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Hallo ihr Lieben,

ich bin in einer sehr verzwickten Situation und bräuchte euren Rat.

Es geht darum, dass ich jetzt 2 1/2 Jahre mit meinem Freund zusammengewohnt habe. Sind schon sehr sehr früh mit 3 Monaten zusammengezogen und streiten leider immer häufiger über sämtliche Kleinigkeiten. Sind beide 26 Jahre alt. Die Wohnung ist zwar sehr schön aber einfach auch zu klein für zwei Erwachsene und einem kleinen Hund. Küche - Wohnzimmer 1. Zimmer, Schlafzimmer 2. Zimmer, Bad und Gäste-WC. Man sitzt einfach immer aufeinander und hat nie seine Ruhe. Dann noch meine Angsterkrankung seit Mitte 2012 und im Nov. bin ich bei meiner Firma dadurch in der Probezeit leider nicht übernommen worden. Das war eine echte Belastungsprobe für die Beziehung.

Auf jeden Fall ist die Liebe zwischen uns noch da, aber wir haben nun beschlossen erstmal wieder getrennt zu wohnen. Das heißt, ich wohne nun wieder bei meiner Mum, die im gleichen Ort wohnt. Das Problem ist nur, dass ich es daheim einfach nicht mehr aushalte! Es ist die Hölle! Ich liebe meine Mutter, keine Frage aber sie ist sowas von überfürsorglich und will mir ständig vorschreiben was ich tun oder lassen soll. Ich habe es ihr schon tausend Mal gesagt, dass sie das lassen soll aber dann kommt nur, dass ich ja sowas von aggressiv wäre und ich mir helfen lassen soll mit mir klar zu kommen. Sie war schon immer alleinerziehend und ich bin praktisch ihr EIN und ALLES! Jetzt sitzt ich hier am Laptop und sie meinte, dass ich doch lieber mal mit dem Hund nach draußen gehen soll, als meine Zeit im Internet zu vergeuen - und das geht so den ganzen Tag! Ich bin echt verzweifelt!

Nun meine Frage:

Mein Wunsch wäre eine kleine eigene nette Wohnung aber wie finanziere ich diese Wohnung?? Ich bekomme seit Dezember Krankengeld 1200 Euro und muss nebenher noch mein Auto abbezahlen 250 Euro im Monat. Wie es Jobmäßig aussieht und ob ich überhaupt schon bereit bin wieder zu arbeiten weiß ich auch nicht. Ich würde gerne, aber ich weiß nicht ob ich dem Druck schon wieder gewachsen bin. Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Ich möchte endlich mein Leben ganz allein in den Griff bekommen! : (

Liebe Grüße
Elfenkind

10.01.2013 16:27 • 11.01.2013 #1


7 Antworten ↓


halo, ich kenne mich mit Ämter und mit finanziellen mitteln leider überhaupt nicht aus. aber das problem mit der fürsorglichen mutter kenne ich nur zu gut. und ich denke es ist ganz wichtig dass du da ausziehst.gerade für einen Angsterkrankung ist diese oberfürsorge Gift, und das wird dich auf Dauer eher kranker als gesünder machen.da du sgast dass du krankgeschrieben bist, gehe ich mal davon aus dass du in therapeutischer behandlung bist. dann würde ich vielleicht deinen Arzt mal fragen wie er das ganze sieht, und ob er dir sagen kann welceh hilfe du bekommen könntest. wie sieht es denn mit deiner Mutter aus? meinst du sie wär bereit dich finanziell zu unterstützen? das wäre natürlich die einfachste Lösung.
wie gesagt was genau du von Ämtern erwarten kannst dass weiß ich nicht, vielleicht schreibt dir da noch jemand anderes. ich denke, du solltest es versuchen das du da rauskommst,und dein eigenes Leben führst.
lg und auf jeden fall viel Erfolg.

