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ichbinMel

ichbinMel
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Ich möchte zu diesem Thema keine Diskussion um Ausländer Flüchtlinge oder sonstwas hier sehen.Dazu gibts ja einen Bereich.

Ich möchte hier ein Thema eröffnen wo man sich austauscht wie man in einer Notsituation ( zumal es ja auch gar keine geben soll) verhalten soll.
Ich habe mir gestern Abend eine Liste gemacht was alles in den nächsten Wochen/Monaten gekauft werden muss --nicht nur am haltbaren Lebensmitteln sondern auch Medikamente Tiernahrung und viel viel mehr .Meine Bekannte war gestern Abend am Telefon so aufgewühlt das ich sie kaum beruhigen konnte.Aber mir gehts auch nicht mehr aus dem Kopf..auch wenn es nur eine Maßnahme ist ...mache ich mir ganz große Sorgen.
Ich habe mit meinen Kindern darüber geredet .In den Nachrichten wurde heute darüber gesprochen das man sich nicht bewaffnen soll ( ist ja klar ,wir sind hier ja auch nicht in Amerika) .Aber ich hab Kopfkino .Schließe neuerdings Nachts die Tür ab .Was ist wenn jemand nicht vorgesorgt und hat mir meines wegnehmen will? Wie verteidigt man sich dann ? Man soll für 10 Tage Nahrungsmittel und für 5 Tage Wasser da haben was ist wenn was passiert und man brauch für 40 Tage Nahrung und hat nix mehr ----oder Bargeld horten ....wie soll man Bargeld horten wenn man keins hat ? Hat jemand auch diese Sorgen oder bin ich alleine damit ?
Ich hab gestern eine Seite gefunden wo man ohne Strom Brot backen kann das stelle ich nachher hier ein --...achja das Thema soll keine Panik verbreiten sondern eher beruhigen....irgendwie .

01.03.2020 x 2 #1


949 Antworten ↓
M

m_eiche
Gast

@ichbinMel

Hallo Mel,

ich muss mich bei dir einfach mal ganz herzlich dafür bedanken, dass du dieses Thema eröffnet hast.

Diese ganz großen Worst Case Szenarien, wie Atomkrieg, Pandemien....... u.s.w. möchte ich mal außen vor lassen.

Mir geht's eher darum, sich für 2 - 3 Wochen einigermaßen über Wasser halten und sich selbst versorgen zu können.

Bei diesen ganzen Überlegungen bin ich dann irgendwie in meiner Kindheit gelandet, die trotz einiger Schicksalsschläge auch sehr schöne und gute Zeiten hatte.

Aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt im Münsterland. Am Stadtrand hatten meine Großeltern ein Haus, Bj. 1886 und einen 800 qm großen Garten. Wir hatten 4 direkte und einige weiter entfernt liegende Nachbarn, die alle zusammen eine eingeschriebene Nachbarschaft bildeten. Das war damals nicht nur im Münsterland üblich.
Eigentlich war so eine Nachbarschaft eine Notgemeinschaft, in der man sich verpflichtete, sich in Notsituationen gegenseitig zu helfen.
Jeder Nachbar hatte einen `Notnachbarn , der in einer Notsituation als erster angesprochen wurde, reichte seine Hilfe nicht, halfen weitere Nachbarn mit. Notsituationen waren z.B., bei den Bauern, wenn eine Kuh kalbte, Erntehelfer gebraucht wurden, bei Krankheiten z.B. jemand den Haushalt übernahm. Bei Todesfällen eines oder beider Eltern, kümmerten sich immer zunächst die Nachbarn um die Kinder, bis die Verwandtschaft entschied was weiter geschieht.
Beerdigungen wurden durch die Nachbarn mit organisiert, Sargträger z.B. wurden immer von den Nachbarn gestellt.
Aber es wurde auch zusammen gefeiert. Karneval, damals nicht im Gasthof, sondern reihum bei den Nachbarn zu Hause, Sommerfeste, runde Geburtstage, Hochzeiten u.s.w. wurden nicht nur zusammen gefeiert sondern auch durch die Nachbarn mit organisiert und ausgerichtet.
Wurde ein Haus gebaut oder ein Dach eingedeckt, halfen alle mit, die es irgendwie einrichten konnten.

Sicherlich gab es auch schon mal Zoff untereinander. Meistens ging´s nur um Bagatellen und dafür wurde ein Nachbar als Schlichter gewählt.

In so einer ländlichen Region, auch in den kleineren Städten und auf den Dörfern, waren solche Nachbarschaften sehr wichtig.

