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Marc02a

Marc02a
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Hallo, Zusammen!

Ich habe seit Weihnachten Angst und Panik einhergehend mit Derealisation und Depersonalisation.
Seit 3 Wochen nehme ich Escitalopram 20 mg, eine Tablette am Tag, vorher circa 3 Wochen eine halbe.
Große Veränderung bzw. Besserung erfahre ich bis jetzt nicht.
Welche Erfahrungen habt Ihr?

10.04.2026 #1


77 Antworten ↓
J

jan085
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Zitat von Marc02a:
@jan085 ich nehme eine 20 mg pro Tag

Escitalopram? Weil du von einer evtl. Überlegung einer Dosiserhöhung gesprochen hast.

Zitat von Marc02a:
darf ich fragen, ob es so heftig bei Dir ist, seitdem Du herunter dosiert wurdest oder erst später?!

Ich habe eine ziemliche Achterbahn hinter mir bzw. bin mitten drin.

Alles hat letztes Jahr mit einem sehr stressigen Umzug angefangen. Letzten Sommer war ich vor dem Umzug recht stabil und zu dem Zeitpunkt seit 2 Jahren auf 15mg Escitalopram.

Dann ging es für mich bergab.... Starke Grübeleien und Depressionen. War dann auf 20mg Escitalopram für ca. 3 Monate. In einer Tagesklinik hat man mir aufgrund des starken Brainfog und DR/DPR noch Risperidon 0,5mg verschrieben. Danach ging es mir 2 Wochen etwas besser.

Auf Anraten der Ärztin in der Tagesklinik habe ich dann wieder auf 15mg Escitalopram reduziert und Risperidon weiter genommen.
Seitdem geht es mir nicht wirklich gut/besser.

Hadere damit, was ich jetzt machen soll:

- Dosiserhöhung oder anderes Medikament ? Mit der Gefahr der Erst-Verschlechterung beim Einschleichen und evtl. der Kündigung des Jobs verbunden....

- oder: nochmal Klinik
....

Also es ist nicht einfach.

Heute 20:45 • #77


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angststörung, Depressionen und Derealisation

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Marc02a

Marc02a
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@jan085 ok. Das klingt sehr anstrengend. Wieso hat man denn das escitalopram von 20 auf 15 reduziert?!
Mit dem anderen Medikament was Du beschreibst, kenne ich mich gar nicht aus bzw. kenne es nicht.

Ja, ich war vor einigen Wochen am Überlegen die Escitalopram dosis zu erhöhen. Weil es mir da auch noch mega schlecht ging. Doch wie gesagt, möchte auch nicht massenhaft Medikamente in mich rein schmeißen. Wenn ich mal krasse Momente habe, nehme ich Baldrian.

Bei welchem Arzt bist Du momentan in Behandlung?! Eventuell mit diesem nochmal sprechen escitalopram auf 20 mg erhöhen?! Weiß jedoch nicht, ob das mit dem anderen Medikament möglich ist?!

Mit der Tagesklinik würde ich erstmal warten.
Ich habe meinem Arzt gesagt, dass ich auf keinen Fall in eine Klinik möchte. Weil ich mich dann "noch kränker" fühlen würde, als ich es eigentlich bin. Das ist jedoch meine ganz eigene Empfindung.
Kläre es auf jeden mit dem Arzt wegen der Medikation ab.

Was machst Du beruflich?! Mit hilft die Arbeit bezüglich Ablenkung. Klar, in den ersten Wochen war es auch da oft sehr unangenehm, jedoch hat es mir dennoch geholfen

Vor 38 Minuten • #78


Zum Beitrag im Thema ↓


sensibelchen98
Hi, was hat das ganze denn ausgelöst, weißt du das? Und war dir das vorher schon bekannt oder ist das ganz neu aufgetreten?
Escitalopram brauchen eine Weile um einen gewissen Spiegel im Blut zu erreichen. Ich habe selbst 20mg bis vor einem Jahr genommen.
Wichtig ist eher das du für dich rausfindest wie du wieder auf ein neutrales Level kommen kannst was die Angst betrifft. Dazu zählt ggf den Auslöser finden und verstehen und Gegenmaßnahmen ansteuern wie Atemübungen, Sport, Achtsamkeit etc.
Die Escitalopram wirken dabei eher unterstützend.

x 1 #2


Marc02a
Hallo! Danke für Deinem Antwort!
Was es genau ausgelöst hat weiß ich nicht. Es stehen unter Anderem Veränderungen in meinem Leben an, die teilweise existenziell sind. Vielleicht liegt es unter anderem daran

#3


sensibelchen98
Das kann sehr gut sein, da passiert manchmal viel unbewusst. Gib dir selber Zeit, es kann länger brauchen um sich wieder einzupendeln, ich weiß aber es fühlt sich unerträglich an

#4


Luce1
Zitat von Marc02a:
stehen unter Anderem Veränderungen in meinem Leben an, die teilweise existenziell sind

Der Körper zeigt oft vorher, dass was nicht passt.
Ich habe immer DP/DR mit Eintritt einer Episode.

Gut waere eine Verhaltenstherapie, nicht nur Tabletten.

#5


Marc02a
@sensibelchen98
Ich hatte es früher als Jugendlicher schonmal gehabt. Und dann zwischendurch nochmal. Jetzt mehrere Jahre Ruhe bis es an Weihnachten bzw. Anfang Januar wieder losging

#6


Cathy79
3 Wochen sind noch gar nichts. Bis zum Wirkungseintritt kann das noch eine Weile dauern. Hast du früher schon mal Esc genommen?

