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K

kaffeebohne
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aber manchmal ist sie mir ein Rätsel.
Sie taucht auf ,so wie jetzt nach dem Urlaub,zuverlässig wie seit Jahren schon,quält mich mit Müdigkeit Unruhe,Herzrasen und Unwohlsein.
Und ich weiß nicht wieso und warum.

Sie tobt sich aus,wird weniger und verschwindet dann wieder.
ich bleibe zurück,vorher entspannt vom Urlaub,ungläubig und erschöpft.
Da hilft es auch nicht mir zu sagen :ja ja dich kenne ich doch,hatten wir schon.Abhaken.

Ich arbeite nicht mehr ,also kann es auch keine Angst vor dem Arbeitsalltag sein.
Hmmmm.
Und das mit schöner Regelmäßigkeit nach dem Urlaub,verstärkt.

Doof
kaffeebohne

31.08.2015 #1


66 Antworten ↓
denise-k

denise-k
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Das geht mir auch so, manchmal wünschte ich mir ich könnte die Zeit anhalten.bei mir ist eher der Gedanke, das ich ja irgendwann nicht mehr da bin und nicht mehr meine Kinder und mein Mann und meine Familie seh.bevor ich das hatte habe ich mir immer eingeredet das ist halt so habe nie eine Erklärung gesucht und jetzt brauche ich für alles eine Erklärung wenn es keine gibt dann seh ich wieder schwarz und mal mir die schlimmsten Sachen aus.das mit dem Gedanken ich Fall gleich um wenn ich alleine mit meinen Kindern bin hab ich auch noch, das ist alles so nervig.ich würde so gern raus gehen und was unternehmen aber ich kann mich nicht aufraffen weil ich jederzeit den Gedanken im Kopf habe das kann ja heute das letzte mal sein und dann würde ich mich am liebsten verkriechen und hoffen das dass alles nur blöde Gedanken sind und ich noch ein paar Jahren da bin.wenn ich darüber schreibe gehts mir komischerweise wieder etwas besser und manchmal ist sogar alles wie normal aber dann frage ich mich warum habe ich ausgerechnet jetzt diesen Gedankengang vielleicht passiert mir ja dieses Jahr noch was um sonst bekommt man sowas nicht denke ich. machst du was gegen deine Ängste? Ich nehme jetzt seit ca.3 Wochen Tabletten und mach eine Therapie, ich finde das hilft mir etwas zumindest komm ich wieder über den Tag ohne das ich ständig Angst habe mir passiert jede Sekunde etwas.aber ich lebe irgendwie nur noch von Tag zu Tag und bete und bedanke mich jeden morgen und abend das ich noch lebe und gesund bin.das hilft mir auch etwas.

29.08.2015 13:18 • #43


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A


Über 30 Jahre Angsterfahrung,

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S

silli84
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oh ja Denise, das kenne ich auch... Als es damals bei mir angefangen hat, war meine größte Angst auch das sterben... Ich hatte ständig Angst ich könnte einen Herzinfarkt bekommen... Habe mich wenn ich unterwegs war immer nur wohl gefühlt wenn ich unterwegs n RTW gesehen habe und habe mir immer vor Augen gehalten wo denn nun das nächste Krankenhaus ist...
Ich nehme seit zwei Wochen wieder Sertralin. Habe ich vor ein paar Jahren schon genommen und bin gut damit zurecht gekommen. Momentan mekre ich noch keine konkrete Besserung aber das ist nach 2 Wochen ja auch noch nicht wirklich zu erwarten! Zur Therapie kann ich im Moment nicht, da ich niemanden habe, der meine Tochter aufpassen könnte... Mein Mann ist die ganze Woche unterwegs und kommt Freitags erst spät heim, mein Vater zu krank, meine Mutter zu weit weg und meine Schwestern haben selber Babys...
Obwohl ich das alles schon zig mal erlebt habe ist es immer wieder neu... Ich habe sogar das Gefühl dass es immer schlimmer wird...
Einfach mal unbeschwert leben... Das wär was...
LG

29.08.2015 18:25 • #50


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Vergissmeinicht
Hallo kaffeebohne,

nun, es scheint bei Dir immer verstärkt mit Reisen/Urlaub in Verbindung zu stehen. Jetzt ist es nach dem Urlaub. Kommst Du im Alltag zurecht?

#2


K
Hallo,ich bin vorgestern aus dem Urlaub gekommen und mein Körper läuft noch "Sturm".
Wie jedes Jahr.
Hat sich aber schon etwas beruhigt,so als wenn die "Wellen "langsam etwas ruhiger werden.

