Pfeil rechts

Hallo ich hab folgendes Problem, ich habe andauernd Panikattacken ganz schlimm ist, wenn viele Menschen um mich herum sind. Oder wenn ich bei Leuten bin, wo ich mich eigentlich nciht wohl fühle. Oder wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle. Ich nehme seit ca 7 Jahren Antidepressiva nun schlagen auch die nicht mehr an.Als ob mein Körper keine Medikamente mehr möchte. Nun weiss ich mir keinen Rat mehr. Trau mich kaum noch raus, andauernd dieses Herzrasen, dann hab ich einfach so Gefühlsausbrüche. Fühl mich erschöpft.
Krankenhausaufenthalte hab ich schon durch. Das bringt mirimmer nur ne kurze Zeit was.
Hat jemand einen Rat?
lg

08.04.2011 13:30 • 12.04.2011 #1


8 Antworten ↓


Liebe Nica !

Du darfst nicht verzweifeln; machst du eine Therapie - ohne wirst du es wahrscheinlich schwer schaffen, zumal du schon so lange medis nimmst; stell dich deinen Ängsten jeden Tag, egal wie es dir geht - das ist der weg..... er ist lang, steinig, emotional und manchmal bringt er einen am rande des wahnsinns, aber am Ende des Weges ist die Sonne und es wunderbar; heute bin ich meinen Ängsten dankbar, dass sie hier gewesen sind, weil sich mein Leben so zum positiven verändert hat !!

LG
Maja

08.04.2011 13:48 • #2



Andauernd Panikattacken

x 3


Hallo danke für deine liebe Antwort.
Ja ich versuch mich meinen Ängsten zu stellen ist aber wirklich nciht einfach.
Früher hab ich gar keine Angst richtig gekannt. Naja so ändert sich alle

09.04.2011 13:16 • #3


liefer dich deiner angst aus.
wehr dich nicht dagegen.
hab angst und sag dir, dass es ok ist, dass es wurscht ist, dass kommen mag, was kommen muss.

mit wegrennen oder wehren gegen angst kommt man nicht durch.
der einzige weg ist mitten durch die angst.

09.04.2011 13:18 • #4


Hallo vielen Dank für deine Nachricht hab mich gefreut.
Ich bin im moment ziemlich verzweifelt.
Ich hab auch gar keine kraft mehr mich dagegen zu wehren, ich bin immer weggerannt vor meinen panikattacken und sogar vor meinen gefühlen ich hab das richtig weggedrängt mit Tabletten usw. jetzt helfen gar keine Tabletten mehr, dasist das Problem wenn die Wirkung
nachlässt wird alles nur noch schlimmer.
Am schlimmsten ist meine Erwartungsangst immer.
lg

10.04.2011 13:09 • #5


Hallo Nica,
halte dir immer vor Augen, dass die Ängste und Panikattacken nur der Spiegel deiner Seele ist. Sie wollen dir eigentlich nur sagen: "Hey, kümmere dich um dich, schalte das Missempfinden ab und sorge besser für dich!"

Du schreibst: Hallo ich hab folgendes Problem, ich habe andauernd Panikattacken ganz schlimm ist, wenn viele Menschen um mich herum sind. Oder wenn ich bei Leuten bin, wo ich mich eigentlich nciht wohl fühle. Oder wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle.

Viele Menschen bereiten Dir Probleme.
Du gehst zu Menschen bei denen du dich nicht wohl fühlst.
Möchtest dich nicht unter Druck setzen (lassen).

1. Mit vielen Menschen hat auch so mancher Normalo zu kämpfen, und man muss ja nicht unbedingt im Gedränge von Konzerten, oder sonstigen Events dabei sein...
2. Was bewegt dich dazu, sich zu Menschen zu begeben, bei denen du dich nicht wohl fühlst, bzw. was tun sie damit du dich nicht wohl fühlst?
3. Wer oder was setzt dich unter Druck? Ist es schon der Druck sich mit Menschen abzugeben, die einem nicht gut tun?

Dies sind die Fragen die du dir stellen solltest und für dich die Antworten finden musst. Da helfen keine Medikamente...
Finde heraus, wie du solche Lebenssituationen für dich am ehesten und einfachsten bewältigt bekommst, ohne dich und deine Seele zu zwingen.
Damit möchte ich dir sagen, dass man natürlich nicht immer nur alles sympathische Genossen um sich hat, aber man kann lernen entweder zu sagen wenn es derjenige mit seiner Unart übertreibt, oder man lernt die Unarten des anderen an sich abprallen zu lassen.

Deine Seele will von dir Unterstützung in allen Lebenslagen, will sich in dir wohl und aufgehoben fühlen. Wenn du im inneren mit dir im reinen bist, dann braucht die Angst auch keine Alarmsignale mehr senden und wird lernen das du völlig selbstständig auf dein Wohlbefinden achtest!

