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stanley56712
Zitat von vonnchen:
Nein nicht das ich wüsste. Aber darauf achte ich auch nicht. Ich achte nur gelegentlich aufs atmen bzw in schlimmen phasen zu viel


Ja gut ich glaube da manche das auch 2 Jahre durchgehend habe hat man die Atmung automatisch im Auge . Ich hab es jetzt seit knapp 8 Wochen und versuche nicht drauf zu achten klappt kaum . Dann halt die anderen Sachen die dazukommen Schlappheit Beine/Arme sind schwer wie nach nen marathon, Kopf drücken immer was neues . Total nervig da nimmt man irgendwann alles intensiver war .

17.05.2020 18:48 • #161


rubywillmeer
[/quote]Genau davon habe ich schon viel gehört. Nimmst du die heute noch? [/quote]

nein nur akut in der Zeit:)

17.05.2020 20:03 • #162


vonnchen
Zitat von stanley56712:
Ja gut ich glaube da manche das auch 2 Jahre durchgehend habe hat man die Atmung automatisch im Auge . Ich hab es jetzt seit knapp 8 Wochen und versuche nicht drauf zu achten klappt kaum . Dann halt die anderen Sachen die dazukommen Schlappheit Beine/Arme sind schwer wie nach nen marathon, Kopf drücken immer was neues . Total nervig da nimmt man irgendwann alles intensiver war .


Ich fühle mich meist auch schwach dann. Aber eben vor allem an Tagen an denen ich nichts zu tun habe(Kurzarbeit). An anderen stört mich das alles weniger weil ich dann was tue. War heute auch auf einem Geburtstag trotzdessen aber wenn es eben nicht so doll da ist stört es mich auch nicht soooo sehr. Es stört aber eben nicht bis ins unerträgliche. Ich weiss dass ich eben wegen Kurzarbeit und Zukunftsangst Sorgen habe und mein Job gerade auf der Kippe steht und noch dazu aber mehr zu tun ist als ich arbeiten darf. Das bedrückt mich zusätzlich, weil ich will ja da sein. Dann hatte ich noch zwei kleinere Sorgen schon vor der Krise. Also kein Wunder das mein Körper wieder so reagiert. Aber was ehrlich hilft ist Bewegung. Ich weiss man will dann immer in Schonhaltung gehen aber wenn ich dann absichtlich (wenn es mich doller stört) Sport mache, z Bsp Zumba oder einfach Situps oder Liegestütze oder irgendwie hüpfe und zwar solange bis ich richtig ausser Atem bin, dann hilft das auch. Und ich versuche (obwohl ich im Forum gerade zu viel dabei bin) eben weniger darauf zu achten und vor allem es weniger schlimm zu bewerten. Irgendwann ist es wieder weg, ganz sicher, vor allem wenn ich meine Sorgen etwas mehr bearbeitet habe.
Wie sieht dein Tag aus und was hast du für Sorgen?

17.05.2020 20:29 • #163


stanley56712
Zitat von vonnchen:
Ich fühle mich meist auch schwach dann. Aber eben vor allem an Tagen an denen ich nichts zu tun habe(Kurzarbeit). An anderen stört mich das alles weniger weil ich dann was tue. War heute auch auf einem Geburtstag trotzdessen aber wenn es eben nicht so doll da ist stört es mich auch nicht soooo sehr. Es stört aber eben nicht bis ins unerträgliche. Ich weiss dass ich eben wegen Kurzarbeit und Zukunftsangst Sorgen habe und mein Job gerade auf der Kippe steht und noch dazu aber mehr zu tun ist als ich arbeiten darf. Das bedrückt mich zusätzlich, weil ich will ja da sein. Dann hatte ich noch zwei kleinere Sorgen schon vor der Krise. Also kein Wunder das mein Körper wieder so reagiert. Aber was ehrlich hilft ist Bewegung. Ich weiss man will dann immer in Schonhaltung gehen aber wenn ich dann absichtlich (wenn es mich doller stört) Sport mache, z Bsp Zumba oder einfach Situps oder Liegestütze oder irgendwie hüpfe und zwar solange bis ich richtig ausser Atem bin, dann hilft das auch. Und ich versuche (obwohl ich im Forum gerade zu viel dabei bin) eben weniger darauf zu achten und vor allem es weniger schlimm zu bewerten. Irgendwann ist es wieder weg, ganz sicher, vor allem wenn ich meine Sorgen etwas mehr bearbeitet habe.Wie sieht dein Tag aus und was hast du für Sorgen?


