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angst-ist-vererbbar

05.10.2007 13:00 • 04.01.2008 #1


18 Antworten ↓


Interessanter Artikel.

Könnte mir aber trotzdem vorstellen das die doch recht Hohe Anzahl der Menschen mit Angsterkrankungen auch eine wenig eine Reaktion auf unsere Gesellschaftsform bzw Gesellschaftssituation ist. Bzw die Erhöhung ein wenig beeinflusst.
Klar hat es Angsterkrankungen schon immer gegeben, sieht man ja daran das die ersten Erkenntnisse schon von Freud oder Jung stammen. Aber richtig Thema der Forschung sind sie ja noch nicht wirklich lange.

Was meint ihr?

05.10.2007 13:19 • #2



Angst vererbbar?

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Viele Leute zeigen ihre Angst nicht. Verstecken sich hinter Sprüchen. Mag ich gar nicht. Wer wirklich stark ist kann auch zu seinen Ängsten stehen. Mir merkt man auch nicht immer die Angst an. Aber die Therapeuten können damit umgehen.

05.10.2007 16:24 • #3


Ja das ist richtig!
Ich finde es ganz schlimm das man in der heutigen Zeit nach außen immer stark sein muss. ich habe das Gefühl das von einem immer erwartet wird das man stark ist und funktionieren muss. Wer Schwäche zeigt oder anders ist als die Masse wird komisch beäugt... Schade oder nicht? Ist doch eigentlich klar da man sich dann nicht traut offen zu sein.

05.10.2007 16:28 • #4


Hallo

also bei mir stellen sich bei solchen Berichten immer alle Nackenhaare. Fast täglich erscheinen irgendwo Berichte über Untersuchungen, in denen nachgewiesen worden sei, dass dieses und jenes angeblich genetisch bedingt ist.

Ich finde das nicht nur unverantwortlich, sondern auch höchst fragwürdig. Die Forschung steht erst am Anfang und sicher ist meines Erachtens nur eines: dass nichts sicher ist. Solche Meldungen helfen Betroffenen in keinster Weise. Im Gegenteil. Sollen wir jetzt alle die Hände in den Schoß legen und sagen: kann man nichts machen, dass es mich erwischt hat. Muss jetzt halt damit leben?

Aber ein paar Fragen zum Weiterdenken:
Warum treten die meisten Angsterkrankungen erst ab dem 15./20. Lebensjahr auf? Gibt es da eine genetische Uhr, die sagt: der Countdown läuft. In wenigen Tagen ist es Zeit für einen Panikanfall.

Warum sind mehr Frauen betroffen als Männer?

Warum kann, wenn Panikstörungen genetisch bedingt sind, Psychotherapie helfen?

Es gibt sicher weitere Fragen, die das Ganze relativieren.

So, jetzt ist mir erst mal wohler, nachdem ich mir das von der Seele geschrieben habe.

Euch allen ein schönes Wochenende.

Robbie
Admin

05.10.2007 17:41 • #5


Zitat von Anonymous:
Hallo

also bei mir stellen sich bei solchen Berichten immer alle Nackenhaare. Fast täglich erscheinen irgendwo Berichte über Untersuchungen, in denen nachgewiesen worden sei, dass dieses und jenes angeblich genetisch bedingt ist.

Ich finde das nicht nur unverantwortlich, sondern auch höchst fragwürdig. Die Forschung steht erst am Anfang und sicher ist meines Erachtens nur eines: dass nichts sicher ist. Solche Meldungen helfen Betroffenen in keinster Weise. Im Gegenteil. Sollen wir jetzt alle die Hände in den Schoß legen und sagen: kann man nichts machen, dass es mich erwischt hat. Muss jetzt halt damit leben?

Aber ein paar Fragen zum Weiterdenken:
Warum treten die meisten Angsterkrankungen erst ab dem 15./20. Lebensjahr auf? Gibt es da eine genetische Uhr, die sagt: der Countdown läuft. In wenigen Tagen ist es Zeit für einen Panikanfall.

Warum sind mehr Frauen betroffen als Männer?

Warum kann, wenn Panikstörungen genetisch bedingt sind, Psychotherapie helfen?

