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Hallo,

ich denke meine Angst ist in diesem fall normal, aber ich muss trotzdem darüber reden

Meine zukunft steht momentan in den Sternen, denn mein Mann hat seinen sicheren Job, nach 7 Jahren, verloren und ich weiss nicht was kommt.
Fakt ist, dass er sich nun in den Kopf gesetzt hat, sich selbständig zu machen.
Und davor habe ich auch Angst. Die nächste Angst die ich habe ist umzuziehen.
Er will in einer Stadt, die 100 Kilometer von hier weg ist, sein Vorhaben durchsetzen. Ansich habe ich ja nichts dagegen, aber ich möchte meine Heimatstadt nicht verlassen. Ich habe hier zwar keine Familie mehr, aber ich kenne hier viele Leute und die Gegend.
Kurzum: Ich fühle mich hier wohl!

Die Eltern meines Mannes und er selbst können das nciht verstehen und setzen mich unter Druck.

Ergebnis ist, dass ich wieder anfange Paniksymptome (kaltes Gefühl, weiche Beine, erhöhter Puls und Schlaflosigkeit) entwickle. Ich bin in Therapie und alles lief bisher super. Ich habe meine Angststörung gut in den Griff bekommen. Und nun sowas!

Mein Mann meint, er bekäme hier keinen Job mehr in seinem Beruf mit dem Gehalt, was er hatte. Und er will nicht mehr für einen chef arbeiten, sondern sein eigener Chef sein. Kann ich auch verstehen! Aber warum nicht hier?

Wir haben ein kleines Kind, der nun auch Freunde hat. Unserem Pferd geht es an dem Stall, wo er steht auch sehr gut.
Ich weiss nciht was kommt und ich weiss, dass es mir große Angst macht!

Zudem sind dort die Wohnungsmieten sehr hoch und Stallmieten ebenso! Das ist doch auch kontraproduktiv, oder?

Ich habe schon oft mit ihm geredet und auch mit seinen Eltern. Sie meinen, ich sollte es einfach wagen. Ist ja schön und gut, aber ich WILL NICHT!

ICh will hier nciht alles aufgeben!

Wir haben eine Traumhafte Wohnung mit eigenem Garten. Der Kindergarten ist um die Ecke...die Stadt auch, die felder und Wiesen ebenso. Also fast perfekt. Fasst perfekt meine ich damit, dass unsere Nachbarn ziemlich nerven, aber daran hab ich mich gewöhnt.

In der neuen Stadt müsste ich wieder von ganz neuem anfangen, müsste mich von meinen Schwiegereltern beeinflussen lassen, unser Sohn müsste neue freundschaften aufbauen (er ist 4), und unser Pferd müsste sich auch umgewöhnen, wo er nun seine gewohnte Herde hat.

Ich weiss echt nicht mehr weiter!

Eine Trennung wäre auch nix! Ich liebe meinen Mann!

Es kommt nur der Druck von seinen Eltern, der mir zu schaffen macht.
Sie wollen das wir zu ihnen ziehen., also in deren Nähe. Da ist alles was ich sage egal. Sie wollen es und basta!

Sie sind immer lieb und nett, aber wenn ich dann mal was nciht will, können sie auch gemein werden.



Ich habe auch Angst, dass meine Psyche da schlechter wird, zumal mein Mann dann gar keine Zeit mehr für mich und meinen Sohn hat!
Mich hat es schon gestört, wenn er von 10-18 Uhr arbeiten musste. Er arbeitete sonst in 2 Schichten, das ging.

Ich wollt das einfach mal so loswerden , sonst wäre ich geplatzt. Danke fürs lesen
Liebe Grüße

08.04.2013 16:38 • 14.04.2013 #1


5 Antworten ↓


Ihr dürft mir aber auch ruhig schreiben

11.04.2013 20:47 • #2



Angst vor Neuanfang / möchte keinen Umzug

x 3


crazy030
Dein Beitrag hat keine Überschrift. Oder nur "!". Das wirkt wenig einladend.