Ich bin in einer tollen Nachbarschaft aufgewachsen, mit vielen Kindern in ungefähr meinem Alter. Gespielt wurde, wenn es das Wetter eben zuließ, draußen und das zu jeder Jahreszeit und mindestens bis es dunkel wurde. Völkerball, Brennball auf der Straße - Autos hatten damals die wenigsten Nachbarn, beim Fangen- und Verstecken Spielen ging`s dann auch durch die Gärten der Nachbarn, was auch schon mal für Ärger sorgte, wenn Beete zertrampelt und Bohnenstangen umgerissen wurden.
Das wichtigste Verkehrsmittel, vor allem für uns Kinder war das Fahrrad. Ohne Fahrrad geht im Münsterland nix. Da ging es oft raus in die nahe gelegenen Wälder- Axt, Säge, Spaten, Packschnur mitgenommen - und ganz wichtig - das Fahrtenmesser. Und dann wurden Höhlen, Unterstände, kleine provisorische Hütten und Hochsitze gebaut. Gesunde Bäume fällen, Nägel benutzen und Feuer machen oder Fallen bauen war absolut tabu. Benutzt wurde nur Totholz und Packschnur. Im Hochsitze bauen war ich unschlagbar, das hatte ich so oft mit meinem Vater gemacht.

Als ich 9 war, bekam ich meinen ersten Schlafsack. Den hatte meine Oma aus ein paar alten Bettlaken zusammen genäht, ich war stolz wie Oskar. Mein Freund und ich haben dann tatsächlich eine Nacht in einer selbst gebauten Laubhütte im Wald übernachtet.
Das wir die Hosen in der Nacht fast voll hatten, haben wir nicht zugegeben. Wir waren ganze Kerle.
Mein Vater erzählte mir viele Jahre später, er sei in der Nacht zweimal zu uns raus gefahren um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Wir hatten davon nix bemerkt. Naja, er kannte die Wälder bei uns wie seine Westentasche und war ein Weltmeister im Pirschen.

Ab 9 Jahren bin ich dann auch einer, von der Kirchengemeinde organisierten Gruppe beigetreten, die wiederum aus mehren einzelnen Gruppen bis max. 10 Jungs ( damals nur Jungs ) bestand. 14 täg. war Gruppentreffen und es wurden Spiele gemacht oder es ging raus in die Natur. Pfingsten gab es das Pfingstlager, jede Gruppe einzeln, irgendwo in den Wäldern der Umgebung. Mit den Fahrräder und Fahrradkarren wurde alles nötige mitgeschleppt und dann wurde von Fr. - Mo. Indianerleben zelebriert. Gruppenführer war immer ein mindestens 18 jähriger.
Zeltplatz vorbereiten, Zelt aufbauen, Feuerstelle ausheben, Kochgestänge aufbauen, Wachturm bauen ( manchmal ) und den Donnerbalken samt Grube anlegen.
Und dann wurde passendes Holz gesucht um sich seinen `Flitzebogen `zu bauen, Pfeile und Wurfspeere anzufertigen, um dann in kleinen Wettkämpfen damit auf Baumstubben oder Grastossen zu schießen oder zu werfen.
Schnitzeljagd oder Zielwandern stand auf dem Programm.
Eine Alarmanlage durfte nicht fehlen. Ein weiträumig ums Lager gespannte Leine, mit immer zwei sich berührenden Blechdosen daran befestigten Blechdosen, die bei Berührung der Leine anfingen zu klappern.
Es konnte schon mal sein, dass wir nachts von einer anderen Gruppe oder von einem einzelnen Gruppenführer überfallen wurden, um unseren Wimpel, unsere Gruppenfahne zu klauen.
Die konnte man sich evtl. später mal zurückerobern oder musste sie gegen `Lösegeld `, meistens Berge von Schokolade, tütenweise Harribo oder jede Menge Sunkist einlösen. Einlösen war ein Zeichen von Schwäche, lieber zurückerobern oder ihren Wimpel klauen, dann war man wieder auf Augenhöhe.

Und dann gab`s das große Sommerlager, 3 Wochen mit allen Gruppen in die Eifel oder ins Sauerland, das Highlight im Jahr.

Mit 13 und 14 Jahren bin ich ein paar Mal mit einem Freund im Sommer und im Herbst zum Nachtangeln auf Aal raus gefahren. Ein Zelt hatten wir nicht. Wir haben uns dann aus Fichtenzweigen und oder Laubholzzweigen einen Unterstand gebaut, unter dem man sitzen und liegen konnte., ohne bei leichtem Regen nass zu werden. Feuer angemacht, Schlafsäcke ausgerollt, Dosensuppe in die Glüht gestellt und die Angeln ins Wasser. Und die Nacht konnte kommen. Am nächsten oder übernächsten Morgen ging`s dann nach Hause.

Woher kamen die Ideen solche Dinge zu machen?

Zum einen war es bei mir sicherlich meine Herkunft, durch den Beruf meines Opas und meines Vater, Waldarbeiter und Berufsjäger, ständig draußen im Wald zu sein, zu jagen und zu fangen, zu Hause 2 Schweine im Stall, die je eins verkauft und eins auf dem Hof geschlachtet wurden. Hühner, Gänse, Enten und Karnikel, ( lach mich weg - fällt mir gerade der Film `Karniggels `von Detlef Buck ein, muss ich unbedingt mal wieder sehen. ) ein großer Garten mit allem was ein Selbstversorger braucht. Obstbäume, Gemüse, Salat Beerensträucher.........

