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Nora6


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Hallo Siri,

auch ich hatte im letzten Jahr eine AVNRT Ablation. Leider hat es nicht geklappt. Das kommt vor, war aber sehr traurig darüber. Denn ich musste meine Angst wirklich wegstecken. Ja, jetzt steh ich vor der Qual, soll ich es noch einmal versuchen. Ich denke ja. War auch schon in einem anderen KH zur Beratung. Gerne hätte ich es Narkose durchführen lassen, das lehnen aber alle Ärzte ab. Oh Siri, ich kenne die Angst. Ich wollte dies nie mehr machen lassen. Doch ich leide unter dem Herzrasen sehr. Peinlich ist es, wie letztens auf dem Berg. Oh Mann, auf der Hütten fing es an zu rasen. Als es nach ca 10 min aufhörte, spürte ich, dass ich es noch nicht geschafft habe. Und tatsächlich. Ich will wieder losgehen und es fängt wieder an. Da ich mich dann so schwach fühle, lege ich mich immer auf eine Bank, wenn sie in der Nähe ist. Ja und die Leute schauen. Oh wie gerne würde ich da im Boden verschwinden. Daher werde ich mich noch einmal aufraffen und es sehr wahrscheinlich auch im August ausprobieren. Ich hoffe, es klappt dieses Mal. Beim letzten Mal haben sie es 23 mal abladiert und leider nicht geschafft. Ich war soooooo traurig. Auf ein Neues. Viel Glück dir. Die Herzklinik soll sehr gut sein. Bekommst du wirklich eine Sedierung? Das wäre klasse. Ich bekam nichts. Alles kontraproduktiv. Man könne evtl. das Herzrasen ansonsten nicht auslösen. Nochmal viel Glück und melde dich doch mal, ob es geklappt hat.
Nora

14.06.2017 18:08 • #21


siri

siri


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Hallo Nora,

es tut mir sehr leid, dass bei dir die Ablation nicht gleich beim 1. Mal geklappt hat.
Mir wurde bei meinem Beratungsgespräch auch mitgeteilt, dass dies durchaus vorkommen könne.
Aber ich bin jetzt ersteinmal zuversichtlich und hoffen natürlich das es funktioniert.

Ja, ich bekomme schon eine Sedierung.
Ich werde den Eingriff ja in München im DHZ durchführen lassen und da scheint dies üblich zu sein.
Mir wurde sogar gesagt, welches Mittel für die Sedierung zum Einsatz kommt ( Propofol ).
Für mich ist das sehr wichtig, da ich ja unter einer Histaminintoleranz leide und diesbezüglich sehr starke Einschränkungen was Medis betrifft, habe.
Wahlweise könnte ich auch Dormicum bekommen meinte die Ärztin, falls ich damit in der Vergangenheit mit meiner Unverträglichkeit bessere Erfahrungen gemacht hätte.

Hättest du denn die Möglichkeit den Eingriff in einer anderen Klinik durchführen zu lassen, evtl. einem Herzzentrum?
Ich denke, es gibt davon ja mehrere in Deutschland. München ist bei mir halt am nächsten.

Bei mir hier in der Stadt bestünde auch die Möglichkeit die Ablation durchführen zu lassen, da unser Krankenhaus ebenfalls ein Herzkatheterlabor besitzt.
Ich war auch zum Beratungsgespräch dort, aber irgendwie hatte ich kein so gutes Gefühl, deswegen meine Entscheidung für München.

Bin gespannt, ob du dich für einen 2. Versuch entscheidest.
Vielleicht magst du mir ja berichten?
Ich gebe dir Bescheid, wenn ich den Eingriff hinter mir habe und soweit wieder fit bin.

Ich wünsche dir einen ganz tollen Tag

Gruß
siri

15.06.2017 15:01 • #22


kopfloseshuhn

kopfloseshuhn


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Wie lang ist es jetzt noch hin?

