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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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kadisha
Zitat von Joyce_91:
@kadisha jaaaa danke, dass du das auch sagst! ich habe es meinem Psychologen und Hausarzt gemeldet, dass es immer zweite Tage vor Mens und dann die ...

Ja. Ich habe das selbe Problem. Entweder kurz vor der Regel oder mit der Regel geht es mir schlechter. Und manchmal auch zum Eisprung. Also genau wie du es grade schreibst.

Ich habe auch Hashimoto. Weiß nicht wie das da mit reinspielt. Pille habe ich als Teenager bekommen, die habe ich überhaupt nicht vertragen. Würde ich auch nicht noch mal nehmen….

Ist mir bei dir nur aufgefallen, weil du geschrieben hast du hattest eine gute Woche. Und davor ging’s dir schlecht. Das klang für mich irgendwie zyklisch, bzw. hat mich an mich erinnert. Zuletzt ging’s mir einen Tag vor der Regel schlecht. Und heute nach der Regel atme ich grade wieder auf …

#41


Dunkelbunte
Zitat von Joyce_91:
Wer hatte ähnliche Symptome mit Schwindel, Benommenheit, Herzklopfen, Übelkeit und Angst?

Ich habe es seit frühester Kindheit.

Bei mir ist es eine dissoziative Störung. Link unten...

Bei mir ist es immer ein Anzeiger von Überforderung. Immer. Dann hilft nur die Situation verlassen bzw mich rausnehmen aus der Belastung. Und Skills wie zb in meinem Fall Kälte auf der Haut.

https://www.ukbonn.de/psychiatrie-und-p...toerungen/

#42


A


Seit Wochen Angst - wie schafft man das nur? Brauche Hilfe

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Joyce_91
Hallo nochmal in die Runde. Vielleicht kommt je der ein oder andere Leser / Leserin hier nochmal vorbei und ich möchte hiermit alle nochmal ermutigen:
1. Die KVT ist wirklich sehr hilfreich bei mir. Ich sehe viel deutlicher woher die Ängste kommen und was ich anders haben möchte und zwar langfristig. Zu Beginn der ganzen Sch***e habe ich immer gesagt "ich möchte mein altes Lebens endlich wieder". Die Therapie hat mir geholfen zu sehen "Nein- genau dieses alte Leben hat mich hierher gebracht". Ich kann nun anders handeln und mein Leben angehen.

2. Ich gehe ab Montag noch in die Tagesklinik. Darauf bin ich sehr gespannt. Werde gerne dazu nochmal berichten

3. Ich möchte nach wie vor keine Medikamente einnehmen wie Sertralin. Meine Angst ist zu groß, dass die Nebenwirkungen zu stark sind. Die KVT hat mich aber dahin gebracht es niemals einfach komplett auszuschließen, sondern offen zu bleiben. Ich habe das Medikament hier und habe mit mir selbst einen Deal, ab wann ich es doch beginne.

4. Gerade kam der Anruf zu meinen Mikronährstoffen. Da ist wirklich einiges Durcheinander. Neben Eisenmangel und Vitamin-D-Mangel, habe ich auch einen satten Mangel an Magnesium und vor allem Vitamin B6. Gerade Vitamin B-6 wird wohl meine richtig wichtige Baustelle sein.
Parallel ist bei mir das Eppstein-Barr-Virus reaktiviert und ich erhalte ein Mittel zum pushen des Immunsystems.

5. Ich habe meine Hormone checken lassen, weil ich etwa 5 Tage rund um Periode am meisten Probleme habe.
Der Blutcheck war völlig unauffällig aber dennoch bin ich überzeugt, dass Hormone und PMS eine Rolle bei mir spielen. Ich gehe also noch sanfter mit mir um in der letzten Woche vor der Mens und bin gleichzeitig froh, keine Hormone einnehmen zu müssen.

Also - falls ihr hier gerade lest, weil ich am Anfang einer Angststörung seid: Es gibt einige viele Stellschrauben. Nicht aufgeben!

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kadisha
Hey. Welches Mittel bekommst du wegen dem Eppstar Bar Virus ?

#44


Greta__
Ich glaube mit der Tagesklinik bist du gut aufgestellt. Evtl. benötigst du kein AD, wenn du deine Mängel ausgleichst.

Mir hat Magnesiumglycinat sehr geholfen, das nehme ich abends immer. Durch meine Hormonersatztherapie plus DHEA sind meine Symptome fast gänzlich verschwunden. Ich habe das Glück einen Endokrinologen zu haben, der sich auf weibliche Hormone spezialisiert hat.

Escitalopram nehme ich nur noch 5 mg, das wird zum Ende des Sommers ausgeschlichen.

Ich freue mich, wenn du von der Tagesklinik berichten magst.

x 2 #45


Joyce_91
Hallo zusammen,

Zwischenstand zur Tagesklinik lachen

Ich bin nun 9 Tage dort. Die ersten beiden Tage war ich natürlich super unruhig und angsterfüllt aber es legt sich, da alles dort wie eine ständige Exposition für mich ist/war. Die Unruhe ist seit Tag 3 komplett weg. Mein Puls vor der Tagesklinik war immer um 100 und in Ruhe Minimum 85. Jetzt habe ich wieder meinen normalen Ruhepuls von 60. Es ist ein Traum.

Leider rückte aber an Stelle der Unruhe und des Herzrasens wieder mehr Schwindel, Benommenheit und auch starke Traurigkeit. Ich dachte zunächst an eine Erstverschlechterung durch die Tagesklinik. Das wird sicher auch einen Anteil haben aber mir wurde es ZU doll, sodass ich seit heute mit Sertralin als Tropfen begonnen habe.

Die Angst vor den Nebenwirkungen hat mich sehr stark gelähmt. Nun habe ich heute mit 12,5 mg gestartet. Also super super seicht. Und ich soll auch alle 5 Tage nur in diesen kleinen Schritten erhöhen bis ich bei 50 bin und dort dann erstmal 3-4 Wochen bleiben mit der Vermutung, dass es schon ausreichen KANN.

Alleine das Überwinden heute hat mich nochmals einen Riesen Sprung voran gebracht. Ich bin mir sicher, dass einige Nebenwirkungen kommen (sind auch jetzt schon da) aber das es absolut aushaltbar bleibt und mir diese "Krücke" gut tut, damit ich mich komplett auf die Themen die mir um die Ohren fliegen einlassen kann lachen
Meine Nebenwirkungen sind: Leicht trockener Mund, etwas Bauchweh und etwas mehr Unruhe. (Letzterer Punkt aber zu 99,99% durch die Angststörung)

Wenn hier also jemand liest, der gerade zuhause hockt und verzweifelt ist. Holt euch Hilfe von außen! Für mich ist die Tagesklinik super. Es ist absolut herausfordernd und es macht unglaublich müde und wühlt auf. Aber da sitzen den ganzen Tag Menschen, die einem helfen wollen UND Menschen, die dich verstehen, weil sie genauso fühlen.

Nicht aufgeben lachen

#46






Mira Weyer
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