Jaaaaa ---------- - und dann ----------- Winnetou und Old Shatterhand ---------- Kara Ben Nemsi-----------Lederstrumpf ----------------Chingachgook ------------ Robinson Crouso.....................

für uns Kinder war das mehr als die Bibel. Wir haben die Bücher nicht gelesen, wir haben sie gefressen.

Apropos Selbstversorger. Anfang der 60er hatten wir noch keinen Kühlschrank. Lebensmittel wie Fleisch wurde entweder als Wurst oder als Kochfleisch eingeweckt, oder gepökelt und luftgetrocknet, z.B. Schinken und Mettwurst. Auch Gemüse wurde z.T. eingeweckt, Obst sowieso. Das was wir nicht im Garten hatten, wurde Nachbarn getauscht, der etwas anderes angebaut hatte.
Jeden Abend bin ich zu einem Nachbarn rüber und hab mit einer Aluminiummilchkanne 2 L Milch geholt, Frisch gemolken, durch zwei Leinentücher gesiebt und dann abgefüllt.
So roh, fettreich und warm, wie sie aus dem Euter kam. Wenn sie am nächsten morgen erkaltet war, konnte man den Schmand abschöpfen und weiterverwenden.
Von dieser Rohmilch ist bei uns nie jemand krank geworden.

Ich glaub, alle in unserer Nachbarschaft hatten einen ,meistens, kleinen Keller, wie wir. Dieser Keller war nicht sehr tief angelegt, nur ein paar Stufen tief. Das Zimmer über dem Keller lag entsprechen höher gegenüber den anderen Zimmern, hatte eine niedrige Deckenhöhe und man konnte es nur über ein paar Stufen betreten. So ein Zimmer hieß `Upkammer `und so eine Upkammer war mein Kinderzimmer.

In dem Keller darunter wurden die Weckgläser, Kisten mit Äpfeln und gepökeltes Fleisch, und Kartoffeln gelagert. Und wir hatten einen Tonpott mit 30 Litern Inhalt, in dem selbstgestampftes Sauerkraut gelagert wurde. Der Tonpott hatte oben einen Rand in den man Wasser goss und dann den Deckel aufsetzte, so konnte beim Gärprozess Gas den Deckel hochdrücken und entweichen und der Deckel dann wieder für Luftabschluss sorgen. So einen , aber nur ca. 10 L fassenden Pott hatten wir auch als Rumpott.
Zur Be - und Entlüftung befand sich an der Außenwand des Kellers ein schmales etwa 15 x70 cm großes Kellerfenster, ohne Glasscheibe, nur mit einem Mäuseschutzgitter versehen.
Ach ja, und in dem Keller befand sich ein `Salteback `ein von meinem Opa aus Beton gegossener Betonbottich in dem Schinken und Speck eingesalzen wurden.

Das Raumklima in so einem Keller ist anscheinend optimal um gerade gepökeltes und lufttrockenes Fleisch, Wurst und auch Lagerobst wie Äpfel lange lagern zu können.
Ähnlich angelegte Keller weiß ich noch 2 St., bei Freuden in BRB.

Wenn wir etwas unternehmen wollten, mussten wir raus, nach draußen. Fernseher hatten wir nicht.
Den ersten schwarzweiß Fernseher bekam ein Nachbar 1958. Damals gab`s die Krimiserie `Stahlnetz ` und die halbe Nachbarschaft, die Erwachsenen, saßen dann Abends beim Nachbarn vor der Glotze. Wir bekamen in dem Jahr auch unser erstes Telefon, ein Diensttelefon des Arbeitgebers meines Vaters.

Wir haben erst 1963 einen Fernseher bekommen, aber Programme gab´s nur zwei und gucken durfte ich nur wenig. War keine Tragödie.

Ich bin durch dieses Thema angestoßen worden, mal wieder in meiner Kindheit zu wühlen, und nicht nur die Schicksalsschläge hoch zu holen, sondern auch die schönen und wunderbaren Seiten. All diese Erfahrungen und Erlebnisse, das was mein Opa und mein Vater mir draußen in der Natur und über die Natur beigebracht haben. Und meine Mutter und meine Oma über Garten, Einwecken, Beeren sammeln und entsaften ......

Meine eigenen Kinder hab ich, so oft es ging und ich sie motivieren konnte, mit raus in die Natur genommen. Wenn wir im Wald gearbeitet haben, wurde anschließend häufig Feuer gemacht und gegrillt.
Zelten war in den Sommermonaten auf unserem großen Grundstück ein muss. Zum 10. Geburtstag wünschte sich meine Tochter `zelten und angeln `mit ihren eingeladenen Freundinnen. Wir sind dann 25 km mit 8 Mädels und 3 Jungs mit Fahrrad und Fahrradkarre zu einem Freund gefahren, Landwirt mit einem riesigen Angelteich an der Wald / Feldgrenze. Hier haben wir das ganze Wochenende gezeltet geangelt, Spiele gespielt, gegrillt.......

In den letzten Tagen hab ich mal überlegt, was ich alles in Rucksack packen würde und hab dann auch in Outdoor und Jagdkatalogen gestöbert und bin im Internet auf `Bushcraft Deutschland `gestoßen.