10.01.2013 19:09 • #2



Verzwickte Situation

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Zitat von Mami81:
halo, ich kenne mich mit Ämter und mit finanziellen mitteln leider überhaupt nicht aus. aber das problem mit der fürsorglichen mutter kenne ich nur zu gut. und ich denke es ist ganz wichtig dass du da ausziehst.gerade für einen Angsterkrankung ist diese oberfürsorge Gift, und das wird dich auf Dauer eher kranker als gesünder machen.da du sgast dass du krankgeschrieben bist, gehe ich mal davon aus dass du in therapeutischer behandlung bist. dann würde ich vielleicht deinen Arzt mal fragen wie er das ganze sieht, und ob er dir sagen kann welceh hilfe du bekommen könntest. wie sieht es denn mit deiner Mutter aus? meinst du sie wär bereit dich finanziell zu unterstützen? das wäre natürlich die einfachste Lösung.
wie gesagt was genau du von Ämtern erwarten kannst dass weiß ich nicht, vielleicht schreibt dir da noch jemand anderes. ich denke, du solltest es versuchen das du da rauskommst,und dein eigenes Leben führst.
lg und auf jeden fall viel Erfolg.


Vielen Dank für deine Antwort! Ja ich merke, dass mir das überhaupt nicht gut tut. Genau ich bin krankgeschrieben und warte gerade auf einen Platz in einer psychosomatischeb ambulanten Tagesklinik. Allerdings ging es mir die letzten Wochen schon viel besser und ich hatte Anfang der Woche sogar ein Vorstellungsgespräch. Aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich einer Vollzeitstelle schon wieder gewachsen bin. Hab irgendwie ein mulmiges Gefühl, obwohl ich gern wieder arbeiten gehen würde.

Meine Mum würde mich sicher finanziell unterstützen, aber genau das will ich ja nicht. Ich würde ihr gerne beweisen, dass ich es auch alleine schaffen kann ohne ihre Hilfe. Ich kenn meine Mum, dann kommen wieder Sprüche wie:"Aha, das ist also der Dank dafür, dass ich dich alleine großgezogen habe und finanziell unterstütze!" Falls ich mal keine Zeit haben sollte etwas für sie zu erledigen. Ich liebe meine Mum und sie mich, aber sie kann mit Worten sehr verletzend werden ohne, dass sie es vielleicht möchte.

10.01.2013 19:49 • #3


Ich sehe es ähnlich wie Mami, eine eigene Wohnung und mal eine zeitlang allein zu leben wäre das beste für dich.
Deine Mum meint es ganz sicher gut, aber vermutlich ist sie eine " Normalo" und versteht deine Erkrankung nicht wirklich - wie denn auch. Und übertriebene Fürsorge ist pures Gift für die meisten von uns.

Nur Mut, du wirst schon eine Lösung finden.

10.01.2013 20:43 • #4


headbangerin
Zitat von wernereiskalt:
Ich sehe es ähnlich wie Mami, eine eigene Wohnung und mal eine zeitlang allein zu leben wäre das beste für dich.
Deine Mum meint es ganz sicher gut, aber vermutlich ist sie eine " Normalo" und versteht deine Erkrankung nicht wirklich - wie denn auch. Und übertriebene Fürsorge ist pures Gift für die meisten von uns.

Nur Mut, du wirst schon eine Lösung finden.



jepp, dem kann ich mich anschliessen!

was die finanzielle lage angeht, so kann ich dir im bezug auf ämter und
möglichen zuschlägen auch nicht wirklich einen guten rat geben.

ich meine es nicht böse, ganz sicher nicht, aber ich fürchte, dass du mit deinem
einkommen über der grenze für wohngeldzuschüsse u.ä. liegst.
das kommt natürlich auch auf den wohnort an.
hast du schon mal nachgefragt?
das schlimmste, was passieren kann, ist dass man dir sagt, du hast "zuviel geld".
ich weiss, toll ist das dann natürlcih nicht

ich selbst habe ein geringeres einkommen und bei mir wäre z.b. genau
das der fall: ich liege über der einkommenshöchstgrenze,
um z.b. einen wohnberechtigungsschein zu bekommen.

