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Hallo alle zusammen,
ja ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Mein Sohn (9 Jahre) ist seit vier Wochen teilstationär in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie wegen extremen Ängsten.
Es fing alles nach Weihnachten an, daß er nicht mehr in die Schule gehen wollte. Alle Gründe die er nannte und von den wir wußten, daß Sie vielleicht dazu hätten beitragen können rechtfertigten allerdings nicht diese extreme Angst.
Ich muß dazusagen, daß er schon immer ein sehr ängstliches Kind war, eine Zeit lang stand auch die Diagnose des selektiven Mutismus im Raum. Aufgrund seiner starken Introvertiertheit und einiger Fein- und Grobmotorikdefizite besucht er auch eine Förderschule.
Ja, alles ging auch irgendwie aufwärts. Er war immer gut in der Schule, und ging auch immer gerne. Aber dann plötzlich von einem Tag auf den anderen ging es los. Meine erste Sorge war natürlich, daß irgendetwas extremes in der Schule vorgefallen wäre, allerdings wird das bis heute von Nico und auch den Lehrern und Klassenkameraden verneint.
Es wurde dann immer schlimmer, wir begannen wieder mit einer verstärkten ambulanten Therapie bei seiner Kinderpsychologin, aber auch das brachte keine erheblichen Fortschritte. Am liebsten würde er sich von morgends bis abends, 24 Stunden am Tag, an mich ketten.
Er warf sich eines Morgends vor mir auf den Boden und bettelte in eine Klinik kommen zu dürfen, da er dieses Gefühl nicht mehr aushält. Das war grausam!
Wir bekamen dann relativ schnell einen teilstationären Platz. So, und seitdem geht der Kampf natürlich erst richtig los. Er hat so eine Panik von mir getrennt zu sein, jetzt wird ihm erst so richtig bewußt, was es heißt auf einer Kinderpsychiatrie zu sein. Er wird morgends um halb sieben abgeholt und kommt erst abends um halb sechs zu Hause.
Nach den ersten Tagen ging er eines Abends nach unten mit den Worten: ich gehe jetzt nach unten und bringe mich um!
Ich komme mir teilweise vor wie in einem Alptraum, aus dem ich nicht aufwache.
Hat hier vielleicht auch irgendjemand in der Richtung Erfahrung mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie? Ich würde mich sehr gerne austauschen.
Ich hoffe jemand schreibt mir, fühle mich teilweise ganz schön verloren
Liebe Grüße von
Josy 39

16.03.2012 09:03 • 23.10.2015 #1


25 Antworten ↓


liebe josy,

zwar habe ich keine erfahrung mit der kinderpsychatrie aber ich möchte dir sagen wie sehr ich mit dir fühle!

habe auch einen behinderten sohn und weis wieviel kraft man braucht,davon wünsche ich dir und deinem jungen jede menge!!

alles gute
urmel

16.03.2012 21:15 • #2



Sohn ist in Kinderpsychiatrie - es ist so schwer als Mama

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Hallo Josy,

auch ich habe leider keine direkten Erfahrungen, wie du sie beschreibst.
Ich lese dein großes Leid und es wird mir eng ums Herz. Die Sorge um deinen Sohn und vor allem um Folgen die seiner Psyche auf lange Sicht schaden könnten kann ich absolut nachvollziehen! Ich drück dir die Daumen, dass die Psychologen mit ihm auf dem richtigen Weg sind.
Was sagen die Psychologen denn zu den Tagesverläufen mit ihm? Sehen sie Lösungsansätze?
Ich hoffe, dass sich die Tage für dich und deinen Sohn bald wieder normalisieren und dass euch konkret geholfen wird!
Ganz lieben Gruß,
Isie.

17.03.2012 00:24 • #3


Das würde mich alles auch sehr erschrecken, was du da beschreibst.

Wurde denn schon mal der IQ deines Sohnes getestet?

