Zitat von Ano:seit 12 Jahren schon? Aber scheinbar hat es dich nicht so sehr belastet und man hat es irgendwo angenommen. ich habe mal in einem sehr guten Buch gelesen, das man über Jahre unbewusst eine Angststörung mit sich rum tragen kann, ohne das diese stark belastend sein muss. Die Entladung im Nervensystem erfolgt dann über die Panikattacke. Zum Glück hatte ich diese nur einmal in meinem Leben, diese war aber so heftig , das ich dachte das es das gewesen ist . Kam auch aus dem nicht -wie bei den meisten. Depressiv bin ich nicht, ich habe gelernt damit zu leben und versuche positiv zu denken,auch wenn das manachmal nicht mehr möglich ist, da mich dieser Zombie Zustand nun mittlerweile über ein Jahrzehnt quält. Ich rede mir dann ein, das ich nicht allein auf der Welt bin, die dieses Symtom ertragen muss. Die DPDR ist leider noch zu sehr unerforscht. Es wird aber vermutet , das in Deutschland ca. 2-4% davon betroffen sind (episodenmäßig oder dauerhaft) . Bei vielen wird es falsch diagnostiert .... Selbst ich habe die Diagnose nicht erhalten....Ich kann deine Einsamkeit verstehen, vielleicht versuchst du in der Zeit wo deine Liebsten abwesend sind, etwas schönes für Dich zu machen. Zwing dich dazu, nicht in die Selbstbeobachtung abzudriften.... versuche den Zustand als Schutzmechanismus anzunehmen- dein Seele möchte Dir damit nicht schaden, sondern nur zeigen, das es vielleicht an der Zeit ist etwas zu ändern und mehr auf Dich und dein Wohlergehen zu achten .
Es hat sich bei mir immer abgewechselt. Mal öfters Panikattacken , mal die Depression mehr oder auch mal kaum was. Aber immer noch erträglich.
Ja ich hab schon sehr viel gelesen aber es ist schwierig zu akzeptieren dass es ein Schutzmechanismus ist wenn es sich nicht danach anfühlt.
Meine Schwester hatte das auch als ihre Jüngste in den Kindergarten kam.
War dann bei ihr von der Depression.
Das ist mein Problem weil ich so einsam bin. Da bin ich dann nur am beobachten.
Am schlimmsten morgens . Sobald ich wach bin erstmal gucken ob es noch da ist. Ich weiß dass ich es dadurch schlimmer mache aber kann nicht aufhören.
Hab auch Angst dass ich verrückt werde.
Heute habe ich das erste Mal meiner Mutter erzählt was Wirklich los ist. Ich hab vor ihr immer getan als ob alles ok ist weil ich nicht wollte dass sie sich Sorgen macht da meine Schwester das ja auch hat. Also Depression und Angststörung.
Ich dachte ich muss die Starke spielen. Aber heute ist alles rausgekommen beim telefonieren, konnte gar nicht aufhören zu heulen.