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So, wollte mich nun auch mal vorstellen. Seit 4 Jahren habe ich eine Angststörung, welche ich als eine Mischung aus Agoraphobie und Generalisierter Angststörung beschreiben würde.
Die Ausprägung würde ich als leicht bis mittelstark beschreiben.

In ärtzlicher Behandlung bin ich deswegen nicht, wahrscheinlich ist der Leidensdruck wohl noch nicht hoch genug, hätte auch viel zu viel Bammel vor den Nebenwirkungen von verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Halte mich mit viel joggen und pflanzlichen Beruhigungsmittel so halbwegs über Wasser.

Meine Hobbys sind joggen Ausflüge und Auto fahren, aber nicht zu weit weg.

Tschüß John-Boy

14.11.2010 22:34 • 01.12.2016 #1


9 Antworten ↓


hi jonny,

also wenn du es mit johanniskraut hinbekommst, dann bleib dabei.
machst du denn eine therapie?
was hat deine angst ausgelöst und wie äußert sie sich in konkreten situationen?
kannst das mal noch etwas genauer beschreiben?

lg
butterfly76

14.11.2010 22:45 • #2



Agoraphobie und Generalisierte Angststörung

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Hallo john-boy,

ich möchte dich hier herzlich Willkommen heißen

Auch ich möchte mehr von deinen Ängsten erfahren und wie du damit umgehst.
Gehst du einer täglichen Arbeit nach?

LG Bibi

15.11.2010 08:13 • #3


Hallo, sorry das ich mich so spät erst melde, also eine Therapie mache ich nicht.
Johanniskraut nehme ich auch nicht sondern Kava Kava, Hopfen Baldrian.
Was die Ursache ist kann ich auch nicht so genau sagen.
Arbeiten gehe ich auch, das lenkt ganz gut ab.
Dia angst äußert sich auf vielfältiger Art , zbs. bei Autofahrten auf der Autobahn, wenn diese weiter weg sind, bekomme ich Herzrasen, und am Wochenende habe ich mal mehr oder weniger Schwindelgefühl und Kopfschmerzen.

28.11.2010 21:06 • #4


Hallo,

auch ich habe mal wieder reingeschaut.
Wie geht es dir heute?
Es ist ja schon eine Weile vergangen.
Hat sich etwas verändert?

Schreib mal bitte!!

Gruß Bibi

09.01.2011 13:51 • #5


Danke der Nachfrage, bei mir dauern die Antworten meist etwas länger , da ich nicht so oft in diesem Forum reinschaue.
Es geht mir so halbwegs gut, in den letzten Wochen haben die Schwindelgefühle nach gelassen, habe nur manchmal noch so das Gefühl als wenn ich neben mir stehen würde.
, neuerdings ist meine Nase total zu und ich muß durch den Mund atmen, weiß aber nicht ob das auch einen psychosomatischen Hintergrund hat.
Wie gehts dir so? schöne Grüße

16.01.2011 02:58 • #6


Hi,

auch ich bin nur noch sehr selten hier anzutreffen.
Mir geht es wirklich sehr gut. Habe seit Monaten keine Panik und Angst mehr.
Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass es so bleibt.
Wenn du magst, kannst du auch gern mal wieder etwas von dir berichten!

LG Bibi

02.03.2011 22:07 • #7


Hallo ihr Lieben,
Ich habe mich gerade erst in diesem Forum angemeldet,und hoffe dass mir hier jemand vielleicht etwas helfen kann..
Zu mir, ich bin 17 Jahre jung, und weiblich
Ich hatte meine erste Panikattacke am 3 Juni 2016, also vor ungefähr 7 Monaten.
Dann ging es richtig los, es wurde immer schlimmer, ich habe mich nicht mehr aus dem Haus getraut da ich Angst vor der Angst bekommen habe, und mir immer ,wenn ich das Haus verlassen sollte, total übel wurde, Schwindel, Herzrasen, Klos im Hals, schwerer Atem usw..
Dann habe ich mich jedoch überwunden und es wurde besser, konnte die Zustände aushalten und wenn es losging konnte ich den Teufelkreis brechen.
Jetzt jedoch seit ungefähr 2 Monaten ist es wieder richtig schlimm geworden.. ich habe das Haus nur noch sehr selten verlassen, da ich immer Angst habe dass es gleich wieder los geht. Zuhause fühle ich mich am sichersten. Ich werde am kommenden Sonntag die Hemera Klinik in Bad Kissingen besuchen, jedoch habe ich jetzt schon Angst da ich weiss dass es mir auf der Fahrt bis dorthin richtig schlecht gehen wird.. ich möchte gerne dorthin gehen damit man mir hilft, jedoch habe ich Angst 4 Stunden im Auto zu sitzen mit Schwindel, Übelkeit, Atemnot, usw..
Hat jemand vielleicht einen guten Ratschlag wie ich mich beruhigen kann oder sonstiges ?
Freue mich über jede Antwort,
LG medusa27