Ich musste zunächst so schmunzeln, da mich die Berichte und Videos so an meine Kinderabenteuer erinnerten. Aber hier gibt es viele Tipps und Anregungen, gerade zwecks sehr preiswerter und praktischer Ausrüstung.

Was mir aufgefallen ist, wieviel Zeugs sich im Laufe der Zeit im Haus so angesammelt hat, dass man noch nie gebraucht hat und auch nie gebrauchen wird. Ich werde in nächster Zeit meinen Hausstand mächtig reduzieren und dennoch nicht unbedingt spartanisch leben.

Meine Kinder sind auf ihren langen Reisen als Backpacker mit einem Rucksack voll ausgekommen. Sie haben nicht gelebt wie die Waldschrate, haben in Hostels gewohnt, haben Flugzeuge, Autos und Schiffe genutzt, aber sie haben über Jahre ihren Lebensstandart so eingerichtet, auch mit sehr wenig auskommen zu können. Als meine Tochter mich kürzlich besuchte, haben wir uns über dieses Thema unterhalten, Was brauche ich für die nächsten 2 - 3 Wochen, was gebrauche ich, wenn ich möglichst schnell für einige Zeit das Haus verlassen muss und und .......
Meine Tochter meinte dann: " Papa, ich hab in 15 min. meinen Rucksack gepackt, kann aus meiner WG weg und brauch nie zurück zu kommen. Einige Dinge würde ich ganz schweren Herzens zurücklassen, aber gebrauchen tu ich sie nicht. " Das gleiche sagte mir auch mein Sohn.
Ihre Rucksäcke stehen in ihrem Zimmer und sind seit der Backpackerzeit immer halb voll. Reine Gewohnheit.

Mal sehen wohin mich das noch führt. Ich bin jetzt über 60. Was brauch ich tatsächlich noch? Hier zu Hause möchte ich auf ein wenig Luxus nicht verzichten, nur ein wenig. Aber so für alle Fälle, mal sehen.

Ich finde es spannend über dieses Thema nachzudenken, Listen anzufertigen, was gebrauche ich unbedingt, wenn ich 3 Wochen im Haus bleiben muss, was wenn ich für kurze Zeit hier raus muss, was, wenn für immer, welche Szenarien kommen hier an meinem Standort wohl als möglich , welche eher als unwahrscheinlich in Frage. Listen zu schreiben , zu ergänzen, Dinge wieder zu streichen, immer weiter zu reduzieren, auf das Notwendigste.

Ich bin gespannt wo ich da lande.

Auf das wir alle nie irgendwelche Horrorszenarien erleben müssen.

16.10.2016 18:08 • x 8 #895


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Hamsterkäufe / Vorrat anlegen

x 3


M

m_eiche
Gast

Hallo Mel,

wenn du erlaubst, möchte ich dein Thema noch um den Punkt " Vorsorge " , nur für meinen Beitrag hier, erweitern.

Es geht um reale Erlebnisse, nicht um die ganz großen Katastrophen , aus denen ich gelernt habe.

Anfang der 90er hatte ich eine Einladung von einem Freund in Thüringen bekommen. An einem Dezemberwochenende, Freitagsnachmittags gegen 14:30 machte ich mich, zusammen mit einem anderen Freund, in meinem Kombi auf den Weg. Wir hatte uns ausgemalt, abends zwischen 20:00 und 21:00 dort anzukommen.

Es ging gut voran, bis es irgendwann auf der A4 zunächst nur zähfließend, dann gar nicht mehr weiter ging. Auf der Gegenfahrbahn kam dann auch kein Fahrzeug mehr. Im Radio war zunächst nix zu hören und wir dachten an einen gerade passierten Unfall nicht weit vor uns.
Erst eine Stunde nach dem Stillstand kam dann die Durchsage, dass wegen plötzlich einsätzenden massiven Schneefalls kein Weiterkommen möglich sei.
Wir schauten uns verdutzt an, bei uns schneite es nicht, im Wetterbericht hatte es nur geheißen: `leichter Schneefall und Temperaturrückgang zum Wochenende`. Etwa eine weitere Stunde später kam dann der Schnee, erst nur wenige Flocken, dann richtig schön winterlich und dann so heftig und mit einem eiskalten Wind, dass wir dachten, wir wären plötzlich in Sibirien. Die Temperatur sackte innerhalb einer halben Std. von 8° auf - 2° und dann immer weiter bis zum Samstagmorgen 3:00 auf -14°.
Und - wir standen immer noch an der gleichen Stelle. Erst so gegen 5:00 ging es sehr langsam voran, nachdem der Schneefall nachgelassen hatte und die ersten Räumfahrzeuge durchgekommen waren.
Pünktlich ? um 9:00 erreichten wir unser Ziel, anstatt nach geplanten 6 - 7 Stunden, nach 18,5 Std.. Und die Temperatur sackte weiter, bis nachmittags auf - 17° und in der folgenden Nacht auf unter -20°.

