Ich weiß nicht ganz genau wie lange das Problem schon besteht oder was es ausgelöst hat.
Was ich jetzt aber mitbekommen habe, ist, dass es schlimmer wird, mit körperlichen Problemen dazu und wohl auch eine Angststörung mit hineinspielt?
Ich bin, seitdem ich 14 bin und meinen letzten Wachstumsschub hatte, auf dem selben Gewicht. Ebenfalls Untergewichtig, wenn man nach dem BMI geht. Wenn man mich anguckt, würde man mich aber nur als schlank beschreiben. Bei mir sind es auch die Gene (mein Vater war bis zu einem bestimmten Alter genauso schlank).
Dennoch würde auch ich gerne an der Grenze zum Normalgewicht wenigstens kratzen.
Meine Ärztin hatte mir damals Trinknahrung wegen was anderem Verschrieben (ebenfalls kurzzeitig schlimme Probleme beim Essen), aber inzwischen bekomme ich es weiter wegen meinem Gewicht. Damit habe ich wenigstens ein bisschen was bewegt, was aber bei dir nichts heißen muss (und wir gucken auch noch, ob ich überhaupt die richtige Variante nehmen). Der Körper möchte meist eigentlich gerne immer wieder zu seinem Höchstgewicht zurück. Also denke dir da nichts bei meiner Erfahrung.
Ich schließe mich den anderen an, dass das schon mal eine gute Idee ist, um das Abnehmen wenigstens zu stoppen. Es braucht da nicht mal das Ziel vom Zunehmen, da das danach kommt.
Wenn dein Hausarzt es dir verschreibt, musst du dafür auch noch so furchtbar viel selbst zahlen.
Auch wegen einer Therapie wegen deiner Ängste stimme ich den anderen zu.
Nun habe ich mich aber gefragt, ob es dir vielleicht nicht auch helfen würde jemanden an deiner Seite zu haben, der Ahnung von Ernährung hat. Da meine ich keinen Ernährungsberater, wie man sie auch gerne in Fitnessstudium findet.
Ich bin aktuell seit Kurzem selbst bei einer Diätassistentin. Das ist staatlich anerkannt. Leider muss man dafür auch selbst Geld aufbringen, der Vorteil hier ist aber, dass die Krankenkasse einen Teil übernimmt, wenn dein Hausarzt die Notwendigkeit unterstützt. Es gilt als Präventionsmaßnahme.
Ich weiß jetzt nicht was man hier für Links posten darf und hoffe, dass das in Ordnung ist. Hier steht jedenfalls vieles Wichtiges und worauf man achten sollte:
https://daem.de/zuweisungswege-fuer-ern...zt-praxis/Manche bieten auch an, dass sie zu einem nach Hause kommen, wenn das für dich leichter ist.
Und die Wartezeiten sind nicht so lange wie bei einer Klinik (jedenfalls hatte ich meinen ersten Termin innerhalb einer Woche), also wäre es vielleicht ja schon mal ein Anfang? Dennoch würde ich die Möglichkeit nicht verwerfen und im Auge behalten.
Was Kliniken angeht und wann es Sinn macht in solch einem Zustand, können die anderen da vielleicht besser sagen, wo mein Grund nicht der selbe wie deiner ist.
Tut mir leid, sollte der Link nicht erlaubt sein.
Ich wünsche dir gute Besserung.