Ob ich im Alltag zurecht komme?
Ich kann ja eigentlich alles wieder machen,bin so weit nicht eingeschränkt.
Geh 2 mal die Woche zum Sport,habe ein Ehrenamt,einmal die Woche.

Aber irgendwas "fehlt" noch.
Fehlt MIR noch.
Das gilt es noch herauszufinden,wird noch spannend werden.
Aber,
wie eine kleine Spinne hockt die Angst in der Ecke und flüstert:
das ist ja alles zu viel für dich,schon dich lieber,du hast deinen Ruhestand verdient.

Es wird Zeit aufzustehen und zu gucken ,was ich noch für Wünsche habe Herz
Und da gilt es auch ,sich vom Partner ein Stück zu lösen ,der so gar keine Ambitionen für irgendwas hat seufzen
Aber ,ich glaube ,das hat nichts mit der "Nachhause kommen" Angst zu tun.
Denn das besteht schon seit ewigen Zeiten.
Vielleicht einfach ,wie seit vielen Jahren ,Augen zu und durch stirnrunzeln

Grüße Kaffeebohne

#3


Vergissmeinicht
Du hast nur dieses eine Leben kaffeebohne @ Augen zu und durch!

#4


K
Ja, wir haben nur dieses eine Leben ,aber ich möchts verstehen.

#5


Vergissmeinicht
Liebe kaffeebohne,

nun, schaue ich auf den Titel sprechen wir hier über 30 Jahre; das ist lange. Du wirst es erst verstehen, wenn Du offen und ehrlich zu Dir selber bist. Angst hat ihren Sinn.

#6


K
Wir haben in meiner Therapie in allen Ecken gegraben,jede Schublade aufgemacht,
ich kann jetzt verstehen, warum ich so bin wie ich bin.

Die Angst sitz immer noch in der Ecke wie eine Spinne ,mal mehr ,mal weniger

#7


denise-k
Hallo kaffeebohne,wie hälst du das seit 30 Jahren aus? Vor was hast du Angst?

#8


K
@denis k
Ja 30 Jahre ,wo sind sie geblieben.
Partner gefunden ,Kinder groß gezogen ,immer mit unterschiedlichen Angsten ,ein Klinikaufenthalt,zwei Therapien,Freunschaften geschlossen,mehr oder weniger angstfreie Zeiten.
Im Beruf erfolgreich gewesen,trotz aller Ängste und Depressionen.
Manchmal frage ich mich ,wie haste das alles geschafft Herz
Wenn man bedenkt,das ich nicht in der Lage war alleine einkaufen zu gehen Evil or Very Mad

Und trotzdem taucht Angst manchmal auf und ich weiß die Gründe nicht.
Eine gewisse Grundanspannung und ein erhöhtere Muskeltonus ist ständig da.
Dem versuche ich mit AT Training und Sport beizukommen.
Manchmal gehts ,manchmal eben nicht.
Grüße Kaffeebohne

#9


denise-k
Das ist krass.ich habe jetzt seit ca.8 Wochen diese Angst aber es ist so schlimm bei mir, habe jeden Tag Angst ich lebe nur noch heute und morgen ist alles weg und ich kann mit niemanden mehr reden oder meinen Kindern spielen oder leckere Sachen essen.oder einfach mal da sitzen und doof schauen.ich nehme jetzt seit 2 Wochen Tabletten da ist es etwas erträglicher geworden aber ich lebe nur so in den tag hinein und hoffe ich lebe morgen noch.vorallem habe ich Angst das mir was passiert weil ich zur Zeit so tollpatschig vin und mich überall Anstoße und irgendwie geht zur Zeit so viel kaputt daheim, aber vielleicht bilde ich mir das jetzt so ein wegen meinem Zustand? Ich weiß nicht mehr was ich glauben soll.es ist alles so schrecklich grad für mich.ich wünsche mir bloß das dass alles nur Gedanken sind und alles ist gut.

#10


Vergissmeinicht
@ kaffeebohne

Du scheinst Dich damit abgefunden zu haben?! Bist Du nie hinter Deine Ängste gekommen?

