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5

M
Hallo Claudia,

hab dir ne pn geschickt und vergessen Dir zu Deinem Therapieplatz zu gratulieren.
Jetzt kann es ja nur noch aufwärts gehen

lg
Maya

#281


R

Angst vor neuer Arbeit?

Hallo,

ich habe vor ca. 3 Monaten meine Ausbildung abgeschlossen und die Firma konnte mich leider nicht übernehmen, aufgrund eines Insolvenzverfahren.
Die Arbeit hat mir jedoch sehr gefallen.

Nun bin ich arbeitslos, aber irgendwie habe ich ein mummeliges Gefühl wenn ich an einer neuen Stelle denke.

Ich bin jetzt nich faul oder so, aber irgendwie weiger ich mich vor einer neuen Stelle.
Bewerbe mich so wie es sich gehört, hatte bisher aber noch kein Vorstellungsgespräch, sondern leider nur Absagen.

Jedes mal wenn ich daran denke, das ich vllt. eine neue Stelle bekommen würde, bekomme ich ein Kribbeln im Magen und Krämpfe/Durchfall.

Es könnte auch sein, das sich das ganze auf meine Hörbehinderung zieht.
Da ich Angst davor habe, das ich vllt. nicht alles mitbekommen würde oder etwas falsch machen bzw. verstehen würde.
Meine Behinderung ist, das ich auf einem Ohr ganz taub bin und auf dem anderen Ohr zu 80% höre.

Ich weiss einfach nicht mehr weiter, habe bis jetzt mit keinen darüber geredet weil es mir peinlich ist.

Über ein paar Ratschläge würde ich mich sehr freuen.

Gruß
Rello

#282


A


Angst vor der Arbeit

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K
Hallo Rello
Mir geht es 100 % tig genauso.Ich bin seit über 4 jahre arbeitslos.Ich war bis vor knapp 5 Jahren Tagesmutter.Diesen Job gab ich auf,weil meine Tochter mit 15 Mutter wurde.Um ihr die Zukunft nicht zu verbauen und ihr eine Ausbildung zu ermöglichen,war und bin ich seitdem für meine Enkeltochter da.Ich bekomme Harzt 4 und hatte bis vor kurzen Ruhe vor dem Arbeitsamt,weil ich eben für die Enkeltochter da war.Stundenweise arbeite ich auf 165,00€ Basis als Bürokraft.Nun will mich das AA unbedingt vermitteln.Ich hätte auch wieder Lust einen Job auszuüben,aber eben nur stundenweise.Nun bombadiert mich das AA mit Anrufen um mir einen Job zu vermitteln.Der letzte kam am Donnerstag.Seitdem geht es mir hundeelend.Ich habe Herzrasen,Schlafstörungen,Durchfall und alles was dazu gehört.Ich denke mal,daß ist die Angst vor etwas Neuem.habe mich krankschreiben lassen und weiß nicht wie es weitergehen soll.Ich möchte gerne,aber ich kann mich nicht überwinden.

#283


D
Ich will zum einen diesen Thread am leben erhalten und zum 2ten mal kurz berichten wies mir geht.

Gute Tage hatt ich früher schon, was jetzt neu ist das ich es 2 mal geschafft hab mich aus einer aufkommenden negativ spirale zu befreien.
Am Montag gab es ein Problem bei der Arbeit, da war ich allerdings schon im Feierabend, das Problem wurde möglicherweise durch einen Fehler meinerseits ausglöst, und ein Kollege hat mich diesbezüglich in meiner Freizeit angrufen und befragt, es ist ein entspannter kollege drum hab ich gewusst es muss eine ernste Sache sein.
Nach dem Telephonat hab ich mir die schlimmsten dinge ausgemalt und die Sache hat mich erstmal nicht losgelassen, aber nach einige Versuch hab ichs ca nach 30 min geschaft mich wieder zu entspannen und meinen Feierabend zu genießen.
Am nächsten Tag war ich wieder ziemlich aufgekratzt und nervös aber auch da hab ichs wieder gschafft mich zu beruhigen, letztendlich hat sihc herausgestellt das es eh nicht meine Schuld war.
Heute war ich zwar nicht nervös aber einfach extrem unmotiviert am Vormittag in Kündigungslaune, ich hab mir klargemacht das es warscheinlich an meiner Müdigkeit liegt udn dass ich versuchen sollte den Tag so gut wie möglich zu genießen anstatt mir selber ständig zu bestätigen wie sch3isse er doch ist, und gegen Mittag war ich wieder ganzu gut drauf. (Verhältnissmäßig gut drauf für jemanden mit Sozialer Phobie und Angst vor Bewertung)