10.04.2011 13:49 • #6


Vielen, dank für deine Nachricht.
Sie hat mir sehr weiter geholfen. Jetzt wird mir auch einiges klar. Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab nie wirklich auf meine Körpersignale gehört. Ich hab viel immer auch gegen meinen willen gemacht. Auch in meiner Beziehung stand ich ständig unter Druck, ständig hat er mich mit irgendwelchen sachen erpresst wenn er was wollte und ich nciht. Da hat ich schon psyschosomatische Beschwerden. nur immer ignoriert oder Beruhigungsmittel genommen, nun bin ich am Punkt wo keine Medis mehr anschlagen.
DAs Problem ist bei mir ein Familienmitglied macht mich zu schaffen er zieht mich andauernd runter mit Worten, nur man kann ihn ja leiderbei Familienfeiern nciht aus dem Weg gehen. Ich kann auch ganz schlecht nein sagen. vieles weiss ich ja was ich verkehrt mache aber ich kann mein Verhalten nicht richtig ändern in Sachen Selbstbewusstsein usw
lg

11.04.2011 08:50 • #7


Hallo Nika,
ersteinmal DU MACHST NICHTS VERKEHRT!
Es sind Menschen die Dich und Deine Person ausnutzen! Die Dir gegenüber wenig oder keinen Respekt haben, die Dich nicht für voll nehmen, oder wie auch immer Du es nennen möchtest!

Du solltest Dir bewusst werden, was Du von DIR, DEINEM LEBEN, DEINER PERSON, erwarten möchtest.
Ich nehme einfach mal ein Beispiel:
Opa wird auf Familienfeiern immer Laut, rechthaberisch, betrunkener, und alle anderen Familienmitglieder sitzen stumm um ihn herum, oder nicken des lieben Friedenswillen den Kopf. Du sitzt mittendrin, findest diese Zusammenkunft alles andere als schön.
1.Ärgerst Dich darüber wie Opa alle unter Kontrolle hat.
2.Ärgerst Dich über die Oma, Mama, Papa, Bruder, Onkel ect.pp. die sonst immer ihren Senf zu allem geben, aber nicht in der Lage sind Opa zu Räson zu bringen.
3. Du ärgerst Dich das du überhaupt gekommen bist, wohlmöglich auch noch auf eine schöner Sache verzichtet hast.
4. Du ärgerst Dich das auch Du nicht schaffst dem Opa die kalte Schulter zu zeigen, offen Deine Meinung zu sagen, in Konfrontation mit Opa zu gehen ect.pp.

Was aber hindert Dich daran, nur an Dich zu denken und folgende Möglichkeiten zu nutzen:
1. Du gehst gar nicht hin - aber mit der Ehrlichen Begründung das Du Opas Benehmen nicht akzeptierst oder gebrauchen kannst.
2. Du sprichst mal mit netten und zuverlässigen Familienmitgliedern wie man die nächste Feierlichkeit netter und entspannter für alle hinbekommt. Z.B Opa bleibt Zuhause, Opa bekommt einen Platz am Ende des Tisches, es gibt keinen Alk...wie auch immer
3.Du nimmst Dir ganz feste vor, HEUTE dem Opa ganz deutlich und klar Deine Einstellung zu seinem Senf zu geben. Gehst also in die Konfrontation, ganz bewusst und kämpfst für Deinen Willen.
4. Oder Du nimmst alle Familienfeierlichkeiten so hin wie sie sind und gehst schon mit Bauchschmerzen hin, hörst wieder nicht auf DICH!


Als nächstes Beispiel biete ich Dir folgendes:
Dein Partner möchte mit und von Deinem Geld einen Sportwagen kaufen, während Du aber mit dem Kombi ganz zufrieden bist.
Dir fallen sicherlich eigene und plausible Gründe ein, warum ein Kombi für Eure Lebensgemeinschaft zweckmäßiger und wirtschaftlicher ist.
Er kontert mit seinen Argumenten!
Nun, solange er mit keinem Argument auch nur Ansatzweise Deine Einstellung verändern kann, dann bleibe bei dieser Einstellung und mache einen Punkt. Denn wenn er aus eigenen Mitteln sich diesen Sportwagen nicht leisten kann, ist er von DIR abhängig! Er braucht ja auch Dein Geld!

Egal um welche Situationen es sich handelt, Du musst Dir vorher überlegen wie wichtig Dir Dein Wohlbefinden ist, und sich dann dafür einsetzen, dann aber mit allen Konsequenzen! Dazu gehört dann auch ein schweigsames Wochenende mit dem Partner, weil er sich auf die Füsse getreten fühlt und wohlmöglich schmollt! Aber damit kann man prima leben, wenn man weiß es für sich getan zu haben.
Es tut sehr gut für sich einzustehen, für sich zu kämpfen und für sich zu sorgen! Und wenn man den ersten kleinen Erfolg hatte, dann freut man sich schon fast auf den nächsten Konflikt.
Üben kann man am Anfang an der Wursttheke, wenn die Verkäuferin fragt:" Darf es etwas mehr sein?" Wer sagt da NEIN?? Lerne es zu sagen, und du wächst mit jedem NEIN um einige Zentimeter.

Es sind nur Beispiele zur Gedankenanregung an Deine Lebensstruktur...schaue Dich in deinem Umfeld um und nimm Dir zunächst kleine Übungen vor.

11.04.2011 12:44 • #8


Hallo vielen Dank für deine Tipps, sie sind sehr hilfreich. Und danke für die Mühe.
Gestern war auch wieder so eine Situation ich hab echt Probleme mit meinen Bruder.
Immer wenn der da ist versucht er mich irgendwie madig zu machen er lässt es nicht sein.
Versucht mich richtig runterzuziehen mit Wörtern Ich hab zwar gestern versucht zu kontern aber so richtig gelingt es mir nicht. Ich hab dannn trotzdem immer danach ein blödes Gefühl.
Und bekomme dann Panik. hm
lg

12.04.2011 09:46 • #9




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Hans Morschitzky