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bobthecat
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Sammelthema
Hallo ihr,
schon seit ich denken kann, leide ich unter vielen Ängsten. Ich war auch schon häufiger in therapeutischer Behandlung, war damals jedoch zu jung um die Notwendigkeit zu sehen. Ich habe viele schlechte Erfahrungen mit Therapeuten gesammelt und für mich entschieden, meine Probleme alleine zu lösen. Das war ein Fehler, ich hätte mir schon viel früher Hilfe holen sollen.
Denn seit einiger Zeit werde ich von Zwangsgedanken verfolgt und regelrecht gequält. Es begann alles mit einer Panikattacke, alles drehte sich um den Gedanken Ich liebe meinen Freund nicht mehr, ich muss ihn sofort verlassen!
Dazu muss ich sagen, dass die Beziehung nahezu perfekt lief. Es gab selten Streit und er hat mir nie den Grund gegeben, an irgendwas zu zweifeln. Ich war immer unendlich glücklich mit ihm.
Auf jeden Fall werde ich diese furchtbaren Gedanken nicht mehr los, bin nur am Weinen und habe das Gefühl ich verliere den Verstand. Ich kann schon gar nicht mehr sagen was real ist und was sich nur in meinem Kopf abspielt, weil sich diese Gedanken so real anfühlen.
Geht es jemandem vielleicht ähnlich?
Ich war in den letzten Wochen schon bei 2 Psychologen. Verdachtsdiagnose: Zwangsgedanken, Panikstörung, depressive Episode.
Und trotzdem stelle ich mir immer diese Frage: Was ist, wenn ich ihn wirklich nicht mehr liebe?
Ich will mich nicht von ihm trennen, ich schaffe das nicht.
Bitte teilt mir eure Gedanken mit.

24.10.2023 #1


45 Antworten ↓
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Elsa55
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Hallo zusammen

Ich melde mich hier auch einmal, nachdem ich unzählige Male nur gelesen habe.

Ich bin seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er ist mein erster Freund und ich bin 21, er 25.
Vor 2 Monaten habe ich nach einer Kurzschlussreaktion die Beziehung beendet. Ich habe erst gerade eine neue Stelle begonnen und irgendwas fühlte sich nicht mehr richtig an. Mein Freund und ich hatten immer wieder Differenzen, da wir eine andere Vorstellung von Beziehung haben. Trotz allem aber haben wir sehr viele gute Zeiten miteinander erlebt.

Für ihn kam die Trennung sehr überraschend für mich auch, ich habe mir sehr eingeredet, mich zu trennen und habe es einfach getan.
Danach war er sowie ich auch in einem riesen Loch. Noch am selben Tag hatte ich im Gefühl, dass es das nicht gewesen ist und wir eh wieder zusammen kommen. Ein paar Tage später hat er sich gemeldet, er möchte noch einmal reden. Ich habe zugesagt, jedoch wollte ich noch ein paar Tage vergehen lassen. Als er mir geschrieben hat, ging es mir das erste Mal wieder besser. Danach jedoch habe ich eines Morgens plötzlich angefangen an meine Gefühlen zu zweifeln. Ich wusste nicht ob ich ihn nurnoch will um nicht alleine zu sein. Der Gedanke war sehr schlimm und ich hab kaum noch gegessen und nur geschlafen.
Als wir uns wieder getroffen haben, haben wir viele Stunden gesprochen und darüber geredet was sich ändern muss, was ich mir wünsche und was er mir wünscht. Es war sehr schön und wir haben beschlossen uns wieder zu treffen. Ab diesem Zeitpunkt ging es mir zuerst besser, ich wusste es ist richtig. Doch die folgenden Tage habe ich mir immer wieder gesagt ihn nicht mehr zu lieben. Als wir dann nach einigen Tagen bei seinen Eltern essen waren, habe ich ihn angesehen und wusste er ist der richtige, so bin ich glücklich. Er war genau danach für 3 Wochen beruflich unterwegs und ich habe ihn nur am Wochenende gesehen, hatte also viel Zeit zum Denken und der Gedanke kam immer wieder auf. Ich hatte mit starker Übelkeit zu kämpfen. Als wir gemeinsam ein Wochenende weg waren konnte ich es garnicht geniessen, da immer wieder die Gedanken kamen. Dazu Übelkeit, Appetitlosigkeit und ein stechen im Herz. Ich hatte das Gefühl mich wieder trennen zu müssen (haben aber nicht definiert ob wir wieder zusammen sind oder nicht) Als wir uns verbaschiedeten da wir uns wieder eine Woche nicht sehen würden war ich sehr traurig und ich habe ihn die ganze Woche vermisst, haben aber viel geschrieben. Die Gedanken kamen immer wieder, Liebe ich ihn oder nur das Leben mit ihm bzw. das alte Leben.