Wir hatten insofern Glück im Unglück, da wir zufällig, eine top Ausrüstung dabei hatten. Wir waren zur Drückjagd und zu nächtlichen Anzitzen eingeladen und hatte deshalb auch die entsprechenden superwarmen Klamotten, Ansitzsäcke, Wolldecken, Handschuhe, Schuhe, Taschenöfchen, Taschenlampen u.s.w. dabei. Da wir in einer Jagdhütte schlafen sollten, hatten wir auch Schlafsäcke und Wolldecken und zur Selbstverpflegung für die ersten zwei Tage auch ausreichen Lebensmittel, Wasser und vorsichtshalber einen Campingkocher und andere Utensilien mitgenommen, dazu einen Reservekanister mit 10 L Diesel.

Da irgendwann die Verkehrsdurchsage kam, das es noch Stunde dauern könnte, bis eine Weiterfahrt möglich sei, haben wir um Treibstoff zu sparen, den Motor abgestellt und uns noch wärmer angezogen und in die Schlafsäcke verkrochen. Irgendwann um Mitternacht, als der Schneefall mal etwas nachließ, klopfte es an die Beifahrertür und da stand eine total verfrorene und verweinte Frau und bat um Hilfe. Die Tankanzeige in ihrem Golf, hinter uns, zeige nix mehr an und sie hatte Angst der Motor würde stehen bleiben und die Heizung, die gegen die Kälte eh nicht mehr ankam, würde ausfallen.
Wir haben ihr dann einen Teil unseres Diesel in den Tank gekippt und ihr und ihre Tochter, die noch in Auto saß, unsere Ansitzsäcke die Wolldecken und ein Taschenöfchen gegeben, und was zu essen und zu trinken.

Ich fahre seit etwa Mitte der 90er Jahre mehrmals im Jahr in die neuen Bundesländer und in die Mittelgebirge, vor allem im Winter und ich bin schon mehrfach in stundenlange Staus gekommen, aber so etwas hatte ich noch nicht und habe nie wieder erlebt.
Seit damals habe ich immer so eine Notfallausrüstung im Auto. mind. eine dicke Wolldecke, meinen Schlafsack, Taschenöfchen, Feuerzeug , Streichhölzer, Taschenmesser, ein Handtuch, warme Arbeitshandschuhe, Klappspaten, Schneeketten, auch im Sommer, Feuerlöscher ( nur 2kg ), Taschenlampe, mind. eine Fl. Wasser, ein Kuhfuß, Abschleppseil, Starterkabel, im Winter noch 10 kg Sand als Anfahrhilfe, eine Packung Butterkekse, die ich bei langen Fahrten regelmäßig aufesse und durch neue ersetze, Traubenzucker, Küchenpapierrolle oder Toilettenpapierrolle, Scheibenhammer und Gurtschneider, Warnweste, Regenmantel...

Der Feuerlöscher ist vorm Beifahrersitz fest installiert, Die Schneeketten liegen auf dem Reserverad, der Schlafsack passt unter den Fahrersitz, der Klappspaten ist im Kofferraum befestigt, die Küchenrolle liegt unterm Beifahrersitz, Taschenlampe und Scheibenhammer im Handschuhfach, Die Wolldecke auf dem Rücksitz. Alles andere befindet sich in einer Tasche im Kofferraum.

So hab ich zumindest einige wichtige Dinge dabei, falls ich mal wieder mit dem Auto stundenlang liegen bleib.

Die Schneeketten hab ich schon einige Male auch im Sommer gebraucht, wenn ich zum Wandern oder zur Jagd in die Mittelgebirge gefahren bin. Forstwirtschaftswege sind nach einem heftigen Regenschauer oft so rutschig, so das man selbst mit guten Reifen aus einem Tal nicht raus kommt. Da haben die Schneeketten schon manches Mal geholfen.
Der Feuerlöscher ist schon der zweite, den ersten hab ich bei einem Verkehrsunfall einsetzen müssen, genauso wie den Kuhfuß, mit dem ich zusammen mit einem anderen Ersthelfer eine Autotür aufbekommen habe.

Das zweite einschneidende Erlebnis war das Schneechaos 2005 hier im Münsterland. Die Temperaturen waren zwar nicht sooo tief, gerade unter dem Gefrierpunkt, aber so nasskalt, dass es richtig ungemütlich wurde. Ich hatte Gott sei Dank nur zwei Tage Stromausfall. Die Kühltruhe taute nicht ab und im Haus konnten ich die Lampen durch Kerzen und eine Campinggaslampe ersetzen. Wasserflaschen und Lebensmittel hatte ich genügend, damals schon immer so für 2 Wochen, im Haus.

Gekocht habe ich auf dem Gartengrill, Grillkohle und Briketts habe ich immer 3 - 5 Säcke vorrätig, auch im Winter, da meine Freunde und auch meine Kinder häufig im Winter grillen, schön mit ´nem kleinen Lagerfeuer und Glühwein...... herrlich.

Abends hab ich im WZ gesessen Gaslampe und Kerzen an, mich in meinen Ansitzsack verkrochen, die Füße auf einen Fußwärmer gestellt und ein Buch gelesen. Zwei - drei Abende hält man das aus, wenn´s länger gedauert hätte, wer weiß ?

