@rihil
Ach alles gut das kenne ich ebenfalls mein Großer ist 12. Da sind das ein oder andere mal auch ganz plötzlich viel zu viele Kinder da
🤣 Das "nicht ernst genommen werden" ist bei psychischen Krankheiten allgemein ein riesen Problem. Hat sich jemand ein Bein gebrochen SIEHT man ja de Gips. Also kann jeder direkt erkennen da stimmt was nicht, die Psyche sieht eben keiner und viele leiden auch im stillen, weil, und das ist teilweise auch 2024 noch so, man direkt als "Bekloppt" angesehen wird wenn man zugibt hey mit meiner Psyche stimmt was nicht. Ich denke viele haben dann direkt das Bild von Zwangsjacken und Gummizellen im Kopf wenn es darum geht. Das ist ja auch, wenn man sich nicht für die Thematik an sich interessiert, der einzige Input darüber den man bekommt. Es wird ja gar nicht in die richtung sensibilisiert oder aufgeklärt, man muss ja wirklich danach suchen. Und ich lasse mal diese ganzen Hey ich mache dein Leben in 3 Schritten sooo viel besser für nur 500Euro Coaches bewusst weg. Worum es bei denen geht ist ja ganz klar, jaja wenns so einfach wäre hätte ja keiner mehr Probleme ( vom lieben Hotin geklaut

).
Ich mache einfach mal ein bisschen Werbung, habe gestern einen Thread erstellt indem ich ein wenig über Verlustangst und deren mögliche bewältigung recherchieren wollte anhand von "Erfahrungsberichten". Da ging es auch um das Denken/Umdenken,und auch hier was Hotin dazu geschrieben hat ist wie ich finde ein sehr guter wichtiger Ansatz.
"Witzig" (ich denke du weißt wie es gemeint ist) aber bei uns ist das ganz ähnlich, er fragt mich mittlerweile auch oft "Was ist das? Woher kommt das? Was kann das sein?" - gut ich komme aus der Pflege daher kenne ich mich dahingehend auch reeeelativ gut aus aber oftmals hilft es schon eine logische Erklärung abgeben zu können warum es denn gerade da ziepsen könnte. Wobei er mittlerweile auch schon ziemlich gut selbst unterscheiden kann obs nun psychosomatisch ist oder doch ne Verspannung, wären da nicht "Gedankenblitze" die ihm dann doch "einreden" er hat nun eventuell dies und jenes. DANKE an google an der Stelle...
Das Problem beim denken ist das wir Menschen mehr als nur einen Gedanken denken. Bewusst und unterbewusst, nur das unterbewusstes denken eben viel schneller passiert und sich kaum steuern lässt. Gedankenautobahn, die A1 mit allen ihren Baustellen. Gerade jetzt bzw heute den ganzen Tag merke ich an mir selbst das ich kaum einen geraden Gedanken zustande bringe, alles kostet furchtbar viel Kraft fertig zu denken und vor allem auch solange präsent zu bleiben bis ich den Satz fertig gesprochen oder wie jetzt geschrieben habe, ganz vieles ist einfach dann mittendrin verschwunden oder wurde durch was anderes ersetzt, also verzeih wenn das ganze hier eher wirr rüberkommt oder ich eher am Thema vorbei antworte. (Was auch deine Frage denke ich beantwortet oder zumindest zum Teil wie es an schlechten Tagen oder Phasen in dem Oberstübchen ausschaut, die Kontrolle zu behalten fällt dann auch so unfassbar schwer, heute schwanke ich fast stündlich hin und her ohne besonderen Grund, es ist unglaublich kräftezehrend. Positiv zu denken ist auch super schwierig, es ist fast als hinge vor allem eine dicke Gewitterwolke und der Donner, die Blitze, der Regen sind das ganze negativdenken die die Sonne, das Positive, verdecken)
Puh das ist eine sehr Interessante Frage, wie denkst du? - Ich kann es dir gar nicht genau beantworten, ich hab mir darüber nie Gedanken gemacht. Einfach automatisiert, wie atmen. Und auch wenn ich versuche bewusst daran zu denken in welcher Form ich denn nun denke, kann ich dir keine antwort geben. Ich weiß es nicht. Was mir grad auffällt, auch wenn ich gerne verbildlicht schreibe weil ich denke es unterstützt in irgendeiner weise das was ich sagen will oder macht es deutlicher, kommen mir beim alleinigen denken nie Bilder in den Sinn. Sondern eher, mit dem und dem Sinnbild kann ich dies und jenes vergleichen.
Selbe Frage an dich ? Wie denkst du?