30.11.2016 22:31 • #8


MonkeySkull
Hallo,

hattest du während deiner zeit als du trotz der Angst raus bist, trotzdem immer Symptome? Also Schwindel und sowas? Ich hatte nämlich auch zu Anfang Panikattacken, die mich aber nicht daran gehindert haben raus zu gehen. Habe versucht so weiter zu machen wie bisher. Aber die sachen wie Schwindel und andere Symptome waren zu 80% immer da. Egal wo. Bei mir ist es auch seit 2 Monaten wieder richtig extrem. Eigentlich ununterbrochen Angst und dieses mal auch soweit, dass ich mich nur noch mit viel Überwindung raus traue.

Zu deiner Fahrt, ist dir sowas denn schon passiert während du länger im Auto unterwegs warst? Du beschreibst ganz Typisch die Angst vor der Angst. Eigentlich kann dir ja nichts passieren. Du fühlst dich wahrscheinlich eingesperrt, kannst nicht flüchten aus der Situation, sondern musst es durchhalten. Davor hast du Angst, es einfach durchhalten zu müssen. Wenn du dir die ganze Zeit vorstellst wie diese Fahrt wohl ausgehen wird, wird dir auch genau das passieren. Wenn du versuchst nicht daran zu denken, passiert es trotzdem. Denn dann denkst du ja erst recht an die symptome bzw. die panikattacke. Merk dir einfach, auch wenn es sowas von unangenehm ist, dir kann nichts passieren. Freue dich auf die zeit in der Klinik und wofür du es tust.

LG Dennis

01.12.2016 12:56 • #9


Zitat von MonkeySkull:
Hallo,

hattest du während deiner zeit als du trotz der Angst raus bist, trotzdem immer Symptome? Also Schwindel und sowas? Ich hatte nämlich auch zu Anfang Panikattacken, die mich aber nicht daran gehindert haben raus zu gehen. Habe versucht so weiter zu machen wie bisher. Aber die sachen wie Schwindel und andere Symptome waren zu 80% immer da. Egal wo. Bei mir ist es auch seit 2 Monaten wieder richtig extrem. Eigentlich ununterbrochen Angst und dieses mal auch soweit, dass ich mich nur noch mit viel Überwindung raus traue.

Zu deiner Fahrt, ist dir sowas denn schon passiert während du länger im Auto unterwegs warst? Du beschreibst ganz Typisch die Angst vor der Angst. Eigentlich kann dir ja nichts passieren. Du fühlst dich wahrscheinlich eingesperrt, kannst nicht flüchten aus der Situation, sondern musst es durchhalten. Davor hast du Angst, es einfach durchhalten zu müssen. Wenn du dir die ganze Zeit vorstellst wie diese Fahrt wohl ausgehen wird, wird dir auch genau das passieren. Wenn du versuchst nicht daran zu denken, passiert es trotzdem. Denn dann denkst du ja erst recht an die symptome bzw. die panikattacke. Merk dir einfach, auch wenn es sowas von unangenehm ist, dir kann nichts passieren. Freue dich auf die zeit in der Klinik und wofür du es tust.

LG Dennis


Danke für deine Antwort,
Ja es ging so.. mir war immer etwas übel und hatte leichte Wahrnehmungsstörungen,jedoch wenn ich draussen war und abgelenkt war ging es. Nur wenn ich mich dann daran erinnert habe du hast gerade keine symptome kam es dann wieder zurück,aber ich habe mich immer irgendwie beruhigt bekommen.
Bei mir ist es halt auch seit 2 Monaten ganz schlimm, und habe das Gefühl durch diesen Zustand wieder rückfällige Depressionen zu bekommen. Ich hatte vor 3 Jahren schonmal eine Depressive Phase,welche ich durch Therapie gut überwunden habe ohne Medis .(Depressionen liegen bei uns in der Familie, Mutter,Großmutter,..)
Nein, da ich mich halt nicht raus traue.. aber mir wird bei dem Gedanken schon übel, usw..
Ich kann meinen Kopf einfach nicht ausschalten.. das ist auch mein größtes Problem, ich denke einfach zuviel über alles nach, schaffe es jedoch nicht meinen Kopf einfach mal auszuschalten.. ich habe vor einiger Zeit öfters meditiert, was mir auch gut geholfen hat, jedoch schaffe ich es seit der Angststörung nicht mehr zu meditieren, mich stresst der Gedanke schon.
Ich hoffe du verstehs was ich meine, und nochmal Danke für deine Antwort.
LG medusa27

01.12.2016 13:41 • #10



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