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ju92
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Sammelthema
Hallo, ich bin ju92 und bin neu hier.

So, nun zu meinem Problem: Ich leide schon seit Jahren unter Zwangsstörungen, die ich schon immer versucht habe zu bekämpfen.
Diese Zwangsstörungen äußern sich gedanklich.
Zum Beispiel, mein Zimmer liegt direkt gegenüber unserer Küche und wenn Wochenende ist und meine Eltern gerade Frühstücken, ich aber in meinem Bett liege und gerade an etwas schönes denke, zum Beispiel, dass der Tag sicher schön wird und wenn ich dann das geklapper von Geschirr höre, ist es für mich so wie als als würde das heißen, dass es doch nicht so ist, ich weiß das klingt total verrückt und ich weiß auch nicht woher es kommt, aber ich kann das auch nicht abstellen.


Ich habe auch Angst davor Beziehungen in aller Art zu führen, sei es freundschaftlich, das heißt ich habe zwar Freunde, aber habe Angst davor, dass sie mich enttäuschen und eine Partnerschaft könnte ich schon einmal gar nicht eingehen, weil ich noch viiiel mehr Angst davor habe. Ich komme mir einfach so ungeliebt vor, als wäre ich es nicht Wert, geliebt zu werden. Wenn jemand interesse an mir gezeigt hat, bin ich demjenigen auch immer aus dem Weg gegangen. Also bei einigen von ihnen hatte ich wirklich keinerlei Gefühle für sie und wollte deshalb wirklich nichts mit ihnen anfangen, aber bei den anderen hatte ich wirklich das Gefühl, dass sich daraus mehr entwickeln könnte, aber ich wollte nicht, ich hatte immer solche Angst davor. Ich rede mit Freunden und Familie nie über meine Probleme, ich will nicht als Schwach gelten.


Ich hoffe, man kann mir hier Tipps geben, vielleicht von Menschen hier, die auch so ähnliche Erfahrungen gesammelt haben.

Danke schon im Voraus.

24.03.2021 #1


55 Antworten ↓
Kirsche1

Kirsche1
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Hallo Smile

Ich bin relativ neu hier und hätte mal einige Fragen, vielleicht geht es jemandem genauso. Vielleicht gibt es auch jemanden der mittlerweile gut mit Zwangsgedanken umgehen kann und mir weiterhelfen kann.

Und zwar bin ich gerade dabei mich langsam selbst etwas von meinen Zwängen zu distanzieren, was sich schwerer gestaltet als es ist. Das schlimmste sind die Zwangsgedanken (Ich könnte meine Familie, Freund, Kind nicht mehr lieben, was wann ich sie sogar mal hasse ? Und, was wenn ich meinem eigenen Kind mal etwas tue ?) Das sind so meine schlimmsten Gedanken, die mich wirklich quälen, die Angst den Menschen etwas zu tun oder nicht mehr zu lieben die mir am wichtigsten sind. Ich verstehe den Sinn dahinter nach wie vor nicht, versuche mir aber dennoch immer zu sagen 'Es sind nur Gedanken'. Bei mir ist mittlerweile jeder Gegenstand im Alltag ein Problem, alles muss ich zig Male anfassen, um sozusagen etwas Ruhe zu finden. Manchmal ist es so übel, dass wenn ich z.B. kochen will und die Nudeln nehme, der Gedanke kommt; 'Die kannst du jetzt nicht nehmen, sonst tust du wem was.' Entschließe ich mich aber dazu sie dann nicht zu nehmen kommt der Gedanke; 'Nimmst du sie nicht, könntest du deine Familie hassen.' Also es entsteht immer eine Situation wo ich dann auch noch entscheiden muss was ich dann tue. Hatte das zufällig auch jemand ?

Und wie fühlt ihr euch wenn ihr einen Zwang widersteht ? Was für Gefühle kommen da auf ? Bei mir ist es totale Unruhe, teilweise bin ich so überfordert das ich garnicht mehr weiß was ich im Moment überhaupt fühle, ob ich überhaupt noch was fühle . Dann kommt wieder die Angst auf 'vielleicht werde ich jetzt gefühlskalt'. Oder vielleicht drehe ich durch, werde verrückt. Ich hab zusätzlich noch eine generalisierte Angststörung!

Ich warte noch auf einen Therapieplatz, mit viel Glück bekomme ich bald einen, bis dahin muss ich durchhalten. Tipps wären wirklich super wie ihr das so macht, was euch beruhigt. Im Grunde weiß ich es sind nur Gedanken, dennoch ist da immer im Unterbewusstsein die Frage 'Aber was wenn doch ?'