Dann bin ich krankhaft googeln gegangen, jede freie Minute. Ich bin dann auf Rocd gestossen und seit dem geht es mir besser, ich ahne was mit mir los ist aber doch kommt dann wieder der Gedanke: Du suchst nur eine Ausrede weil du es nicht wahrhaben wilst etc.
Die darauffolgenden treffen waren sehr schön, ich habe es genossen und wollte nicht, dass ea vorbei ist. Als er ging und ich am Abend allein ware, habe ich gefühlt wie ich ihm vermisse und liebe, direkt danach kam dann wieder der Gedanke.
Ich kann meine Gedanken nicht abschalten ausser wenn ich abgelenkt bin aber plötzlich schiessen sie wieder in den Kopf. Ich kann keine Filme/Serien oder andere Paare mehr sehen, ohne unsere Beziehung mit diesen zu vergleichen. Plötzlich frage ich mich, kann ich mir wirklich eine Zukunft vorstellen? Warum kribbelt es nicht mehr? Er ist mein erster Freund, ist er der richtige oder verpasse ich einen anderen?
Kann auch sein, dass ich einfach die Verliebtheitsphase vermisse.


Ich versuche alles um ihn oft zu sehen und bin traurig wenn er keine Zeit hat. Freue mich ihn zu sehen, Plane Ferien bzw Skiausflüge im Kopf mit ihm.
Trotz allem kann ich nicht unbeschwert glücklich sein.
Ich weiss nicht was ich tun soll.
Fühle mich als würde ich ihn verarschen, wieder verletzen etc.

Ich habe im Allgemeinen viele Phobien und Denke viel. Zwänge habe ich nur in dem Sinn, dass ich die Wohnung oft kontrolliere bevor ich gehe, damit nichts brennen kann , immer den Teppich richten muss oder die Badetücher welche hängen und dass ich im Tv wenn ich etwas nicht verstehe, immer zurückspulen muss.
Auch muss ich bei schlechten Gedanken gehen Holz klopfen, damit es nicht wirklich passiert.


Kann mir jemand helfen?
Ist es dieses Rocd oder will ich nicht wahrhaben dass ich ihn nicht mehr liebe?

12.11.2020 12:27 • x 1 #31


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Zwangsgedanken, ROCD, ist die Liebe echt weg?

x 3


E

Elsa55
Mitglied

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Mitglied seit:
Vor 2 Monaten habe ich nach einer Kurzschlussreaktion meine 3jährige Beziehung beendet. Ich habe erst gerade eine neue Stelle begonnen und irgendwas fühlte sich nicht mehr richtig an. Mein Freund und ich hatten immer wieder Differenzen, da wir eine andere Vorstellung von Beziehung haben. Trotz allem aber haben wir sehr viele gute Zeiten miteinander erlebt.

Uns beiden ging es richtih dreckig danach.

Noch am selben Tag hatte ich im Gefühl, dass es das nicht gewesen ist und wir eh wieder zusammen kommen. Ein paar Tage später hat er sich gemeldet, er möchte noch einmal reden. Als er mir geschrieben hat, ging es mir das erste Mal wieder besser. Danach jedoch habe ich eines Morgens plötzlich angefangen an meine Gefühlen zu zweifeln. Ich wusste nicht ob ich ihn nurnoch will um nicht alleine zu sein. Der Gedanke war sehr schlimm und ich hab kaum noch gegessen und nur geschlafen.

Als wir uns wieder getroffen haben, haben wir viele Stunden gesprochen und darüber geredet was sich ändern muss, was ich mir wünsche und was er mir wünscht. Wir beschlossen uns weiter zu treffen. Beim ersten Kuss wieder, hatte ich ein kribbeln.

Ab diesem Zeitpunkt ging es mir zuerst besser, ich wusste es ist richtig. Doch die folgenden Tage habe ich mir immer wieder gesagt ihn nicht mehr zu lieben. Als wir dann nach einigen Tagen bei seinen Eltern essen waren, habe ich ihn angesehen und wusste er ist der richtige, so bin ich glücklich. Er war genau danach für 3 Wochen beruflich unterwegs und ich habe ihn nur am Wochenende gesehen, hatte also viel Zeit zum Denken und der Gedanke kam immer wieder auf.