Bei mir hat sich das alles vor ca 2 Monaten entwickelt. Genau wo es mit dem lockdown losging. Plötzlich war das Gefühl bzw. die Beschwerde da nicht mehr richtig tief einatmen zu können das halt immer so 10-20 % fehlen . Daraufhin ja ok corona Angst gehabt 14 Tage Quarantäne und meine Symptome beobachtet aber es war nur dies nichts anderes daraufhin bin ich zum Arzt , dort wurde einige Tests durchgeführt z.b Blut Sauerstoffsättigung Röntgen vom thorax alles ohne Befund . In der Zeit vorm Arzt habe ich viel gegoogelt etc und war ja laut Google Sterbens krank . Jetzt hab ich ziemlich oft eine Unruhe im Körper wenn ich was bekomme was fremd ist. Diese Unruhe bleibt dann auch meistens den ganzen Tag oder sogar mehrere Tage. Momentan bin ich viel unterwegs war Zelten mache Sport um mich abzulenken .Aber beim Sport merke ich auch das manchmal die Atmung blockiert und nachdem Sport umso mehr aber ich bin nicht mehr außer Atem wie sonst . Momentan habe ich auch ein druckgefühl im Kopf ich kann mir das nur erklären durch den Stress den der Körper momentan hat . Als möglichen Auslöser für all das kann ich mir nur durch corona erklären . Ich bin Ende Januar erst aus dem Einsatz gekommen (Soldat) und hatte dann Urlaub alles war super viel gefeiert und plötzlich dieses lockdown ich weiß nicht da ich ein sehr aktiver Mensch bin und gerne auf Festivals gehe usw kann ich mir vorstellen das die allgemeine Situation irgendwas bei mir ausgelöst hat . Schlimm ist halt auch noch das ich oft denke dass ich doch was schlimmes habe wegen momentan diesen ganzen Symptomen aber dann hätte der Arzt aber auch was gefunden nur wenn ich denke ich habe was schlimmes und ich in diesem Gedanken festhänge ist der Tag gelaufen .
Liebe Grüße

18.05.2020 00:01 • #164


vonnchen
Ja natürlich hätte der Arzt was gefunden. Und mit dem Sport ist super. Natürlich ist man dann ausser Atem und auch währenddessen. Ich würde mich bei Sport aber nur darauf konzentrieren und nicht auf Atmung. Ja es hört sich bei dir so an wie es vielen wahrscheinlich gerade geht. Diese Kontaktsperren etc sind für aktive Menschen Gift. Das bist du auf jeden Fall einer von vielen der damit Probleme hat aber es hört ja wieder auf. Bzw lass dich davon nicht beeindrucken. Ich denke das ist bei dir nur eine vorübergehende Sache. Mir gehts auch momentan eher nicht so gut aber nicht wegen Corona, davor hab ich keine Angst sondern dass ich meinen Job den ich seit 9 Jahren habe und mit viel Verantwortung und Gebrauchtwerden nun verliere und bei null anfangen muss. Und die Bewerbungslage ist auch gerade furchtbar. Ja das ist mein Problem was mir hauptsächlich den Atem raubt.

18.05.2020 08:25 • x 1 #165


stanley56712
Ich hoffe für uns alle das bald wieder Alltag einkehrt und diese Kontaktsperre etc bald endet. Es tut den Menschen und der Seele einfach nicht gut ! Wie du gesagt egal in welcher Hinsicht Job die Einschränkungen alles belastend einfach momentan und das ist echt nicht schön .

