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@badibu, nehme auch 30mg Mirta seit Jahren, hilft bei mir auch nicht gegen Angst/Panik, lediglich zur Sedierung. Das mit dem Aufschrecken habe ich auch hi und da. Denke, das hat damit zu tun, dass wenn du langsam wegdämmerst, es mit der Angst zu tun kriegst. Unterbewusster Kontrollverlust über den Körper. So viel ich weiss, ist das aber nicht gefährlich.

@1980dafiduck
Du schreibst, dass du Probleme mit Bandscheiben, LWS, HWS hast.

Kenne perönlich Leute, welche mit Antidepressiva behandelt wurden obschon die Symptome schlussendlich auf Probleme mit der LWS und HWS zurückzuführen waren. Ich gehe davon aus, du hast die entsprechenden Untersuchungen alle hinter dir und hast dich auch behandeln lassen?

Aus eigener Erfahrung half bei mir nachhaltig die MANUELLE Therapie (blockierte Rippen und HW, durch dies auch leichte Entzündungen der Gelenke und Muskeln möglich). Schon nach der ersten Richttherapie konnte ich deutlich besser bzw. leichter atmen, Schwindel, Benommenheit und Verspannungen im Hals/Nackenbereich etc. wurden auch weniger. Laut dem Arzt können hierdurch sehr viele und teils halt eben auch unerklärliche Symptome ausgelöst werden, sogar Herzrythmusstörungen.

09.04.2020 14:42 • x 2 #41


l1980lDaFiDuck
Danke für deine Hilfe.
Diese Symptome machen mich echt fertig.
Man fühlt sich noch dazu wie eine Dauergrippe....
Sogar Tavor macht sie nicht weg werde nur etwas ruhig davon.
Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll.....2 Mal Stationäre Therapie , 1 Mal Tagesklinik , und Psychotherapie Nix hat geholfen und ganz ehrlich ich denke bei mir kommt die Panik durch die körperlichen Symptome und das man sich kaputt und Depressiv fühlt wenn man jeden Tag mit Schmerzen und anderen Symtomen sich Herumplagen muss denke ich ist es normal.

09.04.2020 20:39 • x 1 #42


Reh666
Hallo,
mir geht es ähnlich wie dir! Habe auch viele Symptome. Momentan ist Herzklopfen und Luftnot und so ein komisches , unbeschreibliches Gefühl , ich sag immer, wie ein Zombie mit Glasglocke überm Kopf , im Vordergrund! Unerträglich und immer präsent!
Das geht seit 2,5 Jahren so und seit 1,5 Jahren bin ich in Therapie! Aber an den Symptomen hat sich nichts geändert!
Ich bin momentan sehr verzweifelt und habe den starken Drang wieder zum Arzt zu gehen....
Wahrscheinlich kann dir mein Beitrag nicht so viel helfen, aber ich fühl mich immer ein wenig besser, wenn ich merke, dass ich nicht allein bin!

09.04.2020 20:52 • x 1 #43


kleinesAngsthaeschen
Zitat von Badibu:
Ich habe auch riesen Probleme mit dem Puls. Aber auch schon ewig. Als ich zum Grundwehrdienst musste, und eh schon Angst bezüglich meines Herzens hatte, und natürlich wird beim Antritt auch mal der Puls gemessen. Und die tollen Truppenärzte machten sich Minutenlang über mich lächerlich, weil ich einen schnellen Ruhepuls habe. "Du wirst damit nicht alt werden" "Am besten erschießen wir dich gleich, und ersparen dir das Leiden" "Du hast das Herz von einer Maus" Der Grundwehrdienst war für mich wirklich mental eine richtige Herausforderung mit solchen ...



Hallo, ich habe gelesen, das du einen Hormontest machen hast lassen. Kam da was raus?
Mich interessiert das, da ich mir schon überlegt habe ob das bei mir auch mit den Hormonen zusammen liegt
Liebe Grüße Maike

09.04.2020 21:59 • #44


Symptome wie Dauergrippe?

11.04.2020 02:46 • #45


Hormone sind in Ordnung, Schilddrüsenwerte auch

11.04.2020 03:17 • #46


Bernd64
Guten morgen,

gestern habe ich mich durch eure Beiträge in dieser Rubrik gelesen.