Es gibt sicher weitere Fragen, die das Ganze relativieren.

So, jetzt ist mir erst mal wohler, nachdem ich mir das von der Seele geschrieben habe.

Euch allen ein schönes Wochenende.

Robbie
Admin


moin robbie
niemand sagt, dass paniksttörungen genetisch bedingt sind, im text steht, dass da auch ein zusammenhang erkennbar ist. ich finde es wichtig, dass in jede richtung geforscht wird, medizinisch, neurologisch, psychologisch und auch gen-biologisch für das wohl aller betroffener. mit dem link wollte ich zeigen, wie gross die bandbreite ist, in der sich wissenschaftler mit dem thema auseinandersetzen
wer weiss denn tatsächlich, wo die therapie in 5 jahren stehen wird; vielleicht kannst du mal versuchen, dich an die zeit um 1990 zurückzuerinnern : da war die diagnose aids ein todesurteil - heute bewegt sich das fast auf dem niveau eine chronischen erkrankung - zumindest bei uns im westen......

05.10.2007 18:57 • #6


Makani
Zitat:
Warum sind mehr Frauen betroffen als Männer?


Weil wir Frauen es immer allen recht machen wollen
Beruf,Familie alles gut unter einen Hut bringen sollen.,
immer für die Familie dasein sollen, ihre Soregen und Nöte anhören.
Bis zu unseren eignen Erschöpfung.aber das soll dann auch keiner sehen,oder es will keiner sehen
Nur wenn es uns dann nicht gut geht,dann ist kaum noch eine da.


Das ist meine Meinung dazu.
warum es immer mehr uns Frauen trifft.
LG
Makani

06.10.2007 11:39 • #7


Hallo,
da muss ich Makani recht geben. Viele Frauen leiden an noch schlimmeren Ängsten wenn sie ihre Tage bekommen oder nach oder wärend der Schwangerschaft. Da kommt die Angst einfach so ohne das man raus geht oder irgendwas schlimmes ist oder so es kommt durch die Hormone...
Habe aber auch Angst das wenn ich schwanger bin mein Baby die Ängst mit bekommt und auch ängstlicher ist wenns auf die Welt kommt oder später kommt...

06.10.2007 13:00 • #8


hallo

kann es sein, dass die meisten angsterkrankungen erst mit 15-20 jahren auftreten, weil der mensch erst erfahrungsmässig (seine eigenen erfahrungen) dann dazu in der lage ist seine symptome richtig zu schildern ?

wie lang ist denn der weg ?
man muss erstmal selbst erkennen dass etwas nicht stimmt danach muss man sich trauen darüber mit anderen menschen zu sprechen (als kind und jugendlicher noch dazu die richtigen worte finden), diese menschen wiederum müssen in der lage sein diese darstellungen richtig zu deuten ,wir wissen ja wie schwer es oftmals ist seine eigenen symptome einem arzt zu schildern.

als kind und jugendlicher sind den ärzten meist ja noch die eltern vorgeschaltet.

zusätzlich ist es ja oft noch schwer genug an einen arzt zu geraten der sich dann auch wirklich mit diesem thema auskennt und richtig handelt.

(nochmal, als kind und jugendlicher müssen zumeist erst die eltern überzeugt werden das etwas nicht stimmt !und dann müssen diese noch über ihren schatten springen und sich eigestehen das ihr kind evtl psychische probleme hat uuund dann müssen sie damit an die öffentlichkeit ,zum arzt)

meiner meinung nach verzögert das die sache erheblich !

ob nun wirklich mehr frauen betroffen sind als männer weiß ich natürlich nicht !
wage es aber zu bezweifeln .
wenn man in der lage wäre die dunkelziffern in sachen angststörung auf einen streichen offenzulegen könnte sich das verhältniss evtl. neu darstellen .
männer leben in unserer welt immernoch den gedanken ,ein mann muss stark sein und darf keine angst haben .damit schämen sie sich sehr häufig schwächen und somit angst zuzugeben .