Ich hoffe und glaube das es langfristig besser wird, und das sich jetzt schon langsam merkliche Verbesserung bei mir einstellt, allerdings hab ich zurzeit sehr günstige Arbeitsbedinngungen (sehr netter Kollege). Mir ist vor allem aufgefallen das mir deutlich weniger Fehler passiern bei der Arbeit und ich etwas Aufmerksamer bin.

Hoffe bei euch gehts auch aufwärts,
mfg
DieSuppe

#284


D
Hallo wieder mal,

Seit Montag geh ich Gefühlsmässig durch die Hölle. Mir ist von der Früh bis zu Mittag ständig so flau im Magen, und ich stehe kurz vorm Heulen. Ich denk ständig ich halt das keinen Tag länger durch.
Es gibt zurzeit Absolut keinen Grund dafür dass ich mich so fühle, ich bin mit einem netten Kollegen unterwegs, ich weiss was ich zu tun hab und beherrsche auch die Dinge die ich dabei tun muss.
Wenn der Arbeitstag vorbei ist gehts mir wieder gut, und zwar so gut das ich kaum glauben kann wie ich mich am vormittag gefühlt hab.

Heute wars auch dahingehend komisch das ich am Vormittag eigentlich keine Angst verspürt hab, aber trotzdem war ich total niedergeschlagen und mir war zum heulen zumute.
Kann es sein das ich möglicherweise depressiv bin ?

Ich mach mir am Freitag ein Beratungsgespräch bei einem Selbshilfeverein aus, und lass mir helfen eine Therapie zu suchen, ich hab zurzeit nicht den eindruck als ob ich es allein schaffen könnt mich aus meinem Gefühlsmäßigen Horror zu befrein.

Danke fürs lesen,
mfg
DieSuppe

#285


J
Muß gleich wieder zur Nachtschicht als Produktionshelfer und Verpacker - mein Magen verknotet sich wieder leicht. Ich mach das schon 2 Wochen und es wird kaum besser.
Die Arbeit selbst ist auch eine Nerven-Quälerei - oft ziehmlich hektisch.
Ich vermeide es, ständig auf die Uhr zu schauen, sonst werde ich verrückt.

Gibt es heute noch Jobs für schüchterne Menschen?
Möchte nähmlich eine Umschulung machen und weiß noch nicht, was wirklich zu mir paßt wegen der Soziophobie.

Grüße,
Joe

#286


M
Hallo Ihr zwei.

Oh man das tut mir so leid das es euch so schlecht auf der Arbeit geht. Ich kenne das zu gut. Ich versuche seit 2 Jahren Fuss zu fassen und habe das Gefühl das ich eine Rolltreppe hochlaufe die mir entgegen kommt, und das ich einfach nicht oben ankomme.
Seit Montag gehe ich wieder arbeiten. War mal wieder 2 Monate wegen Depression, Panikattacken und einer Herzablation krankgeschrieben.
Ich muss sagen das die letzte Woche gut verlaufen ist. Erstaunlich gut sogar.
Ich bin immernoch sehr skeptisch, aber es fühlt sich diesmal so an als könnte ich es schaffen. Ich drücke euch die Daumen. Mann darf nicht aufhören daran zu glauben das man die Angst besiegen kann.

alles liebe
Maya

#287


wissbegierig
Hi Leute!