15.06.2017 17:39 • #23


siri

siri


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Hallo kopfloseshuhn,

am 01.08. um 8:30 Uhr muss ich in München sein.
Der Eingriff findet auch gleich an dem Tag statt.
Hab also noch ein wenig Schonfrist

15.06.2017 17:59 • #24


Nora6


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Hallo Siri,
ich bin mir ganz sicher, dass ich die OP noch einmal durchführen lasse. Ich würde mich sehr freuen, wenn du deine Erfahrung hier mitteilst. Die OP hat im Übrigen 90 min. gedauert. Ich habe mich letzte Woche an einem anderen KH beraten lassen. Ich warte erstmal noch ab. Natürlich weil ich noch Angst davor habe.
Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank für deine Antwort.
Nora

15.06.2017 21:28 • #25


Nora6


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Hallo Siri,

viel Glück bei deiner anstehenden OP. Denk schon die ganzen Tage an dich. Und wünsch dir viiiiiel Erfolg.
Würde mich freuen, wenn du mir deine Erfahrungen berichtest.

Liebe Grüße Nora

29.07.2017 11:13 • #26


kopfloseshuhn

kopfloseshuhn


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Oh ja jetzt ist es bald so weit. Ich denke auch an dich und drücke alle vorhandenen Daumen

29.07.2017 11:53 • #27


Nora6


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Hallo Siri,
man o man bin ich aufgeregt, wie es bei dir gelaufen ist. Ich hatte heute extreme Probleme mit meinem Herz. Ständiges HR. Ich bin mir auch sicher, dass es von den, wirklichen hilfreichen und guten Medikamenten, kommt. Leider. Ich habe jetzt wieder tägl. HR., seit ich vor 2,5 Wochen das gute Rheuma-Mittel eingenommen habe. Es sind nur Enzyme, aber trotzdem reagiere ich so stark darauf. Da ich vor Einnahme dieses Mittels nur noch alle 2 Wochen HR hatte, kann ich es ganz klar darauf zurück führen. Daher muss ich mich wirklich nochmal einen Versuch starten. Ich hoffe sehr, dass bei dir alles gut gegangen ist. Dann würde ich auch in die Herzklinik München gehen.
Lg Nora

02.08.2017 23:19 • #28


kopfloseshuhn

kopfloseshuhn


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Hey siri. Ich denke die ganze Zeit an dich. Meld dich doch mal wie es gelaufen ist, hm?
Liebe Grüße

17.08.2017 16:49 • #29


siri

siri


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Ihr Lieben,

so, nun melde ich mich zurück.
Ich habe alles soweit sehr gut überstanden.
Der Eingriff war wesentlich harmloser als ich vorab gedacht hatte.

Ich habe meinen Termin ja am 1.8. gehabt. Tatsächlich kam ich aber an dem Tag nicht mehr dran, sondern erst am nächsten Morgen. Dafür war ich dann um 7:30 Uhr gleich die Erste.
Vor dem Eingriff, noch auf Station, bekam ich eine Cortisoninfusion wegen meiner Histaminintoleranz.
Im Herzkatheterlabor dann noch H1 Histaminblocker.
Ich wurde im Labor ersteinmal total nett empfangen und alle anwesenden haben sich bei mir vorgestellt.
Dann bin ich von Oben bis Unten verkabelt und an die zahlreichen Monitore angeschlossen worden.
Im Anschluss wurde desinfiziert und steril abgedeckt.
Eine liebe Ärztin führte die EPU mit Ablation durch.
Sie erklärte mir ganz viel und ich konnte auf dem li. von mir sich befindenden Monitoren mitverfolgen, wo sich die Katheter grade befinden.
Es beruhigt mich ungemein, wenn man mir sagt, was gerade gemacht wird.
Hatte deshalb überhaupt keine Angst, denn ich fühlte mich richtig gut aufgehoben.
Es war auch noch ein junger Assistenzarzt mit anwesend, der mich immer wieder nach meinem Befinden fragte.
Schmerzen hatte ich überhaupt keine, lediglich manchmal ein leichter Druck auf der Brust beim schieben der Katheter, aber kaum der Rede wert.