18.05.2020 09:46 • #166


Basti19888
Krass.. alles was @flow87 im ersten Post schreibt mit der Atmung trifft komplett auf mich zu.

Ich atme such ständig tief ein weil ich decke ich brauche mehr Luft. Ab und zu verbunden mit künstlichem Gähnen was hier auch einige geschrieben haben. Und das obwohl der Körper genug Luft hat (nachweislich mit pulsoximeter festgehalten) - schlimmer bei Panik snfällen da bin ich dann nur noch am tief durch atmen wie wild... da ich immer dachte ich bin lungenkrank kaufte ich mir ein pulsoximeter was such denn sauerstoffgehalt im Blut misst, war immer ein guter Wert auch in der Panik Attacke. Also kann es folglich nur psychisch sein...

Ich glaube auch das dadurch viel zu viel Sauerstoff aufgenommen wird. Und wie so viel nicht benötigen.

Was sind da eure Erfahrungen ?

18.05.2020 10:18 • #167


flow87
Zitat von Basti19888:
Krass.. alles was @flow87 im ersten Post schreibt mit der Atmung trifft komplett auf mich zu.Ich atme such ständig tief ein weil ich decke ich brauche mehr Luft. Ab und zu verbunden mit künstlichem Gähnen was hier auch einige geschrieben haben. Und das obwohl der Körper genug Luft hat (nachweislich mit pulsoximeter festgehalten) - schlimmer bei Panik snfällen da bin ich dann nur noch am tief durch atmen wie wild... da ich immer dachte ich bin lungenkrank kaufte ich mir ein pulsoximeter was such denn sauerstoffgehalt im Blut misst, war immer ein guter Wert auch in der Panik Attacke. Also kann es folglich nur psychisch sein...Ich glaube auch das dadurch viel zu viel Sauerstoff aufgenommen wird. Und wie so viel nicht benötigen.Was sind da eure Erfahrungen ?


Ich sehe das genau so wie du. Man achtet auf die Atmung und lernt dann falsch zu atmen. Das dann wieder weg zu bekommen ist nicht so einfach.

18.05.2020 10:20 • #168


flow87
Leute ganz wichtige news. Ich habe hier einen super Beitrag gelesen. Lest in euch durch:

Funktionelle Störungen: Wie entsteht die Krankheit?
Das vegetative Nervensystem kann definiert werden als die Gesamtheit aller Organe und Gewebe, die von vegetativen Nerven versorgt werden. Es ist dabei ein Teil des Gesamtnervensystems und fest eingebunden und komplex verschaltet mit den übrigen Strukturen des Nervensystems. Das vegetative Nervensystem beeinflusst die menschlichen Organe besonders bei aufkommenden Affekten, Emotionen und Gefühlen, wie z. B: Trauer, Freude, Wut, Ärger. Dabei werden vegetative Affekte verursacht, wie Erblassen und Erröten, Herzklopfen, Blutdrucksteigerung, Atemfrequenzsteigerung, Gänsehautbildung usw., Reaktionen also, bei denen Denk- und Erlebnisinhalte zu Affekten führen, die vegetative Erregungen bewirken und letztlich zu funktionelle n Störungen führen können.

Die menschlichen Organe werden von sogenannten sympathischen und parasympathischen Nervenfasern innerviert und damit nervlich versorgt und gesteuert. So ist z. B. für die Steigerung der Herzfrequenz der Sympathikus und für die Verlangsamung der Herzfrequenz der Vagusnerv verantwortlich. Psychovegetative Erkrankungen in Form funktionelle r Störungen entstehen, wenn das seelische Gleichgewicht gestört wird und damit das ausgewogene Zusammenspiel des Sympathikus und Parasympathikus gestört wird.