Erst wollte ich nur Interesse halber in dieser Rubrik lesen.

Dann wollte ich erst auf die vielen Symptome eingehen aber sagte mir dann schlafe mal eine Nacht drüber.

Und jetzt wird es bestimmt ein etwas längerer Text... Sorry...

@Badibu ... Dein Einstieg (erster Beitrag in dieser Rubrik) hätte von mir sein können, vor 30 Jahren, ob wohl ich sicher bin das du eine ganz andere Kindheit hattest als ich.

Nun fällt mir in vielen Beiträgen auf, das es viel um die Angst die Panik und die Symptome geht aber wenig um die Ursachen.

Ich meine die wirklich tiefen Ursachen die sogar möglicherweise bei den meisten Menschen ähnlich sind.

Dazu betrachte ich in meinem Fall das alltägliche Verhalten das geprägt ist von Entstehung (Mutterleib auch da bekommen wir schon so einiges mit) Kleinkindzeit, Kindsein, Pupertät, erwachsen werden und erwachsenen sein.

Innerhalb dieses Pfades bekommen wir und damit meine ich nicht den bewussten Teil von uns so einiges an "Informationen", Erlebnissen, Traumata nicht nur über uns sondern auch über unsere Umwelt, Familie das dasein.

Und eines Tages bekommen (nicht alle aber es scheint mir immer mehr) wir ein ziepen hier ein drücken da, Angst, Panik , Unruhe und oder Depressionen.

Und wie Menschen so sind, versuchen sie verständlicherweise das Probleme erst von den Symptomen her zu begreifen.

Wenn dann soweit geklärt ist das es nicht durch etwas Organisches ist, wird dann die " Keule der Psyche " bemüht ohne zu klären was das eigentlich ist.

Ich versuche mal mit diesen Gedanken eine Anstoß zu geben ...

Wie glauben wir eigentlich, wie sich unser innerstes ich sich bemerkbar machen soll, wenn wir es Tag für Tag übergehen, ignorieren vielleicht sogar misshandeln.

Das Unterbewusstsein die "Seele" ist nicht in der Lage zu sprechen, sie kann Gefühle machen und auch via Nervensystem alle Arten an Symptomen bereiten. Sie kann das autonome System in uns steuern.

Evolutionär ist sie viel älter als das Bewusstsein und diese Form hat rund 400 Millionen Jahre mehr Lebenserfahrung aber eben kein Bewusstsein!

Früher haben die Menschen geglaubt die Seele ist im Herzen.

Wenn man der Seele zu wieder lebt dann spürt nan das oft in der Brust.

Es atmet sich schwer, es gibt so ein Druck, das Herz kopft stark und so weiter.

Aber auch gehen Gefühle durch den Bauch.

Wir kennen die Sprüche.. "Das ist mir auf den Magen geschlagen"

Werden die ersten der kleinen Symptome übergangen dann wird das "Seelengeschrei" größer bis hin zu Symptome die man sich nicht wünschen kann.

Die Erfahrung der letzten 100 Jahre was die psychische Betrachtung angeht hat sehr viele Fortschritte gemacht.

Aber wie wir alle mittlerweile merken auch ihre Grenzen.

Denn ohne unsere Seele oder wenn man so will unser unbewusstes ich mit ins Boot zu nehmen werden wir es schwer haben diese Symptome zu verstehen.

Früher haben die Menschen noch von Berufungen gesprochen daher ja auch der Name Beruf.

Und da hat auch noch jeder wahrscheinlich eine andere Berufung...

Vielleicht hilft es mal zu sehen was man selber für eine hat unabhängig von Geld und dem n.ckten überleben.

Dabei lasse ich es erst einmal und mache mir mal ein Heißgetränk...

Wahrscheinlich ein nicht Koffeinhaltigen Kaffee... Nicht das mein Herzklabastern sich wieder mehr meldet weil Koffein mir nicht gut tut.

Lieben Gruß an euch...

