Pfeil rechts
1

Hallo,
Wahrscheinlich habt ihr diese Zeilen 1000 mal gelesen und dennoch muss ich euch nach eurem Rat fragen.

Ich bin 27 hab ein Kind und bin verheiratet in meinem Leben ist alles gut es gab keine Erlebnisse.... Ich wurde als Kind sehr ängstlich erzogen man wollte mich immer beschützen man nahm mir die Möglichkeit einige Erfahrung selber zu machen... Ich bin schon in alter von 16-23 nicht mehr nach 20 Uhr rausgegangen oder wenn nur wenn ich eine 100% sichere Möglichkeit hatte nach Hause zu kommen Taxi etc... Irgendwann starb mein Opa und ich entwickelte Flug Angst und Angst beim Auto fahren... Ich habe immer Angst zu Sterben Meine Angst Zustände wurden schlimmer ich habe irgendwann nur noch telefoniert wenn ich unterwegs war als Schutz ich bekam Medikamente dann wurde ich schwanger.... Auf einmal war alles gut ich fühlte mich sicher mit Bauch und Kinderwagen es ging einfach weg.... Ich habt
Meine Angst auf andere Personen übertragen und mir sorgen um sie gemacht ... Aber ich dachte immer so schlimm ist es nicht...
Ich wurde sehr erfolgsorientiert erzogen und arbeitete immer hart.... Immer Sommer letzten Jahres hab ich auf eine Stelle hingearbeitet und ich wurde ausgenutzt und in die Ecke gestellt es riss mir den Boden weg... Seit Januar 2015 waren auch die Angst wieder da ich mache nichts ohne mein Auto und selbst die 10 Meter von Auto zu Haustür schaffe ich nicht gut.... Ich war beim Neurologen im Sommer und bekam anti depressiva und Tavor (nur in absoluten notfall) ich habe die Tabletten zum Anfang genommen und dann abgesetzt weil ich mich nicht besser fühlte... Tavor hab ich nie genommen... Dann saß ich im Kino und bekam herzrasen Kribbeln in den Händen schmerzen in der Brust Übelkeit ich bin sofort nach Hause gefahren... Diese Symptome habe ich nie erlebt... Es gab nicht wovor ich Angst hatte... Am nächsten Tag blieb ich zuhause im Bett und guckte tv... Mittags rief ich den notarzt weil ich dachte ich sterbe an einer herzattacke der Notarzt kam und ich heulte aber sonst war alles weg es ging mir noch 2 Tage schlecht....
Vor Weihnachten das Wochenende saß ich an Frühstückstisch und bekam keine Luft wieder dachte ich sterbe u d zwar 3 Stunden lang Wieder kam der Notarzt es ging mir 2 Wochen schlecht
Schwindel, Magenprobleme, Müdigkeit, keine Kraft , übelkeit Erbrechen, kribbeln in Füssen und Händen schmerzen in der Brust ich nahm in dieser Zeit 2x Tavor danach ging es mir gut...
Freitag hatte ich das erste Beratungsgespräch Bei einem Therapeuten. Meine Symptome waren seit 5 Tagen weg....
Dieser Mensch hat mit so fertig gemacht
Ich wäre nicht zu therapieren ich gehöre in die Klinik und hat mich fertig gemacht das ich die Tabletten genommen haben nach den 30 Minuten war ich völlig am Ende und seit gestern sind alle Symptome wieder da... Ich Trau mich nicht wo anders hinzugehen nochmal Ertrag ich das nicht....
In meinem Umfeld habe ich wenig Verständnis für meinen Zustand und eigentlich kann ich mir keinen Ausfall leisten ich muss für das Kind da sein.... Könnt ihr mir einen Rat geben ?

Danke fürs lesen
Viele grüße

10.01.2016 18:32 • 10.01.2016 #1


4 Antworten ↓


Das hört sich nach einer Panikstörung an. Panikattacken sind verdammt übel. Benutz mal die Suchmaschine.
Das Tavor müsste dagegen wirken. Zum "Therapeuten" sag ich besser nichts.

10.01.2016 18:43 • x 1 #2



Ängste - muss für mein Kind da sein / keine Ausfälle

x 3


Vergissmeinicht
Hey Vivi,

dann schreibe ich ein liebes Hallo hier bei uns. Und nein, jeder hat hier seine ganz eigene Geschichte.

Hattest Du zu Deinem verstorbenen Opa ein sehr inniges Verhältnis?

Nun, auch ich wurde beruflich in die Ecke gestellt und es "kostete" mich eine Depression. Angst nicht, da ich sie vor gut 22 Jahren schon einmal hatte und meine Seele suchte sich einen anderen Weg.

Mit den Medis ist so eine Sache und Tavor wird immer wieder viel zu schnell gegeben. Es liest sich für mich wie eine Generalisierte Angststörung, aufgrund der wechselnden Symptome und Dein Vermeidungsverhalten.

Ratsam wäre schon eine Therapie; vielleicht versuchst Du es mit einem anderen Therapeuten. Man kann einen Thera 5 Sitzungen lang texten. So weisst Du direkt, ob die Chemie stimmt.

10.01.2016 19:03 • #3


Hallo liebe Vergissmeinnicht,
Ja es war sehr innig er lebte bei uns und war wie mein Vater....
Ich hab ihn sehr geliebt... Leider hat man mich auch davor beschützen wollen und da ich in einer anderen Stadt wohne wusste ich erst 4 Tage nach seinem Tod Bescheid....
Hast du auf Grund deiner Erfahrung einen Rat wie ich mit den täglichen Symptomen umgehen kann ich möchte Tabletten so gerne vermeiden.....

Übrigens hab ich tagelang gedacht ich hätte einen Tumor im Kopf seit dem habe i Mir Suchmaschinen verbot verordnet

10.01.2016 19:34 • #4


Vergissmeinicht
Liebe Vivi,

dachte mir, dass das Verhältnis innig war und hatte damals das gleiche Problem mit meinem Schwiegervater und kam damit garnicht zurecht.

Egal, wie lange er tot ist. Vielleicht schreibst Du ihm einen Brief und teilst ihm alles so einfach mit. Dann verbuddele ihn ins Grab. Es wird Dir helfen.

Weißt Du, die Symptome wollen Dich nur auf etwas aufmerksam machen, was noch nicht in Deinem Leben be/verarbeitet wurde. Es kann Wut, Agression, Verletzung oder was auch immer sein. Sie sind unangenehm, bringen Dich aber nicht um.

Auch ich dachte damals an Infarkt, Gehirntumor etc. Nichts von alledem hatte ich und hast auch Du nicht. Bitte nicht googeln o.ä.

10.01.2016 19:42 • #5




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Christina Wiesemann