Der Fußwärmer kostet beim Jagdausrüster ca 50,- € , man kann den aber auch selber bauen. Ist ´ne Blechkiste die durch Teelichte gewärmt wird. Sehr effizient und sparsam das Ding.

Was ich mir noch anschaffen werde ist eine Kurbeltaschenlampe mit Radio und Solarzelle, ich glaube Wolke hat so etwas gekauft, und fürs Auto einen 12 V Wasserkocher.

Ich hab angefangen eine Liste zu schreiben um einen Rucksack zu packen, falls ich mal schnell das Haus verlassen muss. Da bin ich mir noch nicht sicher, was ich da alles reinpacke. Vielleicht kommen hier ja ein paar gute Tipps.

Wünsch euch noch einen entspannten Abend.

14.10.2016 17:28 • x 8 #887


Zum Beitrag im Thema ↓


H
? ... sorry Mel ...

Hab ich was verpasst ? Wieso so viel Vorrat kaufen ... Geld weglegen ?

#2


ichbinMel
Seit gestern kommt in den Nachrichten das man sich Vorräte zulegen soll .Es wird zwar beruhigt das nix passieren wird aber ich bin jetzt 41 Jahre alt --sowas kam noch nie in den Nachrichten.Es kommt im Radio in den Nachrichten in Facebook überall.
Habe den ganzen Tag Nachrichten an und ab und zu guck ich sie auch ganz--hab es gestern im Radio mitbekommen und als ich es meinen Mann erzählte ,sagte der das es auch im Fernsehen schon kam --es soll ja nur gemacht werden , das man ausgerüstet vorbereitet ist wenn was wäre ein Erdbeben oder ein Stromausfall oder sonstiges.Aber ich kann das einfach nicht glauben das das der einzigste Grund sein soll .

x 2 #3


J
Ich bin sonst überhaupt nicht so ängstlich veranlagt, aber diese Aufrufe zur Bevorratung für mind. 10 Tage erzeugen auch bei mir ein etwas mulmiges Gefühl - da muss doch was im Busch sein. Habe ehrlich gesagt auch diese Gedanken.

x 2 #4


T
Ich denke in einem worst case Szenario,hat man in einer belebten Zone sowieso keine guten Chancen.
Weil Wie du ja schon geschrieben hast die Leute sich gegenseitig plündern würden.
Es gibt ja auch Leute die bereiten sich genau auf so ein Szenario vor.
Prepper s glaube Ich heißen die.

#5


E
Die Notfallpläne und -Empfehlungen gibt es schon seit ewigen Zeiten. Allerdings sind die Empfehlungen jetzt nachdem sie das letzte mal vor 10 Jahren aktualisiert worden auf den neuesten Stand gebracht worden. Das hat nix mit der aktuellen Situation oder möglichen Katastrophen zu tun die aktuell lauern das ist ein Standard den es schon Jahrzehnte gibt.

Grad gesehen das ist sogar vor 20 Jahren das letzte mal aktualisiert worden

x 3 #6


H
Zitat von ichbinMel:
Seit gestern kommt in den Nachrichten das man sich Vorräte zulegen soll .Es wird zwar beruhigt das nix passieren wird aber ich bin jetzt 41 Jahre alt --sowas kam noch nie in den Nachrichten.Es kommt im Radio in den Nachrichten in Facebook überall.
Habe den ganzen Tag Nachrichten an und ab und zu guck ich sie auch ganz--hab es gestern im Radio mitbekommen und als ich es meinen Mann erzählte ,sagte der das es auch im Fernsehen schon kam --es soll ja nur gemacht werden , das man ausgerüstet vorbereitet ist wenn was wäre ein Erdbeben oder ein Stromausfall oder sonstiges.Aber ich kann das einfach nicht glauben das das der einzigste Grund sein soll .


Ok ... noch nichts davon gehört! Sicher ... wenn das die einzigen Gründe wären ... wäre es all die Jahre schon vorher ab und an in den Medien erschienen ... so sehe ich das auch!
Wie gesagt ... hab ich noch nicht gehört oder gesehen ...
Ich denke ... wenn die Medien das jetzt bringen ... dann hat das andere Hintergründe. Wenn dem so ist ... haben sie auch ihre Taktiken ... denn mit der Wahrheit kann das allein schon in eine MassenHysterie enden.
Ich springe jetzt nicht gleich auf ... und gehe einkaufen Mr. Green ... aber ich werde mich umfassend informieren und darüber nachdenken !
An sich finde ich es schon gut ... vorausschauend einzukaufen. Ich habe eine kleine Vorratskammer ... da sind Lebensmittel drin für mindestens 2 Wochen ... von Nudeln, Kartoffeln, Konserven, Zucker, Mehl, Zwiebeln ... Kaffee usw.
Hundefutter bestelle ich immer online ... ist günstiger ... momentan habe ich ... warte Mr. Green ... 38 Büchsen Hälfte Belcando Hälfte Rinti im Schrank ... Bargeld mein Wirtschaftsgeld für diesen Monat bis zum nächsten 15. im Schrank ... das sind jetzt noch 450 Euro von 600 Euro Mr. Green ... Einbrecher, die mir alles wegnehmen wollen ... ICH HABE EINEN 30 kg SENNENHUND ... lässt alle rein ... aber nicht mehr raus Laughing

