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Luckymelody

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Hallo cloudinthesky,

In welcher Stadt hast du es denn machen lassen? Ich werde versuchen einen Termin in München zu bekommen.

@Nora muss man dann auch zu Voruntersuchungen nach München?
Das sind ca. 630 km von mir, aber wäre mir auch egal, Hauptsache sie machen es so gut wie beschrieben. Wie heisst die Klinik/Arzt in München?

LG Tina

02.09.2019 22:17 • #41


Nora6


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Hier die Kontaktdaten:
Deutsches Herzzentrum München

Klinik an der Technischen Universität München

Lazarettstraße 36
80636 München

Telefon: +49 (0) 89 1218-0
Telefax: +49 (0) 89 1218-3053

Im Vergleich zu der ersten Klinik ist diese einmalig. Man fühlt sich verstanden, auf die Bedürfnisse werden eingegangen. Von Anfang an sehr freundlich, kompetent, sachlich und sooooo geduldig. Ich hatte Fr. Dr. Brooks. Allerdings konnte sie meinen Eingriff in letzter Sekunde doch nicht durchführen ( die dann behandelnde Ärztin war auch super). Veranlasste es aber, dass ich in Vollnarkose gelegt wurde. Ja, leider musst du zur Voruntersuchung. Und danach hab ich auch noch einige Wochen bis zur OP warten müssen. Und wie gesagt, trotz deines Termins bist du mit deinen ganzen Untersuchungen best. 5 Stunden drin. Denn du wartest bist du zum Doc reindarfst, dann musst du zum EKG, dort wartest du auch, dann musst du zur Leistenuntersuchung, dort wartest du..... und zum Schluss musst du wieder zum Doc. Und da wartest du dann wieder. Aber alles egal. Lieber warten, und ein gutes Gefühl haben, als nicht warten und diese Angst....... Lg Nora

03.09.2019 10:49 • x 2 #42


Luckymelody

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Hallo Nora,

lieben Dank für die Kontaktdaten. Was du beschrieben hast mit dem Warten, ist das am Tag des Eingriffs oder bei der Voruntersuchung? Propofol ist keine Vollnarkose, sondern eine Schlaf Narkose, aber das hilft mir schon.
Hast du das Propofol vor dem Veröden bekommen oder ganz am Anfang bevor die Katheter gelegt werden? Frau Dr. Brooks hab ich auf der Webseite nicht gefunden, Ärzte wechseln ja auch oft, aber was du so schreibst, denke ich dass alle Ärzte dort gute Arbeit leisten.
Werde heute mal dort anrufen.

Lieber Gruss
Tina

04.09.2019 08:39 • #43


Nora6


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Hallo Tina,
ja ich hab es sofort bekommen und nichts mitbekommen vom Einstich in der Leistengegend.
Als ich aufwachte, hab ich erfahren, dass es geklappt hat.
Frau Dr. Brooks hab ich damals schon nicht auf der WEbseite gelesen. War aber damals schon meine Ärztin.
Meine Beschreibung mit dem Warten betraf die Voruntersuchung. Leider weiß man nicht, wann man am Tag der OP dran ist. Leider kamen auch noch kritischere Patienten herein. So dass ich erst am Nachmittag dran war. Aber die Ärzte waren so bemüht. Sie gaben mir auch Diazepam zur Beruhigung, da ich ja immer noch dachte, dass ich keine Vollnarkose hatte. Ich hatte wirklich eine Vollnarkose. Vielleicht war es dann nicht Propofol. Dachte aber schon, dass ich das gelesen hätte.
Lg Nora

04.09.2019 22:26 • x 1 #44


Siebert


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Ich muss mich hier auch mal einklinken.

Vielleicht kann jemand hier zumindest einschätzen, ob ich auch an dieser AV Knoten Tachykardie leide.
Ich vermute es sehr aufgrund meiner folgenden Beschreibung:

Schon seit Kindheit/Jugend habe ich 1-2x im Jahr plötzlich einsetzendes Herzrasen, welches dann sehr stark pocht mit ca. 200-230 Schlägen pro Minute. Unter Kontrolle habe ich es fast immer bekommen, indem ich mich auf den Rücken gelegt, entspannt und tief durchgeatmet habe. Dann kam das Herz immer wieder plötzlich zur Ruhe (also wie ein AN und AUS-Schalter).
Meist dauerte es nicht länger als 5-10 Min.