Falls ihr alles gelesen habt, Danke!

04.02.2020 13:11 • #28


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A


Zwangsstörung Erfahrungen - wer ist auch betroffen?

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M

Maxi99
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Hey Leute,

ich bin Max, 25 Jahre, ich studiere Maschinenbau und mache gerade mein Diplom.
Seit meinem 10 Lebensjahr hatte ich Zwang/Angst-Perioden, die von alleine wieder, nach circa einem halben Jahr, verschwanden und circa alle 4-5 Jahre aufkamen. Dabei hatte ich leichte Panikattacken, konnte mich aber selbst in dieser Zeit halbwegs normal im Leben aufhalten.
Themen waren: Angst vor einer Biene gestochen im Mund gestochen zu werden und evtl zu sterben / Angst davor gleichgeschlechtlich zu sein/ Angst vor AIDS/HIV.

Seit 1,5 Jahren leide ich nun an einer neuen Periode, die anscheinend bleibt. Sie fing an mit der Angst davor Leute verletzen zu wollen (Partner, Eltern), Schwing dann um auf die Angst sich selbst umbringen zu wollen bis hin zu meinem jetzigen Stand: Angst davor verrückt zu werden/Halluzination.
Da ich mittlerweile leistungsfähig bleiben muss und nicht den ganzen Tag schlafen kann, wurde mir ein Medikament verschrieben: Escitalopram 10mg. Damit komme ich relativ gut zurecht. Ausserdem habe ich alle 2 Wochen einen Termin bei meiner Therapeutin.

Trotzdem ist Zwang immernoch ein großer Teil meines Alltags, zB zurzeit konzentriere ich mich krampfhaft auf mein periphäres Blickfeld und meine das ich dort Reflektionen sehe. Mir ist bewusst dass da nichts ist, aber trotzdem komme ich nur schwierig dagegen an. Mittlerweile fällt es mir auch schwerer für meine Partnerin da zu sein und aufmerksam zu sein.

Nun zu meiner Frage: Was hilft euch? Wie bewältigt ihr euer Leben mit der Krankheit? Was entspannt euch und hat euch wieder halbwegs stabil gemacht?

Ich glaube mir wird nach und nach klar daß ich denke ich mein Leben lang damit rumlaufe und es als Teil akzeptieren muss anstatt nur als Phase. Ich suche auch Leute mit denen ich mich austauschen kann, um sich gemeinsam stabil zu halten . Ich suche kurz und knapp Motivation, Denkansätze und Hoffnung.

Viele Grüße und schönen Sonntag!

18.10.2020 11:24 • #52


Zum Beitrag im Thema ↓


W
hi ju92,

ich glaube, dass du noch sehr jung bist, kann es sein? bist 92-er jahrgang?

natürlich muss eine zwangserkrankung behandelt werden, das weiß du oder?

aber vieles wird sich mit der zeit legen.

deine ängste verletzt zu werden, verstehe ich sehr gut. und ja, es ist sehr gut möglich, dass du verletzt wirst, menschen sind eben so. aber da muss jeder durch. aber du wirst auch sehr viele positive erfahrungen sammeln können.

vielleicht gehörst du zu den menschen, die sehr hohe erwartungen an sich selbst haben? ist es so?

#2


J
Hallo wwjd, ja ich weiß, dass eine Zwangserkrankung behandelt werden muss.
Ich war zwar schon beim Psychologen, aber das war wegen meiner Schulangst.
Von dieser Erkrankung habe ich mit niemandem bis jetzt gesprochen, weil ich dachte, dass ich das selber heilen könnte, indem ich es ignoriere oder schön rede, wie: Dieses Geschirrgeklapper wenn meine Eltern frühstücken ist doch schön, das bedeutet, ich bin nicht alleine, sondern dass meine Familie auch da ist, aber diese Aggression in mir kam immer wieder zurück.

Du hast Recht, dass ich zu viele Erwartungen an mich selbst habe, ich sollte echt mal versuchen das Leben zu genießen und mich auch auf Beziehungen einzulassen und wenn eine mal nicht klappt, dann lerne ich vielleicht daraus und beim nächsten klappt es dann.

#3


P
Eine richtige Therapie ist bei dir sicherlich nötig und nicht nur ein Besuch beim Schulpsychologen wegen schulangst. Vertraue dich deinen Eltern an damit sie dir helfen können einen passenden Therapieplatz zu finden.

