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Hallo,
Mein Name ist Kim ich bin 24 Jahre alt und was soll ich sagen, ich bin an einen Punkt wo ich tatsächlich alleine hier stehe.
Kurze Verfassung: Ab meiner Geburt wurde ich von meiner Leiblichen Mutter Misshandelt ( Vater ging als ich 1 Jahr alt war durch selbst Misshandlung meiner Mutter) Ab meinen 5 Lebensjahr ging ich ins Krankenhaus mit Wiederbelebung und starke Verbrennungen am Körper, allein gelassen 10 Monate lang. Pflegefamilie kam zum glück und alles lief super wie es halt so geht. Schöne Kindheit usw. Pflegefamilie als meine Familie anerkannt. Klar selbst da jährlich bis zu 5 Operationen stress pur und viel Arbeit sich abzugewöhnen keine Angst mehr vor allen zu bekommen. Meine Eltern ( Eltern = Pflegeeltern) haben mir viel geholfen mir Psychische Hilfe zu geben, so das ich selbst nie Ärzliche Hilfe anfordern zu müsste.

Jetzige Situation alles Begann vor 2 Jahren mein kleiner Bruder ist verstorben meine Eltern natürlich Psychisch am ende zur der zeit traf ich mein damaliger Freund nach ner zeit gabs bei ihm sehr vieles Aufzudecken Lügen ohne Ende, Verschuldungen und Stress ohne ende ich wurde nochmal krank musste operiert werden und wurde berufsunfähig. Meine Eltern am durch Drehen kurzer kontakt Abbruch kam vor. ich begann mein Studium und irgendwie merkte ich das es mir körperlich nicht gut geht also ab in verschiedene Krankenhäuser jeder meinte stress Psyche und und und klar denkt man erst quatsch sagen sie doch alle bis auf einen tag Panik Attacke von feinsten der Notarzt plus meine Professoren in der uni empfohlen mir schnellst Hilfe in einer Einrichtung zu nehmen was mir natürlich oft genug vorher schon ans herz gelegt wurde aber mir blieb nicht die Wahl zu entscheiden schließlich wollte ich mein letztes halbes Jahr zu ende machen um mein Abschluss endlich zu bekommen nach 1 mal Wiederholung schon um schnellst möglich wieder Geld zu verdienen weil man ja daheim ein freund sitzen hat mit vielen schulden und sich manchmal nicht mehr denn Sprit zur uni leisten konnte. Nun gut bis letztes ende doch in die Klinik hab mir Hilfe gesucht lief auch ganz gut ich hab mich getrennt bin umgezogen hab neues leben angefangen seit Februar. Problem ? JA ich stehe jetzt komplett alleine da, weil meine Eltern sich nicht bei mir melden und es noch nicht mal zu stande kam, obwohl sie wussten das ich in der Klinik bin sich nicht zu melden, sie verstehen mich nicht und ich sie auch nicht ( ich finds einfach schade das es so sein muss ) aber anderes Thema wie gesagt Eltern Funkstille momentan. zu dem kommt noch das ich Pflegekind bin heißt all meine Sachen die ich jetzt habe stehe ich jetzt als Eltern los da, da man in meinen alter kein Pflegekind mehr ist. ich versuche erwachsen und sorgfältig hier alles zu klären, aber es ist nicht leicht ich habe dermaßen schulden von Klinik Rechnungen, Krankenkasse und natürlich dummer weiße Sachen von Rechnungen die eigentlich meinen ex freund gehören aber die mit meinen Namen adressiert sind ,weil ich damals meinte man sollte seinen freund ja helfen.( ich bin naiver Mensch) zu dem bin ich in harz 4 gerutscht und wollte eigentlich abklären beruflich bzw erstmal berufsunfähig mich zu melden durch Corona momentan keine Chance da was zu machen. Psychologen habe ich auch noch nicht, weil jeder keine Patienten mehr nimmt oder halt nur privat. Meine einzig beste Freundin die alles von mir weiß, arbeitet in der pflege hat selber stress und ich will ihr nicht noch mich zu lasst fallen. Schuldenberatung ist genauso schwer zu erreichen wie der Papst Persönlich noch dazu kommt es das ich ja die Angststörung habe die mir meinen weg nicht einfacher macht. Ich fühle mich nicht alleine ich bin alleine!

ich weiß nicht mehr was ich tun soll ich bin überfordert und ich kann nicht mehr. Ich versuche stark zu sein aber ich weiß nicht mehr weiter. ich bin selbst schon am schauen das ich mit der angst leben kann. es ist auch besser geworden als vor paar Monaten wo ich noch nicht mal aus meine Wohnung raus ginge, weil die angst zu stark war.

ich weiß langer Text und auch wenn der Text zu lange ist bin ich froh ihn trotzdem mal schriftlich auszusprechen einmal mal loslassen zu können

Falls jemand dies Liest über Tipps, Anregungen oder Selbsterfahrungen würde ich mich freuen.

viele Grüße Kim

02.04.2020 13:19 • 02.04.2020 #1


2 Antworten ↓


Calima
Meine Idee:

Mach' dir eine Liste mit den Dingen, die unbedingt zu klären sind und entscheide, welche 3 Dinge zuerst erledigt werden müssen. Um die - und erst mal nur um die - kümmerst du dich mit voller Intensität. Gib dabei nicht auf und gib nicht nach.

Klar dauert im Moment alles oft noch ein wenig länger als unter normalen Umständen. Dennoch wird alles, was du auf den Weg bringst, auch früher oder später bearbeitet werden. Nichts tun, weil dich die Verzweiflung übermannt, wird hingegen auch nichts klären, sondern Dinge nur verschärfen.

Listen abarbeiten gibt Struktur und Sicherheit. Beides kannst du vermutlich grade gut gebrauchen.

Da du allein bist, musst du es auch allein hinkriegen. Das wirst du auch, denn du bist erwachsen und klug.

Es gibt Zeiten, in denen ist es wichtig, zu trauern, wütend zu sein und seinen Emotionen freien Lauf zu lassen. Und es gibt Zeiten, da muss man die Backen zusammenkneifen und schlicht tun, was getan werden kann und muss.

Du hast jedes Recht, verwundet, traurig und aufgewühlt zu sein. Nur bringt dich das im Augenblick nicht weiter. Wenn du handelst, bist du nicht mehr ausgeliefert, und das ist ein große Chance!

02.04.2020 14:13 • x 2 #2


ich danke dir für deine Rückmeldung und werde dein rat befolgen
du hast auch recht und es tut mir grade gut auf deutsch gesagt wenn ich mal von jemanden klar und deutlich mal gesagt bekomme wie ich handeln soll halt mal in den hintern getreten werde das gibt mir Motivation weiterhin weiter zu machen und grade aus zu schauen. vielen lieben dank für deine worte

02.04.2020 21:52 • #3




Mira Weyer