Bei mir is zurzeit alles schei***. Ich mach jetzt seit September die Ausbildung.
Nach 2 Wochen gings dann total mit Angst und Panik. Doch es fängt wieder an.
Letzte Woche war ich die ganze Woche krank. Einfach nur mal um auszuruhen von dem ganzen Stress (Prüfungsstress, Beziehungsstress, guter Freund ist auf der Intensivstation..alles kacke. Ängste sind auch wieder da). Dann hätt ich diese Woche nur Mo-Mi Schule gehabt. Mo und Dienstag gings dann. Am Mittwoch musste ich dann aber um halb 10 gehen. Ich hielts nicht mehr aus. Ich ging zum Arzt. Mein Kopf platzte fast. Nicht vor Schmerzen, aber vor Stress und Angst

Ich versuche positiv zu denken im Sinne von. In 2 Wochen hast du Weihnachtsferien. Also nur mehr 9 x Schule gehen (am 23. hab ich ja frei) Dann ist Schule vorbei und dann kommt Praktikum, auf das ich mich schon freue. Endlich mal weg von der Schule und was anderes. Aber ich kann einfach nicht mehr. Ich bin am Ende.
Ich glaub ich habe Burn Out oder so. Ich kann mich nicht aufraffen. Es ist zurzeit einfach alles besch*. Ich habe mir überlegt dass ich offen zu meiner Lehrerin gehen werde und ihr das alles sagen werde. Es ist nicht so dass es mir nicht gefallen würde. Es ist halt stressig.
Eine Prüfung (die jetzt nicht soooo schwer ist) hab ich noch vor Weihnachten. Eigentlich bin ich gut in meiner Ausbildung. Hab aber einfach nur Angst vor Fehlstunden und das sie mich dann rauswerfen. Zurzeit gehts mir einfach nicht gut. Ich habe schon wieder Angst vor morgen. Ich habe Angst vor Übelkeit, erbrechen, bauchschmerzen, durchfall, dass ich einen Asthmaanfall bekomm, das ich das alles nicht schaffe, das die mich rauswerfen, dass die anderen blöd reden..einfach vor allem.Als ich letzte Woche Krankestand war gings. Zu Hause war mir zwar langweilig, aber ich war trotzdem froh nicht in die Schule zu müssen. Zurzeit ist einfach alles blöd.


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#288


S
Zitat von Joaquim:
Muß gleich wieder zur Nachtschicht als Produktionshelfer und Verpacker - mein Magen verknotet sich wieder leicht. Ich mach das schon 2 Wochen und es wird kaum besser.
Die Arbeit selbst ist auch eine Nerven-Quälerei - oft ziehmlich hektisch.
Ich vermeide es, ständig auf die Uhr zu schauen, sonst werde ich verrückt.

Gibt es heute noch Jobs für schüchterne Menschen?
Möchte nähmlich eine Umschulung machen und weiß noch nicht, was wirklich zu mir paßt wegen der Soziophobie.

Grüße,
Joe



Hi Joe..

Hmm.. was würdest du denn gerne machen wenn deine Angst jetzt nicht wäre ? Vor was genau hast du denn Angst auf der Arbeit ?
Ist ja bei jedem etwas anderst, bei mir ist es zb wegen den Menschen dort, hab halt nicht viel von mir zu erzählen und hasse daher auch Pausen und sowas, gerade vor Pausen habe ich die meiste Angst !!
Und dann auch noch die Angst vor der Angst, das ist ziemlich kompliziert da ich mit diesen Ängsten ja bei jedem Job damit konfrontiert werde, ganz egal was ich mache.. Irgendwie hab ich vor Sachen Angst auf die sich andere freuen und fühle mich dort dann auch beobachtet, zb. Pausen, Weihnachtsfeier und sowas.