11.04.2013 21:11 • #3


Hallo Hope, ich kann Dich gut verstehen. Das würde mir auch Ängste machen oder ich würde mich nicht verstanden fühlen.
Mir scheint da bekommt dann jeder was er sich wünscht, jeder außer Dir...
Selbständig sein bedeutet, "selbst und ständig" jedenfalls habe ich das schon oft von Menschen gehört die selbständig sind. Das ist mit Sicherheit nicht leicht und dann muss es auch noch alles funktionieren...
Ich finde so etwas muss man als Ehepaar zusammen entscheiden und ohne das Eltern oder Schwiegereltern da mit bestimmen.
So wie Du das beschreibst wäre das einzig positive daran das ihr eure nervigen Nachbarn los wäret, aber solche gibt es sicher überall...
Gibt es vielleicht noch andere Möglichkeiten? Hast Du einen Beruf in dem Du arbeiten könntest? Dann könnte doch Dein Mann sich solange um Haushalt und Kind kümmern und nebenbei eine neue Arbeit suchen.

Hoffentlich findet sich eine gute Lösung, es grüßt Dich herzlich
kerze

12.04.2013 08:28 • #4


Hallo,
es ist beschlossen Sache. Er hat den Pachtvertrag unterschrieben

Auf einer Art vielleicht gut, denn er verdient wieder Geld. ICh habe aber auch gesagt, dass ich ihn da nicht unterstützen kann, da wir noch ein kleines Kind haben und ich nicht bereit bin ihn ständig abzugeben!
Ich habe kein Kind in die Welt gesetzt für Andere!

Wir haben uns jetzt erstmal geeinigt, dass ich mir unserem Sohn in meiner Heimatstadt bleibe und er eben eden Tag zu seinem Laden fährt. Klar, er fährt eine Stunde dahin und eine zurück, aber das machen andere auch

Andererseits bin ich dann hier echt ganz alleine!

Mein Vater will keinen Kontakt zu uns und meine Mutter wohnt auch weiter weg. In die andere Richtung.

Wenn ich mal krank werden würde oder mein Sohn, ich wäre ganz allein.
Auch Alltagsdinge wie Kindergarten, Ärger mit NAchbarn etc. wäre ich ganz allein ausgesetzt und ich denke, dass ich psychisch schnell zusammenbrechen werde, dann.

Eigentlich kann ich mich wehren und bin auch nach Aussen stark, aber innerlich wäre ich dann sehr aufgebracht, was wieder meine Ängste schürt!

ICh denke ich habe echt keine Wahl mehr. Meine Mutter meint, wenn ich nicht mitziehen würde, wäre unsere Ehe in Gefahr und das sehe ich genauso und ist nicht das was ich mir vorstelle!

Wir gucken uns nächste Woche mal 2 Wohnungen dort an. Mal gucken..kost ja nix, ausser Sprit und Zeit.

Ich habe echt nochmal nachgedacht und es ginge mir hier sehr wahrscheinlich schlechter als da, auch wenn ich da die Stadt überhaupt nicht mag. Die Schwiegereltern muss ich mir dann erziehen, denn sie klammern schon sehr

Naja...vielleicht sollte ich es einfach mal machen. Hier ist es auch sch...!

In unserer Stadt sind alle Menschen sehr engstirnig, sehr veraltert und spießig!

Ostersonntag klingelte hier die Nachbarin an, wir hatten BEsuch, und meinte, der Flur wäre am Samstag nicht gemacht worden. Ehm, geht es noch?
ICh sagte ihr, und wenn wir den am Montag, Dienstag oder Mittwoche machen, da wir noch andere Dinge im Leben hätten als diesen sch...Flur, dann ist das auch i.O. Sie gab mir Recht. Geht doch

Ich sitz doch Samstags nicht zu Hause und denke: Ick muss den Flur machen, ick muss den Flur machen...
Nee, da geh ich in die Stadt mit meiner Familie oder Bekannten und danach zu Stall. Raus, raus raus.
In der Woche, morgens ist HAushalt angesagt. Das WE gehört der Familie!
Die hat ja ihre Kinder groß, ist schon jenseits der 70 und langweilt sich, wie fast alle hier im HAus
Selbst die 26 jährige NAchbarin blüht richtig auf, wenn sie den Flur putzt. Schrecklich!
Für mich ist es ein MUSS, ich machs nicht gern, aber es wird gemacht.

Mein Mann sagt, wenn der Laden gut läuft, wovon wir ausgehen, dann kaufen wir in einem Jahr. Dann wissen wir genau unsere Einnahmen

Das hört sich gut an

Liebe Grüße

14.04.2013 12:18 • #5


Zitat von crazy030:
Dein Beitrag hat keine Überschrift. Oder nur "!". Das wirkt wenig einladend.


Ja, das war keine Absicht
Hab mich selbst gewundert warum dass da so steht.

14.04.2013 12:19 • #6




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