Zitat von kalina:Jede psychische Krankheit (und auch jede andere Krankheit) kann schwierig für den Partner und die Beziehung sein. Das ist schon klar. Nicht jeder kann damit umgehen. Die Beziehung muss stabil sein, der Partner verständnisvoll und sich abgrenzen können.
Akutkliniken und Psychiatrien kann man sich anscheinend nicht frei aussuchen. (Ganz genau kenne ich mich damit aber nicht aus)
Aber trotzdem, kann man sich auch bei einer anderen weiter entfernten psychosomatischen Klinik anmelden, man muss halt eine Wartezeit in Kauf nehmen und bei der Krankenkasse nachfragen, ob sie die Kosten übernehmen.
Am besten nach einer Klinik suchen die Dir gefällt, dann dort anrufen und nachfragen, was zu tun ist, um dort einen Aufenthalt zu bekommen.
Es ist auf jeden Fall nicht so, dass man nur in die Psychosomatik in der Nähe gehen kann. In den psychosomatischen Kliniken in denen ich war, waren auf jeden Fall auch Leute von anderen Gegenden.
Ausnahme: wenn Du sofort aufgenommen werden möchtest, muss das anscheinend nur die Psychiatrie in dem Einzugsgebiet. Psychosomatische Kliniken haben oft Wochen oder Monate Wartezeit.
Also Kliniken anrufen und nachfragen.
Hallo und lieben Dank.
Mittlerweile bin ich schon traumatisiert, wie ein kleiner Hund, wenn ich an den Fachbereich denke,
leider keine gute Voraussetzung, aber ich muss den Weg gehen.
Gerne würde ich deshalb auch nochmal von vorn anfangen, aber man muss ja immer unterschreiben, zumindestens soll man das, dass die Unterlagen anfordern dürfen.
Einmal hab ich mich dann mal dagegen entschieden und das war dann natürlich auch kein guter Start in die Therapie.
Leider wusste ich da noch nicht, dass es sowas gibt, wie Traumakliniken, Psychosomatische Kliniken.
Leider ziemlich verfahren, aber ohne Hilfe geht's derzeit eben leider auch nicht wg. dem waschen usw..
Da bei mir auch Gewalterfahrung eine Rolle spielt und dadurch mitunter schreckhaft bin, aber manchmal es nicht nur nach außen durch Schreckhaftigkeit sich zeigt, sondern nach innen mit Unbehagen, Unwohlsein, t.w. schwitzen, je nach dem, hätte ich gerne gewusst, ob du sowas auch kennst, nicht zuletzt weil man ja auch versucht zu funktionieren.
So z.B. auch wenn ich zu Fortbildungen war, habe ich mich versucht zu beruhigen, runterzufahren (Art Meditation/Autogenes Training), wenn ich Vorzeigeperson war für neue Technik in der Physiotherapie. Manchmal gelang es, oft aber dann doch auch schwitzen, sogar Schweiß-Ausbruch Art Wasserfall usw..
Und manchmal ' so - wie letztens - nach 'nem guten Gespräch mit einem Menschen, er wusste von mitunter Berührungsproblem nachdem ich ihm davon erzählte, er mich wieder antippte, wenn auch nur mit einem Finger und meinte Kopf hoch, - es nicht so schlimm war von meiner Reaktion aufgrund des vertraulichen Gespräches, aber ich dann doch so innerlich wegzog, verbunden mit Unwohlsein, Unbehagen etc..
Wie ist es bei dir,
gibt es immer z.B. 'ne deutliche Reaktion nach außen durch Schreckhaftigkeit o.ä. oder einfach auch nach innen "leidend", was von außen für andere zunächst gar nicht so sichtbar?[i] Ich frage mich natürlich, wie "normal" ist das[?/i]
Gruß Anabell
P.S.: Selbst wenn ich hier schreibe - mitunter schwitzen etc. aufgrund der Thematik.