Vor Prüfungen, Gesellenprüfung, Führerscheinprüfung usw hab ich überhaupt keine Angst da ich dort weiß das mir jemand auf die Finger kuckt und das macht mir dann nichts aus da ich weiß das ich gut bin in den Sachen die ich mache und handwerkliches Geschick hab usw.
Ich hab auch keine Angst Fallschirm zu springen, Gleitschirm zu fliegen und all sowas wo man eig sagen könnte davor könnte jemand Angst haben, gerade sowas macht mir aber sogar Spaß und ich liebe solche Sachen, Motorrad fahren usw...

Ist eine beschissene Situation das alles und vor allem kann das niemand nachvollziehen der das nicht hat wie man es zb nachvollziehen könnte wenn jemand jetzt zb nicht unbedingt Fallschirm springen möchte.

Was ich mir vorstellen könnte wo ich das mit den Pausen evtl nicht hätte wäre was mit Tieren zu machen, Tierpfleger zb würde mir gut abgehn aber da ist es fast unmöglich eine Umschulung zu finden, bekomme ja jetzt auch eine 2012.

Werde jetzt also entweder Tischler oder Zweiradmechaniker machen, beides würde mir viel Spaß bringen wenn ich es zb zu hause in ner eig Werkstatt machen könnte das weiß ich. Mit den Pausen muss halt dann irgendwie gehn, denke dass das mit der Zeit auch besser wird, nur solange auszuhalten kann leider zum Problem werden

Auf jeden Fall will ich jetzt auch nichts machen was mir absolut keinen Spaß macht oder mit dem ich mich identifizieren könnte, denke auf lange Sicht gesehen würde das auch nichts bringen. Und bei meiner Angst vor den Pausen und Angst vor der Angst damit würde ich ja auch eh in jedem Job konfrontiert also komme ich da eh nicht vorbei. Höchstens als Schäfer oder sowas vielleicht

Hoffe ich werde es durchhalten und mich dort einleben können, wird meine letzte Chance sein jetzt..

Denke auf jeden Fall ist es wichtig zu überlegen was dir Angst macht, wenn jemand zb Angst hat das er die Arbeit nicht 100 Prozentig hinbekommt ist das wieder was anderes als wenn man Angst vorm Pausenraum hat weil dann sollte man an einer Kreissäge wohl besser nicht stehn, ka..
Und halt auch was man machen möchte oder zumindest mal die Richtung !?

LG.

#289


J
@Störtebecker:

Ach, alles zusammen - mag den Aushilfsjob nicht und laufe mit Soziophobie durch die Firma.
Wer liebt schon seinen Job und kann davon leben.
Ist ja heute nicht mehr so einfach.

Die fachlichen Kompetenzen im Berufsleben werden härter, es wird ausgesiebt.
Der Mensch bleibt auf der Strecke. Es zählt der Profit.

Das, was ich handwerklich kann, wurde von Computern übernommen.
Ein Neueinstieg macht aufgrund des Alters, massiger Konkurrenz und globalem Preiskampf nicht viel Sinn.
Die Welt ändert sich und es gibt Gewinner und Verlierer.
So ist das halt.

Liebe Grüße,
Joe

#290


S
Genau so ist es und ich denke dass macht auch Angst und Krank.
Das ist echt ein Witz mit der Zeitarbeit, damit kannst du auf ewig gerade so überleben, aber niemals damit leben. Ich finde wenn man arbeitet sollte man auch mal in Urlaub fahren können und was von der Welt sehn. Seinen Hobbys ( die ja auch oft Geld kosten ) nachgehen können, seinen Kindern einfach mal was kleines mitbringen können oder seiner Frau usw.
All das geht mit diesen Zeitarbeitsfirmen nicht, jetzt haben sie den Std Lohn angehoben und berichten darüber ganz groß im Fernsehn, mindestlohn ist jetzt : 7,01 Eu, davor waren es glaube ich 6,89 Eu, das ist so lächerlich alles. Damit kann man gerade so auskommen, aber nur mit Essen, Strom, Miete und Fahrkosten, mehr geht da nicht aber das interessiert von denen niemanden. Das man arbeitet um zu leben und nicht lebt um zu arbeiten das war mal..