ich weiss nicht, ob und wie kredite (z.b. auch eine autorate)
mit einberechnet werden. ich hab nämlich selbst keine laufen.
diese auskünfte bekommst du aber auf den internetseiten deiner stadtverwaltung.

ich wünsch dir viel erfolg!
eine eigene wohnung ist das paradies, wenn man überfürsorgliche eltern hat
(dat kenn ich gut!)

grußi

10.01.2013 21:58 • #5


ohja das mit der finaziellen Hilfe kann ich mir sehr gut vorstellen (ich glaube deine und meine Mum müssten mal in einem Raum sitzen, die ürden sich blind verstehen).
ich würde dir raten die Ämter zu fragen, so wie headbangerin schon sagte, mehr als abgewiesen werden kannst du nicht. solltest du da Hilfe bekommen wäre das doch super, soltest du keine hilfe bekommen, dann musst du dir für dich überlgegen, was für dich besser ist. ich verstehe deine Zwickmühle, egal was du tust, du bist von deiner Mum abhängig, und das ist nicht gut. es ist nur die Frage welche abhängigkeit ist in dem moment von ihr besser. Was tut dir gut?
Ist es besser wenn du zu hause wohnst und da die Kontrolle deiner Mutter über dir hast,
oder ist es besser wenn du alleine wohnst, und die finanzielle Kontrolle deiner mutter über dir hast.
ich kenne deine Situation nicht, aber ich denke ehrlich gesagt dass es für dich besser wäre allein zu leben, auch wenn du vorübergehend nochmal von deiner Mum abhängig bist. aber so kannst du dir selbstständigkeit beweisen, und kannst stück für stück dein eigenes Leben aufbauen (denn irgendwann bekommst du ja wieder gehalt, und kannst dich so wieder finanziell unabhängig machen), hast aber bis dahin schon eine gewisse unabhängigkeit gelebt, was es dann vieleicht auch etwas leichter macht. ( mti Angsterkrankungen sind ganz neue Lebensabschnitte ja auch nicht immer leicht, und wenn dann ales auf einmal kommt, Job, Umzug in eigeen Wohnung, kann das auch schnel wieder zu vel werden).
ich hoffe du vestehst was ich meine, und das ist nicht zu verwirrend geschrieben.
so oder so, treffe eine Entscheidung die dir gut tut, ohne Rücksciht auf andere zu nehmen. Denn du musst jetzt wieder "gesund" werden, du musst dich wieder lieben, und du musst wieder stolz auf dich sein können.
ich wünsche dir Erfolg bei deinem Weg, welchen du auch wählst.
lg

11.01.2013 12:55 • #6


Mit ging es in Deinem Alter ähnlich bzgl Auszug und Finanzen. Erstmal würde ich mich schlau machen, ob du Anrecht auf Wohngeld hast. Das ist ja soweit ich noch weiß vom Mietspiegel abhängig und kann je nach Stadt variieren. Eventuell kannst du auch mal im Jobcenter anfragen, ob du Anrecht auf aufstockendes Hartz IV hast.

Dann würde ich mal in aller Ruhe nach einer kleinen Wohnung ausschau halten (zB immobilienscout24.de).

Für den Anfang reicht doch notfalls auch ein 1 Zimmer Appartment bis du wieder einen Job hast und mehr Geld verdienst. Ich denke das kann man schon finanzieren.

11.01.2013 16:15 • #7


Jo, Hase hat völlig Recht, eine kleine 1 Zimmer Wohnung reicht erstmal.

Wichtig ist meiner Meinung nach, dass Du Deine eigenen vier Wände hast und unabhängig bist.

lg

11.01.2013 16:18 • #8




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