Aber danke für Deine Info ... ich werde mich mal umhören Daumen hoch

x 1 #7


ichbinMel
Ich habe nachgedacht und festgestellt das man sich eigentlich gar nicht vorbereiten kann ...oder doch ?Ich hab auch 2 Katzen die ich nie im Stich lassen würde.Ich bin ruhig das muss ich auch alleine schon für meine Kids,aber innerlich bin ich aufgewühlt und frage mich die ganze Zeit ..wenn wirklich etwas passieren würde ,würde man der Bevölkerung Bescheid geben oder nicht ? Denn wenn man Bescheid gibt bricht bei vielen Panik aus und das kann man in so einer Situation ja gar nicht gebrauchen.

#8


E
Zitat von ichbinMel:
Ich habe nachgedacht und festgestellt das man sich eigentlich gar nicht vorbereiten kann ...oder doch ?Ich hab auch 2 Katzen die ich nie im Stich lassen würde.Ich bin ruhig das muss ich auch alleine schon für meine Kids,aber innerlich bin ich aufgewühlt und frage mich die ganze Zeit ..wenn wirklich etwas passieren würde ,würde man der Bevölkerung Bescheid geben oder nicht ? Denn wenn man Bescheid gibt bricht bei vielen Panik aus und das kann man in so einer Situation ja gar nicht gebrauchen.


Auf WAS genau willst du dich denn "vorbereiten "? Den Krieg, die Flut die Rückkehr der Plagen, Chemieunfall, Hochwasser? Denn für genau diese Fälle ( ok die Plagen mal ausgenommen ) ist das Zivilschutzkonzept.
Es ist doch keine bahnbrechende neue Erkenntniss dass auch wir hier von Naturkatastrophen, GAUs, Anschlägen was weiß ich heimgesucht werden KÖNNTEN nicht müssen. Schon als Kind gab es immer Probealarm der Sirene so wie heute auch auch das gehört übrigens zum Zivilschutzkonzept dazu.

x 1 #9


B
Es ist ja nur eine Empfehlung, der man nachkommen kann oder nicht und kann das langsam nach und nach machen.
Werde halt jedesmal wenn ich Einkaufe, etwas dazu holen das sich lange hält und nicht so schnell verdirbt.
Deswegen mache ich mich nicht verrückt ... kommt eh was und wie es kommt. Wink

Mel? Hast Du abgenommen. Sieht man ganz deutlich am neuen Bild! Daumen hoch

#10


ichbinMel
Zitat von Emelieerdbeer:
Zitat von ichbinMel:
Ich habe nachgedacht und festgestellt das man sich eigentlich gar nicht vorbereiten kann ...oder doch ?Ich hab auch 2 Katzen die ich nie im Stich lassen würde.Ich bin ruhig das muss ich auch alleine schon für meine Kids,aber innerlich bin ich aufgewühlt und frage mich die ganze Zeit ..wenn wirklich etwas passieren würde ,würde man der Bevölkerung Bescheid geben oder nicht ? Denn wenn man Bescheid gibt bricht bei vielen Panik aus und das kann man in so einer Situation ja gar nicht gebrauchen.


Auf WAS genau willst du dich denn "vorbereiten "? Den Krieg, die Flut die Rückkehr der Plagen, Chemieunfall, Hochwasser? Denn für genau diese Fälle ( ok die Plagen mal ausgenommen ) ist das Zivilschutzkonzept.
Es ist doch keine bahnbrechende neue Erkenntniss dass auch wir hier von Naturkatastrophen, GAUs, Anschlägen was weiß ich heimgesucht werden KÖNNTEN nicht müssen. Schon als Kind gab es immer Probealarm der Sirene so wie heute auch auch das gehört übrigens zum Zivilschutzkonzept dazu.


Genau das weiss man ja nicht auf was man sich irgendwann vielleicht mal vorbereiten muss--ich weiss nur das ich wenigstens ein bißchen vorbereitet sein will. Und das es nix bahnbrechendes neues ist mag ja sein --trotzdem --ich hab in den letzten Jahren solche Meldungen nicht gehört,das man sich Vorräte anschaffen soll das man ein batteriebetriebenes Radio haben soll u.s.w .Und vor ein paar Jahren war alles auch nicht so wie es heute ist das kann man nicht miteinander vergleichen......ich hab auch nichts davon gesagt das was passieren muss ich hab das gesagt was in den Nachrichten seit gestern läuft .