17.03.2012 01:07 • #4


Hallo Urmel, Irsie und der eine Gast der schrieb,

zuerst einmal möchte ich Euch danken, daß Ihr mir geschrieben habt, das fühlt sich schön an, wenn jemand tröstende Gedanken schickt.
Zu Deiner Frage Isie was die Psychologen sagen: Ja, die Psychologin und die Betreuer sagen, daß er schon leichte Fortschritte macht, aber das es trotz allem noch ein langer Weg sein kann. Die ersten Tage hat er sich ja auch nur an eine bestimmte Person drangehängt und verfolgte sie von Schritt zu Schritt . Mittlerweile hält er es auch schon mal eine kurze Zeit alleine aus. Nun ja, wir erfreuen uns an kleinen Dingen.
Zu Deiner Frage Gast B:
Also ein spezieller IQ-Test wurde noch nicht gemacht, ich glaube aber, daß die Klinik es noch vorhat.
Urmel:: Welche Defizite hat denn Dein Sohn? Besucht er auch eine Förderschule und wie alt ist er denn?
Ja, nun ist ja gott sei Dank Wochenende und Nico genießt das natürlich sehr.
Ich halte Euch auf dem Laufenden, vielen lieben Dank für Eure Unterstützung.

Liebe Grüße von Josy39

17.03.2012 09:06 • #5


Ein so jungen Kind mit so umfangreichen Problemen ohne scheinbare Ursachen, dass ist wirklich ein Drama. Fühl dich gedrückt, ich hoffe, du hast die kraft ihm zu geben was er braucht, damit er vielleicht irgendwann doch noch ein selbstständiges Leben führen kann.

17.03.2012 16:03 • #6


Erst mal ein angenehmes Wochenende für euch!
Hoffe der Start in die nächste Woche fällt nicht zu schwer. Ich werd an dich denken und deinen Kleinen.

Und ja, erfreuen wir uns an den kleinen Dingen AN den vielen kleinen Dingen und es ergibt ein Ganzes...
Lieben Gruß.

18.03.2012 01:14 • #7


Einhorn
Hallo Josy!

Ich kann mir vorstellen, dass es wirklich schwer ist, was du im Moment durchmachen musst. Du willst deinem Kind helfen und bist völlig machtlos. Du möchtest, dass es ihm besser geht.

Ich habe leider auch keine so extreme Erfahrung damit, aber ich weiß, dass es einer Mutter das Herz zerreisst, sein Kind so leiden zu sehen. Ich habe einen Sohn, der auch ziemlich an mir klebt. Im normalen Alltag geht es, er trifft sich mit seinen Freunden, fährt in die Stadt, ins Kino, aber bei Klassenfahrten hört der Spaß auf. Ich muss ihn immer wieder abholen, weil er nach Hause möchte. Und ich muss dazu sagen, das geht seit der Grundschule so, mittlerweile ist er 14 Jahre alt. Und immer wieder denke ich, das gibt sich mit dem Alter.

Das mit dem IQ- Test finde ich auch eine sehr gute Idee. Vielleicht seit ihr überrascht, wie gut er dabei abschneidet.

Aber die entscheidende Frage ist eigentlich, die ich mir auch immer wieder aufs neue stelle: gibt es etwas in dem Leben deines Kindes, dass er meint, immer für dich da sein zu müssen? Ich weiß, das es schwer ist, auf sowas Antworten zu finden. Aber Kinder werden nicht mit Ängsten geboren. Ich will dich nicht verletzen, aber ich denke, dass wir als Mütter auch etwas schuld daran haben. Und das meine ich aus eigener Erfahrung. Als mein Sohn eingeschult wurde, war ihm so schlecht die ersten Tage, dass ich ihn kaum zur Schule bekommen habe. Er musste sich den ganzen Weg übergeben. Das war eine sehr schlechte Erfahrung für mich und ich habe mich immer wieder gefragt.Warum?

Ich wünsche dir alles Liebe!

18.03.2012 01:56 • #8


Zitat von Josy39:
Es fing alles nach Weihnachten an, daß er nicht mehr in die Schule gehen wollte. Alle Gründe die er nannte und von den wir wußten, daß Sie vielleicht dazu hätten beitragen können rechtfertigten allerdings nicht diese extreme Angst.
Welche Gründe nannte er denn?

Und einen IQ-Test solltet ihr m.E. UNBEDINGT machen lassen. Im Schulpsychologischen Dienst oder/und in einem darauf spezialisierten Institut.
Viele gerade sehr überdurchschnittlich intelligente Kinder fühlen sich in der Schule gar nicht wohl und verweigern oft total.

Natürlich kann es auch andere Ursachen haben, wie Josy z.B. auch schrieb. Aber das Kind ohne ALLE Prüfungsmöglichkeiten einfach der Förderschule und den entsprechenden Fachleuten zu überlassen, kann ich gar nicht empfehlen.

