Pfeil rechts

Hallo,

ich würde gerne wissen, was für Bedarfsmedizin man bekommt, nachdem man die Sucht überwunden hat?
Es kann ja nicht angehen, dass mir dann erneut Benzos verschrieben werden, oder?

Würde mich über Eure Antworten freuen,

LG
tamarina

22.09.2010 20:36 • 29.11.2010 #1


7 Antworten ↓


natürlich bekommst du danach keine neuen benzos.
es wird geguckt was du am besten verträgst, leider kann das auch bedeuten das eine ganze zeit vergeht bevor du überhaupt richtig eingestellt bist.
wenn du den enzug in einer suchtklinik machst, glaube ich bekommst du von denen nichts weiter.... so war es bei mir auf jedenfall.

23.09.2010 08:51 • #2



Benzos-was kommt nach Entzug?

x 3


Na die warten bis Du wieder kommst.hihi

Grüsse Dich

Ne mal im ernst. Nach einer richtigen Therapie also nicht nur ne Woche Entgiftung wird Dir angeraten in Selbsthilfegruppen zu gehen. Außerdem solltest du wenn du nur entgiftest auch anschließend in eine verhaltenstherapie gehen. Denn irgendwo kommen ja die Pas her. Liegt ja nicht an den Tabletten sondern an der Grundkrankheit. Die muss therapiert werden. Deshalb halte ich persönlich nichts von ambulanter Verhaltenstherapie sondern nur in einer Psychosomatischen Klinik. 6 Monate. Die gehen auch vorüber. Das ist nicht wie eine Psychiatrie im Krankenhaus sondern meist schön eingerichtetes Ambiente weil man sich ja wohl fühlen und sich öffnen soll. Eher ein fast familiäres Umfeld.
ntzugsyndrom sondern Deine Grundkrankheit die immer noch da ist und psychologisch behandelt werden muss.

Antidepressiva. Um eine Antwort abzukürzen

GLG Oldie

26.09.2010 16:37 • #3


hi all,

danke für eure antworten. bei mir ist es ja gerade so, dass ich eine therapiesitzung 15 minuten aushalte und dann panik bekomme.

ich hoff jetzt erst mal den entzug iwie zu überstehen und mache dann was sie anraten, was wohl erst mal neueinstellung auf tabletten sein wird, weil ich psychosepatient bin und die jetzige kombi wohl nicht so gut funzt.

drückt mir die daumen, ich muss jetzt ganz stark sein!

lg
tamarina

26.09.2010 18:01 • #4


Zitat von Oldie:
...in einer Psychosomatischen Klinik. 6 Monate...


Öhm,... nur mal so nebenbei: Welche Psychosomatische Klinik nimmt Patienten denn für 6 Monate auf? Oder gilt das speziell für Entzugspatienten? Ich kenne nämlich nur Psychosomatische Kliniken, die 6 - 8 Wochen(!), max. 12 Wochen therapieren...

03.10.2010 22:13 • #5




Entgiften kann man ja in der Psychiatrie oder in einem Krankenhaus. Dann folgt meist wenn man möchte eine Vorbereitung zur Langzeitherapie dort und anschließend kann man von dort gleich in eine Langzeitklinik gehen wenn man will.

Oder aber für ganz Mutige nach der Entgiftung erst wieder nach Hause und warten bis der Termin für die Langzeitherapie gekommen ist, was die gefahr birgt wieder rückfallig zu werden


LG Oldie

07.10.2010 13:22 • #6


Hallo ihr Lieben,

ich bekomme nun, nach dem Entzug in der Klinik, statt Benzos, Atosil, ein Neuroleptikum zur Beruhigung. Es hilft bei Attacken.

Die aber selten vorkommen- ich kann jetzt nach dem entzug wieder vieles machen.

Ich möchte allerdings noch in eine Langzeittherapie für Ängste, möchte da aber 3 Monate gehen, weiss da jemand eine Klinik?

Viele Grüße

Tamarina

13.11.2010 17:19 • #7


Zitat von Oldie:
:D

Entgiften kann man ja in der Psychiatrie oder in einem Krankenhaus. Dann folgt meist wenn man möchte eine Vorbereitung zur Langzeitherapie dort und anschließend kann man von dort gleich in eine Langzeitklinik gehen wenn man will.

Oder aber für ganz Mutige nach der Entgiftung erst wieder nach Hause und warten bis der Termin für die Langzeitherapie gekommen ist, was die gefahr birgt wieder rückfallig zu werden


LG Oldie


Hallo,
ich bin eine Betroffene, die einen Benzoentzug hinter sich hat.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, steht er dir noch bevor?

Was hast du denn genommen und wieviel bzw. wie lange?
Ich habe 7 Jahre lang Aprazolam (Tafil) in steigender Dosis, zuletzt täglich 2,25 mg genommen.

Der Entzug dauerteein halbes Jahr und es geht mir leider heute alles andere als gut.
Angstzustände fast rund um die Uhr, körperliche Schwäche etc. Ich nehme seit 2 Monaten ein anderes Antidepressivum, seidem geht's mir noch schlechter.

Ich freue mich über deine Rückmeldung.
LG, venezia

29.11.2010 21:38 • #8




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Hans Morschitzky