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Hallo Zusammen,

ich leide wohl (man hört es schon raus, dass ich es nicht akzeptieren kann) seit knapp 1 1/2 Jahren unter einer Angststörung und bin zusätzlich ein ziemlicher Hypochonder.
Angefangen hat alles mit "typischen Panikattacken" (Schnellr Puls, Schweiß, Herzklopfen).
Dann hatte ich lange Zeit Probleme mit Schwindel und Atemnot, weswegen bei mir Asthma diagnostiziert wurde, nur weiß ich inzwischen auch nicht ob ich diese Diagnose glauben soll.

Als nächstes kamen Herstolperer, mal viele und mal einzelne Dolle. Zusätzliche habe ich in jeder Position mein Herz gespürt - da war sie wohl, die Herzphobie.

Darauf hin bin ich eine Woche ins Krankenhaus und habe mich durchchecken lassen -> alles gut.

Die Symptome wurden aber nicht weniger. Sie veränderten sich.

Nach einer Phase in der es mir eig. ganz gut ging und ich mal wieder relativ viel feiern war (ich bin 24) habe ich nun wieder eine Phase die echt bescheiden ist.

Aktuell habe ich sehr oft ein "Unwirklichkeitsgefühl" - So als wäre ich nicht in der Welt, und das macht Angst, dass ich i.wie Kontrolle ganz verliere und überhaupt nicht mehr Herr der Lage bin.
Außerdem habe ich Probleme mit den Augen wie ich denke. Ich denke z.b., dass ich gerade wenn es dunkel ist ungewöhnlich viel nicht richtig erkenne, eine Art Nachtblindheit vielleicht. Gepaart ist das Ganze mit Schwindel und der Angst zu fallen.
Kennt diese Symptome jemand?

Das ist manchmal schon sehr beängstigend! Weil man eben nicht wie gewohnt Auto fahen kann etc. Allerdings muss ich sagen, dass ich diese Gefühle oft erst bekomme wenn ich die Wohnung verlasse. Aber ich habe eig. keine Angst vor Menschenmassen oder so. Ganz verzwickt alles.

Ist es normal, dass die Sypmtome sich ständig ändern? Mein Herz z.b:, was mir Monatelang große Angst gemacht hat stolpert jetzt seltener und amcht mir nicht mehr so die Angst, wie die anderen Symptome.
Würd mich freuen wenn ich hier gleichgesinnte finden, die da auch Erfahrung mit haben.

Beste Grüße,

HTC

27.07.2014 23:23 • 29.07.2014 #1


4 Antworten ↓


HeikoEN
Diese "Derealisation" ist ja auch ein bekanntes Symptom bei Angstzuständen...

http://ratgeber-panik.de/ursachen-der-a ... -angst.php

Aus eigener Erfahrung empfehle ich bei solchen Situationen, sich zu "erden".

Das kann z.B. auch ein Glas Wasser sein, da dann das Nervensystem, welches für die Derealisation verantwortlich ist, praktisch von außen gezwungen wird, etwas anderes wahrzunehmen (nämlich durch das Schlucken der Flüssigkeit).

Es gibt noch zahlreiche andere Methoden, wieder in die Realität zu kommen...

29.07.2014 09:30 • #2



Realitätsverlust & Sehstörungen

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Fee*72
Hallo HTC..

das mit dem sich erden find ich gut..versuche das mal...auch beide beine auf den Boden stellen und sich fühlen..
ich kann da sonst nich mitreden,da ich dieses nich hab...hoffe es geht dir bald besser..

29.07.2014 09:33 • #3


Okay,

danke für die Infos.
Naja, heute ist eher mal wieder das Problem der Luft dran. Hab das Gefühl schlechter Atmen zu können. Aber ja, das kenne ich auch schon ... ist also nichts neues...

Ist es denn euch auch bekannt, dass die Problematikern vermehrt auftreten, wenn man müde ist?

Also wenn ich merke, dass ich Müde werde, dass mir die Augen zufallen, dann geht es mir meist am beschissesten!

Ist sowas bekannt?

Gruß

29.07.2014 09:55 • #4


Fee*72
Moin..
also mit der Luft,dem Atmen kenn ich auch..hab ich auch öfter...*gedanken*..
nich so viel beachten,auch wenns schwer fällt..
ja bei Schlafmangel oder generell wenig schlaf is es verstärkt..auch andere symptome..genau wie wenn man zu wenig trinkt hab ich bemerkt wieder...

29.07.2014 10:03 • #5




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