18.03.2012 11:40 • #9


Zitat:
Ich muß dazusagen, daß er schon immer ein sehr ängstliches Kind war, eine Zeit lang stand auch die Diagnose des selektiven Mutismus im Raum. Aufgrund seiner starken Introvertiertheit und einiger Fein- und Grobmotorikdefizite besucht er auch eine Förderschule.

Könnte es sein, dass Dein Sohn hintergründig von Klassenkameraden gemobbt wird?
Oftmals trauen sich Kinder das nicht zu verpetzen, da sie so unter Druck gesetzt wurden?
Und da bei Deinem Sohn der Mutismus im Raume stand- wir Er es noch schwerer haben-dies auszudrücken.

Ist vielleicht auch familiär was vorgefallen, was Deinen Sohn belasten könnte?

Ansonsten glaube ich, ist Dein Sohn nun in guten Händen- aber alles braucht seine Zeit.

Ich kann gut verstehen, dass Du in Sorge bist Josy39.
Ich drück Euch mal die Daumen.

18.03.2012 14:19 • #10


Hallo Ihr Lieben alle zusammen!!

Oh Gott ist das süß, das Ihr so Anteil nehmt an unserer Problematik. Das ist so schön, daß man weiß, das da irgendwo jetzt Menschen sitzen, die an einen denken.
Das kann ich jetzt gerade auch so richtig brauchen. Ich weiß nicht, ob ich mich davor richtig verhalten habe oder nicht, vielleicht könnt Ihr mir helfen?!
Also........... ich habe mit Nico zusammen eine kleine Fahrradtour gemacht und als wir so nebeneinander fahren erzählt er mir plötzlich, daß die Geschichten von seiner Klassenkameradin ihm auch Angst eingejagt haben. Ich fragte ihn dann, welche Geschichten daß denn waren. Er erzählte dann von einem schwarzen Mann, den wohl alle nur den Killer nennen
Also, nur daß Ihr eine Ahnung habt, was das Mädchen so drauf hat.
Nun, irgendwas in mir sagte dann, ich sollte vielleicht mal mit Ihnen sprechen, wenn das auch ein kleiner Schritt für einen guten Therapieverlauf wäre. Naja, es ging total nach hinten los, sie beschuldigten mich, daß ich jetzt dieses Mädchen fertig machen möchte, nur um einen Schuldigen zu suchen.
Zu Deinen Fragen Einhorn,
, ja, Du hast mir einen Denkanstoß gegeben, darüber sollte ich mal nachdenken, warum er meint, immer bei mir sein zu müssen. Er meinte erst heute wieder zu mir, er hat Angst, daß mir etwas zustoßen könnte, wenn er nicht bei mir ist.
Mensche, wäre prima, wenn zusammen mit dem Kind auch eine Gebrauchsanleitung mit dabei wäre, nicht wahr?
Zu Deiner Frage pax:Ja, es gab sicherlich einige Geschehnisse, die auch dazu beigetragen haben können. Ich war selber vor drei Jahren in einer psychosomatischen Klinik wegen starken Depressionen und Angst und Panikattacken. Für Nico war das natürlich auch nicht leicht, fünf Wochen auf mich zu verzichten, meine Mutter kam, aber naja, die hat halt auch so ihre Macken. Dazu kommt, daß ich vor Nico eine Fehlgeburt hatte, die mich ziemlich mitnahm, somit versucht man natürlich fälschlicherweise dann dieses Wunschkind in Watte zu packen, damit ihm auch ja nichts passiert.
Zu Deiner Frage Gast B:
Die Gründe die er nannte, waren unter anderem, daß er von anderen Kindern auf dem Pausenhof festgehalten wurde, und sie haben verlangt, daß er etwas sagen soll, aber genau davor hat er ja immer so Angst, vor anderen zu reden.
Eine andere Vermutung sind die Harry Potter-Filme, die er zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte. Mein Mann glaubt, daß die ihm auch unbewußt Angst machten, obwohl er es verneint.
Nun ja, ich danke Euch auf alle Fälle soooooooooooooooooooo sehr für Eure Anteilnahme, tut echt gut.
Ich wünsche Euch allen auch einen schönen Wochenanfang, genügend Kraft für die kleinen und großen Baustellen, die einem im Alltag begegnen und schicke Euch dicke Umarmungen.
Ich halte Euch auf dem Laufenden,
ganz, ganz, ganz, ganz liebe Grüße von