Ps: Symptome habe ich immer

11.04.2020 08:26 • x 2 #47


Hey danke für deinen Beitrag
Ich verstehe dich, und gebe dir recht. Mir ist das schon klar, dennoch besitze ich die Naivität bzw das Wunschdenken, so weiterzumachen aber eben ohne Symptome.
Mein Leben ist eine Baustelle, ich müsste so einiges ändern.
Leider hab ich auch den Bezug zu mir und meinen Körper verloren, ich würde nicht wissen wo ich Anfangen sollte, ich verstehe auch nicht was mein Körper bzw meine Seele von mir will, die Kommunikation ist gestört. Bewusst zieh ich die Schultern hoch, das Unterbewusstsein sieht diese Situationen anders. Es ist schwierig dort einzudringen und das Unterbewussstein, oder das Innere Kind wirklich zu verstehen, und auch dieses Leid bewusst aufzunehmen. Es ist ein Leiden was dort wohnt, und ich denke man kapselt dies ab. Man müsste dort eindringen, und sich diesen Leid auch ein wenig ergeben, um zu spüren wie es dort aussieht, um zu verstehen.
Warum dies nicht richtig funktioniert weiß ich nicht, adaptives Vermeidungsverhalten oder falsches Verhalten zum Zweck des vermeintlichen Schonens, Schutzes, wie auch immer. Es ist ja auch immer eine lange Zeitspanne, bis man in einem Zustand kommt, wo die Körperlichen Symptome auftreten. Es ist eine lange Zeitspanne an Vermeidung, und an kontraproduktiven Verhalten. Da geht natürlich diese Verbindung auch verloren. Ich denke viele haben den Eindruck dass man vom Mensch seien und dem normalen Leben abkommt, und in einen Zustand kommt, der als unnormal zu Betrachten ist.
Dieses ins Innere gehen wird ja natürlich auch bewusst abgelehnt. Denn ich sträube mich davor schon Jahre, und wenn ich mich davor nicht sträuben würde, hätte ich diese Problematik ja auch nicht. Deswegen wird es auf die Physische Ebene verlagert, denn diese kann man "behandeln". Man sieht das wie eine Maschine, wo man ein wenig Öl dazu gibt, und dann läuft das Ding wieder. Dem ist aber leider nicht so. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch eine Art des Inneren auf etwas aufmerksam zu machen.
Ich glaube diesen Schritt, das Grundproblem, muss man angehen. Und je mehr sich dort angestaut hat, desto schwieriger ist es auch.
Aber es hat die oberste Priorität. Den dies ist das Problem, nicht die Extrasystole, nicht der Schwindel, nicht dieses oder jenes Symptom.

Ich danke dir für deinen Beitrag, und wünsche dir auch nen lieben Gruß

11.04.2020 08:53 • x 2 #48


Bernd64
Hallo @Badibu ,

Ja .. Das ist so... Da kommt man gar nicht so einfach ran.

Was wir dort erleben ist die "Vertreibung aus dem Paradies". Aber das ist eine nach Bernd lange Geschichte.


Als ersten kann man versuchen erst ein mal wieder zu weinen.
Das ist ein direkter Kontakt.

Und dafür braucht man natürlich die Trauer über sein tun bzw. die Trauer was einem angetan wurde.

Dann braucht es das Vergeben an den taten die diese Trauer auslösen denn sonst kann man nicht loslassen.

Dabei lasses es erst mal..
Vielleicht sagt dir das schon was.

Lieben Gruß...

Jetzt stehe ich mal auf und mach mich mal Landfein

11.04.2020 10:07 • x 1 #49


Bernd64
Ps: @Badibu .... Du bist schon so weit in deinen jungen Jahren...

Die Erkenntniss ist doch schon da!
Ist klar das wenn man da drinn steckt kann man nicht den Ausweg sehen.

Das ist so wie mit der Galaxie Milchstraße. Wir sind zwar drinn aber wie sie Aussieht denken wir uns weil wir andere Galaxien sehen.

Deshalb ist auch ein guter Therapeut/Therapeutin wichtig.
Ich habe es bis heute auch ohne soweit hinbekommen aber ich hätte es wohl einfacher haben können.

Meine kurzer Versuch mit einem Therapeuten ging bei mir nicht so gut.

