Hi @Thomas R.
Zitat:Hallo, wer kennt die Angst vor der Angst?
Ich nehme an, dass viele, wenn nicht die meisten Menschen - ob mit Angststörung oder nicht - die Angst vor der Angst kennen.
Ein typisches Beispiel ist der Kontrollverlust.
Alleine der Gedanke daran (und hier ist ein träger oder abgestumpfter präfrontaler Cortex mal von Vorteil, nicht hypothetisch denken zu können/wollen) einer Situation ausgeliefert zu sein sorgt für Angst vor der Angst
Wusstest Du zB, dass die Astronauten der Apollo-Missionen (also ehemalige Testpiloten, die immer auch mit ihrem Leben gespielt haben) kleine Notfall-Pens mit Adrenalin, Amphetamin resp. Sedativa in ihre Raumanzüge vernäht hatten und diese aus der Ferne ausgelöst werden konnten, wenn die übermittelten Vitalwerte kritisch wurden oder die Flugärzte gemerkt haben, da stimmt was nicht.
Ich hatte als Kind immer das Bild von Männern vor Augen, die todesmutig der Gefahr getrotzt haben, bis ich erfahren habe, dass die Crew von Apollo 11 auf "Stoff" gelandet ist, weil sie genauso mit der Angst zu kämpfen hatten wie wir alle es getan hätten.
Und wo wir schon beim Thema Sternenfahrer sind. Nicht wenige davon waren laut ihrer Biographie oder Memoiren schwer depressiv. Neil Armstrong zB selbst auch.
Was ich damit sagen will: Du bist damit nicht alleine, auch wenn man manchmal den Eindruck hat es wäre so und dennoch kannst Du einen Weg aus der Angst/Depression finden, selbst wenn es manchmal Nebenwirkungen hat.