Ist ein langer Weg. Ich kenne es von meiner Mutter.
Nachdem ich meinen Führerschein hatte, war ich der Chauffeur meiner Eltern

(lang its her). Meinem Vater konnte es nicht schnell genug gehen, meine Mutter hat eine Panikattacke nach der Anderen bekommen, egal wie langsam ich gefahren bin. Ins Lenkrad hat sie mir nie gegriffen, sie sass immer hinten, aber jegliche (mögliche und unmögliche) Gefahrensituation wurde von ihr lautstark kommentiert. Es hat nur noch genervt sie irgendwo hinzufahren.
Ich habe nie herausgefunden warum sie so reagierte, aber ich glaube das es was mit den Geräuschen im Auto zu tun hatte, und dem Gleichgewichtssinn.
Irgendwann hat es mir gereicht. Ich hatte eine Idee. Wir sind zur Ostsee gefahren und ich bin so gefahren wie sie wollte. Sie wollte keine Autobahnfahrt, also sind wir Landstrasse gefahren. Wenn sie sagte ich führe zu schnell bin ich so langsam gefahren wie sie wollte, bis sie sich besser fühlte. Ich machte alles im Auto was sie wollte. So wurde aus einer Fahrt von 3.5 Stunden 7 Stunden.
Ein paar Tage später die gleiche Tour zurück, aber es war ein Sonntag Nachmittag, anstatt 7 Stunden wurden 12 Stunden daraus.
Kurioser Weise war ich entspannter als mit meiner Fahrweise. Wenn ich meine Eltern dann fuhr fuhr ich immer wie meine Mutter es wollte. Langsam, es hat mehr als 6 Monate gedauert vertraute sie mir. Als wir irgendwann wieder eine längere Tour zu fahren hatte sagte sie zu mir fahr doch über die Autobahn.
Nach 2 Jahren schlief meine Mutter immer wenn wir eine längere Tour vor uns hatten. Nur bei kürzeren Stadttouren wollte sie vorn sitzen, der Kontrolle wegen