Funktionelle Störungen: Krankheitssymptome zeigen sich vor allem in folgenden Organsystemen:

Muskulatur und Skelettsystem
Atmungsorgane
Herz- u. Kreislaufsystem
Haut
Magen-Darm-Trakt
Ausscheidungs- und Sexualfunktionen.
Für funktionelle Störungen sind vielfältige, wiederholt auftretende und häufig wechselnde körperliche Symptome charakteristisch. Die meisten Kranken haben eine lange und komplizierte Leidenskarriere hinter sich, ohne dass eine organische Ursache des Leidens tatsächlich gefunden wurde.

Funktionelle Störungen können sich auf jeden Körperteil oder jedes System des Körpers beziehen. Der Verlauf der funktionellen Störungen ist chronisch und führt häufig zu einer lang dauernden Störung im sozialen, zwischenmenschlichen und familiären Verhalten.

Die ständige Beschäftigung mit den Symptomen der funktionellen Störungen führt zu andauernden Leiden und dazu, dass die Patienten mehrfach bei Ärzten vorstellig werden, sich zu Spezialisten überweisen lassen, in der Hoffnung, dass durch Zusatzuntersuchungen vielleicht doch eine organische Ursache des Leidens gefunden wird (Doctor shopping).

Typisch ist eine Schwierigkeit dieser Patienten, die ärztliche Feststellung zu akzeptieren, dass keine ausreichende körperliche Ursache für die körperlichen Symptome, sondern funktionelle Störungen vorliegt.

Funktionelle Störungen: Häufig klagen Patienten über folgende Symptome

Bauchschmerzen, Übelkeit, Gefühl von Überblähung, schlechter Geschmack im Mund oder extrem belegte Zunge, Klagen über Erbrechen oder Rückförderung von Speisen, Klagen über häufigen Durchfall.

Atemlosigkeit ohne Anstrengung, Brustschmerzen.

Auffälligkeiten beim Wasserlassen, vermehrter Harndrang, unangenehme Empfindungen im oder um den Genitalbereich, Klagen über ungewöhnlichen oder verstärkten vaginalen Ausfluss.

Klagen über Fleckigkeit oder Farbveränderung der Haut, Schmerzen in den Gliedern, Armen, Beinen oder Gelenken, unangenehme Taubheit oder Kribbelgefühl und Jucken.

Funktionelle Störungen: Übersicht über Diagnostik und Therapie
Psychovegetative Störungen mit überwiegend seelischen Ursachen:

Es finden sich psychische Störungen ohne organische Grundlage bei einer normalen Realitätswahrnehmung. Das Verhalten ist nur in geringem Maße gestört, die Patienten erleben sich häufig nicht als krank; die Konflikte, die zur Krankheit der funktionelle n Störung führen, sind nur in geringem Maß verdrängt und stammen mehr aus der aktuellen Situation und weniger aus der frühen Kindheit.

Die Symptome der funktionelle n Störungen sind häufig diffus, lassen sich aber auf eine Leitsymptomatik zentrieren. Fast immer besteht eine vegetative Übererregbarkeit.

Psychovegetative funktionelle Störungen mit überwiegend körperlicher Symptomatik:

Es liegen körperliche Störungen vor ohne Schädigung des Gewebes oder nachweisbarer physiologischer Funktionsstörungen, bei denen emotionale Faktoren in der Entstehung die entscheidende Rolle spielen. Die funktionelle n Störungen werden meist an einem Organsystem besonders stark erlebt (Leitsymptomatik).

Psychovegetative funktionelle Störungen: Kopfschmerzen

Kopfschmerzen ohne nachweisbare körperliche Ursache, plötzlich oder allmählich auftretend, für kurze oder längere Zeit anhaltend, ohne Seitenbetonung, ohne Lichtscheu und Erbrechen.

Dazugehörige Begriffe: Funktionelle Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerz.

Psychovegetative funktionelle Störungen des Herz-Kreislauf-Systems:

Plötzlich oder allmählich auftretende Schmerzen in der Herzgegend, Druckgefühl, ohne nachweisbaren körperlichen Befund, verbunden mit diffusen Ängsten; schwankende Blutdruckwerte oberhalb oder unterhalb der Norm.