Als wir gemeinsam ein Wochenende weg waren konnte ich es garnicht geniessen, da immer wieder die Gedanken kamen. Dazu Übelkeit, Appetitlosigkeit und ein stechen im Herz. Als wir uns verbaschiedeten da wir uns wieder eine Woche nicht sehen würden war ich sehr traurig und ich habe ihn die ganze Woche vermisst.

Dann bin ich krankhaft googeln gegangen, jede freie Minute. Ich bin dann auf Rocd gestossen und seit dem geht es mir besser, ich ahne was mit mir los ist aber doch kommt dann wieder der Gedanke: Du suchst nur eine Ausrede weil du es nicht wahrhaben wilst.

Ich kann keine Filme/Serien oder andere Paare mehr sehen, ohne unsere Beziehung mit diesen zu vergleichen. Plötzlich frage ich mich, kann ich mir wirklich eine Zukunft vorstellen? Er ist mein erster Freund, ist er der richtige oder verpasse ich einen anderen? Kann auch sein, dass ich einfach die Verliebtheitsphase vermisse.

Ich versuche alles um ihn oft zu sehen und bin traurig wenn er keine Zeit hat. Freue mich ihn zu sehen, Plane Ferien bzw Skiausflüge im Kopf mit ihm.

Ich habe im Allgemeinen viele Phobien und Denke viel. Zwänge habe ich nur in dem Sinn, dass ich die Wohnung oft kontrolliere bevor ich gehe, damit nichts brennen kann , immer den Teppich richten muss oder die Badetücher welche hängen und dass ich im Tv wenn ich etwas nicht verstehe, immer zurückspulen muss. Vor 2 Monaten habe ich nach einer Kurzschlussreaktion meine 3jährige Beziehung beendet. Ich habe erst gerade eine neue Stelle begonnen und irgendwas fühlte sich nicht mehr richtig an. Mein Freund und ich hatten immer wieder Differenzen, da wir eine andere Vorstellung von Beziehung haben. Trotz allem aber haben wir sehr viele gute Zeiten miteinander erlebt.

Uns beiden ging es richtih dreckig danach.

Noch am selben Tag hatte ich im Gefühl, dass es das nicht gewesen ist und wir eh wieder zusammen kommen. Ein paar Tage später hat er sich gemeldet, er möchte noch einmal reden. Als er mir geschrieben hat, ging es mir das erste Mal wieder besser. Danach jedoch habe ich eines Morgens plötzlich angefangen an meine Gefühlen zu zweifeln. Ich wusste nicht ob ich ihn nurnoch will um nicht alleine zu sein. Der Gedanke war sehr schlimm und ich hab kaum noch gegessen und nur geschlafen.

Als wir uns wieder getroffen haben, haben wir viele Stunden gesprochen und darüber geredet was sich ändern muss, was ich mir wünsche und was er mir wünscht. Wir beschlossen uns weiter zu treffen. Beim ersten Kuss wieder, hatte ich ein kribbeln.

Ab diesem Zeitpunkt ging es mir zuerst besser, ich wusste es ist richtig. Doch die folgenden Tage habe ich mir immer wieder gesagt ihn nicht mehr zu lieben. Als wir dann nach einigen Tagen bei seinen Eltern essen waren, habe ich ihn angesehen und wusste er ist der richtige, so bin ich glücklich. Er war genau danach für 3 Wochen beruflich unterwegs und ich habe ihn nur am Wochenende gesehen, hatte also viel Zeit zum Denken und der Gedanke kam immer wieder auf.

Als wir gemeinsam ein Wochenende weg waren konnte ich es garnicht geniessen, da immer wieder die Gedanken kamen. Dazu Übelkeit, Appetitlosigkeit und ein stechen im Herz. Als wir uns verbaschiedeten da wir uns wieder eine Woche nicht sehen würden war ich sehr traurig und ich habe ihn die ganze Woche vermisst.

Dann bin ich krankhaft googeln gegangen, jede freie Minute. Ich bin dann auf Rocd gestossen und seit dem geht es mir besser, ich ahne was mit mir los ist aber doch kommt dann wieder der Gedanke: Du suchst nur eine Ausrede weil du es nicht wahrhaben wilst.

Ich kann keine Filme/Serien oder andere Paare mehr sehen, ohne unsere Beziehung mit diesen zu vergleichen. Plötzlich frage ich mich, kann ich mir wirklich eine Zukunft vorstellen? Er ist mein erster Freund, ist er der richtige oder verpasse ich einen anderen? Kann auch sein, dass ich einfach die Verliebtheitsphase vermisse.

Ich versuche alles um ihn oft zu sehen und bin traurig wenn er keine Zeit hat. Freue mich ihn zu sehen, Plane Ferien bzw Skiausflüge im Kopf mit ihm.