Genau wie Monate lange Diskussionen ob Hartz 4 Empfänger eine Erhöhung von 5eu im Monat bekommen und die sind dann auch noch ganz Stolz drauf das sie diese 5eu durch bringen, das ist Menschenverachtend in meinen Augen. Sich selbst die Diäten aber bis ins Ultimo erhöhen und ein einfacher Familienvater muss 3 Jobs annehmen um seine Familie durchzubringen, sieht seine Kinder wenn überhaupt vielleicht noch ein paar Std am Wochenende und hat trotzdem keine Kohle um dann groß was mit Ihnen zu unternehmen. Man will doch seinen Kindern auch mal das Meer zeigen, oder einfach mal ins Kino fahren können, dafür arbeitet man doch, zumindest war das früher mal so und da ging man dann auch gerne zur Arbeit weil man wusste warum..

Als denkender Mensch ist es wirklich traurig, vor allem wenn man selbst in der Situation steckt und einem das jeden Tag bewusst ist.
Ich hab das ja auch gemacht, wer will schon zu hause sitzen und Hartz 4 bekommen ? Glaub mir das wollen die wenigsten, nur muss sich Arbeit wieder lohnen. Ich wurde dort Depressiv noch dabei, da man wenn man da drin steckt und arbeitet auch keine Chance mehr auf Weiterbildung bekommt da man ja in Arbeit ist.
Ich hab dann aufgehört, jetzt schon über 1 Jahr arbeitslos, bekomme aber dafür jetzt eine Umschulung, total beklopptes System.
Hab auf jeden Fall jetzt in dem Jahr mich Ehrenamtlich im Tierschutz engagiert und fühle mich damit 1000 mal besser ohne Lohn als damals als Zeitarbeiter mit dem ,,Mindestlohn" wo ich genau so viel hatte wie jetzt und noch mehr kosten. Habe da auch kein schlechtes Gewissen, arbeite dafür im Tierschutz was die meisten von denen nicht mal Interessiert, mache Sport und fühle mich gut damit und bin auch ausgelastet.

Du hast aber meinen höchsten Respekt das du das machst, ich konnte das damals nicht mehr.
Meiner Meinung nach müsste ein Mindestlohn festgesetzt werden von dem man Leben und nicht nur überleben kann und dann kann das auch mit Zeitarbeit bleiben, das Prinzip ist ja eig super, ich kann das ja verstehen das man heutzutage als Firma nicht einfach Leute einstellen kann weil man grad einen guten Auftrag hat, sie danach aber nicht mehr halten kann. Nur müssen diese Zeitarbeiter trotzdem fair bezahlt werden und nicht nur ausgenutzt und ausgenommen.
Heutzutage nutzen das ja viele Firmen komplett und schamlos aus, wie damals Schlecker zb. Da werden die eigenen Mitarbeiter rausgeworfen und über Zeitarbeit für die hälfte vom Lohn wieder eingestellt und die Gewinner steckt man sich selbst in die Tasche.

Echt traurig was heutzutage abgeht und meiner Meinung nach wird das auch noch schlimmer wenn sich keiner dagegen wehrt. Da hetzt die Geringverdiener jetzt schon über Hartz 4 Empfänger weil sie das gleiche an Geld haben, dabei haben ja nicht die Hartz 4 Empfänger zu viel sondern die Mindestlöhner zu wenig und natürlich frustriert das, aber hauptsache dann immer weiter nach unten treten statt mal nach oben, dafür müsste man ja auch sein Bein heben..

usw. usf...