Dazugehörige Begriffe: Psychogene Herz-Kreislauf-Störungen, Herzneurose, neurozirkulatorische Asthenie, somatoforme autonome Funktionsstörungen des Herz-Kreislauf-Systems, Da Costa-Syndrom.

Psychovegetative funktionelle Störungen des Magen-Darm-Trakts:

Beschwerden in der Magen-Darm-Gegend ohne nachweisbaren körperlichen Befund, verbunden mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung.

Dazugehörige Begriffe: Somatoforme autonome Funktionsstörungen des Magen-Darm-Trakts. Magenneurose, psychogene Störung im Verdauungstrakt.

Psychovegetative funktionelle Störungen des respiratorischen Systems:

Beschwerden bei der Atmung mit dem Gefühl, nicht genügend Luft zu bekommen, dabei Entwicklung von Angstgefühlen, aber ohne organische Atembehinderung durch Bronchialspasmen, oft verbunden mit einem vermehrten und vertieften Luftholen.

Dazugehörige Begriffe: Psychogene Atemnot, psychogene Hyperventilation, somatoforme autonome Funktionsstörung des Atemsystems.

Psychovegetative funktionelle Wirbelsäulensymptomatik:

Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule mit Verkrampfung der Rückenmuskulatur ohne organische Veränderungen an der Wirbelsäule.

Dazugehörige Begriffe: HWS-, BWS-, LWS-Syndrom.

Psychovegetative funktionelle Störungen im Urogenital-System:

Störungen der Blasen-und Sexualfunktion ohne krankhaften Organbefund. Häufiges Wasserlassen, Erektionsstörungen.

Dazugehörige Begriffe: Psychogene Miktionsstörung, Dyspareunie, Dysmenorrhoe, funktionelle Erektionsstörung.

Psychovegetative Mischsymptomatik:

Beschwerden im Herz- und Magenbereich in gleicher Intensität ohne krankhaften Organbefund.

Dazugehörige Begriffe: Vegetative Dystonie.

Psychovegetative Allgemeinstörung:

Diffuse Beschwerden in verschiedenen Körperregionen von wechselnder Lokalisation und wechselnder Intensität.

Dazugehörige Begriffe: Neurasthenie.

Funktionelle Störungen: Therapie

Die Beschwerden des Patienten müssen ernst und angenommen werden; keinesfalls sollte versucht werden, dem Patienten seine Beschwerden auszureden oder ihm fragwürdige Sicherheit mit immer wieder neuen diagnostischen Maßnahmen zu geben. Kurzfristige Wiederholung operativer Untersuchungen eignet sich zum Ausschluss eines relevanten organischen Leidens weniger gut als wiederholte Suche nach Alarmzeichen und Alarmsymptomen. Die Leitlinien der Diagnostik sind so viel wie nötig und nicht so viel wie möglich. Wenn ein Arzt bei einem Patienten organisch nichts findet, heißt das im psychosomatischen Sinne nicht, dass der Patient nichts hat.

In der ärztlichen Anamnese ist auf den Zusammenhang von psychosozialen Belastungen und Beschwerden zu achten, des weiteren darauf, ob andere, nicht organische Beschwerden vorliegen und in welchem Ausmaß Angst und Depression bis hin zu entsprechenden Störungen bestehen.

Grundlage einer psychosomatischen Behandlung von funktionellen Störungen ist das vertrauensvolle ärztlich-psychosomatische Gespräch. Die wesentlichen Techniken sind Information, Aufklärung, stützende Begleitung und, je nach Bereitschaft des Patienten, das Gespräch über die konkreten beruflichen und privaten bio-psycho-sozialen Belastungen.

