.04.2013 22:23 • #12


Chihuahua Love
Ja, mir ging es immer am Besten, wenn viel um mich herum passierte...im moment schlechter, da ich anscheinend mehr Zeit für den Mist habe!
Habe mich auch schon damit auseinander gesetzt, ob ich einfach "turbulenter" leben sollte. Der Witz ist nur, ich habe vor Veränderung in diese Richtung Angst

29.04.2013 22:27 • #13


Chihuahua Love, da gehts mir ganz genauso wie dir!

29.04.2013 22:28 • #14


Ja Libellchen...Du schreibst mir aus der Seele...
Und selbst wenn ich bewusst versuche die Katastrophengedanken zu verdrängen je mehr beschäftige ich mich natürlich damit....
Auto fahren ist auch bei mir ne Katastrophe...ich zähle die gottverdammten Sekunden bis ich im nächsten Ort bin...
Weisst Du denn woher Deine Angst rührt irgendjemanden umzufahren ? Das klingt so sehr speziell....

Ja genau deshalb...dabei brauch ich sie wirklich im Moment...

29.04.2013 22:28 • #15


libellchen
Ich weiß, woher meine Ängste kommen. Das hilft mir leider nichts, da bei mir noch eine depr. Episode dazukommt, die von Tag zu Tag schlimmer wird.

Ich habe vor Medikamenteneinnahmen auch immer Angst, da ich aber eigentlich so gut wie nie ernsthafte Nebenwirkungen hatte, habe ich quasi 'daraus' gelernt. Hätte ich jetzt in der Vergangenheit nur einmal ernsthafte, schlimme Nebenwirkungen gehabt, hätte ich heute mit Sicherheit massive Probleme.

29.04.2013 22:41 • #16


Guten Morgen....

Ich hoffe ihr konntet schlafen !

Genau das ist es Libellchen...ich hab selbst Angst ohne schlechte Erfahrungen gemacht zu haben..
Na gut, aber wenn ich drin bin, bin ich halt drin..
Mein Leben verläuft sowieso nur über Sicherheiten...
Ich fahre nur Strecken, an deren Wegrand verteilt Freunde wohnen...
Laufe nicht in Wälder, oder Feldwege, keine abgelegenen Badeseen...
Nix, gar nix....

30.04.2013 08:13 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

libellchen
... und am besten keine fremden Menschen. Der nächste Verrückte könnte ja schon warten...

Das Problem ist nur, dass man sich so oft selbst blockiert.


Was nimmst du den für Medikamente?

01.05.2013 14:06 • #18


Hallo !

Ich habe heute morgen jetzt doch mit dem Lyrica angefangen, weil die Angst vor der Angst mich halb um den Verstand gebracht hat....
Du hast Schwierigkeiten mit fremden Menschen ?
Das kenne ich jetzt nicht so...
Wäre auch fatal in meinem Job....

Liebe Grüße, Judith

01.05.2013 16:47 • #19


libellchen
Das ist was anderes, finde ich. Im Job muss man auch funktionieren, in der Freizeit kann man sich das aussuchen
Ich umgebe mich einfach nicht gerne mit Fremden.

Okay, ich hab mir mal durchgelesen, was das ist... Hat's geholfen? Oder dauert's, bis die Wirkung Eintritt?

02.05.2013 21:46 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Reinhard Pichler