Josy 39

18.03.2012 20:46 • #11


Hallo liebe Josy,
Deine Sorgen haben mich sehr traurig gestimmt,gerne würde ich Dir auch mit meinen Worten beistehen.
Du musst weiterhin stark sein und keine traurigkeit vor Deinen Sohn zeigen denn Dein Lächeln ist Nahrung für Seine kleine Kinderseele.
Höre konzentriert zu wenn Dein Sohn Dir was erzählen will..vielleicht ist das keine eingebildete Angst Die er empfindet...vielleicht hat er wircklich was schlimmes Erlebt und hat Dir nicht alles erzählt...
Wenn es nicht der Fall ist dann hab Geduld denn auch für Euch wird wieder die Sonne scheinen.
Alles Liebe Tanne

18.03.2012 21:23 • #12


Hallo,

ich kann dich so gut verstehen. Meine Tochter ist 12 und hat seit 1 Jahr Agoraphobie. Es war so schlimm das sie noch nicht einmal alleine auf die Toilette zu Hause gehen konnte. Zigmal im Krankenhaus und wir konnten uns nur mit dem Rollstuhl vorwärts bewegen. Erschwerend kommt dazu das wir in Spanien wohnen und die medizinische Versorgung mentaler Probleme schlecht ist. Ich kann total nachvollziehen wie man sich als Mutter fühlt. Ich habe Momente gehabt wo ich selber so eine schreckliche Angst um mein Kind gehabt habe und nicht mehr weiter wusste. Inzwischen geht es schon besser (mit Medikamenten), aber sehr, sehr langsam und ich bin mir nicht sicher ob sie jemals ein völlig normales Leben führen kann. Natürlich ist das übrige Familienleben auch sehr eingeschränkt. Wir können nicht gemeinsam etwas unternehmen, essen gehen oder sonstiges. Darunter leiden die Beziehungen aller übrigen Familienmitglieder und auch die mit meinem Mann, da wir nie einer Meinung in Bezug auf Erziehungsfragen sind. Ich bin manchmal so mit den Nerven fertig und habe leider niemand der mich ab und zu ein wenig aufbaut. Je nach Tageslaune meiner Tochter ist auch meine Stimmung, sie zieht mich einfach oft stimmungsmässig nach unten .... Viele Grüsse.

18.03.2012 21:34 • #13


Guten Morgen Ihr Lieben,

Ja, eine neue Woche, ein neuer Start. Ich hoffe Ihr seid alle gut aus den Federn gekommen.
Liebe Kassel 2:
Ich habe richtig Gänsehaut bekommen, als ich gerade Deinen Beitrag gelesen habe. Es tut mir sehr leid. Ja, es zerreißt einem fast das Mutterherz das Kind so leiden zu sehen. Und es ist so schwer, dem Kind dann gegenüber möglichst immer Stärke und Zuspruch zu geben und zu sagen, alles wird gut, obwohl man selber nicht sicher ist, wann das der Fall sein wird. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns weiterhin austauschen können, evtl. auch über Mailkontakt, damit ich Dir vielleicht auch Zuspruch und Kraft schicken kann.
Gab es bei Deiner Tochter bestimmte Gründe, die die Agoraphobie ausgelöst haben? Wie ist es denn momentan, geht sie zur Schule? Ich wünsche Dir einen schönen Tag, genieße die kleinen, unscheinbaren Dinge und erfreue Dich an ihnen.

Danke auch für Deine lieben Worte TANNE:
Ja, das werde ich tun, ich höre ihm immer zu und stehe ihm natürlich bei. Gott sei Dank steht ja nun auch der Frühling vor der Tür, warme Sonnenstrahlen auf der Haut erhöhen auch das Glücksbarometer.

Nico hat heute früh wieder ziemlich geweint, klar Montags ist es halt immer am schlimmsten. Ich glaube von Montagmorgenden ist niemand so wirklich begeistert. Aber es läuft wenigstens schon mal besser wie am Anfang. Da mußte ich ihn ja mit Gewalt aus dem Bett ziehen, ihn anziehen, ihm die Zähneputzen, da hat er sich ja total verweigert. Nun klappt das wenigstens schon wieder selber, wieder ein kleiner Schritt von vielen...!

