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MRT sah in Ordnung aus für die Schwere der OP. Habe halt ne Macke im Kopf,O Ton Radiologe. Das war durch Zufall auch der Radiologe der um Februar das Ding im Kopf entdeckt hat. Er fand es unglaublich, welche Art von Tumor es jetzt war und darauf hätte er niemals getippt. Er hat mir heute auch gesagt, dass der Befund von damals ihm Sorgen gemacht hatte, er mich aber nicht beunruhigen wollte.
So jetzt hoffe ich, dass ich erst in einem Jahr wieder ins MRT muss. Das erfahre ich nächsten Freitag beim Befundgespräch im KH.
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M
Mitgefühl Mitglied
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@Joelle76 wie geht’s dir jetzt mit den Ergebnis? Kannst du das annehmen und jetzt beruhigt sein?
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x 1#362
A
Angst vor MRT und Diagnose
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Joelle76 Mitglied
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@Mitgefühl ja auf jeden Fall. Mir geht's sehr gut mit dem Ergebnis
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x 1#363
Joelle76 Mitglied
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Hallo zusammen, ich wollte einfach mal wieder „Hallo“ sagen. 😊 Seit meinem letzten Beitrag ist einiges passiert: von der Angst vor dem ersten MRT, über die Zeit bis zum Befund und die Überlegungen, ob eine OP nötig ist oder nicht, bis zur OP selbst – und danach die Zeit mit der Psychiatrie. Inzwischen merke ich, dass gerade viele Kindheitserinnerungen wieder sehr präsent sind. Das liegt nicht nur daran, dass der Tumor entfernt wurde, sondern auch, dass bei der OP der Temporalpol mitentnommen wurde – ein Bereich, der unter anderem dafür zuständig ist, Erinnerungen mit Emotionen zu verknüpfen. Deshalb bekommen Erinnerungen, die früher eher neutral waren, jetzt plötzlich wieder viel Gefühl. Es ist viel, und manchmal schwer einzuordnen, besonders weil die Therapie gerade nur punktuell stattfindet. Aber ich freue mich über die kleinen Fortschritte, die Klarheit, die ich langsam bekomme, und darüber, dass ich mich hier melden kann. Ich wollte einfach mal ein Lebenszeichen geben – nicht mehr, nicht weniger. Und danke, dass es dieses Forum gibt, in dem man das alles ein bisschen teilen kann. 💛
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x 4#364
Butterfly-8539 Mitglied
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Zitat von Joelle76:
Hallo zusammen, ich wollte einfach mal wieder „Hallo“ sagen. 😊 Seit meinem letzten Beitrag ist einiges passiert: von der Angst vor dem ersten MRT, über die Zeit bis zum Befund und die Überlegungen, ob eine OP nötig ist oder nicht, bis zur OP selbst – und danach die Zeit mit der Psychiatrie. Inzwischen ...
Schön das du wieder Zwischenmeldungen gibst. Leider habe ich das alles nicht mehr richtig mitlesen können, da auch bei mir ständig gesundheitlich..................... Muß mich nochmals durchlesen, denn ich sah jetzt erst das du einen OP hattest und ein Tumor entfernt wurde?! Habe mich damals nicht mehr mit meinem eigenen Wert beschäftigt, es sogar schleifen lassen, obwohl nochmals ein CT angeordnet gewesen wäre. Ich mag einfach keine Arztbesuche etc. mehr. Es graut mir vor dem allen was noch auf einen zukommen wird. So genau will ich es gar nicht mehr wissen. Was wäre gewesen, wenn du diese OP nicht gemacht hättest? Bei mir war der Wert nicht ganz so hoch, aber eben trotzdem weit über dem Normwert. Glaube auch, das er bis heute nicht runter ging. Sende dir alles Gute weiterhin und liebe Grüße.
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x 3#365
Joelle76 Mitglied
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@Butterfly-8539 Nein Wert hatte nichts mit der OP zu tun. Es wurde ein anderer Tumor gefunden. Zum Glück war er in Endeffekt gutartig, aber es passiert gerade so viel im Gehirn bei mir.. ich habe auf einmal Zugang zu Emotionen aus meinem frühkindlichen Trauma, was wohl an der Entfernung des Tumors und des Temporalpole liegen kann. Ich Versuche dieses gerade positiv und als Chance zu sehen. Ich kann an die Gefühle ran, auch wenn jede Nacht die Träume ein Horror sind.
Na ja mittlerweile bin ich eine halbe Neuropsychologin und weiß was in meinem Gehirn passiertdas hilft mir. Morgen habe ich ein Gespräch mit meinem Therapeuten und Versuche ihm das mal zu erklären und im April habe ich einen Termin in einem neuropsychologische Zentrum um dort eine Therapie anzufangen...
Ach so, mein Prolaktinwert, war übrigens nur 3 Monate erhöht, habe seitdem keine Probleme mehr damit..
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Butterfly-8539 Mitglied
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Zitat von Joelle76:
@Butterfly-8539 Nein Wert hatte nichts mit der OP zu tun. Es wurde ein anderer Tumor gefunden. Zum Glück war er in Endeffekt gutartig, aber es passiert gerade so viel im Gehirn bei mir.. ich habe auf einmal Zugang zu Emotionen aus meinem frühkindlichen Trauma, was wohl an der Entfernung des Tumors und des ...