Kuck das du eine Umschulung bekommst

lg.

#291


J
Hallo, Störtebecker!

Ich glaube, da hast Du den Tarif aus den neuen Bundesländern erwischt.
Der liegt unverschämterweise gut 1 Euro unter dem der alten Bundesländer, wie die meisten Löhne dort etwa 15 % unter Westniveau. Sind da die Lebenshaltungskosten geringer - ich kapiers nicht?

Momentan zahlen die meisten Zeitarbeitsfirmen im Schnitt 7,80 - 8,00 Euro als Einstiegsentlohnung für einfache Tätigkeiten wie Produktionshelfer. Die körperlich oft anstrengende Arbeit wird nicht honoriert. Ich habe aber schon gehört, daß viel weniger gezahlt wird (5,50 -7,00 Euro) - als Einräumer im Supermarkt oder Helfer in der Brotfabrik (superheiß und anstrengend).

Die Notsituation der nach Arbeit suchenden Menschen wird ausgenutzt, ganz klar.
Jahrelang werden Arbeiter hingehalten und mit einem Mindestlohn abgespeist, obwohl sie mittlerweile den Job genauso gut erledigen, wie die festangestellten Kollegen - das ist die große Schweinerei dabei.

Um in den Genuß einer Umschulung zu kommen, hat mir das Arbeitsamt berichtet, müßte ich von Arbeitslosigkeit bedroht oder seit mindestens 4 Jahren befallen sein.
Ist wieder nicht so einfach, um als Kandidat in Frage zu kommen.

Die große Abzocke findet auch über Praktkas statt.
Die Unternehmen haben es leicht, an billige Arbeitskräfte zu kommen in der heutigen.
Und wer ist dafür verantwortlich. Es sind die da oben mit den dicken Konten.

Liebe Grüße,
Joe

#292


I
Hallo zusammen,
ich bin neu hier. Diese schreckliche A vor der Arbeit kenne ich auch leider sehr gut. Raubt mir auch fast die ganze Nacht,ständiges hin und her drehen im Bett, wenn ich denn mal kurz einschlafe und wieder aufwache, fühle ich mich sehr unwohl,als wenn ich gar nicht geschlafen habe. Morgens ist es dann besonders schlimm,stehe total neben mir,bin völlig durcheinander,denken geht nur sehr schwer und fühle mich benommen.........schwindelig!

Gruss

#293


J
Hallo,

wenn`s denn im Job etwas routinierter zugeht, wird sich das legen.
Die Arbeit macht nur Spaß, wenn man sie beherrscht und Dir keiner was kann.

Ich denke, wir müssen alle, so sehr schwer es einem fällt, akzeptieren, daß wir es NIE leicht haben werden.

#294


S
Hallo rello,

erstmal zur Beruhigung, deine "Nervosität" mit körperlichen Symptomen vor einem
neuen Job ist ganz normal. Der Mensch der nicht unruhig, zittrig mit magen
Beschwerden vor einem neuen Job steht, den gibt es nicht. Ich habe selbst schon ein
paar Jobwechsel hinter mir und kann Dir sagen auch wenn du noch so ein Profi in
deinem Geschäft bist, mit dem Stellenwechsel mehr Geld verdienst, bessere
Arbeitszeiten hast usw. die Nervosität ist dein Begleiter.

Vor ein paar Monaten haben wir einen neuen Geschäftsführer bekommen, ein "alter
Hase", war schon in sehr vielen nahmhaften Firmen als GS tätig, dem Mann hat man
seine Nervosität angesehen und angehört als er sich vorgestellt hat. Also, auch so
erfahrene Personen müssen kämpfen wenn sie vorankommen möchten.

