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Hi ihr Lieben. Seid meiner Coronaerkrankung sind meine Angstzustände zurück. Permanente Anspannung und Unruhe gleich nach dem Aufstehen begleiten mich den ganzen Tag. Habe manchmal das Gefühl, es kaum auszuhalten. Habt ihr Tips oder Ideen?
Kennt ihr das?

31.10.2022 17:43 • 01.11.2022 x 4 #1


7 Antworten ↓


kleiner
Hallo...

Ich hab seit 2 Wochen das gleiche...nach dem Aufstehen fängt es an und habe massive Unruhe. Es ist schrecklich. Quäle mich so durch den Tag und bin erschöpft. Bei mir war Corona nicht der Auslöser...was meinst du warum es seit/durch corona gekommen ist? Hattest du Ängste wegen schweren Verlauf?

Bei mir war es das Gegenteil, nach Corona war ich der entspannteste Mensch, da ich 3 Wochen Zuhause eingesperrt war und nix machen durfte.... endlich Ruhe..

Lieben Gruß

31.10.2022 17:51 • x 1 #2


A


Ängste zurück nach Corona

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Ja die Isolation und und der ungewisse Verlauf haben mich massiv geängstigt

31.10.2022 18:33 • x 1 #3


kleiner
Oh, kann ich verstehen..ich hatte teilweise auch bedenken wegen dem Verlauf.
Es wird einem im Fernsehen leider so Angst gemacht.
Wenn man eine Grippe hat, hätte man sich wahrscheinlich keine Gedanken gemacht. Da sieht man Mal wieder was der Kopf alles so anrichtet.. und das was von aussen auf einen so einprasselt.
Das sich durch Isolation die Ängste verstärken kann ich aber auch nachvollziehen. Ich musste Mal 2 Wochen in Home Office bleiben..nicht wegen Corona, sondern wegen normaler Erkältung, danach hatte ich richtig Panik wieder ins Büro zu gehen.
Als Angstpatient braucht man ständig die Konfrontation.

31.10.2022 18:40 • #4


Kassi27
@Ostseekrabbe81 das kenne ich gerade auch sehr gut.

Keine Ahnung, ob es mit der Coronainfektion in Zusammenhang steht. Ging erst zwei Monate nach der Erkrankung los mit Panikattaken und starker Unruhe.

Wahrscheinlich lag bei mir eher der Auslöser in der beruflichen Überforderung in den letzten zwei Jahren dank Corona aber die krasse Unruhe ist bei mir auch ein ständiger Begleiter, direkt nach dem Aufwachen.

Das Fokussieren darauf macht es halt auch nicht besser aber das zu lassen ist auch sehr schwer.

Ich versuche mich gerade an Meditation und gehe viel spazieren mit dem Hund.

Persönlich hilft mir der Austausch in der Psychotherapie enorm.

Lg

31.10.2022 18:46 • #5


psychomum
Hallo,

auch ich hatte total die psychischen Einbrüche seit Corona, es war die Hölle, hab es kaum ausgehalten....Ängste waren extrem da und alles...

jetzt bin ich seit einer Woche negativ und fühl mich total resigniert und depri, ganz anders als vorher... ich hoffe das geht wieder weg, als hätte ich einen kleinen Schock erlitten und muss mich davon wieder erholen...

Meine Ziele die ich hatte sind auch alle weg und in weiter Ferne gerückt es ist sch. einfach.

Mir hilft zurzeit, spazieren, Hausarbeit und Atosil

Gute Besserung allen

31.10.2022 19:18 • #6


O
@Kassi27 wie kommst Du damit über den Tag?

01.11.2022 12:37 • #7


Kassi27
@Ostseekrabbe81 mal besser mal nicht so gut

Ich übe mich wie gesagt an Meditation und auch Atemübungen. Die helfen wirklich ganz gut. Bewegung bzw. Sport baut auch nachweislich Stresshormone ab.

Das ist aber alles nur Symptombehandlung. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man den Grund, am besten im Rahmen einer Therapie, erkennt und dann daran arbeiten kann.

Das sind ja mit hoher Sicherheit unterdrückte Gefühle. Mir geht es mit der Wut so.

Ich stehe nicht oft genug für mich ein und passen ich an. Dazu fehlt mir aktuell auch noch das Ventil für Wut. Und schwubs drängt sich die unruhe auf.

LG

01.11.2022 13:50 • #8





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