Dies ist notwendig, um dem Patienten Zusammenhänge zwischen körperlichen Veränderungen und Befunden zu erklären, ihm einerseits Sicherheit bezüglich seiner Beschwerden zu geben und andererseits erste Schritte zur Veränderung des häufig rein organischen Erkrankungskonzeptes einzuleiten (Ja, ich merke, mir schlägt der Ärger auf den Magen!). Verständnis und Bereitschaft, die psychosomatische Dimension der Beschwerden anzuerkennen, müssen erarbeitet werden. Vorrangiges Ziel ist es, bessere Lebens- und Bewältigungsmöglichkeiten zu erarbeiten, die Symptome zu stabilisieren oder auch zu bessern. Die Therapie im Sinne der psychosomatischen Grundversorgung beinhaltet Zuhören, Ablenken, Ermutigen, Erarbeiten von Vorschlägen bis hin zur Berücksichtigung der sozialen, beruflichen und privaten Probleme.

Psychopharmaka sind entsprechend der Zielsymptomatik (depressive Verstimmung, Unruhe, Ängste und andere) nur begrenzt einzusetzen. Dagegen haben Antidepressiva in mehreren Untersuchungen sehr gute Ergebnisse erbracht. Die Kombination unterschiedlicher Therapiemaßnahmen ist in einem Therapieplan mit dem Patienten individuell festzulegen. Bei Patienten mit stärkerer und chronifizierter Symptomatik liegen häufiger seelische Störungen vor, so dass ausführlichere psychotherapeutische Angebote notwendig sind. Häufig bestehen ausgeprägte soziale Lebenskonflikte, die vom Patienten allein nicht gelöst werden können.

Funktionelle Störungen: Therapiemethoden

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, analytisch orientiert, tiefenpsychologisch fundiert mit Psychodrama, Verhaltenstherapie, Kreativtherapie, Gestaltungstherapie, Musiktherapie.

Physiotherapie.

Evtl. Psychopharmaka-Therapie.

Funktionelle Störungen: Besonderheiten der Behandlung der Hardtwaldklinik II

Kombinierte Einzel- und Gruppen-Psychotherapie in Verbindung mit zahlreichen Kreativ-Verfahren, Physiotherapie, Körperwahrnehmungstherapie, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Konzentrative Atemtherapie, Konzentrative Bewegungstherapie, Gestaltungstherapie, Musiktherapie.

Funktionelle Störungen: Je nach Indikation spezifische Gruppentherapien

Suchtinformationsgruppe, Anti-Raucher-Gruppe, Adipositas-Gruppe, Schmerzbewältigungstraining bzw. Stressbewältigungstraining, Arbeitslosengruppe, spezielle Sozialberatung, Berufsrehabilitationsberatung.

Vor 11 Stunden • x 1 #169


flow87
Und ich habe etwas gefunden was mir extrem hilft.
Meine Atemproblem sind sicher um 50% zurück gegangen und das seit bald 3 Jahren.

Ich habe CBD Öl probiert. Am besten hochdosiert, 16-20% CBD und am besten full Spectrum.
Ihr glaubt es nicht, die Atemprobleme sind deutlich weniger geworden, da es den innerlichen Druck wegnimmt.
Ich fühle mich auch fitter als vorher.

Vor 11 Stunden • x 2 #170


stanley56712
Sehr interessanter Beitrag ! Und das mit dem Öl werde ich mal testen !

Vor 4 Stunden • x 1 #171


vonnchen
Zitat von flow87:
Und ich habe etwas gefunden was mir extrem hilft.Meine Atemproblem sind sicher um 50% zurück gegangen und das seit bald 3 Jahren.Ich habe CBD Öl probiert. Am besten hochdosiert, 16-20% CBD und am besten full Spectrum.Ihr glaubt es nicht, die Atemprobleme sind deutlich weniger geworden, da es den innerlichen Druck wegnimmt.Ich fühle mich auch fitter als vorher.