Nach dem Eingriff, nachdem die Schleusen und Katheter wieder entfernt waren, drückte die Ärztin ca. 10-15 Minuten lang noch die Vene in der Leiste ab. Anschließend bekam ich einen straffen Druckverband.
Wieder auf Station angekommen, wurde ich an die Monitorüberwachung angeschlossen ( 24 Stunden EKG wurde schon im Herzkatheterlabor angebracht ) und musste nun auf dem Rücken liegen.
Das war unangenehm da man ja wirklich gerade liegen muss und auch das re. Bein wegen dem hohen Nachblutungsrisiko nicht bewegen darf.
Ich hab mir ein kleines zusätzliches Kissen bringen lassen, dass ich mir unter die LWS geschoben habe und mich mit fernsehen abgelenkt.

Nach 4,5 Stunden wurde der Druckverband abgenommen und die Leiste sah einfach nur Perfekt aus.
Keine Nachblutung, kein Hämatom, nichts! Nur ein paar winzige Löchlein für die Katheter und Schleusen waren zu sehen.
Von da ab durfte ich auch wieder aufstehen. Da ich auch weiterhin verkabelt bleiben musste, wurde mir erklärt, wie ich mich selber bei Bedarf abschließen kann.
Durch die Cortisoninfusion und die H1 Blocker hatte ich auch alle verabreichten Medikamente wunderbar vertragen.

Am anderen Morgen standen dann noch ein paar Untersuchungen an. Ultraschall der Leiste, Herzultraschall um einen Pericarderguss auszuschließen, Ruhe EKG, Blutentnahme und die Auswertung des 24 Stunden EKGs.
War alles in Ordnung, so dass ich kurz vor Mittag heim durfte.
Lediglich meine Entzündungswerte waren viel zu hoch und mein Kaliumspiegel zu niedrig.
Diese Werte habe ich Anfang dieser Woche nochmal beim Hausarzt nachkontrollieren lassen und nun sind sie wieder in der Norm.
Mein Kaliumspiegel allerdings liegt mit 3,8 an der untersten Grenze, so dass ich nun 2x tgl. Tromcardin nehmen soll.

Ob der Eingriff ein Erfolg war, wird sich aber tatsächlich erst in ein paar Monaten zeigen, wennn das Herzrasen nicht mehr auftritt.
Wichtig ist allerdings, dass die duale Leitungsbahn gefunden wurde und abladiert werden konnte.
Ich hoffe nun einfach mal, dass meine AV Knoten reentry Tachikardie der Vergangenheit angehört.

Falls Ihr noch irgendwelche Fragen habt, einfach melden.


@nora6, falls Du nicht allzu weit entfernt wohnst, kann ich Dir München nur empfehlen. Ich war sehr, sehr zufrieden.

@kopfloseshuhn, Dir wünsche ich einen guten und erfolgreichen stationären Aufenthalt.


Euch Allen ganz, ganz lieben Dank für Eure Unterstützung und Eure Informationen, die mir sehr geholfen haben.


Herzliche Grüße von
siri

18.08.2017 14:05 • x 1 #30


Renese


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Hallo ihr Lieben,

da ich nun endlich weiß das auch bei mir die Diagnose Verdacht auf AV Reentry gestellt wurde, hab ich mich im Netz umgeschaut und bin auf dieses Forum gestoßen. Ich habe die Beiträge zu diesem Thema aufmerksam gelesen und muss sagen, es beruhigt ungemein.

Im August soll ich dann hoffentlich von diesem Übel befreit werden.

Ich werde danach berichten, da es doch Unterschiede in der Wahrnehmung etc. gibt, und ich hoffentlich auch andere beruhigen kann.

Kurz zu mir, das erste Mal trat dieses Herzrasen im Alter von 38 Jahren auf, also recht spät. Aus heiterem Himmel, nachmittags im Büro. Sehr schnelle Herzfrequenz und einen Puls jenseits der 180.
Im KH EKG gemacht und nichts festgestellt. Ich selbst dachte damals, naja, wohl dehydriert, wenig getrunken, und Hochsommer war auch grad.