was wiederum fölliger quatsch ist!
wenn man sich ,noch existierende,urvölker ansieht haben diese regelrecht riten und plätze geschaffen an denen sie (auch die männer) ihre angst (fast schon gezielt) leben können.
bestimmte ,in ihrer vorstellung,mystische plätze .
bestimmte ,sternenkonstelationen .
oder zeichen welcher art auch immer.
wenn man darüber nachdenkt ist das ganz fürchterlich schlau eingerichtet und ganz von selbst endstanden !
man(n) hat dort gezielt angst und erlebt diese (ganz wichtig) zusammen !
dieses erleben hat zudem wohl noch den vorteil das sie ihr angstgefühl kennen lernen und nicht aus allen wolken fallen wenn plötzlich (wie bei uns) angst auftritt!
(angst vor der angst)



jetzt noch einen kurzen gedanken zur genetik

nur ein fallbeispiel und natürlich überhaupt nicht erstrebenswert!

wenn man einem elternpaar ,die beide eine angststörung haben und zusätzlich auch beide diese genart haben wie sie von den forschern entdeckt wurde ,ihr kind weg nehmen würde und dieses in einer umgebung mit normalen angstzuständen und grosser sicherheit auwachsen liesse .
würde dieses kind dann ein vorsichtiger mensch oder trotzdem ein mensch mit angststörung?
diesem kind würde dann ja von anfang an eine ganz andere art von leben vorgelebt .
es hätte also nicht die möglichkeit sich überzogen ängstliches verhalten abzuschauen ,anzueignen .

in diesem falle würde also das vorleben und die erziehung im vorfeld die therapie ersetzen.

so nu hab ich mich mal wieder kurz genug gefasst

@Robbie
es ist sehr einfach als gast irgendwo Robbie Admin drunter zu schreiben !ich würde mich freuen wenn du eingeloggte posts schreibst

ZZerRburRuSs

06.10.2007 15:27 • #9


ZZerRburRuSs
jetzt bin ich ausgeloggt worden beim schreiben ,grrrrr!
das hier drüber ist von mir.
LG ZZ

06.10.2007 15:30 • #10


Dr. Rolf Merkle
Hallo ZZerRburRuSs

mir gings wie dir. Wurde auch ausgeloggt, als ich meinen Beitrag schrieb und jetzt halt Gast da und drunter Robbie.

Grüße Robbie

06.10.2007 16:08 • #11


Meine Mutter hatte auch PAs. Ich habe es also schon in der Kindheit erlebt. Sie nahm Tavor und Herztabletten. Bis heute, zumindest die Herztabletten. Sie hat nichts mit dem Herzen. Mich hat sie damit erpresst. Bis ich es nicht mehr zu ließ.

Bei mir sind die PAs wohl nach dem Mobbing ausgebrochen. Aber es hat Jahre gedauert bis ich die Diagnose hatte. Ich habe mit keinem Arzt darüber gesprochen. Durch Zufall fand man in der Tagesklinik heraus, was mit mir los ist.

Wenn man es vorgelebt bekommt ist es schwer dagegen anzukommen. Man hat kein normales Bild vor Augen. Aber mein Freund und die Therapie haben mir beigebracht damit umgehen zu können. Wir nannten es immer Spannungsspitzen. Lang ging es ohne Medikamente. Aber die letzte Zeit nicht.

Ich kann Deinen Gedankengängen nicht ganz folgen, ZZ. Zu lang.

06.10.2007 16:24 • #12


ZZerRburRuSs
@ monalisa

ja ist es etwas lang geworden ich weis ,sorry !
aber ich war grad so im fluss und es ist wirklich schon kurz gefasst.
ich habe auch probleme zu lange beiträge zu lesen !
allerdings nur am bildschirm ,zeitung oder bücher sind kein problem.
ich teile sie mir dann immer auf und lese sie stückchen weise


@ Robbie

war halt so ungewöhnlich , sonst enden deine beiträge immer mit Grüsse Robbie und diesesmal eben nicht .
hat mich halt etwas verunsichert ,weil man ja nicht unbedingt merkt wenn man beim schreiben ausgeloggt wird und somit auch eigentlich nicht merkt das man seine endung dem ausgeloggt sein anpassen sollte

bin wohl zu misstrauisch im I.Net unterwegs

alles gute ZZ

06.10.2007 22:47 • #13


Hallo alle zusammen!

