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201614.11




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evtl kennt wer das.

besonders mies wenn dies auf der Arbeit auftritt und man plötzlich so einen komischen Schwindel bekommt...die Unruhe in einem Aufsteigt und alles sich drum herrum nicht so wirklich anfühlt...die Beine ganz komisch werden und anfangen zu kribbeln.

Trotz langer Erfahrung mit den Panikattacken bringt es mich dennoch ab und an wieder an meine Grenzen dies auszuhalten.

was macht ihr in solchen Situationen...

Auf das Thema antworten

16 Antworten ↓



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  14.11.2016 12:27  
Hey, bei mir fing das alles vor paar Wochen an. Mittlerweile steh ichs einfach durch und mache das, was ich in dem Momentan tun wollte.

Neulich musste ich beruflich in eine andere Stadt und wir sind abends etwas trinken gegangen. Da ging es plötzlich los. Habs aber einfach durchgezogen und irgendwann wars vorbei.
Hab in den Momentan immer gedacht:"Na mal gucken ob dich einer anspricht von wegen "Puh alles ok? Du siehst so schlecht aus". Kam aber natürlich nichts, was für mich wieder die Bestätigung war, dass es rein psychisch ist und für Leib und Leben keine Gefahr besteht.

Wenn du es nicht aushälst, setz dich doch mal 5-10 Min auf die Toilette, atme durch und spiel was auf dem Handy.





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  14.11.2016 12:33  
oft halte ich es ja einfach aus was bleibt mir auch übrig...aber dann kommen Tage wie heute wo es einfach net abklinken will...man bewegt sich, trinkt was, ißt was...lenkt sich ab alles hilft einfach nicht...

mich macht das so wütend es nervt einfach



  14.11.2016 16:16  
Das sind Anzeichen von Angsstörung oder Panikstörung.
Weist du denn schon die Auslöser?
Wenn nicht solltest du als erstes daran arbeiten.

Versuche ein Tagebuch zu schreiben wann es auftritt. Vielleicht tritt das immer auf wenn du etwas bestimmtes machst oder an was bestimmtes denkst.
Das wäre dann zumindest schon mal der Impuls der das auslöst, aber oftmals nicht der eigentliche Grund der Panikattacke.
Impulse rufen auf zur Besorgnis. Besorgnis ist aber ein anderes paar Stiefel wie eine Panikattacke.



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  14.11.2016 16:59  
Ich versuche einen ruhigen Ort zu finden, wo ich aleine bin. Dort mache ich Atemübungen. Langsam einatmen und dann ein paar Sekunden halten, dann gaaaaaanz langsam ausatmen. Wenn man das 5 min macht, wird man ruhig. Wenn man Panik schiebt, hat man zuviel Sauerstoff im Blut. Durch das langsame Atmen und Luftanhalten wird es verringert. Ansonsten hilft mir manchmal viel kaltes Wasser ins Gesicht oder Eiswürfel in den Nacken. Und wenns Alles - wirklich Alles - nichts hilft. Und du bekommst Angst verrückt zu werden hilft mir eine Viertel Tavor. Das ist aber echt Teufelszeug. Hilft ungemein gut, macht aber schnell süchtig. Wenn man es nur im absoluten Notfall nimmt, ist es ok. Wenn man die Tendenz zum Suchtverhalten hat, nicht damit anfangen. Eben weil ist so einfach und schnell hilft, aber nur am Anfang.

Danke1xDanke




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  15.11.2016 10:14  
ich leide leider schon lange an Panikattacken damals aus dem nichts gekommen nach einer Schulter OP. Bis heute konnte kein Arzt mir sagen wieso weshalb warum....es gibt wohl Menschen die sowas auch ohne wirkliche Gründe bekommen können. Mittlerweile kann ich gut damit umgehen, jedoch gibt es immer wieder Phasen wo man wieder an seine Grenzen stößt.



  15.11.2016 10:28  
Nichts kommt von Nichts. Das kann so nicht sein.
Irgendwo wird der Hund schon begraben sein.
Ich habe Panikattacken seit 7 oder 8 Jahren
und bin noch immer der Meinung das die irgendwann
weggehen.
Ich war ja auch knapp 1 Jahr zwischendurch Beschwerdefrei
wo es bei mir privat und sportlich gut lief.





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  15.11.2016 10:31  
man hat vermutet das ich im Unterbewusstsein Angst entwickelt habe... weil damals schon einiges auf dem Spiel stand durch die Operation...aber ob dies letztendlich der Auslöser war schwer zu sagen.