Wir hatten verschiedene Wertevorstellungen und ausserdem hatte er glaube ich ein Machtprobelm.
Der Therapeut meines Sohnes hat mir nur mal gesagt das ich meine Krise bis dato mit Therapeut auch nicht besser hinbekommen hätte.

Naja was noch nicht ist das kann ja noch werden.

11.04.2020 10:46 • #50


Pressline63
hey, hab deinen Beitrag erst jetzt gelesen und ich kann dir aus Erfahrung nur sagen, dass Angst alles bewirken kann. Ich hatte Sehstörungen, hängt mit dem Blutdruck zusammen, der bei Angst hoch ist. Schwindel ist auch ein Symptom. Kribbeln oder Schmerzen in den Fingern kommt wenn zur Angst Panik dazu kommt. Da hyperventiliert man, oft unbemerkt, und das verursacht das. Verspannungen in Halswirbelsäule kommt vom Schultern hochziehen, das macht man ganz automatisch bei Angst, auch oft unbemerkt. Was mir hilft ist Entspannung durch Anspannung, kannst dir runterladen z.B. bei Techniker Krankenkasse(kostenlos) oder bei anderen Anbietern. Ich habe das immer am Abend gemacht, denn totale Entspannung nach so viel Anspannung macht etwas müde. Probiers einfach mal aus. Angst kann einem das Leben zur Hölle machen. Es gibt noch viele andere Symptome, wie Durchfall, Magenkrämpfe, Atemstörungen usw. Ich hoffe dass ich dir etwas weiterhelfen konnte.

17.04.2020 14:17 • x 4 #51


tuffie 01
Hallo,
Sehr hohes Fieber angeschwollene Lymphknoten.
Etc
Ja Entspannung ist das a und o

Nehme dir doch Mal eine Pause von deiner Arbeit.
Urlaub oder Krankenschein.
Vielleicht musst du einfach Mal in deinem Leben aufräumen.
Weg mit den alten Ärger etc oder Gewohnheiten oder auch Arbeit .
Neuanfang .

17.04.2020 16:23 • #52


Ist bei mir auch so.
Von Sehstörungen über gefühlte Blinddarmentzündungen zu visuellen und auditiven Halluzinationen ist eigentlich alles dabei. Schwindel, Gehstörungen, Herzneurose (natürlich), Herzstolpern, Schüttelfrost, Übelkeit, Atemnot, undefinierbare Empfindungen, Stechen hier, Schmerzen da, Taubheitsgefühle und alles, was man sich sonst ausdenken kann. Bei meiner mündlichen Abiprüfung vor über 10 Jahren hatte ich komplett taube Zehen. Ich habe mal eine ganze Woche lang dauerhaft gezittert, ohne krank zu sein. Es ist echt komplett verrückt, was der Körper alles für "Probleme" haben kann... Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.
Ich habe nicht jedes Problem auf physische Ursachen überprüft, aber ein paar davon schon, und nie war irgendwas. Halt die Ohren steif, irgendwann kennst du die Pappenheimer. Been there, done that...

20.04.2020 02:03 • x 1 #53


Das ist wohl war,die Psyche kann einem so viel vorgaukeln.Hätte ich früher nie für möglich gehalten.Und das hier im Forum zu lesen das es anderen genauso geht mit den vielen Symptomen das beruhigt

Vor 4 Stunden • #54


Robinson
Zitat von Bernd64:
Dazu betrachte ich in meinem Fall das alltägliche Verhalten das geprägt ist von Entstehung (Mutterleib auch da bekommen wir schon so einiges mit) Kleinkindzeit, Kindsein, Pupertät, erwachsen werden und erwachsenen sein.

Innerhalb dieses Pfades bekommen wir und damit meine ich nicht den bewussten Teil von uns so einiges an "Informationen", Erlebnissen, Traumata nicht nur über uns sondern auch über unsere Umwelt, Familie das dasein.