Also ehrlich gesagt glaube ich auch nicht wirklich, dass Angsterkrankungen vererbbar sind. Bisher hat man sich mehrere Angstpatienten in einer Familie ja so erklärt, dass das ängstliche Verhalten der Eltern oder Bezugsperson eben vom Kind übernommen wird.
Als meine Panikattacken in letzter Zeit immer heftiger wurden, hat mir meine Mutter allerdings zum allerersten Mal gesagt, dass sie selbst auch schon seit Jahren oft unter Angstzuständen leidet und diese auch schon während meiner Kindheit hatte. Ich bin übrigens 20 und wohne noch daheim, aber ich habe nie irgendetwas von ihren Ängsten mitbekommen. Wirklich, man hat es ihr nicht angemerkt! Ich kann mich auch nicht erinnern, als Kind irgendein ängstliches Verhalten aufgeschnappt zu haben. Im Gegenteil: Ich sah meine Mutter immer als absolut starke, mutige Person, die sich immer durchkämpft und sie hat mir auch immer ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Na ja, meine Mutter war alleinerziehend und ich sah sie nur an den Wochenenden, weil sie ja arbeiten musste, während meiner gesamten Grundschulzeit wohnte ich bei meinen Großeltern und von meinem leiblichen Vater habe ich nie was mitbekommen. Das spielt vielleicht auch eine Rolle bei der Sache.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will ist, dass ich es schon interessant find, dass ich exakt die gleichen Panikattacken hab (mit Derealisation allem drum und dran), wie meine Mam, obwohl ich sie nie bei einer Attacke erlebt hab, geschweige denn es ihr angemerkt hab und sie hat es mir erst vor 1,2 Monaten das erste Mal gesagt. (ich hab die Panikattacken bereits seit 1 Jahr)
Ich glaube, dass, was da vererbt wird, ist aber nicht irgendein Gen, dass verstärkt Angst auslöst (weiß nicht wie ich das jetzt ausdrücken soll, bin ja kein Forscher ) sondern die Charaktereigenschaft, besonders sensibel zu sein und dadurch sich negative Ereignisse zu sehr zu Herzen zu nehmen und auf sich wirken zu lassen. Ebenso die Veranlagung, sich verstärkt Gedanken zu machen über Ereignisse und sich selbst.
Aber ich will nicht damit sagen, dass Angst von irgendwelchen Genen abhängig ist. Ich glaube, der wahre Ursprung liegt ganz tief in der Psyche jedes Menschen und ich bin auch fest davon überzeugt, dass sich jede Angsterkrankung mit der richtigen Therapie komplett heilen lässt!

LG
die Pinxi

07.10.2007 10:41 • #14


ich bin 15 und mir kommt in letzter zeit das leben fremd vor.was soll ih tun soll ich mit jemandem darüber reden? ichhab angst dann wird es noch schlimmer

21.10.2007 17:17 • #15


Zitat von Anonymous:
ich bin 15 und mir kommt in letzter zeit das leben fremd vor.was soll ih tun soll ich mit jemandem darüber reden? ichhab angst dann wird es noch schlimmer

ich glaube, es ist besser, du redest. geht das mit den eltern ? mit freunden ? falls nicht, rede mit uns, schreib konkret und ausführlich. vielleicht solltest du deine fragen an die experten stellen, diese möglichkeit siehst du hier in der forenübersicht

21.10.2007 18:55 • #16


Zitat von Anonymous:
ich bin 15 und mir kommt in letzter zeit das leben fremd vor.was soll ih tun soll ich mit jemandem darüber reden? ichhab angst dann wird es noch schlimmer Hier hat immer jemand eine offenes Ohr! Was ist mit deiner Familie, hast du es bei ihnen schon mal versucht?

Gruss, linchen!

22.10.2007 07:15 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von Pinxi:
Hallo alle zusammen!