Ich habe im Allgemeinen viele Phobien und Denke viel. Zwänge habe ich nur in dem Sinn, dass ich die Wohnung oft kontrolliere bevor ich gehe, damit nichts brennen kann , immer den Teppich richten muss oder die Badetücher welche hängen und dass ich im Tv wenn ich etwas nicht verstehe, immer zurückspulen muss.

Liebe ich ihn nicht mehr oder ROCD?
Kann mir jemand helfen.

12.11.2020 13:16 • #32


Zum Beitrag im Thema ↓


L
Zitat von bobthecat:
Hallo ihr, schon seit ich denken kann, leide ich unter vielen Ängsten. Ich war auch schon häufiger in therapeutischer Behandlung, war damals jedoch zu jung um die Notwendigkeit zu sehen. Ich habe viele schlechte Erfahrungen mit Therapeuten gesammelt und für mich entschieden, meine Probleme alleine zu lösen. Das war ein Fehler, ich hätte mir schon viel früher Hilfe holen sollen. Denn seit einiger Zeit werde ich von Zwangsgedanken verfolgt und regelrecht gequält. Es begann alles mit einer Panikattacke, alles drehte sich um den Gedanken Ich liebe meinen Freund nicht mehr, ich muss ihn ...


Hi du,

schau mal in dem Thread Angst den Partner nicht mehr zu lieben vorbei, da findest du ganz viele Menschen, die genau dieses Problem kennen. Smile

Ich bin eine davon, also du bist nicht allein mit diesen ekligen Gedanken.

Ganz liebe Grüße

#2


F
Ich hatte genau das gleiche.
Das Gefühl,den Partner nicht mehr lieben zu können,es hatte mich sehr gequält.

Die Ursache lag in der Depression:

ich konnte nichts mehr fühlen ausser Angst und Leere und deswegen konnte ich auch keine Liebe mehr empfinden.
Sowas kommt häufig vor während einer Depression.

Lass Dich behandeln (Verhaltenstherapie und unterstützden ein Medikament einnehmen ) und warte ab bis die Depressionen und Ängste abgeklungen sind.
Dann normalisiert sich alles wieder und die Zwangsgedanken und das Dauergrübeln sind dann auch verschwunden.

x 1 #3


B
Und hat deine Beziehung das alles überstanden? Ich hab ständig so Angst, es könnte doch keine Krankheit sein. Es macht einen verrückt und versau t einem jeden schönen Moment...

#4


F
Unsere Beziehung hat das alles gut überstanden und uns sogar enger zusammengeschweisst.

Ich hatte auch den Drang,meinen Mann zu verlassen weil ich glaubte,kein Recht mehr zu haben,bei ihm zu sein,weil ich keine Gefühle mehr für ihn empfinden konnte.

Schau mal hier,da steht auch was zu Depressionen und Partnerschaft:

https://www.palverlag.de/depressionen-symptome.html

#5


B
Dankeschön...
Und wie lange hat das bei dir alles gedauert?

#6


F
Von dem Zeitpunkt an als der Gedanke kam,dass ich meinen Mann verlassen muss bis es vorbei war etwa 3-4 Monate.

Sowas ist allerdings bei jedem Menschen unterschiedlich.

Hast Du Dir den Link durchgelesen?

#7


B
Ja, habe ich... Ich glaube allerdings, dass meine Gedanken noch etwas anders sind. Aber das variiert ja wohl auch von Person zu Person...
Ich frage mich einfach wie man unterscheiden kann, was gerade echt ist und was wieder nur ein blöder Zwangsgedanke ist...

#8


F
Es ist unter Depressionen unmöglich,das zu unterscheiden,deswegen grübelt man ja permanent.

Bei mir war es so,dass ich dachte ich MUSS meinen Mann verlassen,weil ich kein Recht habe,bei jemandem zu bleiben,den ich nicht liebe.
Das Seltsame aber war,dass ich ihn nicht verlassen WOLLTE.

Ich weiss nicht,wie das bei Dir ist aber daran kann man erkennen dass man gefühlsmässig doch noch viel für den Partner übrig hat.
Oder wärst Du froh,wenn Du ihn verlassen könntest?

Wenn nicht,liebst Du ihn noch,die Gefühle sind aktuell nur "eingefroren" im Eis der Depression.