Der nächste Anfall, mit Herzstolpern und dem bekannten Herzrasen kam 3 Jahre nach dem ersten Mal. Und da dachte ich dann, mmh irgendwas ist da nicht so wie es sein soll. Was macht man als erstes, Google befragen. Die Ergebnisse waren aber nicht die erhofften, natürlich nicht. Wiederum aus ärztlicher Sicht, nichts ungewöhnliches festzustellen. Immer Top-Werte.

Der 3. und bislang schwerste Anfall kam das Jahr darauf. Herzstolpern, und Herzrasen, Dauer gefühlt, 15 Minuten. Die absolute Panik, ich dachte wirklich, das war es jetzt.

Ab zum Facharzt, Symptome geschildert, und hier dann die erste Diagnose, Verdacht auf AV Reentry. Ruhe-EKG gemacht, Ultraschall vom Herzen, 24h-EKG. Ein kleiner Bögen im Bild vom EKG erhärtete den Verdacht. Nehme derzeit Betablocker um diese Spitzen zu verhindern. Ich selbst konnte mich daraufhin endlich etwas beruhigen. Und alle Symptome die dazu passen, hab ich und konnte mich da wiederfinden.

In ein paar Wochen wird wie geschrieben die EPU stattfinden. Vielen Dank an die Eröffnerin des Themas und die Beiträge aller.

Grüße
René

20.07.2019 18:14 • #31


Nora6


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Hallo Renè,
meine OP ist mittlerweile fast 2 Jahre her. Meine Lebensqualität hat sich um ein vielfaches gebessert. Ich kann jedem der an AVNRT leidet, nur dazu raten. Durch Siri habe ich von der Herzklinik MÜnchen erfahren. Ehrlich gesagt, so eine tolle Klinik findet man nur selten. Ich war wirklich von dem gleichen Eingriff in einer anderen Klinik traumatisiert. Der Eingriff und auch alles davor war einfach nur sehr patientenfreundlich und proffessionell in der Herzklinik durch geführt. Ich wünsche dir ganz viel Glück bei deiner OP.
Liebe Grüße Nora

21.07.2019 10:48 • x 1 #32


Luckymelody

Luckymelody


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Hallo zusammen,

bin zzt. im Krankenhaus und das schon das 2. Mal dieses Jahr wegen schnellem Puls (220!) Jahrelang hatte ich Ruhe, bis auf letztes Jahr, aber da ist es nach 30 Minuten von selbst abgeklungen. Im Krankenhaus wurde mir Adenosin gespritzt, ein schnellwirkendes Medikament, dass den Puls direkt runterbringt. Eine unangenehme Prozedur und jedesmal verbunden mit Klinikaufenthalt und all den Herzuntersuchungen und EKGs.
Angefangen hat das Herzrasen bei mir vor 25 Jahren, auch 1999 musste der Puls im Krankenhaus runtergespritzt werden. Habe zudem Extrasystolen und bin depressiv veranlagt. Ich horche ständig in mich hinein und leide seit dem Tod meiner Mutter im Juni an Panikattacken, weil durch die Belastung der letzten Wochen mein Herz immer öfter hüpft oder schnell schlägt. Bin eh sehr traumatisiert da meine Mutter 5 Herzinfarkte hatte und letztendlich daran gestorben ist. Die Ärzte haben mir zu einer Ablation geraten, da ich keine Lebensqualität mehr habe, vermeide Situationen in denen das Herzrasen auftreten könnte, hab Angst zu verreisen, weil es muss ja ein Krankenhaus in der Nähe sein für den Notfall und fliegen geht gar nicht mehr, ich könnte ja einen Anfall im Flugzeug bekommen. Sogar entspannen fällt mir schwer, da mein letzter Anfall aus heiterem Himmel im März beim TV gucken passierte. Ich war 5 Tage im Krankenhaus und habe Betablocker verordnet bekommen. Ich hab so gehofft, dass mich die Betablocker vor einem neuen Anfall schützen, leider hat es nicht funktioniert, deswegen liege ich jetzt wieder im Krankenhaus.