Also ehrlich gesagt glaube ich auch nicht wirklich, dass Angsterkrankungen vererbbar sind. Bisher hat man sich mehrere Angstpatienten in einer Familie ja so erklärt, dass das ängstliche Verhalten der Eltern oder Bezugsperson eben vom Kind übernommen wird.
Als meine Panikattacken in letzter Zeit immer heftiger wurden, hat mir meine Mutter allerdings zum allerersten Mal gesagt, dass sie selbst auch schon seit Jahren oft unter Angstzuständen leidet und diese auch schon während meiner Kindheit hatte. Ich bin übrigens 20 und wohne noch daheim, aber ich habe nie irgendetwas von ihren Ängsten mitbekommen. Wirklich, man hat es ihr nicht angemerkt! Ich kann mich auch nicht erinnern, als Kind irgendein ängstliches Verhalten aufgeschnappt zu haben. Im Gegenteil: Ich sah meine Mutter immer als absolut starke, mutige Person, die sich immer durchkämpft und sie hat mir auch immer ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Na ja, meine Mutter war alleinerziehend und ich sah sie nur an den Wochenenden, weil sie ja arbeiten musste, während meiner gesamten Grundschulzeit wohnte ich bei meinen Großeltern und von meinem leiblichen Vater habe ich nie was mitbekommen. Das spielt vielleicht auch eine Rolle bei der Sache.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will ist, dass ich es schon interessant find, dass ich exakt die gleichen Panikattacken hab (mit Derealisation allem drum und dran), wie meine Mam, obwohl ich sie nie bei einer Attacke erlebt hab, geschweige denn es ihr angemerkt hab und sie hat es mir erst vor 1,2 Monaten das erste Mal gesagt. (ich hab die Panikattacken bereits seit 1 Jahr)
Ich glaube, dass, was da vererbt wird, ist aber nicht irgendein Gen, dass verstärkt Angst auslöst (weiß nicht wie ich das jetzt ausdrücken soll, bin ja kein Forscher ) sondern die Charaktereigenschaft, besonders sensibel zu sein und dadurch sich negative Ereignisse zu sehr zu Herzen zu nehmen und auf sich wirken zu lassen. Ebenso die Veranlagung, sich verstärkt Gedanken zu machen über Ereignisse und sich selbst.
Aber ich will nicht damit sagen, dass Angst von irgendwelchen Genen abhängig ist. Ich glaube, der wahre Ursprung liegt ganz tief in der Psyche jedes Menschen und ich bin auch fest davon überzeugt, dass sich jede Angsterkrankung mit der richtigen Therapie komplett heilen lässt!

LG
die Pinxi



habs jetzt nich nachgelesen aber was ist denn mit derealisation gemeint?

und dass du denkst dass jede angststörung komplett heilbar ist mit der richtigen therapie finde ich super! was für ne therapie machst du zur zeit?
habe auch seit 2001 eine angststörung, hatte sie nach klinikaufenthalt in ner psychossomatischen klinik jahrelang sehr gut im griff aber seit ein paar wochen is sie wieder voll ausgebrochen und habe auch wieder diese unwirklichkeitsgefühle wie ganz am anfang (alles fühlt sich komisch an obwohl ichs shcon mein leben lang kenen; als ob ich ein ausserirdischer wäre, der auf einmal im menschlichen körper ist und sich alles anders anfühlt) kennt das jemand? is das mit derealisation gemeint?

grüße, Marcel

04.01.2008 00:39 • #18


ZZerRburRuSs
hi gast

derealisation ist wenn dir deine reale umwelt nicht mehr so erscheint.
wenn du also plötzlich denkst dass, das was du siehst oder hörst nicht real ist.
es sieht dann so ein bischen aus als würde man einen film gucken .

bei angst und panik ist wohl die Kognitive Verhaltenstherapie eine gute wahl.

wenn du mit einer therapie gute erfolge erziehlt hast ist es recht wichtig das du, wenn die therapiezeit zu ende ist weiter machst !
dich also erinnerst was du dort gelernt hast und das erlernte verinnerlichst und festigst. dummerweise kommen alte verhaltens- und denkweisen gerne mal zurüchgeschlichen wenn man sie nicht komplett und nachhaltig ändert.

zugegeben es ist nicht wenig arbeit, aber der lohn ist auch unverhältnissmässig hoch !

LG ZZ

04.01.2008 17:30 • #19



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Dr. Hans Morschitzky