#4


M

Zwangsstörung

Ich leide seid 3 Jahren an schlimme zwangsgedanken! Mache zur Zeit eine Therapie tiefenanalyse um herauszufinden woher meine zwangsgedanken kommen! Mir geht's richtig schlecht momentan! Wer leidet noch unter zwangsgedanken?

#5


hoffnungsvoll83
Hallo @möhrchen25!

Willkommen! Smile
Welche Art von ZG hast du denn?

Ich kenne ZG auf den Partner bezogen (das ich ihn nicht mehr liebe).
Hatte auch schon aggressive ZG jedoch wusste ich zu dieser Zeit noch nicht das es ZG sind und dachte nur das ich Komplet verrückt werde.
Habe erst im Laufe der Therapie rausgefunden dass ich unter Zwänge und ZG leide.

Liebe Grüße

#6


M
Ich leide auch unter aggressiven aber zurzeit meinen Kindern gegenüber! Hatte vor kurzem entbunden und habe eine Wochenbett Depression bekommen wie bei meinem ersten Sohn auch schon! Ja und sie Gedanken ließen nicht lange auf sich warten! Jetzt wird mein Alltag wieder so beeinträchtigt durch diese Biester im Kopf!zb ich könnte meinen Sohn was antun! So Gedanken sind das! Obwohl ich meine Kinder so sehr liebe bekomme ich so schreckliche Gedanken ich habe richtig Angst vor den Gedanken

x 1 #7


hoffnungsvoll83
Das ist natürlich sehr schlimm... Du wirst es aber sicher niemals machen!
Wie lange gehst du schon zur Therapie? Merkst du schon die ersten Erfolge?

#8


M
Gehe jetzt seid Februar! Und damals nach meinem ersten Sohn hatte ich ja auch eine Wochenbett Depression und habe auch eine Verhaltens Therapie gemacht da muss ich sagen die hat mir überhaupt nicht geholfen! Aber das war ja auch wieder was anderes meine Therapeutin macht ja tiefenanalyse weil ich in meiner Kindheit sehr viel erlebt habe! Zu dem muss ich noch sagen bin seid 10 Jahren mit meinem Mann zusammen aber die Beziehung ist schon total am Ar.! Wir verstehen uns nicht mehr so gut ja und was mir fehlt von ihm is ein bisschen mehr Unterstützung bei 2 Kindern.Dann mag er nicht wenn ich ausgehe also ich bin eigentlich nur für den Haushalt und die Kinder und ihn da und meine Bedürfnisse bleiben auf der Strecke denke das macht mir auch sehr zu schaffen

#9


hoffnungsvoll83
Oje das tut mir leid dass es nicht so gut läuft!
Ich empfehle dir das Buch "Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest". Möglicherweise ist es in gewisser Hinsicht eine Unterstützung bzgl. deiner Beziehung.

Ich denke das es dir nur zum Vorteil ist diese Therapie zu machen. Mit der Zeit bekommst du mehr Selbstbewusstsein und es wird sich dann vieles bessern. Das Aufarbeiten der Vergangenheit ist sehr gut.

#10


M
Ja die Therapie tut mir sehr gut!Nur habe ich Angst weil ich so unglücklich in meiner Beziehung bin ob das ganze dann auch hilft weil durch die Lebens Situation die ich habe geht's mir ja so schlecht! Und habe auch schon sehr oft über Trennung nach gedacht weil ich einfach mal wieder glücklich sein will.so Leben wie ich das will. Machen zu können worauf ich Lust habe ohne das es mir einer verbietet. Ich brauche ja auch die kraft für meine zwei Kinder. Aber wenn ich über Trennung nachdenke dann mach ich mir auch direkt Gedanken zb holst du den Kindern den Papa weg oder leiden deine Kinder sehr darunter das sie später vielleicht auch Depressionen bekommen! Ich bin wie in einer Zwickmühle

#11


hoffnungsvoll83
Bzgl. deine Situation in deiner Ehe ist es sehr schwer von außen Tipps zu geben ...
Ich würde sagen, wenn es für dich nicht mehr geht, dann solltest du die Situation so ändern wie es für dich passt.
Die Kinder bekommen diese Spannung und die negative Energie zwischen euch auch jetzt mit.
Du nimmst denen ja nicht den Vater weg ... Die Kinder können eh regelmäßig zu ihm.