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  16.11.2016 17:10  
Ich kann das alles sehr gut nachvollziehen. Habe derzeit auch wieder akut Probleme mit Panikattacken. Das nervt total. Kann mir im Moment gar nicht mehr vorstellen, dass ich je wieder ein normales Leben haben werde....das ganze ist echt frustrierend. Ich hoffe einfach, dass ich mit meiner jetzigen Verhaltenstherapie endlich "geheilt" werde und es nie wieder in mein Leben tritt.



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Bayern
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  16.11.2016 23:21  
Hallo, das gleiche hatte ich heut auch, in der arbeit. Ich versuche es auch auszuhalten. Hin und wieder denk ich aber, jetzt , jetzt geht es nicht mehr...

Ich kann das eegutcht gut nachvollziehen...ich bin in sachen panik auch ein alter hase
Lebe seit 14 Jahren damit.
Und theoretisch weis ich auch alles was man dagegen tun, bzw. anwenden kann.
ABER wenn man gerade in der phase drin ist, ist das echt schwer.
Weil es ist echt ein schlimmes Gefühl.
Ich sag mir immer das ist NUR ein Gefühl, das Gehirn ist überreizt..durch Stress etc.


Ich hab auch häufig schwindel, auch ohne panikattacken.
Bei mir kommt das wenn ich falsch atme oder zuviel “druck“ habe.
Hast du mal darauf geachtet?

Entweder ich halte die luft an oder ich atme zuviel.
Dann bekomme ich manchmal noch phobischen schwankschwindel...ein Teufelskreis.

Lg





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  17.11.2016 10:45  
alles sehr sehr schwer leider...dann hatte ich gestern noch bei der Heimfahrt im Auto so eine heftige Attacke mit Atemnot und kein Handy dabei...um jem. anzurufen. Daraufhin konnte ich dann nur noch anhalten und leiden.



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  18.11.2016 22:46  
Hi,

Ich kenne mich leider nicht so gut aus mit Ängsten/Panikattacken. (Bin gerade am Anfang einer Therapie, wo sich einige Ängste heraus kristallisiert haben.)
Ist dieser Schwindel ein Symptom der Panikattacke?

barca1985 du schreibst es fühlt sich alles herum so unwirklich an, tritt das während des Schwindels auf, oder davor/danach?

Hatte in letzter Zeit auch oft Schwindel. Angefangen hatte das (auch) auf der Arbeit, meist gefolgt von dem Gefühl alles sei unreal/wie im Traum, oder man kann auch schon sagen Derealistation.
Es wurde dann alles so schlimm, dass ich nicht mal mehr einkaufen gehen konnte.
Meine Therapeutin sagt auch ich soll diese Atemübungen machen. Aber im Internet habe ich gelesen, bei Derealistation/Depersonalisation soll man das nicht machen!?



  18.11.2016 22:51  
Schwindel ist ein Symptom. Ja.

Aufgabe 1 als Leidender:
Wege zu finden aus der Spirale herauszukommen.
Beispielsweise mit Atemübungen

Aufgabe 2: Das leben so ändern das gar nicht erst eine Spirale entsteht
Verhaltenstherapie und/oder Änderung des Tagesablaufs

Danke1xDanke




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  19.11.2016 09:27  
das schlimme an diesen Momenten wenn die Panikattacke auftritt ist, wenn es zu heftig wird mit all den Symptomen kann ich mich meist garnicht ablenken oder auf irgendwas anderes konzentrieren wie Atemübungen...weil ich so in mich gekehrt bin.



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Bayern
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  19.11.2016 10:14  
Ja is bei mir auch so. Bin dann nicht mehr bei mir
Ich versuche seit neuesten mich auf meine füße und den boden konzentrieren und zu realisieren wo ich mich befinde



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  19.11.2016 13:50  
Ja mir bringen diese Atemübungen auch nichts. Eh ich realisiere was gerade passiert, stehe ich schon wieder völlig neben mir. Und dann habe ich eh eine ruhige Atmung. Außerdem habe ich Angst, dass es damit nur noch stärker wird und ich aus diesem "unrealistisch-Erlebnis" gar nicht mehr raus komme.



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  27.11.2016 23:21  
bei mir hilft es bei Derealisations-Anfälle Minzöl oder ein ähnliches Mittel mit starkem Geruch zu riechen. Dann bin ich auf eine andere ,,Wahrnehmungskanal'' abgelenkt und kann ein Stückchen auf hier und jetzt näher kommen.

Danke2xDanke


Dr. Christina Wiesemann

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