Ich beschäftige mich nun intensiv mit einer Ablation, würde die Uniklinik Münster bevorzugen.
Ich bin ein grosser Hasenfuss, hab keine Erfahrung mit Sedierung und Narkose.
Würde mich über eure Erfahrungen freuen oder vielleicht hat noch jemand bald eine Ablation.

LG Tina

28.08.2019 14:21 • #33


Luckymelody

Luckymelody


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Ach so hab vergessen zu erwähnen wie die Diagnose ist: av knoten reentry tachykardie

28.08.2019 14:36 • #34


Nora6


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Hallo Luckymelody,
hab Rene ja bereits geschrieben, wie es bei mir war. Auch ich hatte eine AVNRT-Ablation. Ich bin heute überglücklich, dass es mir so gut geht. Auch heute, und bes. früher habe ich bemerkt, dass ich sehr stark auch auf Medikamente reagiere. Zum Bsp. bekomme ich gr. Herzprobleme bei Vit. D3 Präparaten über 1000 Einheiten. Meine Schilddrüsenpräparate sind bekannt dafür, dass sie auch Herzrasen auslösen können. Kortison löste es auch aus. Meine Schilddrüsenpr. und Vit. D3 hab ich gesenkt, seitdem gehts mir gut. Auch ich habe/hatte Extrasystolen. Die waren meistens der Ausschlag bzw. der Anfang für die Rhytmusstörung. Was ich noch bemerkte, dass mir die tägl. Magnesium und Kalium Einnahme sehr gut tut. Seitdem sind die Extrasystolen fast gänzlich verschwunden. Das in mich reinhorchen kenne ich. Ich denke, kennen die meisten, die diese Probleme haben. Ich hatte immer Angst, wann geht es wieder los. Die OP hat mein Leben zum positiven verändert. Ich habe nun keine Angst mehr mich unter Leute zu begeben und horche auch nicht mehr in mich hinnein. Ich kann es nur raten. Kann mir vorstellen, dass bei dir das Herzrasen genauso schnell ausgelöst werden kann, wie bei mir. Daher konnte man bei mir die Op in Vollnarkose machen. Das war für mich das beste. Ich wünsch dir für deine Entscheidungen viel Glück. ´Schieb es nicht mehr auf. Geh es an. Je eher du es machst, desto früher bist du erlöst von deinen Rhytmusstörungen. Apropo, Betablocker haben mir auch null geholfen. Nur extrem müde gemacht. LG Nora

02.09.2019 09:18 • x 1 #35


Cloudsinthesky

Cloudsinthesky


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Zitat von Nora6:
Hallo Renè, meine OP ist mittlerweile fast 2 Jahre her. Meine Lebensqualität hat sich um ein vielfaches gebessert. Ich kann jedem der an AVNRT leidet, nur dazu raten. Durch Siri habe ich von der Herzklinik MÜnchen erfahren. Ehrlich gesagt, so eine tolle Klinik findet man nur selten. Ich war wirklich von dem gleichen Eingriff in einer anderen Klinik traumatisiert. Der Eingriff und auch alles davor war einfach nur sehr patientenfreundlich und proffessionell in der Herzklinik durch geführt. Ich wünsche dir ganz viel Glück bei deiner OP. Liebe Grüße Nora


Wurde die erste Ablation bei dir auch bei vollem Bewußtsein gemacht? Mich hat das glaube ich auch tatsäclich traumatisiert. War heftig. Inzwischen hatte ich soweit Ruhe, aber seit einer Woche macht sich da wieder etwas bemerkbar. Ich hoffe aber, dass es nur stressbedingt ist.