#11


K
@Vergissmeinicht
Mir hat es nicht geholfen "alte Knochen" auszugraben.
Mir hat geholfen auf mich zu schauen ,achtsam zu sein. Herz

Ich hab mich an die Angst gwöhnt
aber doch manchmal,ist sie mir fremd und ich weiß nicht ,warum sie da ist.
Und sie ist ja auch nicht jeden Tag zu" Besuch".
Und es nützt nix die Türen und Fenster zu verrammeln.
Am Besten alles aufmachen,so das sie zur Tür rein und zum Fenster wieder raus kann.
Sie sollte nicht im Wohnzimmer Platz nehmen

#12


Vergissmeinicht
Auch ne gute Formulierung kaffeebohne. Es ist immer so eine Sache mit dem Aufarbeiten von jüngster Kindheit an; bin da auch ein wenig zwiegespalten.

#13


W
Hallo kaffeebohne,

bei mir ist sie auch seit 30 Jahren, eine zeitlang war sie verreist...kam dann leider wieder zurück.

Sie macht sich leider immer wieder bemerkbar...dann wenn man sie am wenigsten braucht.

Ich versuche mit ihr umzugehen..mich abzulenken..viel unternehmen. Leider hat sie mir schon viel Zeit genommen,
wo ich sie viel zu sehr wahrgenommen habe. Ihr viel zu viel Raum gegeben habe. Ich mit den vielen Symptomen nicht umgehen konnte. Auch heute noch bekomme ich Angst vor der Angst. Bin viel weniger belastbar und total sensibel.

L.G. Waage

#14


Vergissmeinicht
Hallo waage.

Ich bin noch nicht so lange hier und von daher kenne ich Deine "Geschichte" eher weniger. Hast Du Dir je Hilfe geholt?

Mit Ablenken kommen wir aus meiner Sicht nicht weiter; die Angst ist stärker.

#15


W
Hallo Vergissmeinicht,

Als die Ängste bei mir anfingen, war das ein Thema ....wo sich die Ärzte noch nicht so richtig auskannten..
Oder man galt als übernervös...
Tabletten wurden mir genügend aufgeschrieben, wenn ich die alle genommen hätte...naja.
Habe lange Insidon genommen und bin auch in Therapie.

L.G. Waage

#16


Vergissmeinicht
Hallo waage,

ja, so erging es mir auch vor fast 21 Jahren. Die Ängste dauerten so rund 2 Jahre, dann hatte ich Wege gefunden. Nun, haben sich die Ängste erneut gmeldet, aber ohne größere körperlichen Symtome und fange kommende Woche ne Therapie nochmal an.

Hat Dir die Therapie bislang was gebracht?

#17

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W
Hallo vergissmeinnicht,

ja, die Therapie hilft mir..habe eine sehr nette Ärztin die sich sehr bemüht.

Bei mir ist leider viel passiert und dadurch bin ich traumatisiert...auch bezüglich Kindheit.
Aber darüber wird nicht dauernd geredet, möchte ich auch nicht...denn immer wieder das "Aufwühlen" bringt mir nichts.
Ich möchte damit abschließen. Leider sehr schwer, aber ich arbeite dran.

Gut das du eine Therapie anfängst...ich wollte lange nicht und habe es alleine versucht, war sicher der falsche Weg.

L.G. Waage

#18


Vergissmeinicht
Liebe Waage,

steht man noch relativ am Anfang schafft man es auch ohne Hilfe, zumal man heute etwas eher auf die psychische als auf die körperliche Ebene schiebt. Damals war das nicht so; leider.

Ich bin noch nicht lange hier im Forum und dennoch habe ich schon so einige Kindheitserlebnisse gelesen und auch meine war alles andere als liebevoll. Auch ich habe damit irgendwann einen Schlussstrich gezogen, auch wenn es ein Teil von mir ist. Weiter bringt uns dies nicht, wir hadern nur immer wieder mit uns selbst und das tut uns nicht gut.

#19


K
Mir hat eine Therapie geholfen "aufzuwachen".
Hat mir geholfen erst mal zu schauen :was hab ich für Bedürfnisse,was ist mein Anteil, der dafür sorgt ,das es mir nicht gut geht.
Ich habe erfahren ,das ich hochsensibel bin ,und deshalb schon empfindsamer,empfindlicher,das ist einfach so.

Ich hätte mir auch gewünscht ,das vor 30 Jahren es schon bessere Information gegeben hätte.
Aber das nützt mir jetzt auch nix,leider.

Und so ist man alt geworden mit der Angst,mit seinen ganzen Erfahrungen ,Erlebnissen ,ist trotzdem gewachsen und hat das Leben irgendwie gewuppt.

#20


A


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Mira Weyer
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