#9


B
Nein, froh kann man den nicht nennen. Im ersten Moment wäre ich vielleicht erleichtert, weil die Gedanken dann aufhören müssten, aber im Endeffekt kann ich es mir nicht vorstellen ohne ihn zu sein. Ich fühle dahingehend nur Leere, ich kann es mir so wenig vorstellen, dass ich nicht weiß was für Gefühle es dann wären.
Ich bin auch zufrieden wenn er da ist, die Gedanken sind dann nicht weg, aber nicht ganz so schlimm. Er ist der einzige, der mich in der Situation beruhigen kann. Aber dann schaltet sich mein Kopf wieder ein und fragt: Aber was ist denn, wenn du ihn nur bei dir haben möchtest, weil es dir dann besser geht und du etwas abschalten kannst und nicht weil du ihn liebst?
Dieses ständige Was wäre wenn raubt mir noch den letzten Nerv.

#10


F
Ja,ich kenne das,der Kopf schlägt einem immer wieder ein Schnippchen,man kommet einfach nicht raus aus der Zweifelfalle.

Schätze mal,das wird erst besser werden,wenn Deine Therapien anschlagen,nimmst Du Medikamente?

#11


B
Bisher nicht, aber mir haben schon zwei Therapeuten dazu geraten.
Aber was ist wenn es dann nicht besser wird? Muss ich mich dann wirklich trennen? Ist das dann der Beweis dafür, dass es real ist?
Ich hab solche Angst.

#12


F
Solange man Depressionen hat,sollte man niemals wichtige Entscheidungen fällen,weil man nicht klar denken kann.

x 1 #13


S
Zitat von bobthecat:
Bisher nicht, aber mir haben schon zwei Therapeuten dazu geraten.
Aber was ist wenn es dann nicht besser wird? Muss ich mich dann wirklich trennen? Ist das dann der Beweis dafür, dass es real ist?
Ich hab solche Angst.


Es gibt so viele verschiedene Medikamente, da wird auch für dich das richtige dabei sein Wink Du musst gar nichts. Die Zwangsgedanken machen es dir schwer zwischen Realität und Gedanken zu unterscheiden. Aber auch dagegen kann man etwas tun. Erfordert allerdings viel Geduld und Einsatzwille

#14


Icefalki
Letztendlich handelt es sich um eine Erkrankung. Und wenn Depri und Ängste vorherrschen, ist normales Denken praktisch unmöglich. Ob man Amok läuft, weil man denkt, man wird verrückt, oder Amok läuft, weil man Angst hat, den Partner nimmer zu lieben, kommt beinahe auf dasselbe raus.

Alles absolutes Gehirndurcheinander, weil man keinen Bezug mehr zur Wirklichkeit hat, bzw. Alles gedanklich im Chaos ertrinkt. In solchen Situationen sind es die Gedanken, die Angst auslösen, weil einem die Depri und/oder Angst voll im Griff haben.

Glaube mir, ohne Ängste würdest du wirklich wissen, was realistisch ist, oder eben nicht. Würdest dir nicht mal die Bohne den Kopf darüber zerbrechen, ob nun die Liebe weg wäre, oder nicht. Und selbst wenn sie weg wäre, würdest du wissen, warum.

x 2 #15


B
Aber glaubt ihr nicht auch, dass es eigentlich so wäre, dass die Anwesenheit des anderen einen stören würde, wäre die Liebe weg? Dann würd man sich doch tierisch über alles mögliche aufregen, oder nicht? So war es bei meinen früheren Beziehungen auf jeden Fall..

#16


S
Dass du dich bei uns rückversichern willst, ist ganz typisch für Zwangsgedanken. Aber das brauchst du nicht. Du kannst dir selbst vertrauen, auch wenn es dir im Moment nicht so vorkommt. Zwangsgedanken suchen sich oft die Themen, die uns besonders wichtig sind und im Gegensatz zu unseren moralischen Vorstellungen sehen. Was ist denn das schlimmste, was passieren könnte, wenn du dich von deinem Freund trennst?

x 2 #17

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B
Er wäre weg! Ich schaff das nicht alleine... ich muss jetzt schon wieder heulen wenn ich nur dran denke..

#18


F
Ja,es ist echt paradox...

Es wäre schrecklich für Dich,wenn er weg wäre aber Du bist dennoch überzeugt davon,ihn nicht zu lieben...

Such Dir therapeutische Hilfe,das wird Dich entlasten.

#19


B
Wie gesagt, ich weiß nicht mehr wo oben und wo unten ist. Es ist ein großes Durcheinander. Ist er da, fühle ich mich in Ordnung, verlässt er das Haus, bricht meine Welt zusammen... Es ist so paradox.
Ist leider schwer beim Therapeuten einen Platz zu bekommen, aber ich hab in 1,5 Wochen einen Termin bei einer Zwangssprechstunde..

#20


A


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