Als Tipp kann ich Dir nur mit auf den Weg geben, lass die "Nervosität" einfach zu, weil spätestens nach Jobantritt verschwindet sie von selbst.
Zweitens, du machst das schon richtig mit dem Bewerben auch wenn es momentan nur Absagen sind. Warte nicht darauf dass Dir jemand einen Job vermittelt ode zuweist(Arbeitsagentur) weil dann erhöht sich der Druck auf Dich. Du must agiern, dann hast du alles selbst unter Kontrolle.

#295


G
Ich kenne Angst vor neuen Aufgaben nicht. Ich sehe sie als Herrausforderung.

Aber jemand, der Körperlich eingeschränkt ist, steht natürlich vor anderen Problemen.

was hast du denn gelernt? Was waren deine Aufgaben in der Firma?

#296


P
Hallöchen,

auch ich hatte Angst vor neuen Jobs, da dadurch immer wieder Veränderungen auftreten, man unsicher ist usw.
Aber viel schlimmer ist es keinen Job zu haben, nicht beschäftigt zu sein und nicht ausgelastet.

Bei jedem neuen Job muss man sich einleben und wird sicherlich die eine oder andere Nacht wach liegen.
Wichtig ist daher nicht wie man es schafft keine Angst zu haben (denn die hat man eh) sondern wie man so schnell wie möglich beschäftigt wird um eben keine Angst zu bekommen.

Also überlegt euch folgendes:
was kann ich
wo finde ich den Job
was sind meine Alternativen
wie schreibe ich einen tollen Lebenslauf um auf mich aufmerksam zu machen

Für letzteres gib es auch im www. viele hilfreiche Seiten. Ihr solltet euch also mal dafür richtig ins Zeug legen anstatt zu grübeln:
schreibt eine tolle Bewerbung
sprecht aktiv Firmen an
lasst euch ggf. Visitenkarten gratis drucken
hakt bei Firmen nach
und lernt auch Absagen einzustecken


Wichtig ist sich das zum aktuellen Ziel zu machen. Wenn dann ein Vorstellungsgespräch kommt oder sich eine Stelle ergibt habt ihr Zeit darüber nachzudenken. Das was ihr jetzt denkt ist diese typische "Was wäre wenn..." Sache, die absolut nichts bringt.

#297

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M
Hallo Leute,

ich bin neu hier und wollte gleich mal ein Problem von mir ansprechen und hoffe dass mir vllt jemand ein paar Tipps geben kann.

Kurz zu mir:

Ich bin 20 Jahre alt, hab 2010 mein Fachabi gemacht und danach ein Duales Studium in der Pflege angefangen. Ein Jahr später abgebrochen aufgrund von Ängsten und Depression. Zwei Monate später habe ich ein Vorpraktikum in der Heilerziehungspflege angefangen. Fühlte mich bis dahin recht gut und fit und habe mich eigentlich darauf gefreut. Zwei Wochen später hab ich mich krank schreiben lassen, da die Panik und Angst wieder gekommen ist. Wieder ein paar Monate später (habe mich wieder gut gefühlt) wollte ich wider arbeite und habe in einem Altenheim angefangen. Hatte zwar zwischendurch auch mal leichte bis mittelstarke Ängste, habe es aber gut hinbekommen. Den Job konnte ich dann aber wegen meinen Rückenschmerzen nicht lange ausüben und habe mich dann schließlich in einem Hotel beworben für den Frühstücksservice. Diese Jobs sollten nur bis September gehen, da ich im Oktober studieren möchte.

Ich hätte gestern im Hotel anfangen sollen. Davor hab ich schon mal dort probegearbeitet und es hat mir dort eigentlich überhaupt nicht gefallen. Gastronomiebereich ist auch einfach überhaupt nicht mein Ding. Ich hab es mir aber so lange eingeredet, dass es gut ist und besser als das Altenheim, dass ich das Angebot schließlich angenommen habe.