#11


ichbinMel
Zitat von Blackstar:
Es ist ja nur eine Empfehlung, der man nachkommen kann oder nicht und kann das langsam nach und nach machen.
Werde halt jedesmal wenn ich Einkaufe, etwas dazu holen das sich lange hält und nicht so schnell verdirbt.
Deswegen mache ich mich nicht verrückt ... kommt eh was und wie es kommt. Wink

Mel? Hast Du abgenommen. Sieht man ganz deutlich am neuen Bild! Daumen hoch


So sehe ich es auch .Nach und nach werde ich mir was anschaffen --lach ,ja ich hab abgenommen bin aber noch dabei ( das muss noch mehr werden ),ich danke dir Trost
Die Einstellung ist richtig die du hast finde ich ---ändern kann man es nicht was kommt das kommt ,nur die Ruhe hab ich noch nicht so ganz Daumen hoch
Meine Bekannte ist ja immer am schwarz malen ...ich mach eigentlich sonst das genaue Gegenteil.aber mein kleiner macht sich auch Sorgen auch wenn ich ihn beruhigen konnte weiß ich das er sich damit beschäftigt und das belastet mich zusätzlich .

#12


B
Zitat von ichbinMel:
nur die Ruhe hab ich noch nicht so ganz


Die kommt schon noch, wenn wieder etwas Gras über die Sache gewachsen ist! Cool

x 1 #13


ichbinMel
Zitat von Blackstar:
Die kommt schon noch, wenn wieder etwas Gras über die Sache gewachsen ist!
Dein Wort in Gottes Ohr Freunde

#14


ichbinMel
Es gibt sogar ein Voratspaket für über 900 Euro zu kaufen allerdings reicht das für 90 Tage und ist inclusive Fleisch so hab ich das gelesen --was es alles gibt ..

http://krisenvorsorge-ratgeber.de/krise ... .html...da wäre ich nie drauf gekommen das das funktionieren könnte .

#15


B
@ichbinMel

Das kannst ja dann Nachts im Garten vergraben. Das wird dann aber bestimmt die ganze Nacht dauern. Mr. Green

#16


ichbinMel
Zitat von Blackstar:
@ichbinMel

Das kannst ja dann Nachts im Garten vergraben. Das wird dann aber bestimmt die ganze Nacht dauern. Mr. Green


ich habe keinen Garten nur ne Terrasse und nen Balkon Laughing iihhh wenn ich es vergraben würde dann würde ich es nicht wieder finden ich kenn mich doch Cool
außerdem ist der Betrag von über 900 Euro ganz schön hoch ,da werde ich lieber meine Liste abarbeiten ....

x 1 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

H
Ich habe mich jetzt mal umfassend informiert und einfach mal angerufen ... der sogenannte "Notfallplan" ist seit Jahrzehnten nicht überarbeitet ... akuatalisiert worden. Aus aktuellem Anlass ... da wetterbedingte Katastrophen, Konflikte und Terroranschläge weltweit zunehmen ... bestand oder besteht Handlungsbedarf um den bestmöglichen Schutz jedes einzelnen Bürger zu gewährleisten. Das ist in unseren Grundrechten verankert und Pflicht des Staates.

Für mich heißt das erst einmal ... gut, ein paar Vorkehrungen treffen - aber nicht in Panik verfallen (nicht schon wieder, hab es grad hinter mir Mr. Green ) ...
Ich denke ... zwischen den Zeilen liegt die Wahrheit ...

http://www.bbk.bund.de/DE/Servicefunkti ... _node.html

x 1 #18


Schlaflose
Für mich ändert sich dadurch nichts, denn ich habe immer so viele Vorräte zuhause, dass ich monatelang davon leben könnte Mr. Green Das habe ich wohl von meiner Mutter gelernt, die im Krieg aufgewachsen ist und Jahre des Hungerns erlebt hat.

In den Medien wurde auch gesagt, dass es diese Notfallpläne auch in den Zeiten des Kalten Kriegs gegeben hat. Ich bin Jahrgang 62 und habe die erste Hälfte meines Lebens im Kalten Krieg verbracht und wusste nichts von solchen Maßnahmen. Ich hatte auch nie Angst davor. Das war für mich alles so weit weg und theoretisch. Wir haben in der Schule in vielen Fächern den Kalten Krieg behandelt, aber ich habe mich nie persönich davon betrofen gefühlt. Und so ist das jetzt auch.

x 1 #19


D
Zitat von HannaZ:
Ich denke ... zwischen den Zeilen liegt die Wahrheit ...

Denke ich auch!
Ich hab mich schon öfter mit den Gedanken der Vorräte etc. beschäftigt.
Man verwirft den Gedanken dann wieder.
Es muss wohl erst etwas in unmittelbarer Nähe passieren,um zu handeln.
Ich werde da jetzt auch bei jedem Einkauf etwas dazu holen.
Verkehrt kann es nicht sein.
Ja,es ist wichtig jetzt nicht in Panik zu verfallen,durch die Aktualisierung.
Hoffen wir,dass wir alle es nicht erleben müssen,dass uns schreckliches widerfährt,und wenn doch,dann solls jedenfalls bei mir bitte schnell gehen.
Sorry,muss da etwas sarkastisch sein um mich nicht rein zu steigern.
Gerade wir,die anfällig für Ängste und Panik sind müssen auf uns achten.

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Mira Weyer
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