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Mich würde interessieren ob Ihr in Eurer Familie die Einzigen mit einer Angsterkrankung seid, oder ob andere Familienmitglieder auch betroffen sind oder waren.
Meine Urgroßmutter galt als 'verrücktes Huhn', ich weiss aber nicht ob sie auch PA hatte. Meine Schwester und ich hatten beide Angst und Panik, mein Sohn ebenfalls. Ich glaube daher schon, dass es eine erbliche Prädestination für Angsterkrankungen gibt.
Danke für's Feedback.
Nika
• • 17.09.2012#1
9 Antworten ↓
P
Prinzessin22580 Mitglied
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Ich glaube nicht, dass es erblich ist, eher ein erlerntes verhalten. Wie geht man mit Problemen, stress und Dingen um,mdie einem nicht gefallen. Das ist alles erlernt und vorgelebt. Deswegen kann es auch verhäuft in Familien auftreten.
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#2
A
Angsterkrankung als Familienfluch
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R
RubyTuesday Gast
Denke schon, dass es vererbt werden kann.
Da ist eine gewisse Bereitschaft die zur Angst führt. Natürlich auch was erlerntes, aber diese Bereitschaft ist eben da und Schicksalsschläge o.ä. hat ja doch jeder- und bei denen die ne Bereitsschaft dazu haben, bei denen knallt es eben durch.
LG Ruby
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#3
D
derhimmelmusswa. Gast
Ich glaube das auf jeden Fall! Mein Oma hatte eine Tante, die Jahrzehnte erzählt hat, sie müsste sterben. Sie wurde dann über 90 Jahre alt... Alle Welt machte sich über sie lustig. Sie ging nie aus dem Haus. Lag nur zu Hause rum. Guckte aus dem Fenster... Beängstigend... Meine Oma. Tja keine Ahnung. War ein ängstlicher Mensch. Aber ob sie Attacken hatte, weiß ich nicht. Meine Mutter hatte sowas auch schon. Aber bei ihr lagen konkrete Probleme (Ehe & Job) vor. Und heute hat sie sowas nicht mehr. Den richtigen Vater meiner Mutter kennen wir nicht. Und auch die Familie meines Vater ist glaube ich nicht ganz gesund. Ob psychische Probleme da waren, weiß ich aber auch nicht. Ich denke auf jeden Fall, dass es erblich ist. Und denke mit Schrecken an meine Kinder.
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#4
L
Lena50 Mitglied
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Eine gewisse erbliche Veranlagung für Angsterkrankungen ist denkbar. Meine Schwester hatte bereits schon mit 20 Jahren Herzneurose und später dann auch Panikattacken. Konnte mir früher nicht vorstellen wie sie sich dabei fühlt. Jetzt weiß ich es, weils mich auch erwischt hat.
Depressionen sind auf jeden Fall erblich. Hier im Ort gibt es mehrere Fälle, wo sich der Vater erhängt hat und viele Jahre später der Sohn ebenfalls.
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#5
S
sumi Mitglied
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Hallo, ich glaube, dass das Erlernen von ängstlichem Verhalten eine sehr wichtige und große Rolle in Familien spielt in welchem es Angsterkrankte gibt!! Die Kinder lernen von der Eltern wie man mit dem Leben und den Menschen umgeht. Ich denke, das hat mehr Gewicht als das Genetische!! Also wenn die Eltern, die unter Ängsten leiden, sich frühzeitig therapieren lassen, geben sie ein viel gesünderes Vorbild ab und die Kinder haben dann auch die faire Chance dieses gesunde Verhalten zu übernehmen und müssen dann auch nicht zwingend selbst psychisch krank werden!!
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#6
N
nika66 Mitglied
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Zitat:
Also wenn die Eltern, die unter Ängsten leiden, sich frühzeitig therapieren lassen, geben sie ein viel gesünderes Vorbild ab und die Kinder haben dann auch die faire Chance dieses gesunde Verhalten zu übernehmen und müssen dann auch nicht zwingend selbst psychisch krank werden!!
War bei mir aber umgekehrt... mein Sohn hatte ein paar Jahre vor mir erstmals richtige Panikattacken und Ängste. Ich war nie ein sehr ängstlicher Mensch, bis es mich dann 2004 erwischte. Meine Schwester erkrankte im Folgejahr und musste eine Wochen stationär behandelt werden.
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#7
S
sumi Mitglied
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Oh je, das tut mir sehr leid. Euch hats so richtig erwischt in der Familie... . Ja, das Genetische ist auch nicht auszuschließen... .
Hallo Angsthasser, ich würde es meinen Kindern auch auf jeden Fall ersparen wollen!! Die Genetik spielt eine Rolle, ABER das Erlernen vorallem von gesundem Verhalten auch!! Ich finde das sollte man auch nicht unterschätzen!! Die Umgebung spielt eine unglaublich wichtige Rolle bei der Entwicklung eines Kindes! So habe ich mal Berichte von Kindern gelesen, die sehr schlimme Erfahrungen bei ihren Eltern gehabt haben ( Vernachlässigung und solche Dinge), also diesen Kindern ging es richtig schlecht, als dann aber solche Kinder in nette und aufmerksame und gesunde Pflegefamilien kamen, tauten sie auf, ihnen ging es nach und nach besser, sie wurden psychisch stabil und entwickelten sich gesund und wurden zu gesunden und stabilen Erwachsenen!! Das gibt Hoffnung, oder ?!