Meine Mutter war in meiner Jugend wegen dieser Sache mal mit mir beim Kardiologen. Der checkte mich damals durch mit Ultraschall usw und meinte, dass alles in Ordnung sei.

Seit fünf Jahren leide ich nun an Anststörungen und dieses Jahr im Februar hatte ich dann das besagte Herzrasen zum ersten Mal in der Arbeit im Büro, als ich allein war. Mir ging es an dem Tag eh nicht so gut und dann kam das noch dazu.
Das hat bei mir nochmals die eh teils schon vorhandene Herzneurose verstärkt. Seither habe ich zu gewissen Zeiten immer mal wieder Herzstolperer. Insgesamt kam das Herzrasen in diesem Jahr dann noch 3x (also insgesamt 4x in 8 Monaten). So oft hatte ich es noch nie seit ich daran leide. Mir ist klar, dass meine Angststörung es wohl begünstigt hat.

Auffällig ist noch, dass der Auslöser für das Herzrasen fast immer eine gewisse komische Bewegung mit dem Körper ist.
Es fängt dann an, wenn ich bücke oder hektisch aufstehe etc - also eine Art Gewichtsverlagerung mache.

Ich hatte das Thema übrigens vor 4 Jahren auch mal beim Hausarzt angesprochen beim Check-Up. Der meinte nur, wenn es was Schlimmes sein würde, dann würde man es auf dem Belastungs-EKG sehen. Normales EKG und Belastungs-EKG waren damals ok. Einzig meine Kondition sei nicht so besonders gut und auf dem Ruhe-EKG war glaub ich ein sogenannter Schenkelblock zu sehen, was aber nichts heißen müsste laut Doc.

Könnt ihr mit diesen Infos was anfangen?
Danke schonmal.

11.09.2019 09:09 • x 1 #45


Luckymelody

Luckymelody


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Hallo Siebert,

also du solltest zuerst zu einem guten Kardiologen gehen, ein Hausarzt hat nicht das Wissen und die Untersuchungsmöglichkeiten eines Kardiologen. Mein Hausarzt sagt immer, ach Sie haben nichts, das ist der Stress etc.. Und eine Woche später lag ich im Krankenhaus mit Herzrasen, dass nicht von selbst aufhörte. Übrigens lag ich schon das 2. Mal dieses Jahr im Krankenhaus wegen zu hohem Puls, der lag bei 220.

Ich bin kein Arzt, aber was du so beschreibst hört sich sehr nach einer AV Knoten Tachykardie an. Hab genau das gleiche, das Herzrasen beginnt wie auf Knopfdruck und hörte meist von selbst auf und auch ich hab mir eingebildet, dass es anfängt weil ich mich komisch bewegt habe, aber das ist Unsinn hat mir der Kardiologe bestätigt, weil es einfach eine Erregungsleitungsstörung ist, die jederzeit losgehen kann, egal ob man müde ist oder sich komisch bewegt. Ich glaube man selbst sucht einfach einen plausiblen Grund dafür.
Ich selber hab das Herzrasen nun seit 24 Jahren, aber mit sehr grossen zeitlichen Abständen, es hat mein Leben bis letztes Jahr nicht beeinträchtigt, ich musste nur einmal in all den Jahren ins Krankenhaus um den Puls medikamentös runterspritzen zu lassen, das war vor 20 Jahren, ABER wie gesagt die letzten beiden Jahre hatte ich es ca. 6 Mal plus Herzgerumpel und Extrasystolen über Monate und dieses Jahr war ich deswegen schon 2x im Krankenhaus, so dass mir zu einer Ablation geraten wurde. Ich nehme seit ein paar Monaten auch Betablocker, aber die haben mich auch nicht vor einem erneuten Herzrasen geschützt. Ich glaube schon dass Stress der Auslöser ist, habe meine Mutter gepflegt und sie ist leider vor 3 Monaten im Krankenhaus gestorben wegen Herzproblemen, sie hatte 5 Herzinfarkte.
Ich leide und trauer massiv und hab nun auch bei jedem Herzstolperer Angst, dass das Herzrasen gleich wieder los geht. Meine Lebensqualität ist enorm gesunken, weil ich seit dem Tod meiner Mutter nun auch auch noch an Panikattacken leide und manchmal nicht weiss ist die Panik zuerst da oder der erhöhte Puls, das eine bedingt ja das andere.