So Ihr Lieben, freue mich wieder von Euch zu hören, fühlt Euch gedrückt, wünsche Euch viel Kraft für den heutigen Tag,

Eure Josy 39

19.03.2012 08:25 • #14


Danke für Deinen Zuspruch. Meiner Tochter geht es besser und sie geht auch wieder zur Schule, am Anfang ging sie nicht auf den Pausenhof und kann auch immer noch nicht am Schulsport teilnehmen (findet draussen statt). Sie war immer eine Super-Schülerin mit Bestnoten, leider ist das die letzten Monate nicht mehr so (ist mir aber auch nicht wirklich wichtig denn was zählt ist momentan sie selbst). Sie hat einfach nicht die Kraft und Willensstärke täglich zu lernen und die Lehrer sind teilweise schrecklich, so wenig Verständnis für ihr Problem. Ich will mich aber nicht beschweren, verglichen mit der Situation vor ein paar Monaten geht es uns richtig gut. Gott sei Dank sind mir meine anderen beiden Kinder eine grosse Hilfe und haben viel Geduld (was man leider nicht von meinem Mann sagen kann, für ihn ist die Situation eine Nummer zu gross). Mir geht es auch schon besser, aber ich merke, das ich seit Beginn des Problems einen Knacks habe, ich heule bei jeder Gelegenheit, bin übersensibel und es fällt mir schwer mich über Dinge zu freuen. Ich versuche zumindest einmal in der Woche abzuschalten und allein mit Freunden auszugehen um andere Dinge zu hören und zu sehen. Danke fürs Zuhören und alles, alles Gute für Deinen Sohn.

19.03.2012 22:38 • #15


Ja gemobbt wird viel in den Schulen, daher ist die Frage wie er auf einen angesprochenen Schulwechsel reagiert. Als Anregung möchte ich noch sagen, dass es nicht nur wichtig ist, dass das Kind therapeutisch betreut wird sondern auch die Familie. Macht ihr eine Familientherapie oder etwas in der Art? Eine uberbehutung kann man nicht von heute auf morgen lösen, aber beim Kind Selbstvertrauen aufbauen und ihn in die Selbstständigkeit führen, dass ist wichtig und wenn es in der Familie Traumata gegeben hat, die zu der Situation geführt hat, dann kann man daran arbeiten.

19.03.2012 22:48 • #16


Hallo ihr Lieben,

ich freue mich für euch Josy, dass ihr kleine Erfolgserlebnisse verbuchen könnt. Vielleicht nimmt dein Sohn langsam den neuen Wochen-Rhytmus an, auch wenn es sicherlich schöneres gibt.

Ich finde es gut, dass du bie diesem Mädchen mit den schrägen Geschichten nachgehakt hast. Du willst als Mutter nun mal zu einer Lösung kommen oder zumindest ihr nahe kommen. Verstehe die Aufregung der anderen Parteien gar nicht. Wenn dieses Mädchen solche beängstigenden Geschichten herum erzählt, darf man ja wohl mal nachfragen

Wünsche euch viel Kraft in dieser Zeit,
LG, Isie.

22.03.2012 22:36 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Guten Morgen!!

Jetzt habe ich ein paar Tage nichts von mir hören lassen. Ich hoffe, Ihr seid wohlauf und schaut noch bei mir vorbei?!!
Ja, wir hatten gestern einen Termin bei der Psychologin, sie sagte, daß ein großer Teil der Diagnostik nun abgeschlossen wäre und sie vermuten, daß Nico eventuell Autist sein könnte. Nun, das war natürlich ein großer Schock, allerdings irgendwie auch erleichternd, da ich ja die ganzen Jahre immer schon vermutet habe, daß er irgendwie die Tendenz dazu hat.
Würde mich freuen, mal wieder von Euch zu lesen.

Seid lieb gegrüßt,

Eure Josy39

29.03.2012 07:47 • #18



Hallo Josy 39,
ich hoffe die Diagnose Deines Sohnes erleichtert Dir die Behandlung, in Deutschland ist es Gott sei Dank einfacher wie hier in Spanien. Heute gab es Noten, der Lehrer sagte meine Tochter wäre hochbegabt aber lässt sich hängen. Ist mir auch klar, aber wie motiviert man? Vorgestern beim Psychologen erzählte ich wie aggressiv meine Tochter in letzter Zeit ist. Die Antwort war das bis sie mich nicht mit einem Messer verfolgt ich es aushalten müsste. Entzückend nicht wahr? Muss ich mir wirklich alles gefallen lassen? Liebe heisst doch nicht sich seinen Kinder total unterordnen zu müssen.
Bis bald und schöne Ostertage.

30.03.2012 20:06 • #20



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