Warst du mit deinem Mann schon man in einer Eheberatung?

#12


M
Nein wir waren noch h nicht in einer Eheberatung! Ich habe mich vor einem Jahr ca 6 Wochen von ihm getrennt weil es nicht mehr ging. Hatte echt Hoffnung das er sich ändert und ein bisschen mehr auf mich schaut.aber das hat er nicht getan is genauso wie vorher l!Er macht den ganzen Tag was er will und ich darf garnichts machen! Momentan bin ich im Inneren sehr angespannt deswegen weil ich mir was anderes vom Leben vorgestellt habe! Ich will endlich wieder lachen können Spaß haben mit meinen Kindern und vieles mehr

#13


hoffnungsvoll83
6 Wochen bewirken meist gar nichts ... Er muss es einsehen und sich ändern wollen.
So unglücklich wie du scheinbar bist, solltest du etwas ändern. Du bist ja nicht das Eigentum eines anderen Menschen!

#14


M
Ja da hast du recht!Meine angst is mit allem dann alleine zu stehen!Ob ich dann meinen Kindern noch so viel bieten kann wie jetzt ich mach mir immer sehr Gedanken um meine Kinder!Die sollen es gut haben nicht so eine Kindheit habem wie ich sie hatte!Das is was mich noch davon abhält zu gehen meine Kinder! Danke für deinen Rat

#15


hoffnungsvoll83
Ich höre bei deinen Beiträgen raus das du sowieso alleine da stehst ...
Deine Ängste sind natürlich berechtigt. Ich hoffe du findest einen Weg für dich! Und es geht dir dann wieder gut und du bist glücklich! Smile

#16


M
Danke es tut mal gut mit jemandenlm zu schreiben der mich versteht Smile

#17

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L

Wer hat erfahrung mit zwangsstörung?

hallo ihr lieben bin der ringo 36 aus berlin. bin neu hier. tol das es sowas gibt wo man sich mit andern austauschen kan die auch unter bestimmten dingen leiden. bei mir is das problem bin mir nicht sicher ob ich unter zwänge leide aber es fühlt sich so an obwohl ich meine art zwang nirgents gefunden habe gibt ja kontrollzwänge,waschzwänge.aber was ich mache is schon seltsam
seit bestimmt ein jahr verspühre ich den dran oft an mein augen zu mit den fingern zu drücken oder ins offene auge zu fassen was schon sehr belastent is und dazu diese gedanken die sich oft aufdrängen an den augen zu drücken. und wen ich versuche es auszuhalten entsteht dieser innere druck und große anspannung wie so ein panik gefühl. deswegen weis ich nich ob andere auch diese symtome bei zwängen spühren diese anspannung wen man versucht denn zwang auszuhalten? würde mich freuen mich mit andern bisschen auszutauschen lg.

#18


N

Generalisierte Angstörung, Zwangsstörung

hey, ich bin 16 jahre und leide an einer Generalisierten Angstörung + Zwangsstörung. (wurde 2 mal diagnostiziert) so ich war bis vor kurzem 7 wochen auf der Jugendpsychatrie. weils es mir nach dem absetzten meiner antidepressiva sehr schlecht ging (100mg auf 0)
so ich wurde komplett untersucht. MRT, EEG, EKG, Augen. alles komplett normal und gesund, machte zudem auch eine diagnose, da kam raus Angstörung und Zwangsstörung. (KEINE anzeichen auf Psychose). nun geht es mir grade wieder sehr schlecht weil ich so eine komische wahrnehmung habe, es kommt mir vor als wenn der Fernseher ein bisschen schief hängen wurde ( was er nicht tut laut meinen eltern. ) aber mir kommt es so vor und ich konzentriere mich zu sehr auf das, das ich schon auf die Kästen sehe und überprüfe ob ich das auch ein bisschen schief sehe, natürlich sehe ich das dann auch so anders und bisschen schief, meine angst einfach das ich jz komplett durchdrehe und ich psychotisch werde, weil ich ja jetzt dawei die dinge leicht schräg sehe. maaan bitte helft mir stimmt noch immer alles mit mir?! und macht meine permanente angst dieses gefühl?! habe auch öfters bei panik das gefühl als wurde mein kopf schräg sein, obwohl er es nicht ist!

#19


Strawberry11
Huhu ängstlichxo,

erst mal herzlich Willkommen hier im Forum. Konfetti

Nimmst du denn derzeit wieder Medikamente? Hat dir die Klinik geholfen?

#20


A


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