Ich hatte das Gefühl dass du besonders viel im Forum darüber erzählst und nachfragst und in vielen verschiedenen Beiträgen. Darf ich da nur ganz lieb und völlig ohne Wertung nachfragen ob du wirklich der Meinung bist, dass es sich gebessert hat? Denn scheinbar beschäftigst du dich schon sehr viel damit immernoch. Das ist übrigens auch ein Problem, siehe Beitrag davor. Solche Probleme werden schlimmer je intensiver man sich damit beschäftigt.

Vor 1 Stunde • #172


flow87
Zitat von vonnchen:
Ich hatte das Gefühl dass du besonders viel im Forum darüber erzählst und nachfragst und in vielen verschiedenen Beiträgen. Darf ich da nur ganz lieb und völlig ohne Wertung nachfragen ob du wirklich der Meinung bist, dass es sich gebessert hat? Denn scheinbar beschäftigst du dich schon sehr viel damit immernoch. Das ist übrigens auch ein Problem, siehe Beitrag davor. Solche Probleme werden schlimmer je intensiver man sich damit beschäftigt.


Also erstens habe ich das Problem seit über 3 Jahren und das ist mein Thread. Natürlich habe ich mich in dieser Zeit darüber gut informiert, da es mich stark belastet hat. Was ja auch normal ist.
Wenn man an einer somatoformen Störung des Nervensystem leidet, kann man die Symptome mit einfach nicht mehr daran denken nicht lindern, da der Körper die ganze Zeit innerlich auf Hochtouren läuft.
Deshalb nützt dagegen nur etwas was den Körper beruhigt. Deshalb die Werbung für das und ja es funktioniert tatsächlich.
Der Thread ist dafür da, um Meinungen auszutauschen und daher sind alle Beträge dazu willkommen.
Das was du sagst, mag stimmen aber jemand der das seit Jahren hat kann sich davon nicht so einfach ablenken.
Daher ist dein Typ lieb gemeint aber er bringt nicht viel.

Vor 1 Stunde • #173


vonnchen
Zitat von flow87:
Also erstens habe ich das Problem seit über 3 Jahren und das ist mein Thread. Natürlich habe ich mich in dieser Zeit darüber gut informiert, da es mich stark belastet hat. Was ja auch normal ist. Wenn man an einer somatoformen Störung des Nervensystem leidet, kann man die Symptome mit einfach nicht mehr daran denken nicht lindern, da der Körper die ganze Zeit innerlich auf Hochtouren läuft.Deshalb nützt dagegen nur etwas was den Körper beruhigt. Deshalb die Werbung für das und ja es funktioniert tatsächlich.Der Thread ist dafür da, um Meinungen auszutauschen und daher sind alle Beträge dazu willkommen. Das was du sagst, mag stimmen aber jemand der das seit Jahren hat kann sich davon nicht so einfach ablenken. Daher ist dein Typ lieb gemeint aber er bringt nicht viel.


Wie gesagt, ohne Wertung... hat wohl nicht funktioniert. Genau deswegen darf ich ja auch meine Meinung sagen... und ich denke dass es eben scheinbar nicht geholfen hat und daher finde ich die Werbung irreführend. Ich wollte das auch mal bestellen und hatte jetzt auf einen Erfahrungsbericht gehofft wobei ich wieder davon abgekommen bin.

Alles gut, es ist wirklich nichts böse gemeint und jeder kann machen was er möchte. Übrigens ohne mich messen zu wollen aber ich hab das Problem ja auch manchmal für ein paar Wochen und dann wieder eine Weile ( wegen Vernachlässigung mich damit zu beschäftigen) wieder nicht bis ich wieder mal ein Problem oder Stress habe und mich wieder darauf konzentriere und zack ist es da. Ich habe das übrigens auch seit ähmmm ca 12 Jahren und weiss ebenso wovon ich spreche. Wiederum hab ich es nie länger als 1-2 Monate am Stück und schon gar nicht 3 Jahre am Stück daher verstehe ich deine Verzweiflung voll und ganz. Ich würde auch durchdrehen. Aber vielleicht kannst du den Tipp mal versuchen für einen Monat umzusetzen?