#7


Marc02a
@cathy79 hallo! Danke für Deine Nachricht!

Ja, hatte es früher schonmal. Bis August letztes Jahr eine halbe und dann ganz abgesetzt weil es mir ja gut ging lange Zeit

#8


Cathy79
Kann natürlich auch sein wenn du es schin mal hattest dass es jetzt nicht mehr so gut wirkt. Aber ich würde mal noch 3 Wochen abwarten.

#9


Marc02a
@Luce1 Danke für Deine Nachricht!

Ja, Gesprächstherapie wäre natürlich gut zusätzlich. Jedoch ist es schwer einen Platz bzw eine Praxis zu finden. Alle ausgelastet.

#10


Marc02a
@sensibelchen98
Es kann mit den anstehenden Veränderungen einhergehen. Ich weiß, dass mit diese Veränderungen einerseits gut tun, berufliche Veränderung ( ich mache etwas was ich wirklich mag und mich interessiert; muss jedoch erstmal 3 bis 4 Monate überbrücken, da erstmal Aus- bzw. Weiterbildung ), bin bei meiner derzeitigen Arbeitsstelle auch sehr unzufriedern.

Des Weiteren Wegzug aus meiner alten Heimat ( bedeutet dann aber auch unabhängiger zu sein; wohne bis dato mit meiner Mutter in einem Haus, es hat zwar jeder seine eigene Wohnung, jedoch wirklich unabhängig bin ich da nicht; auch meine Mutter nicht '). Andererseits habe ich jedoch auch Bedenken mit den damit zusammen hängenden Umständen; zum Beispiel finanzielle Herausforderugen.

#11


sensibelchen98
@Marc02a das ist ja dann doch schon einiges was da zusammen kommt worüber man sich den Kopf zerbrechen kann, auch wenn es nicht unbedingt etwas negatives ist. Da hat dein Nervensystem einfach überreagiert. Vielleicht hilft es wenn du dir kleine Rituale schaffst die dir das Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit wiedergeben. Meine Therapeutin hat mir zum Beispiel in Zeiten großer Unruhe dazu geraten jedes Stunde für 3-5 Minuten Atemübungen zu machen. Vielleicht kannst du das mal ausprobieren oder du findest etwas was für dich eben gut passt lachen

#12


Marc02a
@sensibelchen98
Danke erneut für Deine Nachricht!
Ja, Atemübungen mache ich sowieso schon zwischendurch.
Jedoch müssen sie noch regelmäßiger werden.

Die neue Stelle/Ausbildung kann ich nun auch noch nicht angehen, da ich psychisch nicht stabil bin.
Das belastet mich natürlich zusätzlich.
Jedoch habe ich die Möglichkeit das ganze später trotzdem noch umzusetzen.

#13


Marc02a
@sensibelchen98
Ich kann den neuen Arbeitsplatz auch jetzt nicht angehen, da ich psychisch nicht bzw. noch nicht stabil genug bin.
Ünd jetzt bin ich am überlegen ob ich die Escitalopram nach und nach wieder absetzen und versuche ohne klar zu kommen. Das wird natürlich auch wieder Zeit brauchen weil sie ja ausgeschlichen werden müssen.
( es geht darum den Busführerschein zu erwerben)
Ich weiß nicht, ob ich unter Escitalopram fahren darf, auch wenn ich bis dahin stabil bin

#14


sensibelchen98
@Marc02a oh das ist eine gute Frage, da kenne ich mich auch nicht aus was die Tabletten und die Fahrtüchtigkeit betrifft. Eigentlich sollte es da keine Einschränkungen geben aber ob und wie du die Medis weiter nimmst wird dir glaube ich nur dein zuständiger Arzt sagen können. Aber wie gesagt, ich weiß es fühlt sich wahrscheinlich gerade wie ein Alptraum an, gib dir Zeit

#15


Marc02a
Nimmst Du selbst auch Escitalopram?!
Bzw. noch weitere Präparate?

#16


sensibelchen98
Ich habe bis Anfang 2025 auch 20mg Escitalopram genommen, insgesamt fast 9 Jahre lang. Eine Weile hatte ich auch Abilify dazu. Zur Zeit nehme ich gar nix mehr lachen

#17

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Marc02a
Ok. Möchte dann ja auch wieder weg davon.
Habe nur schiss, dass wenn ich sie jetzt ausschleiche, es noch krasser wird

#18


Marc02a

-juli
Bleib auf jeden Fall nach Möglichkeit auch bei der Therapieplatzsuche dran. Klar, es nervt und es ist schwer, was zu finden, aber es scheint ja so, als wäre das ein wiederkehrender Komplex und dann könnte es gut sein, das auch auf diese Art und Weise anzugehen. Vielleicht ginge ja auch etwas über das Kostenerstattungsverfahren, falls du gesetzlich versichert bist und du genug Absagen von Kassentherapeuten gesammelt hast. Da musst du dich mal bei deiner Krankenkasse informieren, die haben immer eigene Regeln und manchmal bekommt man besser einen Therapieplatz über Ausbildungsinstitute für Psychotherapeuten. Manche Hausarztpraxen haben Listen, wo auch solche Anlaufstellen genannt werden.

Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass sich der Zustand wieder bessert.

#20


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Dr. Christina Wiesemann
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