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Dubist
Wenn er nicht auf das Gymnasium weitergehen kann, es nicht schafft. Geht für dich wohl eine Welt unter?
Für ihn auch?
Wahrscheinlich geht für ihn dann erst mal die Sonne auf und er kann das tun, was er vielleicht schon lange mal wollte.
Lieb guck-

02.12.2015 11:36 • #21


ichbinMel
Zitat von Doris69:
Hallo,

ich bin jetzt in einem wieder im Panikrad - Thema Schule !

Ich habe panische Angst, dass mein Kind (Junge 12) das Gymnasium nicht schafft. Er ist kein guter Schüler - ich dachte immer er sei nur faul - aber es könnte sein (lassen ihn nun testen), dass er eine Konzentrationsschwäche hat - und die lässt mich nun panisch werden. Bis jetzt konnte er noch alles gut kompensieren, aber jetzt wird der Lernstoff zu viel.

Ich könnt mir jedesmal auf die Zunge beissen. Ich kann meinen Mund nicht halten und muss meckern und nörgeln, und vor lauer Panik, dass er ein Nicht Genügend nach Hause bringt, heule ich.
Ich vergleiche ihn mit anderen, und verstehe das nicht, dass er keine besseren Noten bekommt.

Ich hatte schon als Kind Prüfungsangst, bekam nie eine schlechtere Note als ein Befriedigend, aber heulte jede Schularbeit nach Hause, in der Angst ich hätte sie versemmelt.

Wenn er schlechte Noten schreibt, habe ich das Gefühl ICH bin gescheitert. Obwohl ich genau weiß, dass die Noten nicht viel über den Werdegang eines Kindes aussagen.

Mir ist es auch immer sehr wichtig Normen und Regeln einzuhalten, nicht aufzufallen und was andere über MICH denken.

LG


Hallo Doris

nicht das du denkst das ich dich beleidigen will,aber was glaubst du eigentlich was du deinem Kind antust ? Mit zuviel Druck erreicht man gar nichts --wenn er kein guter Schüler ist wieso hat er es dann aufs Gymnasium geschafft ? Selbst wenn er auf Realschule wäre ,ist das kein Verbrechen und ich sage dir nochwas selbst ein Hauptschüler mit einem guten Abschlusszeugnis hat gute Chancen aus seinem Leben etwas zu machen und auch Kinder die vielleicht auf einer Sonderschule sind können gut sein wenn sie es wollen ,du solltest statt zu meckern dein Kind lieber in den Arm nehmen und ihn bestärken und Mut machen ,was bist du für eine Mutter ? ein 12 Jähriger Junge der von dir fast drangsaliert wird weil DU Angst hast das DU versagt hast ...merkst du was ?

Der letzte Satz gibt mir sehr zu denken,lebst du / ihr für andere oder für euch ? Mich persönlich hat es immer schon einen Schei ssdreck interessiert was andere über mich denken.Was meinst du mit auffallen ? Du scheinst ein sehr angeknacktes Selbstbewusstsein zu haben ..was meinst du mit Normen was meinst du mit Regeln ?Du willst doch bestimmt das dein Kind glücklich ist ....zeig deinen Kind das du immer da bist, das du es liebst, das du an ihm glaubst ,ihm vertraust ...und übe nicht so massiven Druck auf dein Kind aus sonst zerstörst du es .Ich will dich hier nicht maßregeln das soll eine Hilfestellung sein wenn du magst kannst du mir auch eine pn schreiben .

02.12.2015 11:43 • #22



Angst das mein Kind schlechte Noten schreibt

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Ach ja.... meiner Meinung nach willst du mit deinem Sohn das erreichen, was du in deinem Leben nicht erreichen konntest.

02.12.2015 11:49 • #23


Zitat von Dubist:
bitte hör auf liebe Threadstellerin. Dein Sohn wird sonst eine kranke Persönlichkeit.




