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Kinder, die in ihrem tiefsten Wesen nicht
oder nur wenig geliebt werden(warum auch immer!!),
wissen auch nicht, wie sie sich selbst lieben sollen.
Als Erwachsene müssen sie dann lernen,
das Verlorene in sich
zu umsorgen und zu bemuttern.
Marion Woodman

Ich wache auf und befinde mich in einem
Wald, weit vom Schloß entfernt.
Der Zug, eilt durch das einsame Louisiana bei Nacht ...
Wenn ich zurückblicke, erkenne ich dort
einen blinden Fleck in dem Waggon.
Es ist ein Stück meiner(s) Mutter/Vaters, das ich nie
erkennen kann.
Ich kann mich an die Jahre meiner Kindheit
nicht erinnern.
Teile meiner selbst kann ich heute nicht mehr
finden ...
Ist noch genügend von mir übrig, damit ich
ehrlich sein kann? ...
Wie stark fühle ich mich zu meinen Eltern
hingezogen!
Ich gege hin und her, schaue auf den alten
Treppenabsatz.
Nachtfrösche verkünden quakend, dass der Planet sich
noch dreht.
Robert Bly -Nachtfrösche-

18.09.2007 08:18 • 24.02.2008 #1


17 Antworten ↓


Ein großes dunkles Loch, das ist meine Kindheit.
Verletzte unheilbare Seele, das ist mein Heute.

18.09.2007 09:54 • #2



Verletztes Kind

x 3


Die Kinderkrankheiten der Seele brechen oft erst bei den Erwachsenen aus.
Hans Weigel

In Dingen, die dir im Augenblick so arg zu schaffen machen hilft ER . Dein Vertrauen ehrt ihn.
ER hat Macht. Bei ihm ist kein Ding unmöglich. Man braucht nur kindliches Vertrauen und Geduld.

GlG

18.09.2007 11:09 • #3


Das Kind in uns muss Disziplin lernen,
um seine enorme seelische Kraft realisieren zu können.
Marion Woodman



Wir sind entweder Zumutungen
füreinander
oder müssen uns lieb haben.
André Heller

21.09.2007 08:00 • #4


S o r r y! Alzheinmer?? Oder?

GlG GastM

21.09.2007 09:29 • #5


Sorry! Gameplayer?? Oder?

23.09.2007 01:29 • #6


Das Kind will einfache Dinge. Es möchte, dass man ihm zuhört. Es möchte geliebt werden ... . Obwohl es womöglich nicht einmal die Worte kennt, möchte es doch, dass seine Rechte geschützt werden und seine Selbstachtung nicht verletzt wird. Und dazu braucht es Sie.
Ron Kurtz

23.09.2007 08:08 • #7


Erträglich From der Heuchelei ist doch die Höflichkeit.

23.09.2007 08:21 • #8


Der Mensch - der unter einem alten Kummer leidet, sagt Dinge, die keinen Bezug zur Gegenwart haben, tut Dinge, die zu nichts führen, wird mit seiner Lebenssituation nicht mehr fertig und leidet unter seinen schrecklichen Gefühlen, die nichts mit der Gegenwart zu tun haben.
Harvey Jackins

28.09.2007 10:49 • #9


Die Neurose ist immer ein Ersatz für das eigentliche Leiden.

C.G. Jung

05.10.2007 08:42 • #10


Ich schickte meinen Bruder weg...
ich gab ihn den dunklen Leuten,
die vorbeikamen....
Bei ihnen lernte er, sein Haar lang zu tragen,
*beep* durch das Wasser zu gleiten,
aus der holen Hand zu trinken
Pferde anzubinden,
einer Spur durch das niedergetretene Gras
zu folgen...
Ich nahm meinen Bruder mit
auf die andere Seite des Flusses,
schwamm dann zurück und ließ meinen Bruder
allein am anderen Ufer zurück,
Als ich über die sechsundsechzigste Straße ging,
merkte ich, dass er weg war.
Ich setzte mich hin und weinte.
Rober Bly

06.10.2007 09:23 • #11


Es ist nicht leicht damit fertigzuwerden, wenn man eine unglückliche Kindheit hatte. Ich habe heute versucht mit meinem Mann darüber zu reden, er kann sich einfach nicht vorstellen wie schlecht es mir oft geht.

Ich muß immer "funktionieren". Keiner interessiert sich wirklich dafür, wie ich mich fühle. Ich bin nicht so stark, das ich jeden Tag die Kraft dazu habe um zu kämpfen.

Ich erwarte hier nichts, vielleicht ein bißchen Verständnis für meine Situation.

06.10.2007 17:21 • #12


hi olimpia,
erwarten kannst hier auch nichts, zumindest nicht DIE absolute hilfe, die man gerne möchte, wenn man in so einem forum schreibt.

aber bestimmt wird der ein oder andere ein paar kleine ratschläge geben können. oder ein bischen zu deinen derzeitigen problemen gutgemeinte tips geben.

hauptsache ist doch erst mal, daß du siehst, daß viele menschen viele verschiedene arten von problemen haben. du bist also nicht alleine mit einem z.zt. miserablen leben...

aber um deine kindheit hier aufzuarbeiten fehlt es den meisten bestimmt auch an der zeit, um dir genügend zuzuhören.
ich weiß ja nicht, wie alt du bist...aber wenn ich bedenke, daß so 20-30 jahre deine kindheit her ist(geschätzt!)...da gibt es so viel zu berichten von dir...

wie ist denn deine momentane situation? was hast du heute gemacht bei dem super wetter?