02.09.2019 13:38 • x 1 #36


Nora6


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Hallo Cloudsinthesky,
ja leider. Ich war heftig traumatisiert.Wollte nie mehr danach eine Ablation. Bei der ersten haben sie 27 mal abladiert. Mir sagte man mündlich 23mal. In den Akten stand 27 mal. Und es hat nicht geklappt. Es war schrecklich, da ich ständig dieses Herzrasen hatte. Und heftige Angst. Ich fühlte mich auch wie ein Tier auf der Schlachtbank. Die Ärzte waren ziemlich heftig. Haben sich nicht mal vorgestellt. War im Krankenhaus. Nein, dort geh ich nie mehr hin. Auch nicht in eine andere Abteilung. Da ich aber unter den Herzrasen sehr litt, hab ich gehofft, dass die Herzklinik den Eingriff in Vollnarkose durchführt. Aber sie meinten, dass dies nicht möglich sei. Bis kurz vor der OP. Da kam meine Ärztin und meinte, sie hätte sich all meine Unterlagen angesehen. Jetzt kann sie nachvollziehen, dass ich sehr traumatisiert bin. Daher dürfte ich doch in Vollnarkose gelegt werden. Ich war mega glücklich. Das kann ich gar nicht in Worte fassen. Aber das war wirklich erst direkt bevor ich in den OP-Raum geschoben wurde. Und die haben es erfolgreich abladiert. Darüber bin ich sehr dankbar. Ich weiß, wie sehr das Herzrasen das ganze Lebensgefühl beeinträchtigt. Also, wenn möglich würde ich vorher abklären lassen, ob es nicht doch in Vollnarkose gemacht werden kann. Und ich hab auch hin und wieder mal Herzrasen. Aber nicht die Ausprägung vom letzten mal. Und meistens schau ich mir an, was habe ich in den letzten Tagen geändert. Und da komme ich dann auf die Medikamente........ Auch wenn der DOC das nicht glaubt, ich weiß es. Denn mittlerweile habe ich, wie bereits geschrieben, die Tabletten reduziert. Und ich habe jetzt schon wochenlang keine Herzproblem mehr. Ganz wichtig waren die Magnesium/Kalium Tabletten. Keine Extrasysten mehr........Viel Glück Lg

02.09.2019 17:15 • x 1 #37


Luckymelody

Luckymelody


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Hallo Nora,

deine erste Ablation hört sich aber heftig an. Ich bin totaler Angstpatient und möchte davon gar nichts mitbekommen. Du hast wahrscheinlich eine Schlaf Narkose bekommen mit Propofol? Bin aus dem Ruhrgebiet, kann ich dann die Ablation auch in München machen lassen?

LG Tina

02.09.2019 17:23 • #38


Nora6


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Hallo Luckymelody,
leider weiß ich das nicht. Aber ich würd dort anrufen. Ich glaub schon, denn ich habe um mich herum auch sehr viel nähere Kliniken. Und die Herzklinik in München ist einfach die beste. Die sind super. Und ja ich hatte Propofol. Der Nachteil ist leider, dass man trotz Termin ewig wartet. Aber das ist ein Nachteil, den ich gerne in Kauf nehme. Lg

02.09.2019 19:07 • x 1 #39


Cloudsinthesky

Cloudsinthesky


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@Nora6 ja, bei mir ist es auch ohne gemacht worden. Horror. Der arzt sehr kühl. Es, dauerte eine gute Stunde. Xa 90 Minuten und das Herz war extrem außer takt. Grauenhaft.
Anschließend auf den Gang geschoben, kein Mensch weit und breit, Hunger, weil ich zu spät dran war, durst.
Keine Klingel, um jemanden zu rufen. Stand da 20 Minuten.
Ich hoffe, dass ich es nie mehr haben muss. Nächste Woche Kontroll Termin
Beim Kardiologe.

Meine Mutter hatte eine schlaf Spritze. Sie war in einem anderen Klinikum mit freundlichen Ärzten.
Allerdings ist nicht sicher, ob es erfolgreich war. Sie war vor 8 Monaten dran und hat immernoch kurze Episoden. Es ist aber Schwer zu unterscheiden, ob Psyche oder eben wirklich herz das Problem ist. Ein lz ekg hat ergeben, dass es womöglich doch zusätzlich der av Knoten ist. Bei ihr wurde ein zellkomplex im Herzen ausfindig gemacht, der die Signale abgegeben hat und der wurde verödet.
Sie fürchtet sich jetzt etwas vor einem neuen Eingriff und hat auf beta blocker zurück gegriffen, was wohl hilft momentan.
Allen die den Eingriff vor sich haben, alles gute

02.09.2019 20:54 • x 2 #40




Mira Weyer

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