Naja, zumindest eine, die selbst ein mehr oder weniger gestörtes Verhältnis zum Thema Lernen und Leistung hat und dann ggf Therapie machen muss, um mit Ausbildung, Arbeit und Leistung im Leben klarzukommen. Vom Pflichterfüllungsfanatiker, der kein anderes Selbstwertkriterium als Leistung kennt bis zum versagenden Totalverweigerer und "Versager" kann so eine Menge schief gehen.

02.12.2015 11:55 • #24


Dubist
Zitat von Garfield71:
Zitat von Dubist:
bitte hör auf liebe Threadstellerin. Dein Sohn wird sonst eine kranke Persönlichkeit.




Naja, zumindest eine, die selbst ein mehr oder weniger gestörtes Verhältnis zum Thema Lernen und Leistung hat und dann ggf Therapie machen muss, um mit Ausbildung, Arbeit und Leistung im Leben klarzukommen. Vom Pflichterfüllungsfanatiker, der kein anderes Selbstwertkriterium als Leistung kennt bis zum versagenden Totalverweigerer und "Versager" kann so eine Menge schief gehen.


Meinst du mich damit?
Ja, Gerd, ich muß auch aufpassen.
Aber ich glaube, daß ich schon versuche mein Bestes zu geben.

02.12.2015 20:27 • #25


Dubist
Habe auch genug Gymnasiasten erlebt, die in die Werkstatt gehen mußten. Das heißt psychisch krank waren oder in der Kliinik plus Tagesklinik. Sie konnten nicht arbeiten, oder landeteten am Schluss in der Werkstatt.
Mit Hauptschule ist heutzutage sicher nicht einfach. Da muß man schon super aussehen oder irgendwie doch gut ankommen, bzw im Berufsfeld nicht so anspruchsvoll sein. Bzw sehr fleissig und Glück haben. Denn viele wollen keine Hauptschüler als Arzthelferin, Erzieherin und so weiter.

02.12.2015 20:30 • #26


Hallo...
Wollte dich fragen wie es dir heute geht?
Mir geht es gerade ähnlich.
Lg

05.03.2021 18:54 • #27


Islandfan
Ganz ehrlich, ich bin geschockt. Ich habe Lehramt für die Realschule studiert und bin daher ursprünglich vom Fach, auch wenn ich nicht in diesem Beruf arbeite. Das aller-allerschlimmste, was man einem Kind antun kann, ist es das Kind unter Druck zu setzen. Leider habe ich in meinem Bekanntenkreis einige, die meinen, dass ihr Kind unbedingt sein Abitur schaffen muss und im besten Fall auch noch studieren sollte. Wenn ein Kind nicht mithalten kann und diesem Druck der Eltern permanent ausgesetzt ist, dann leidet die Seele unfassbar darunter. Man sollte sein Kind ohne Wenn und Aber akzeptieren, eine bedingungsLOSE Liebe ist das wichtigste, was man seinem Kind mit auf den Weg geben muss. Wir Menschen sind alle nicht gleich und das ist auch gut so. Dieses immer besser und immer mehr ist keine gute Philosophie. Du erreichst sowieso das Gegenteil davon, wenn du dein Kind unter Druck setzt. Für ein Kind gibt es nichts schlimmeres, als das Gefühl vermittelt zu bekommen, nicht gut genug zu sein. Das Argument Faulheit dem Kind vorzuwerfen, ist ganz heikel. Liebe dein Kind so, wie es ist, egal, ob es in der Schule erfolgreich ist, oder nicht. Ich kenne einige, die an dem Druck der Eltern zerbrochen sind und später lange gebraucht haben, um sich selbst zu akzeptieren.

13.03.2021 11:33 • #28


Islandfan
Ich sehe gerade, der Thread ist ja schon ein paar Jahre alt.

13.03.2021 11:35 • #29


Meine Eltern wollten immer von mir, dass ich gute Noten schreibe. Das hat mich so unter Druck gesetzt, dass ich eine Angststörung entwickelt habe.

17.03.2021 10:35 • #30



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Mira Weyer