Esnervt
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kurz zu mir: Bin 40 Jahre, verheiratet, keine Kinder, selbständig (führe ein kleines Büro). Ängste schon seit mehr als 20 Jahren.
Generalisierte Angst mit Panikattacken? Agoraphobie?
Ich stehe morgens auf und merke mir geht es eigentlich ganz gut. Gedanken kreisen gewöhnlich erstmal in die Richtung Angst, aber die sind dann auch schnell wieder weg. Am Abend davor habe ich mich auch sehr gut gefühlt. Manchmal kommt so ein Moment in dem man sich wohlfühlt und die Ängste komplett verschwunden sind. Dann denkt man sich: "Warum mache ich mir eigentlich immer so Gedanken über Angst, Panik, Tod, verrückt werden etc."
Täglich grüßt das Murmeltier.
Heute Morgen, wie oben schon erwähnt, alles soweit in Ordnung. Auf dem Weg zur Arbeit auch alles gut! Jetzt sitze ich bei mir im Büro und merke, dass die Angst irgendwo in mir wartet, um auszubrechen. Ich steigere mich hinein, es wird unangenehmer und dann beginnt der Kampf mit den eigenen Gedanken:
Angst: "Ich komm' jetzt mit voller Wucht!"
Ich: "Oh. Ich weiß, dass es sehr schlimm sein kann, aber danach geht's wieder"
Angst: "Ne ne. Diesmal wird es ganz schlimm!"
Ich: "Oh man. vielleicht wird es ja echt ganz schlimm"
(Gedanken fangen an schlimm zu werden)
Ich: "Ok. Was mache ich jetzt? Mach dich bereit. Entweder wirst du gleich sterben - oder du wirst wahnsinnig!"
(Körperliche Symptome kommen dazu - Leichte Derealisation)
Ich: "Jetzt habe ich das Gefühl, dass alle Formen der Angst zusammenkommen. Ich habe angst, eine Psychose zu bekommen. Ich habe angst zu sterben - Aber irgendwie ist alles noch mit meinem Verstand zu bewältigen."
Angst: ". "
Ich: "Ok. Sie ist ruhig"
.
.
.
Halbe Stunde später passiert ungefähr das Selbe.
Das sind so Tage, die nerven! 😂
Meine Frage: Warum lernt unser Verstand nicht daraus?
fragt.
antwortet.
diskutiert.
Freue mich auf euere Nachrichten.
Lg Es nervt
• • 01.02.2023 x 3 #1
