Zitat von Sascha1972:Ich kann ja auch meiner Freundin alles erzählen. Hat aber irgendwie nicht die gleiche Wirkung.

Das kenne ich. Das liegt einfach daran, dass Doc dir mehr Sicherheit gibt, weil Du denkst dass es ja nur richtig sein kann, was er/sie sagt. Schließlich hat er/sie das studiert und hat fundierteres Wissen als deine Freundin!
Doc's sind auch nur Menschen, sie machen auch Fehler. Sie werden dir keine "Angst-Absolution" erteilen, nur Du kannst das. Indem Du dich deinen Ängsten ganz langsam stellst und immer wieder überwindest.
Und nun noch meine irrationale Meinung dazu: jup, kenne ich insofern, dass ich mich zwei Tage vor Termin bei meiner Therapeutin so sehr auf unser Gespräch freue, dass ich die Tage zähle und dann schon immer sage "Boah, zum Glück hab ich morgen wieder Termin bei Doc". Und die Zeit ist einfach immer viel zu kurz... Nach einer Stunde bin ich gerade mal "warm-gequatscht"

hab ihr auch mal gesagt dass ich gern mal drei Stunden am Stück quatschen wollen würde. Aber das macht auch keinen Sinn. So gebe ich der Angst eine Stunde um mich mal komplett auszulassen. Bei drei Stunden gebe ich mich drfei Stunden der Angst hin... Klingt also logisch mit der einen Stunde, nicht?
Mach nicht den Fehler und steuere immer direkt als erstes den Arzt an. Irgendwann passiert es dir, dass du auch dem Arzt nicht mehr glaubst. Gemäß dem Motto "Im Labor muss doch was schief gegangen sein!" oder "Der hat mir gar nicht richtig zugehört"... Und dann hast Du niemanden mehr, der dir noch die Angst nehmen kann. Auch Ärzte sind in diesem Zusammenhang interessante "Dro."