Ein paar Tage vor Arbeitsbeginn, hat die Angst schließlich wieder angefangen. Das wurde z.T. so stark, dass ich schon nen Nervenzusammenbruch hatte und ich hab das Gefühl nicht auf Arbeit gehen zu können. Es ging sogar so weit, dass ich angefangen habe Tabletten zu schlucken, nur um die Angst und diese Panik nicht mehr spüren zu müssen. Am Tag des Arbeitsbeginn, bin ich dann schließlich nich hingegangen und hab mich krankgemeldet. Der Gedanke da aber doch nochmal anzufangen führt bei mir nur zu Panikattacken, die sehr schlimm sind.

So langsam weiß ich nicht mehr was ich tun soll. Ich bin schon in Therapie und nehme auch Antidepressiva, doch das hilft bis jetzt anscheinend noch nicht. Ich weiß nicht genau woher die Angst kommt und woran es liegt. Angefangen hat es damals in der Ausbildung, so Mitte des Ausbildungsjahres. Ich war im praktischen Einsatz auf der Station (die auch schon gut kannte) und hatte jeden Tag unheimliche Angst, obwohl ich schon alles kannte und wusste was zu tun war, ich hätte also keine Angst haben müssen.
Und woher kommt es, dass ich vor dem Kellnerjob so unheimliche Angst habe und es in der Altenpflege relativ gut hinbekommen habe.

Ich weiß, dass ich ein Mensch bin, der ungerne Dinge macht, die mir keine Spaß machen (wie z.B. in der Krankenpflege oder Gastronomie). Aber ich weiß ja auch dass es nur für ein paar Monate ist und dass ich das nicht für immer machen muss. Kann es evtl. sein, dass durch negative Vorerfahrungen (wie dem probearbeiten) die Panik nur verstärkt wurde und ich mir vllt einfach nur was suchen sollte, bei dem ich mich wohl fühle und ich weiß dass es mir Spaß macht?
In der Altenpflege hatte ich zwar körperlich starke Schmerzen aber der Umgang mit alten und dementen Menschen macht mir doch sehr Spaß, weshalb ich auf Arbeit (auch trotz der Angst) doch oft auch schöne Momente hatte.

Ich hoffe ihr könnt mir vllt ein paar Tipps geben oder mal eure Sichtweise beschreiben.

Danke schon mal im Voraus.

#298


J
Hallo Ms. C.,
würde Dir gerne ein paar helfende Tipps geben - leider habe ich nichts konkretes eigenes weiterzugeben...
Beim googeln über Angst bin ich auf diesen Beitrag gestoßen (von einem Fachmann sozusagen) http://www.jesus.ch/ratgeber/lebenshilf ... ppnen.html
Ist klar, dass da nichts so konkretes vielleicht zu Deiner ganz persönlichen Not, Situation steht, aber beim Lesen kannst Du vielleicht schon etwas für Dich da herauslesen und auf Dich übertragen...

Alles Gute Dir...

lg j

#299


J
Zitat von joachim:
Hallo Ms. C.,
würde Dir gerne ein paar helfende Tipps geben - leider habe ich nichts konkretes eigenes weiterzugeben...
Beim googeln über Angst bin ich auf diesen Beitrag gestoßen (von einem Fachmann sozusagen) http://www.jesus.ch/ratgeber/lebenshilf ... ppnen.html
Ist klar, dass da nichts so konkretes vielleicht zu Deiner ganz persönlichen Not, Situation steht, aber beim Lesen kannst Du vielleicht schon etwas für Dich da herauslesen und auf Dich übertragen...

Alles Gute Dir...

lg j


sorry da wurde der Link irgendwie automatisch gekürzt, hier noch einmal der komplette http://www.jesus.ch/ratgeber/lebenshilfe/angst/108521-wie_kann_man_sich_gegen_angst_wappnen.html oder dort bei dem ersten Link einfach mal das Wort Angst eingeben und die Suche starten - Wahnsinn, da gibt es so vieles zum Thema Angst usw...

#300


A


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Mira Weyer
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