Das hat mir meine Thera vor zwei Wochen geschrieben:
Insgesamt ist es aber auch unabhängig davon völlig normal, dass die Befindlichkeit nicht geradlinig besser wird, sondern weiter in Auf`s und Ab`s verläuft und sich von der Gesamttendenz langsam bessert. Es reicht vermutlich im Moment noch ein "doofer Gedanke", um das Gedankenkarussell wieder ans Laufen zu bringen,.Das ist kein Zeichen dafür, dass es nicht wieder besser wird, sondern nur, dass Sie im Moment noch "auf wackligen Füßen stehen" und "auf sich acht" geben müssen bzw. sich noch nicht zu viel zumuten sollten.
Ich denke, dass ist genau der Punkt. Mir ging es wieder etwas besser. Ich hab angefangen mir neben dem Schreiben an der Masterarbeit wieder viele Jobs aufzuhalsen(bin selbstständig als Promoterin tätig), auch weiter weg (ganz klasse Idee zu einem Zeitpunkt wie diesem). Dann das ständige Grübeln, was mit meiner Beziehung wird etc. Eigentlich klar, dass mich das wieder runter reißt und im Moment einfach zu viel ist. Aber ich hab das Gefühl, ich lerne einfach nicht dazu :'( Seit zehn Jahren hab ich die Probleme und ich gerate immer wieder in Situationen, gerade wenn es mir etwas besser geht, in denen ich mir dann direkt wieder zuviel aufhalse und zuviel will

ich weiß theoretisch, dass mir das nicht gut tut, aber in der Praxis scheitere ich oft leider noch. Meint ihr, ich werde das irgendwann auch mal endlich lernen?
Und noch eine andere Frage: Momentan nehme ich meine Thera sehr in Anspruch, haben einmal die Woche ne Sitzung, schreibe ihr aber auch dazwischen oft noch Mails mit Fragen etc. (An die Praxisadresse natürlich). Kann es sein, dass sie irgendwann total genervt von mir ist und mich fallen lässt

?