Es ist und bleibt eine funktionelle Störung, die man Mithilfe einer Ablation beheben kann, aber trotzdem bin ich der Meinung, dass Stress und psychische Belastungen dieses Herzrasen auf Knopfdruck, öfter auslösen können.

Ich hoffe du findest einen guten Kardiologen oder lasse ich in die Rhythmussprechstunde eines Herzzentrums, gibt es oft in Unikliniken oder grossen Krankenhäusern, überweisen.
Alles Gute für dich.

Lieber Gruss
Tina

11.09.2019 09:59 • x 1 #46


Cloudsinthesky

Cloudsinthesky


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@Siebert genau wie bei mir. Ich konnte es auch unter Kontrolle bekommen, wenn ich im Liegen geatmet habe.
So wie @Luckymelody denke ich , dass Streß zusätzlich eine Rolle spielt. So war es oft bei mir. Es kann auch körperlicher Streß in Form von Fitnesstraining sein, auch da hatte ich es. Letzendlich habe ich mich zur Ablation entschieden, weil mir die psychische Belastung zu hoch war. Ich hatte es einmal nicht mehr weg bekomen (extrem stress vorher gehabt) und musste mit RTW ins Krankenhaus. Dannach war für mich Schluß mit Lustig und ich habe die Ablation machen lassen.

Was mich beunruhigt, ich hatte jetzt heute und auch schon die letzten 3 Wochen immer wieder kurze Episoden von Herzrasen die auch diese on off Symptome hatten... also heute habe ich das zum ersten Mal gefühlt. Es pochte sehr schnell, wobei ich denke es waren nur so 150 schläge und dann hörte es sehr plötzlich wieder auf. Kennt das jemand auch unabhängig von AV Knoten? Ich war gestern beim Kardiologen, Ultraschall und EKG waren völlig ok, aber wir wissen ja, es ist keine Krankheit.
Meine Ablation war vor 4 Jahren.
Und ja, vorhin habe ich mich nach vorn gebeugt und ich dachte auch, das komische bewegen löste es aus. Man ichh offe, dass da nicht wieder was ist.

@Luckymelody mein Beileid zu deinem furchtbaren Verlust...

13.09.2019 13:38 • #47


Siebert


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Danke für eure Worte.

Ich nehme seit dem letzten Vorfall regelmäßig Magnesium ein. Vielleicht hilft das ein wenig, die Anfälle zu reduzieren.

Soweit ich gehört habe, wird ärztlich zuerst geraten, keine Ablation zu machen, sondern mitteils der bekannten Manöver (Wasser trinken, Luft pressen usw) zu reagieren, sofern die Anfälle eben nicht sehr oft sind (1-2x im Jahr) und nicht zu sehr "stören".

Mir bleibt der Weg zum Kardiologen eh nicht erspart. Vielleicht mache ich meinen bald anstehenden, 2-jährigen Check Up gleich beim Kardiologen und nicht beim Hausarzt. Allein schon die immer wieder übliche Herzangst ist es wohl wert, nochmal Klarheit von einem Kardiologen zu bekommen. Wenn der mir sagt: "Das Herz ist gesund bis auf die Herzraser!", dann würde das wohl auch schon spürbar gut tun.

Habt ihr sonst noch Tipps, was akut helfen kann an Manövern, wenn man nen Anfall hat?
Ich kenne bisher nur:

- Wasser trinken
- auf den Rücken legen und entspannen samt tief durchatman (manchmal reicht auch in die Hocke gehen)
- Nase zu halten und beim Ausatmen die Luft anhalten (Valsalva-Manöver)

Noch eine Frage:
Wenn man so eine AV Knoten T. hat - steigt dann nicht mit steigendem Alter die Gefahr an, dass so ein Anfall gefährlich werden kann für das nicht mehr so junge Herz? Haben die Ärzte da euch irgendwas gesagt?
Falls ja, muss man die Ablation ja eh irgendwann machen lassen, egal ob jetzt oder mit sagen wir mal 65 Jahren.
Oder ist es tatsächlich so, dass das in hohem Alter auch nicht gefährlicher ist als jetzt, weil es einfach gutartig ist und wenn das Herz sonst ok ist, keine Gefahr darstellt.

Danke euch!

Vor 13 Minuten • #48



Mira Weyer


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