Hallo Bernd,
ich glaube, das ist bei 90 Prozent aller Psychosomatischen Probleme der Fall.
Auch wenn uns das nicht mehr Bewusst oder nur Halbbewusst ist.
Und so doktorn wir mit allem Möglichen Medikamenten und anderen Methoden an uns herum, oft ohne Erfolg.
Aber dafür können wir nichts, denn wir laufen in diesen Fehlprägungen blind durchs Leben und machen, wie Paul Watzlawieck schon sagte, immer mehr vom gleichen.
Also von aussen 'was machen'.
Ich versuche, meine Biografie aufzuarbeiten, was schwer ist, denn das ist ja nicht Objektiv.
Doch ich kam auf ein Verlassenheitstrauma und ein Ablehnungstrauma in der Kindheit.
Tenor ist: ich darf nicht sein, und wenn doch, dann nur zum Preis der Überanpassung.
Das ist mein Urschleim, auf dem sich alles andere aufbaut in meiner Biografie.
Ich weiss nicht, ob es hier erlaubt ist, sonst bitte löschen, aber der Vortrag von Professor Franz Ruppert erklärt es besser als ich es kann:

https://youtu.be/MK3t6lw4wuI?list=PL082E92815EC1E98B

Ich hatte schon als Kleinkind Angst vor Wasser, Löcher, Leere und Hypochondrische Ängste.
Angst vor dem Überwältigt werden und dem Verschlungen sein zum einen und der grausamen Leere und Einsamkeit zum anderen.
Die Welt (und die Menschen) ist für mich ein gefährlicher, unzuverlässiger Ort, wo sich die Spielregeln zu oft ändern und ich weiss nichtmal genau wer ich bin.

Es ist schon ein Wagnis aber auch eine Chance das mal tiefer auszuloten finde ich.
Aber ich weiss auch, dass viele eine Horrorangst davor haben.
Aber ich finde, der Weg geht durch die Angst, wenn sie erst mal fassbar geworden ist.
Findest du auch?

Gruss Robinson...

Vor 1 Stunde • #55


Bernd64
Zitat von Robinson:
Hallo Bernd,ich glaube, das ist bei 90 Prozent aller Psychosomatischen Probleme der Fall.Auch wenn uns das nicht mehr Bewusst oder nur Halbbewusst ist.Und so doktorn wir mit allem Möglichen Medikamenten und anderen Methoden an uns herum, oft ohne Erfolg.Aber dafür können wir nichts, denn wir laufen in diesen Fehlprägungen blind durchs Leben und machen, wie Paul Watzlawieck schon sagte, immer mehr vom gleichen.Also von aussen 'was machen'.Ich versuche, meine Biografie aufzuarbeiten, was schwer ist, denn das ist ja nicht Objektiv.Doch ich kam auf ein Verlassenheitstrauma und ein Ablehnungstrauma in der Kindheit.Tenor ist: ich darf nicht sein, und wenn doch, dann nur zum Preis der Überanpassung.Das ist mein Urschleim, auf dem sich alles andere aufbaut in meiner Biografie.Ich weiss nicht, ob es hier erlaubt ist, sonst bitte löschen, aber der Vortrag von Professor Franz Ruppert erklärt es besser als ich es kann: Ich hatte schon als Kleinkind Angst vor Wasser, Löcher, Leere und Hypochondrische Ängste.Angst vor dem Überwältigt werden und dem Verschlungen sein zum einen und der grausamen Leere und Einsamkeit zum anderen.Die Welt (und die Menschen) ist für mich ein gefährlicher, unzuverlässiger Ort, wo sich die Spielregeln zu oft ändern und ich weiss nichtmal genau wer ich bin.Es ist schon ein Wagnis aber auch eine Chance das mal tiefer auszuloten finde ich.Aber ich weiss auch, dass viele eine Horrorangst davor haben.Aber ich finde, der Weg geht durch die Angst, wenn sie erst mal fassbar geworden ist.Findest du auch?Gruss Robinson...


Ja ... Ich sehe heute Krisen mehr als Chance.
Denn mein Ansatz ist immer in erster Linie das Unterbewusstsein, die Seele die sich meldet.
Oft ist es der Lebenswandel oder die nicht geklärten Konflikte, durch meist gesetzte Traumata, die Seele veranlassen uns liebevoll in den Hintern zu treten.

Erst die Krisen haben mich im tief inneren wachsen lassen.

Lieben Gruß Bernd

Vor 21 Minuten • #56




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