Hi,
Zitat von Tobsy: Also beim schwimmen bin ich auf das fokussiert was ich mache. Ab und zu driften die Gedanken mal ab aber da kommen keine Symptome.
Lese dir deine Worte bitte einmal selber durch. Bemerkst du die Parallelen zur Meditation?
Wenn du schwimmst, bist du im "hier und jetzt", fokussiert auf die aktuelle Tätigkeit. Dein Gehirn kann kein Multitasking - weibliche auch nicht, dazu braucht es einen zweiten "Prozessor" - und bleibt bei dem was du aktuell machst. Worauf du dich konzentrierst. Schwimmen, wie klettern oder wandern auch, ist eine emotional neutrale Tätigkeit. Führst du sie konzentriert und fokussiert aus, ist es ähnlich einer Meditation. Für dich vielleicht sogar der einfachste Zugang zu Beginn.
Zitat von Tobsy: Ja bin gespannt auf die Therapie, es nervt mich einfach das es recht gut war nun aber wieder mal Panikattacken, Schwindel und schneller Puls kommen.
Jetzt beobachte bitte - aus der "Entfernung" - den Verlauf vor(!) deinen Panikattacken. In sehr vielen Fällen ist es so, dass der Betreffende sich im Vorfeld auf die auslösenden Trigger fokussiert. Ist es bei dir möglicherweise genauso?
Zitat von Tobsy: Kann das wirklich alles die Psyche sein?
Dazu ein klares Ja. Unsere Psyche, respektive unser Geist kann bedeutend mehr als wir ihm zutrauen. Dazu ist es aber zuerst mal nötig, seine Möglichkeiten in den Grundzügen zu begreifen. Die meisten Menschen jedoch nutzen ihren Geist eher als etwas "g'schenktes". Richtige "Denkschulen" gibt es zudem in Europa kaum und wenn, eher im Sinne einer ideologischen Indoktrination. Hier ist also Eigenleistung gefragt, wenn man nicht gerade nach Asien auswandern will...