Achso, dachte das hing mit dem Prolaktinwert zusammen. Der ist bei mir über 17 Jahre sehr hoch gewesen. Glaube auch das er heute noch hoch ist. Ging bei dir von einem Tumor an der Hirnanhangdrüse aus, da bei mir das damals mehrmals vermutet wurde und dadurch CT mit Kontrastmittel.............................. Wollte mich dann nicht noch einige male dem unterziehen und habe alles schleifen lassen. Aktuell ist es mit meiner Rheumaerkrankung auch ähnlich. Bin u.a. zur Zeit noch zusätzlich angesteckt worden und gerade mitten in einer Erkältungsphase. Aber schön, das es dir wieder besser geht , alles gutartig war und du mehr Empfinden kannst.
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x 2#367
Joelle76 Mitglied
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@Butterfly-8539 Hatte keinen Tumor an der Hypophyse zumindest wurde in 6 von den 7 MRTs keiner gesehen. Hatte einen Tumor im rechten Temporal Lappen. Haben Tumor und rechten Temporalpole entfernt. Na ja und bei einem MRT wurde dann doch ein Mikro Adenom an der Hypophyse gesehen, aber danach nicht mehr erwähnt. Prolaktinwert scheint im Moment auch OK sein... Wünsche dir gute Besserung für deine Erkältung...
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x 2#368
Butterfly-8539 Mitglied
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Zitat von Joelle76:
@Butterfly-8539 Hatte keinen Tumor an der Hypophyse zumindest wurde in 6 von den 7 MRTs keiner gesehen. Hatte einen Tumor im rechten Temporal Lappen. Haben Tumor und rechten Temporalpole entfernt. Na ja und bei einem MRT wurde dann doch ein Mikro Adenom an der Hypophyse gesehen, aber danach nicht mehr erwähnt. ...
Ohje, da hast du aber ganz schön was mitgemacht. Das tut mir total leid das sowas festgestellt wurde und du dich einer OP unterziehen mußtest. Das doch noch einer an der Hypophyse gesehen wurde und nicht weiter erwähnt wurde, erstaunt mich schon. Hoffe das du alles ganz gut überstanden hast und der Heilungsprozess, sowie die Nachsorge problemlos verläuft und schnell wieder gesund wirst. Hätte vor Jahren wegen der extrem hohen Werte auch CT Nachkontrollen mit Kontrastmittel gehabt, aber irgendwie keinen Aufschwung mehr dazu gehabt. Weiß bis heute nicht, ob ggf. doch ein Tumor schlummert. Ich hasse Krankenhäuser, habe wohl zuviel durch die Pflegefälle privat durchlebt, sowie meinen letzten eigenen Horroraufenthalt. Ich mache einen weiten Bogen drum herum, wenn es möglich ist. Auch im jetztigen Fall meinten einige sie hätten schon lange den Notarzt gerufen, aber.........................
Leider habe ich heute erst deine Nachricht gesehen, denn ich war selbst flach gelegen. Sowas wie diese Erkältung ist auch neu für mich. Hatte zwar ungeimpft als schwer vorerkrankte bereits Corona vor über einem Jahr gut weggesteckt und schon durch Kundenkontakt sehr viel an Grippe, Angina, Erkältungen durchgemacht, aber sowas wie jetzt, hatte ich auch noch nicht und weiß noch nicht was noch alles auf mich zukommt. Täglich neue eklige Symptome statt Besserung. Herzlichen Dank für deine lieben Worte und Genesungswünsche. 💕
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x 1#369
Joelle76 Mitglied
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@Butterfly-8539
Oh je, das klingt wirklich nach einer richtig schweren Zeit, die du da hinter dir hast und teilweise ja auch noch durchmachst. Dass man nach solchen Erfahrungen Krankenhäuser meidet, kann ich sehr gut verstehen. Trotzdem ist es natürlich immer besser, Dinge abklären zu lassen, auch wenn es Überwindung kostet – einfach damit man Gewissheit hat und nicht ständig mit der Ungewissheit leben muss. Ich hoffe auf jeden Fall, dass es dir bald wieder besser geht und diese komische Erkältung endlich nachlässt. Wenn man jeden Tag neue Symptome hat, macht einen das ja auch verrückt. Ruh dich auf jeden Fall gut aus und kurier dich richtig aus. Vielen Dank auch für deine lieben Worte, das hat mich wirklich gefreut.
Mein Prozess wird noch dauern, Gehirn ist noch in der Neuorganisation und es ist faszinierend und anstrengend zugleich. Ich mache gerade chronologisch mein gesamtes Leben in meinen Träumen durch.. gerade bin ich im jungen Erwachsenenalter. Schon nicht ohne. Körperlich geht's eigentlich, wobei ich schon noch oft leichte Kopfschmerzen habe und Nebenwirkungen von den Epilepsie Medikamenten. Ach wird schon, habe schließlich auch die OP geschafft...
@Butterfly-8539 Oh je, das klingt wirklich nach einer richtig schweren Zeit, die du da hinter dir hast und teilweise ja auch noch durchmachst. Dass man nach solchen Erfahrungen Krankenhäuser meidet, kann ich sehr gut verstehen. Trotzdem ist es natürlich immer besser, Dinge abklären zu lassen, auch wenn es ...
Du bist sehr stark, hast jetzt soviel geschafft und kannst stolz auf dich sein. Wünsche dir schnelle Genesung und drücke dich mal ganz lieb. Deine herzlichen Worten taten auch mir sehr gut und ich danke dir dafür sehr. Freue mich, wenn du weiter über deine Erfahrungen und deine Gedanken berichtest. Lese dich gerne.