06.10.2007 18:06 • #13


Zitat von Olimpia:
Es ist nicht leicht damit fertigzuwerden, wenn man eine unglückliche Kindheit hatte. Ich habe heute versucht mit meinem Mann darüber zu reden, er kann sich einfach nicht vorstellen wie schlecht es mir oft geht.

Ich muß immer "funktionieren". Keiner interessiert sich wirklich dafür, wie ich mich fühle. Ich bin nicht so stark, das ich jeden Tag die Kraft dazu habe um zu kämpfen.

Ich erwarte hier nichts, vielleicht ein bißchen Verständnis für meine Situation.



Dieses Verständnis hast DU "hier!" Bestimmt sind hier mehr geschulte Leute, die uneigennützig helfen wollen und können?!?!


Manchmal denke ich, dass die Zwangs- und oder das Suchtverhalten viel besser verstanden würde, wenn wir nicht so mit Beruhigungsmittel vollgestopft wären? Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass wir die Auffassung vertreten, wir könnten eine Zwangsneurose oder Suchtkrankheit nur durch Gefühlsarbeit reduzieren?
Aber haben wir nicht die krankhafte Scham des Kindes - dieses verinnerlichte Gefühl, als Mensch, fehlerhaft und oder minderwertig zu sein?
Ein gesundes Signal zeigt uns, wo die Grenzen sind?
Sollten wir Eltern aus gestörten Familien sein, sind auch unsere erwachsene Kinder wütend, und beschämen das Kind. In uns.
Jede Sucht bietet angenehme Gefühle, um unangenehme zu vermeiden!
Aber die seelische Verletzung in unserem Inneren die durch Scham verursacht wurde, macht uns klein. Auch in den eigenen Augen.


Deshalb lassen sie sich nicht mit Worten, sondern lediglich durch Erlebnisse auflösen, und zwar nicht durch das korrigierende Verhalten von Erwachsenen, sondern vor allem durch Erlebnisse der ganz frühen Angst vor der Verachtung der heißgeliebten Mutter?
Alice Müller

LG

06.10.2007 22:33 • #14


Manchmal frage ich mich, warum guten Menschen schlimme Dinge (wie z.B. Ungeheuerlichkeiten!) passieren.

Es gibt Orte im Herzen, die noch nicht existieren,
es bedarf der Schmerzen, damit es sie geben kann. (Leon Bloy)

Gefühle können zu wichtigen Enteckungen führen. Die Verletzung bleibt. (Ein Zaun gibt eine Lektion in Sachen Wut ...)

Es ist der Urschmerz der nicht angenommen und verarbeitet worden ist.
Ohne Trauerarbeit kann man das zurückgewiesene/göttliche Kind nicht zurückgewinnn und beschützen.

Gibt es eine Formel, mit der man voraussagen kann, dass man unverarbeiteten Schmerz irgendwann einmal annehmen kann??

LG

13.10.2007 10:14 • #15


Es ist für uns wichtig, zu verstehen, dass das Bedürfnis, das Kind zu finden, Teil einer uralten Sehnsucht des Menschen ist.
Hinter unserer individuellen Vergangenheit liegt unsere kulturelle, die aus Mythen besteht. Und in den Mythen erkennen wir, dass das Kind oft der Vereinigung des Menschlichen mit dem Göttlichen entspringt. Wir suchen sowohl das mythische Kind ... als auch das Kind unserer persönliche Lebensgeschichte.

Rachel V.

Und am Ende all unserer Forschungen werden wir da ankommen, wo wir angefangen haben.
Und werden den Ort zum erstenmal erkennen.

T.S. Eliot

22.10.2007 12:09 • #16


Wenn wir an das Wohlergehen unserer Kinder
denken, versuchen wir, ihnen das zu geben,
was uns selbst gefehlt hat ...
Wenn dann das
erste Kind geboren ist, müssen wir uns mit der
Tatsache auseinandersetzen, dass Elternschaft
nicht nur ein schöner Traum ist ...
Eines Tages
stellen wir dann fest, dass wir genau die Dinge tun, von
denen wir uns geschworen hatten, dass wir sie nie tun würden ...
Oder wir geben nach ... Wir müssen uns Fähigkeiten
aneignen, oft viele Fähigkeiten, die wir in unserer
Ursprungsfamilie nicht gelernt haben.

Jean Illsley Clarke und Connie Dawson

25.10.2007 13:45 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ja, das vernachlässigte, nicht geförderte, nicht gesehene, verletzte,
verspottete, zurückgewiesene, ungeliebte innere Kind: es hört nicht
auf zu weinen, zu flehen, zu jammern. Wie kann man es emporheben?

24.02.2008 01:38 • #18



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