Also 1 Monat nichts googlen, nichts nachlesen, nicht darüber informieren etc. Einfach zulassen und die sch. Tage durchstehen die besonders kacke sind und an der Erwartungsangst arbeiten und hinter die Kulissen schauen? Stresst dich was etc? Aber ist ja nur mein Vorschlag. Bei mir funktioniert es immer Gott sei dank auf Holz klopf.

Ich habe deinen Beitrag jetzt auch nur angeschaut weil ich eine Mail bekam dass in DEINEM thread was dazu geschrieben wurde, da ich ja hier auch schon mal geschrieben hatte und ich gucken wollte ob ich helfen kann, da es mir seit ca 1 Woche wieder etwas besser geht obwohl sich wegen Corona noch nichts wegen meiner Schieflage getan hat. Aber nur weil ich eben aufgehört habe mich so exzessiv damit zu beschäftigen, wahrscheinlich damit wieder ruiniert... nee nee hoffentlich nicht. Ich gewöhne mich förmlich an den sch. sodass er mich irgendwann tatsächlich weniger stört.. sorry nochmal wenn ich dir damit irgendwie weh getan habe.

Vor 42 Minuten • #174


flow87
Zitat von vonnchen:
Wie gesagt, ohne Wertung... hat wohl nicht funktioniert. Genau deswegen darf ich ja auch meine Meinung sagen... und ich denke dass es eben scheinbar nicht geholfen hat und daher finde ich die Werbung irreführend. Ich wollte das auch mal bestellen und hatte jetzt auf einen Erfahrungsbericht gehofft wobei ich wieder davon abgekommen bin. Alles gut, es ist wirklich nichts böse gemeint und jeder kann machen was er möchte. Übrigens ohne mich messen zu wollen aber ich hab das Problem ja auch manchmal für ein paar Wochen und dann wieder eine Weile ( wegen Vernachlässigung mich damit zu beschäftigen) wieder nicht bis ich wieder mal ein Problem oder Stress habe und mich wieder darauf konzentriere und zack ist es da. Ich habe das übrigens auch seit ähmmm ca 12 Jahren und weiss ebenso wovon ich spreche. Wiederum hab ich es nie länger als 1-2 Monate am Stück und schon gar nicht 3 Jahre am Stück daher verstehe ich deine Verzweiflung voll und ganz. Ich würde auch durchdrehen. Aber vielleicht kannst du den Tipp mal versuchen für einen Monat umzusetzen? Also 1 Monat nichts googlen, nichts nachlesen, nicht darüber informieren etc. Einfach zulassen und die sch. Tage durchstehen die besonders kacke sind und an der Erwartungsangst arbeiten und hinter die Kulissen schauen? Stresst dich was etc? Aber ist ja nur mein Vorschlag. Bei mir funktioniert es immer Gott sei dank auf Holz klopf. Ich habe deinen Beitrag jetzt auch nur angeschaut weil ich eine Mail bekam dass in DEINEM thread was dazu geschrieben wurde, da ich ja hier auch schon mal geschrieben hatte und ich gucken wollte ob ich helfen kann, da es mir seit ca 1 Woche wieder etwas besser geht obwohl sich wegen Corona noch nichts wegen meiner Schieflage getan hat. Aber nur weil ich eben aufgehört habe mich so exzessiv damit zu beschäftigen, wahrscheinlich damit wieder ruiniert... nee nee hoffentlich nicht. Ich gewöhne mich förmlich an den sch. sodass er mich irgendwann tatsächlich weniger stört.. sorry nochmal wenn ich dir damit irgendwie weh getan habe.


Kein Thema, du darfst deine Meinung sagen. Ich google gar nicht und habe das auch fast nie gemacht. Ich kenne mich selbst viel zu gut aus, daher brauche ich das nicht.
Ich danke dir für den Tipp und werde natürlich weiter hier über meine Erfahrungen zu diesem Thema schreiben.

Vor 35 Minuten • x 1 #175




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Dr. Christina Wiesemann